Intel Arc A380: Übertakter treibt sie auf 3,1 GHz - arbeitet aber noch dran
Youtuber "ScatterBencher" versucht sich offenbar gerade an einer Intel Arc A380. Dass er mittels OC einiges aus der Intel-Grafikkarte herauszukitzeln plant, hat er kürzlich mit einem GPU-Z-Screenshot angedeutet. Dieser zeigt die viel gescholtene Grafikkarte mit einer Frequenz von 3,1 GHz - womit er sie um 55 Prozent übertaktet hätte.
Youtuber und Overclocker "ScatterBencher" arbeitet gerade an einem neuen Projekt. Ziel ist es offenbar, eine Intel Arc A380 bestmöglich zu übertakten und das Ganze hinterher in einem seiner Youtube-Videos aufzubereiten. Dass er dabei große Ziele hat, deutete er nun in einem GPU-Z-Screenhot an. Dieser zeigt besagte Grafikkarte mit einem Takt von 3,1 GHz. Damit liegt er rund 55 Prozent oberhalb der Intel-Vorgaben. Zur Erinnerung: Ab Werk beträgt der Kerntakt einer Intel Arc A380 eigentlich 2.000 MHz. Während Asrock bei der übertakteten A380 Challenger ITX OC 2.250 MHz ins Rennen schickt, kommt die Gunnir Arc A380 Photon OC auf 2.450 MHz.
"ScatterBencher" kommentiert seine Screenshots mit den Worten: "Zwei Schritte vorwärt, einer zurück." Im Kommentar-Strang erklärt er ferner, dass sich jedes Mal ein neues Problem auftut, wenn er ein anderes gelöst hat. Das Übertakten der Intel-Grafikkarte gestaltet sich folglich schwierig, sicherlich auch vor dem Hintergrund der fehlenden Erfahrung mit GPUs abseits von AMD und Nvidia.
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Darüber, wie "ScatterBencher" bei seinem Overclocking-Versuchen vorgeht, enthält der Beitrag jedoch wenig Konkretes. Die angezeigte Board-Power von 17,4 Watt liest sich merkwürdig und deutet auf einen Auslesefehler hin. Kommt etwa eine Volt-Mod zum Einsatz? Hierüber lässt sich aktuell lediglich mutmaßen. Es ist vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis "ScatterBencher" mit einer Erklärung um die Ecke kommt. Gut möglich, dass er dann auch gleich eine Art Overclocking-Guide veröffentlicht.
Intel-Grafikkarten sehen aktuell nur wenig Land gegen die Platzhirsche aus dem Hause Nvidia und AMD. Anscheinend haben die CPU-Bauer noch reichlich Nachholbedarf, vor allem in puncto Treiber zeigen sich Tester unglücklich. Die Analysten von Jon Peddie Research (JPR) empfahlen angesichts eines kalkulierten Verlustes von 2,1 Milliarden US-Dollar seit dem ersten Quartal 2021, dass Intel die AXG-Sparte (Accelerated Computing Systems and Graphics) am besten verkauft oder schließt. Was unsere Redakteure von dieser Empfehlung halten, erfahren Sie in einer separaten Meldung.
Quelle: Twitter
