Intel Architecture Event: Mitte Dezember soll es neue Informationen geben

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Intel Architecture Event findet Mitte Dezember statt
Quelle: Intel

Intel zeigt sich seit einigen Jahren ziemlich verschlossen, was die Details seiner CPU-Mikroarchitekturen angeht. Das könnte sich mit dem Intel Architecture Event Mitte Dezember wieder ändern, zu dem ein kleiner, ausgewählter Kreis von Journalisten eingeladen werden soll, wie die Webseite anandtech.com berichtet.

Viele werden sich noch an die Tage erinnern, als Intel das Intel Developer Forum, kurz IDF, veranstaltete und dort tiefergehende Details zu seinen CPU-Mikroarchitekturen preisgab. Journalisten aus aller Welt wurden für Sessions und Gespräche mit den Ingenieuren eingeladen, um im Anschluss selbst über die Prozessoren zu berichten. Ab 2017 wurde das IDF schließlich gestrichen, nachdem die Informationsdichte in den Jahren zuvor bereits abnahm. Eigentlich selbstverständliche Daten wie die Chipgröße und die Anzahl der Transistoren von CPUs werden seit Broadwell nicht mehr genannt.

Intel plant ein Architecture Event

Die Webseite anandtech.com berichtet nun, dass Intel bei dem Thema eine Kehrtwende hinlegen könnte. Am 11. Dezember soll es das Intel Architecture Event geben, bei dem der Chiphersteller offensichtlich über Mikroarchitekturen jeglicher Art sprechen möchte. Ob das nun Details über kommende CPU-Generationen, wie Cascade Lake oder Ice Lake, sind, gar eine aktuelle Auseinandersetzung mit der 10-nm-Fertigung oder Gespräche über die ersten eigenständigen GPUs unter Raja Koduri, sei erst einmal dahingestellt. Ein positives Signal stellt die Ankündigung erst einmal dar.

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Laut anandtech.com soll es sich um ein Event in kleiner Runde handeln. Das heißt, dass vermutlich nicht alle Medien eingeladen werden, die sonst auf solchen Veranstaltungen anzutreffen sind. Wer genau dabei sein wird, wird sich dann zeigen. Mit gut einem Monat bleibt Intel genug Zeit, um die Organisation zu stemmen.

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    • Kommentare (30)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von KnSN
        Deshalb sage ich doch, dass es kontraproduktiv ist, die Systeme bis an ihre Kotzgrenze zu konfigurieren. Selbst wenn ein Overclocking/Overvolting zeitweilig stabil werkelt, auf Dauer ist es dies nicht, denn keine Hardware jüngt, sie altert, und umso aggressiver man es mit der Strapaze treibt desto größer ist die entropische Konsequenz. Ich würde immer einen Puffer einplanen.
        Umso mehr, je "stabilitätskritischer" deine Aufgaben sind. Wenn man nur nen Spiele-PC hat ists nicht so tragisch wenn der alle paar Monate mal nen Blauen raushaut oder man mal nen falschen Pixel sieht. Wenn du aber irgendwas tust wo es darauf ankommt dass das Ergebnis 100% korrekt ist und die berechnung dieses Ergebnisses ggf. viele Stuinden dauert ist es eionfach nicht akzeptabel wenn der PC sich alle 8 Stunden Vollast mal kurz verrechnet. Wenn ich nur zocken will kann ich meine Mühle auch (bei gleichen Spannungen) mit 4,3 GHz und 2800 MHz RAM betreiben. Funktioniert. Aber im normalen Alltag funktionieren diese Einstellungen nunmal nicht - und da es mir weitaus wichtiger ist 100% stabil zu bleiben als 10 Minuten am Tag einzusparen sinds so eben nur 4 GHz und 2400 MHz.
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von KnSN
        Deshalb sage ich doch, dass es kontraproduktiv ist, die Systeme bis an ihre Kotzgrenze zu konfigurieren. Selbst wenn ein Overclocking/Overvolting zeitweilig stabil werkelt, auf Dauer ist es dies nicht, denn keine Hardware jüngt, sie altert, und umso aggressiver man es mit der Strapaze treibt desto größer ist die entropische Konsequenz. Ich würde immer einen Puffer einplanen.
        Umso mehr, je "stabilitätskritischer" deine Aufgaben sind. Wenn man nur nen Spiele-PC hat ists nicht so tragisch wenn der alle paar Monate mal nen Blauen raushaut oder man mal nen falschen Pixel sieht. Wenn du aber irgendwas tust wo es darauf ankommt dass das Ergebnis 100% korrekt ist und die berechnung dieses Ergebnisses ggf. viele Stuinden dauert ist es eionfach nicht akzeptabel wenn der PC sich alle 8 Stunden Vollast mal kurz verrechnet. Wenn ich nur zocken will kann ich meine Mühle auch (bei gleichen Spannungen) mit 4,3 GHz und 2800 MHz RAM betreiben. Funktioniert. Aber im normalen Alltag funktionieren diese Einstellungen nunmal nicht - und da es mir weitaus wichtiger ist 100% stabil zu bleiben als 10 Minuten am Tag einzusparen sinds so eben nur 4 GHz und 2400 MHz.
      • Von gaussmath
        Ist Intel's Architekturkram wirklich so langweilig, dass ihr euch hier über Mainboards auslassen müsst? Ich meine, ich kann's durchaus verstehen...
      • Von KnSN Software-Overclocker(in)
        Deshalb sage ich doch, dass es kontraproduktiv ist, die Systeme bis an ihre Kotzgrenze zu konfigurieren. Selbst wenn ein Overclocking/Overvolting zeitweilig stabil werkelt, auf Dauer ist es dies nicht, denn keine Hardware jüngt, sie altert, und umso aggressiver man es mit der Strapaze treibt desto größer ist die entropische Konsequenz. Ich würde immer einen Puffer einplanen. Wenn ich weiß, dass diese Schnittstelle bei 3.400 MHz in nur einer kleinen Form schon dicht macht dann ist mein Resultat 3.200 MHz, was das Mainboard in so schon vorgibt, ohne dass die Brechstange aka "Overvolting" greifen muss.
      • Von KnSN Software-Overclocker(in)
        Als Du es zuletzt versucht hattest, zumindest zu diesem Punkt, wovon ich noch weiß, liefen 3.300 MHz total an der Kotzgrenze, das System instabil. Ich würde kein System bis an dessen Zenit heranführen und darüber hinaus schon gar nicht. Den Pathos daraus erkenne ich deswegen nicht. Wer sich kurzlebige und labile Systeme leisten kann, bitte - mich schreckt so etwas ab. Und ob die Inter-Core Communication mit 3.200 oder 3.300 MHz taktet macht hinsichtlich der Oszillation zum DRAM, dessen Spezifikation auf einer High-End-Client- und Server-Plattform weit über die 3.200 MHz hinausgeht, den Braten sowieso nicht saftiger.
      • Von KnSN Software-Overclocker(in)
        Für Non-K-CPUs nur mit angepassten BIOS-Revisionen, diese die Hersteller in zuletzt für Skylake herausgegeben haben. Ab Kaby Lake muss man auf BIOS-Mods zurückgreifen. Ob sich das noch lohnt sei mal dahingestellt. Für einen wahren OC'ler bringt 's wenigstens etwas, denn die Anhebung des BCLK ermöglicht sogleich eine Leistungssteigerung am System Agent, wovon PCIe und PCI (USB Core) entbunden sind, sodass die Performance zum Integrated Memory Controller, zur Integrated Memory Management Unit und zum Local Advanced Programmable Interrupt Controller mit gesteigert werden kann. Selbstverständlich sind die Konsequenzen daraus stets zu berücksichtigen. Rein theoretisch lohne sich das besonders für die neuen Architekturen auf der Basis des Mesh-of-Trees Interconnect, weil sich diese neuartige Schnittstelle noch sehr sperrig gibt was das Taktsignal nach oben hin angeht, aber durchaus Potenzial aufweist, sodass mit 3.200 MHz die Fahenstange erlangt ist. Die Intel-Generationen auf Basis des Core-to-Core Communication Paradigm (der Mesh-of-Trees Interconnect und womöglich ab Cooper Lake der High-Performance Hierarchical Ring On-Chip Interconnect) sind: Skylake-X, Skylake-W, Skylake-SP, Skylake-DE, Cascade Lake-X, Cascade Lake-W, Cascade Lake-SP, Cascade Lake-AP, Cooper Lake-X, Cooper Lake-W, Cooper Lake-SP, Cooper Lake-AP, Ice Lake-X, Ice Lake-W, Ice Lake-SP
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