Ampere im Test: Zusammenfassung mit Fazit
Wie schlägt sich die Geforce RTX 3080 summa summarum? Fazit und Kaufempfehlungen.
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Geforce RTX 3080: Fazit
Nvidia hat sich ein weiteres Mal erfolgreich selbst besiegt. Die Geforce RTX 3080 ist erwartungsgemäß der neue Champion im Gaming-Ring, keine andere Grafikkarte kommt auch nur ansatzweise in ihre Nähe - nicht einmal bis zur Unvernunft übertaktete TU102-Boliden. Mit einem durchschnittlichen Performance-Plus von 30 Prozent bei "normalen" Spielen und 36 Prozent bei Raytracing-Titeln - jeweils mit deutlichen Ausreißern nach oben - legt die RTX 3080 die Messlatte für alle kommenden Grafikkarten hoch. Während dieses Leistungsplus kaum den Wechsel von einer RTX 2080 Ti rechtfertigt, ist die Lage bei älteren oder langsameren Modellen eindeutig: Es lohnt sich. Wer mit der Leistungsklasse 2070S/2080/1080 Ti oder Radeon VII/5700 XT unterwegs ist, erhält durch den Wechsel auf eine RTX 3080 ein sattes Upgrade im Bereich von 80 Prozent. In Ultra HD sogar noch etwas mehr. All diese schönen Dinge gibt es schon ab 699 Euro - wo ist der Haken? Genau genommen gibt es zwei, allerdings betrifft dies nicht jeden Nutzer. Um das zu erklären, müssen wir zum bis dato wohl längsten PCGH-Fazit ausholen.
Haken Nummer eins greift sofort: Wer mit einer Geforce RTX 3080 liebäugelt, wird mit etwas Pech auch das Netzteil aufrüsten müssen, denn die praktisch erreichte Leistungsaufnahme von 330 Watt ist kein Pappenstiel. Zwar ist es Nvidia gelungen, die Leistung in Fps stärker zu erhöhen als die Leistung in Watt, das absolute Niveau nähert sich jedoch Grenzen, die erstens schwer leise kühlbar und zweitens mit laufenden Kosten verbunden sind. Falls Sie noch eine sparsame 80er-Geforce der vergangenen Generationen nutzen, etwa eine GTX 1080 oder RTX 2080, kann es mit älteren Netzteilen durchaus eng werden. Immerhin: Wer sich für eine RTX 3080 Founders Edition entscheidet und ein ordentliches Belüftungskonzept im Gehäuse vorweisen kann, muss sich zumindest um die Lautstärke keine Sorgen machen, der neue Nvidia-Referenzkühler kann sich sehen und hören lassen. Da sich Strom auf vielfältige Art sparen lässt, etwa durch Framelimits, DLSS oder Undervolting, stellt Amperes Durst keinen echten Spielverderber dar.
Haken Nummer zwei betrifft die Speicherkapazität, wobei der geplante Einsatzzweck entscheidet, ob hier ein echter Spielverderber vorliegt oder nicht. Aus Sicht Nvidias ist die Geforce RTX 3080 absolut stimmig: Sie wird als Nachfolger der RTX 2080 (Super) vermarktet und liefert in diesem engen Betrachtungskorridor rund +60 Prozent Leistung sowie +2 GiByte Speicher zum gleichen Preispunkt - das klingt super und stellt zweifelsohne ein Upgrade dar. Betrachtet man die Fakten aus einem weiteren Winkel, kommen jedoch Fragen auf. Da wäre der typische, anspruchsvolle PCGH-Leser, welcher eine Geforce GTX 1080 Ti sein Eigen nennt. Dieses Nvidia-Modell startete 2017 für 819 Euro und somit nur unwesentlich teurer als die RTX 3080 nun. Eine Aufrüstung würde sich beim Blick auf den Leistungsindex fraglos lohnen - doch dann schaut der Interessent auf die Speicherkapazität und wundert sich: Wie kann es sein, dass die um gut 75 Prozent schnellere Grafikkarte ein GiByte weniger Speicher mitbringt? Selbst wenn es egal wäre, aus psychologischer Sicht ergibt das keinen Sinn und weitere Fragen kommen auf. Ist das dann noch ein Upgrade? Sollte Fortschritt nicht an allen Fronten passieren? PCGH meint: Ja - gefolgt vom obligatorischen Aber.
Quelle: PC Games Hardware
Nvidia Geforce RTX 3080 Founders Edition im Test
Im Hier und Jetzt funktioniert die Geforce RTX 3080 beinahe tadellos. Ihre Leistung und Kapazität genügt selbst bei den anspruchsvollsten Spielen in Ultra-HD-Auflösung und meist auch für Ausflüge in 5K. Zur Hilfe kommen ihr gnädige Streaming-Systeme, welche den Grafikspeicher bis zu einer prozentualen Obergrenze adressieren und darüber hinaus einfach Texturdetails weglassen. Treuen PCGH-Lesern erzählen wir hier wahrlich nichts Neues, allen anderen sei aber gesagt: Was heute gerade so reicht, kann morgen schon zu wenig sein. Wir stehen am Rande einer neuen Konsolengeneration, welche neue Multiplattformspiele mit neuer Grafik und neuem Anspruch bringen wird. Zwar stehen auch neue Technologien wie Variable Rate Shading und DirectStorage in den Startlöchern, um die Effizienz zu erhöhen, bis zur Marktdurchdringung dieser Ideen wird jedoch erfahrungsgemäß viel Zeit vergehen. Wir reden hier von Jahren, nicht Monaten. Dem gegenüber steht die Tatsache, dass die meisten Entwickler keine Zeit haben, ihr Werk monatelang zu optimieren. Es wird immer Spiele geben, die sprichwörtlich laufen wie ein Sack Nüsse. Diesem Problem begegnen High-End-Spieler mit starker Hardware, mit reichlich Speicher. Aber genau dieser Puffer fehlt der Geforce RTX 3080 mit 10 GiByte. Speicherfresser wie Horizon: Zero Dawn, Ghost Recon Breakpoint und Wolfenstein Youngblood zeigen schon jetzt, wohin die Reise geht. Raytracing verschlimmert die Sache durch nochmals erhöhten Speicherbedarf, in vielen RTX-Titeln stellen schon jetzt 8 GiByte das Minimum dar, Minecraft RTX zeigt gar, wie man 10 und 11 GiByte zum Bersten bringt. Und das ist erst der Anfang, die Vorhut einer neuen Spiele-Generation. Schon in den kommenden Tagen wird die Geforce RTX 3080 in Crysis Remastered zeigen müssen, inwiefern ihre Kapazität für das "Morgen" genügt. Passend dazu arbeiten wir gerade an einer großen Messreihe, welche das Thema Grafikspeicher mit Fokus auf 10 und 11 GiByte Kapazität beleuchtet.
Quelle: PC Games Hardware
Control mit Raytracing: In höheren Auflösungen fängt das Spiel nicht automatisch an zu ruckeln, sondern verhält sich modern. Mit anderen Worten: Passt die MIP 0 (die hochauflösende Version einer Textur) nicht in den Speicher, wird einfach eine unscharfe Variante davon angezeigt. Das führt mitunter zur Annahme, dass der Speicher ausreicht, da die Bildrate nicht abstürzt, ist jedoch ein Trugschluss.
Nvidia wäre aus PCGH-Sicht gut damit beraten gewesen, die RTX 3070 mit 10 GiByte (320 Bit) auszustatten und die RTX 3080 mit 12 GiByte (volle 384 Bit) - jeweils zu einem etwas höheren Preispunkt (ca. 100 Euro). Mit dieser Konfiguration hätte man der drastisch erhöhten Rechenleistung ein adäquates Mindestpolster zur Verfügung gestellt, um für beinahe alle möglichen Spielchen rund um Grafikmods, höhere Auflösungen und künftige Spiele gewappnet zu sein. Man munkelt, dass Nvidia sich der knappen Speicherkapazitäten bewusst ist und in den kommenden Monaten RTX-30-Varianten mit verdoppelter Kapazität anbieten wird, etwa eine RTX 3070 mit 16 GiByte und eine RTX 3080 mit 20 GiByte. Sicher planen lässt sich damit jedoch nicht, zumal noch AMDs Antwort in Gestalt der Radeon-RX-6000-Reihe im November aussteht. Wer kann, der wartet. Und wer sich trotz der vorliegenden Fakten für eine Geforce RTX 3080 entscheidet, weiß, wo er im Falle des Falles ansetzen kann: Texturdetails runter, Spaß haben und schon mal für das nächste Upgrade sparen - das ist angesichts der fairen 699 Euro immer noch günstiger, als das Kapazitätsproblem mit einer RTX 3090 für 1.500 Euro zu erschlagen.
Nicht verpassen: Geforce RTX 3080 Spezialtests: Raytracing-Leistungsindex, Pro-Takt-Leistung, PCI-Express-Durchsatz
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Ist das so richtig zusammen gefasst?
Also ich werde mir sicher auch sowas kaufen und dabei auch sicher darauf achten, dass die Karte möglichst viele 8-polige PCIe Stecker hat, aber dass wir alle schon verrückt sind das will ich ja wenigstens mal gesagt haben, wo es ja eh keinen interessiert
Ist das so richtig zusammen gefasst?
Tatsächlich gibt es mittlerweile Grenzwerte für Bürorechner, aber eben nicht für "Exoten" wie die Gamingmaschinen. Zudem bleibt dir zumindest die Wahl deinen Strom aus Quellen zu beziehen die weniger dramatische Auswirkungen haben (ja du hast sogar die Wahl für dich die Entscheidung zu treffen welcher genauen Variante du diese Eigenschaft am ehesten zutraust) als der deutsche Standardmix.
Zum Punkt dass man sich früher mehr über die TDPs aufgeregt hat:
Was den Kunden am Ende gestört hat war die Lautstärke. Die GF5 z.B. sind berühmt geworden weil sie so gerauscht haben, nicht wirklich wegen des absoluten Verbrauches.
den eine 3070 mit ca 2080ti leistung dabei aber nur mit 8gb vram ?
ohje ohje.
keine ahnung was sich huag mit den 29.10 bezwecken will, aber lustig wird es alle mal werden.
Edit:
vll überrascht nv und bringt die 3070 direkt mit 16gb vram, da die 3070 mit nur 8gb vram, einfach zu armselig gegenüber rx 6800xt mit 16gb vram ausehen würde
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Wo soll das eigentlich hinführen, mal die Tatsache, dass man ja nun auch Recheneinheiten im Rechner hat, die auf dedizierte KI Leistung, also auf die KI Leistung von GPU-Compute Serverhallen, zurückgreifen kann, bei Seite!!!???
Ich denke, dass man das nicht mal kritisch betrachten muss, um zu denken, dass sämtliche Vorsätze die irgendetwas mit Vernunft bezüglich Ökologie und dem sicheren Umgang mit KI Rechenleistung zu tun hatten, einfach ausgeblenet wurden und nun irgendwie so getan wird als hätte es derartiges nie gegeben.
Da passt es ja auch gut, dass neue "effizientere" also stärkere PSU´s eingeführt werden, quasi von Intel vorgegeben und auf den Grafikkarten neue Stecker eingeführt werden bei denen niemand ohne weiteres noch weiß, wieviel Strom da maximal durchfließen kann, nur dass es ne Menge ist ??!
Tja was will man machen wenn das halt so ist, wenn die Industrie und der Markt der haltlosen"" Unvernunft"" nicht nur freie Bahn lassen, sondern sie sogar als Standard vorgeben!!??
Man kann wohl nur hoffen, dasss es nvidia schafft durch den etwas feineren Fertigungsprozess der bei TSMC( erstmalig von mir richtig geschieben übrigens) die Sache wieder etwas zu kompensieren.
Aber aus Erfahrung weiß man ja, dass jedwedge Effizienz aus ökonomischer Sicht, sehr schnell in Mehrleistung umgewandelt wird und schon ist die Messlatte an erwarteter Leistung wieder ein Stückchen höher gelegt.
Also ich will sicher kein Spielverderber sein und werde sicher diesen Wahnsinn auch, oder sogar im höchsten Maße betreiben, sobald es mir möglich ist. Trotzdem hab ich das Gefühl, dass das Ganze etwas übertrieben unmoralisch erscheint???!!
Aber das ist kein Schuh den sich die Gamer oder Harware User anziehen sollten, sondern die Industrie?
Keine Ahnung, in der Vergangenheit, die ja nicht mehr existent ist, hat man sich wer weiß wie aufgeregt wenn ein max. TDp von 250Watt überschritten wurde. Das war doch ein Rahmen an den sich jeder Chiphersteller wie Boardpartner unbedingt halten musste, der das Maximun an dem darstellte was noch irgendwie vertretbar ist.
Jetzt interessiert es plötzlich niemanden mehr, wenn das im hohen Bogen überschritten wird. Eine Asus RTX 3080 STrix hat von grundauf 3 8polige PCIe Stecker, das sind 525 mögliche Watt die da durchgehen können.
Hat man die neuen Stecker eingeführt um dem absurden Anblick von 4 oder sogar 5 x8 poligen PCIe Steckern vorzubeugen??
Also ich werde mir sicher auch sowas kaufen und dabei auch sicher darauf achten, dass die Karte möglichst viele 8-polige PCIe Stecker hat, aber dass wir alle schon verrückt sind das will ich ja wenigstens mal gesagt haben, wo es ja eh keinen interessiert
ja wird so kommen !