Ice Lake-U: Intel zeigt lauffähige 10-nm-Prozessoren, u. a. im Dell XPS 13
Intel hat seine Keynote auf der CES 2019 genutzt, um die Zuversicht auf den 10-nm-Prozess zu stärken. Gezeigt wurde ein Prozessor aus der Ice-Lake-U-Familie, also ein 15-Watt-Modell für Ultra- und Notebooks. Unter anderem war ein Dell XPS 13 mit einem Vierkerner samt GT2-Grafik mit 64 Ausführungseinheiten lauffähig. Das erste Foveros-SoC trägt indes den Codenamen Lakefield.
Schon vor zwei Jahren nutzte Intel die CES 2017, um ein lauffähiges Notebook mit einem 10-nm-Prozessor zu zeigen. Damals handelte es sich noch um Cannon Lake. Seitdem schaffte es der Chiphersteller nicht, den neuen Fertigungsprozess so weit voranzubringen, dass eine Massenproduktion möglich gewesen wäre. Cannon Lake-U wird lediglich als Kleinserie mit komplett deaktivierter iGPU gefertigt - allzu viele Notebooks gibt es mit der Zweikern-CPU nicht. Wegen der Verzögerungen konzentriert sich Intel direkt auf Ice Lake, die eigentlich zweite 10-nm-Generation mit überarbeiteten CPU- und GPU-Mikroarchitekturen.
Lauffähige Ice-Lake-U-CPUs gezeigt
Quelle: Intel
Gregory M. Bryant, Leiter der Client Computing Group bei Intel, zeigt dein Ice-Lake-U-Package mit aufgesetztem I/O-Hub ("Chipsatz")
Auf der CES 2019 zeigte Intel drei Notebooks mit Ice-Lake-U-Prozessoren. Diese nutzen vier Sunny-Cove-Kerne, wie sie zum Architecture Day Ende 2018 vorgestellt wurden, sowie eine Gen11-iGPU mit 64 Ausführungseinheiten (Execution Units, EUs), also 512 Shader-Einheiten. Anders als bei Cannon Lake-U ist die iGPU lauffähig, sodass keine dedizierte Grafikkarte zur Seite gestellt werden muss. Unter anderem war ein kommendes Dell XPS 13 mit Ice-Lake-U-CPU zu sehen. Intel hält am Zeitplan fest, die Prozessoren früh genug an die Partner ausliefern zu wollen, sodass diese ihre Ultra- und Notebooks zur US-amerikanischen Holiday-Season auf den Markt bringen können. Die Geräte sollten dementsprechend im Herbst veröffentlicht werden. Auf der IFA 2019 im September könnte Ice Lake-U ein größeres Thema werden.
Vor zwei Jahren: Intel Cannon Lake: Lauffähige 10-nm-CPU auf der CES präsentiert
Noch kein Thema waren Desktop-Prozessoren in 10 nm. Den Siliziumchip mit vier Rechenkernen kann Intel nur noch im Einstiegsbereich einsetzen, da Coffee Lake-S und dessen Refresh bereits mit sechs bis acht Kernen in der Oberklasse aufwarten. Ice Lake-S muss die Anzahl mindestens gleich behalten, damit es keinen Rückschritt gibt. Gerüchten zufolge plane Intel allerdings noch eine weitere 14-nm-Auflage namens Comet Lake mit bis zu zehn Rechenkernen. Für Server steht indes Cascade Lake-SP an. Ice Lake-SP wird eine Sache für frühestens 2020.
Lakefield mit gestapelten Dies und Big-Little-Ansatz
Für den Desktop-Nutzer eher uninteressant, dafür ein Novum für x86-basierte Tablets und Notebooks ist Lakefield. Das ist der offizielle Codename für den ersten Prozessor unter dem Projekt Foveros. Er nutzt mehrere aufeinander gestapelte Dies: Auf dem Package sitzt ein I/O-Hub ("Chipsatz"), darüber die eigentliche CPU mit einem Sunny-Cove- und vier Atom-Kernen in 10 nm und ganz oben kommt ein DRAM-Chip. Intel möchte damit den Big-Little-Ansatz von ARM-CPUs, bei dem die verschieden starken Kerne je nach Rechenlast eingesetzt werden, in den x86-Bereich bringen.

lag der jetzt 5 Jahre hinterm Regal? Denn das Müsste er, wenn man endwicklung und ankündigung im Kopf hat...
Davon ab glaube ich das die erste Neue Chip-Gen. von Intel für den Mainstream sofern endlich mal Marktreif ziemlich was aufen kasten haben wird. Sogar muss in diesem Fall.
OK ich gebe zu ich war überrascht wie gut die inboard Grafikkarte von Intel ist. Wenn ich bedenke die 9600 Gt mag zwar besser sein aber so viel nicht. Vielleicht noch 30 % braucht aber Strom ohne Ende. Es ist ein PC mit i5 3570 it einer Intel HD 4000 Grafikkarte. Wenn die nicht so gut gewesen wäre, wäre eine sparsamer PC gar ich möglich gewesen. Und einer meiner besten Kumpel war sehr überrascht gewesen wie gut die inboard Grafikkarte inzwischen schon ist.ja da hast du recht. Das man manchmal hohe CPU Leistung ohne Grafikkarte groß zu brauchen. Nur leider haben xeon keine inboard gpu, sonst hätte ich es auch ohne gpu betrieben. Weil die reicht für kleine zocken ja völlig aus. Im low-end sowie mittelklasse Bereich werden wir auch in Zukunft weiterhin onboard graffikkarten haben. Und besonders nartürlich bei Laptops. Da ist es wahrlich unentbehrlich. Und für unterwegs um leichte Sachen zu machen da habe ich einen 12,5 " Laptop. Rund 3 Stunden ohne Laden zu müssen hält der durch. Mit ner Extra Grafikkarte wäre der Laptop schon in einer Stunde down gewesen.
Der I7 sorgt dafür, dass das MBA (oder der Laptop) lange haltbar ist. Nach 5 Jahren ist das Ding immer noch top (akku Probleme sind ja normal)aber technisch noch top.
Wenn jetzt alle Laptops zwangsweise eine Grafikkarte (extra Einheit) benötigen, dann gibt es irgendwie keine "Billig" Laptops mehr ...
im HighPerformanceBereich finde ich das auskoppeln/Abschalten der GPU-Einheit ganz gut, Bin gespannt wie sich das im Preis äußert. Aber vermutlich gar nicht.
der "I7 - 10700" wird dann eben 380€ Kosten und der mit Grafikeinheit eben 450€ im endeffekt bleibt der Preis man erhält aber weniger ^^