Intel Comet Lake-S: 10-Kerner als Konter zu AMDs Ryzen 3000? [Update]
Intel soll kommendes Jahr mit einer weiteren, der nunmehr sechsten Prozessorgeneration in 14 nm planen. Comet Lake-S werde zehn CPU-Kerne auf den Sockel 1151 bringen und damit in Konkurrenz zu AMDs Zen-2-Familie Ryzen 3000 treten. Neue Mainboards mit einer stärkeren Stromversorgung könnten die Folge sein.
Update vom 13.12.18:
Zumindest ein Teil des Leaks wurde inzwischen bestätigt: Intel hat den Platform Controller Hub ("Chipsatz") B365 in seine offizielle Ark-Datenbank aufgenommen und zumindest angedeutet, dass es sich um einen H270-Rebrand handelt. Das verleiht dem Rest rund um Comet Lake etwas mehr Glaubwürdigkeit.
Originalartikel vom 26.11.18:
Intels 10-nm-Fertigung läuft bekanntlich unzufriedenstellend, womit sich die komplette Roadmap verzögert. Cannon Lake hätte schon 2015 in 10 nm erscheinen und die GPU-Architektur Gen 10 mit sich bringen sollen. Ice Lake hätte neben einer noch neueren Gen-11-iGPU den CPU-Part modernisiert. Stattdessen mussten immer wieder Refreshes der Skylake-Mikroarchitektur herhalten, die 2015 vom Core i7-6700K angeführt in den Desktop kam. Danach folgten Kaby Lake, Coffee Lake und der Coffee-Lake-Refresh. Vor Skylake gab es noch die 14-nm-Generation Broadwell, die allerdings nur eine kurze Lebensdauer wegen der damals verzögerten 14-nm-Fertigung hatte.
Intel soll "Mainstream"-10-Kerner als Comet Lake-S planen
Aus Taiwan kommen nun Gerüchte, dass Intel mit Comet Lake eine weitere Prozessorserie in 14 nm plane. Das Mitglied chrisdar im Forum von ptt.cc (maschinelle Übersetzung) ist kein Unbekannter. Er nannte unter anderem schon 2017 die genauen Spezifikationen zu Ice Lake-Y, die Intel erst über ein Jahr später (unbeabsichtigt) zumindest teilweise offiziell bestätigte. In Taiwan sind viele Hardware-Hersteller ansässig, wo er seine Kontakte haben oder gar selbst arbeiten dürfte.
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Als Comet Lake-S werde Intel nach den Sechs- und Achtkernern auch CPUs mit zehn Rechenkernen in den "Mainstream"-Desktop bringen. Mainstream steht hier für den Sockel 1151, preislich dürfte ein solcher Prozessor zum High-End gehören. Die Rede ist unter anderem von B365-Mainboards mit einer potenziell besseren Spannungsversorgung, um mit solchen Zehnkernern klarzukommen. Da die Rede von einem "Kaby-Lake-PCH" ist, könnte der B365 auch wieder in 22 nm gefertigt werden. Die Z390-Modelle sollten weitgehend gerüstet sein, sofern sich Intel nicht für eine Art LGA 1151-v3 entschiede.
Bedeutung für Ice Lake-S und AMDs Ryzen 3000
Interessant wären die Konsequenzen aus einem solchen Vorgehen. Intel stellte Ice-Lake-CPUs in 10 nm für Endkunden ab dem Weihnachtsgeschäft 2019 in Aussicht. Sollte für den Desktop ein weiterer 14-nm-Aufguss in Form von Comet Lake-S erscheinen, wäre Ice Lake-S eine Nummer für frühestens 2020. Lediglich für Notebooks wären Mobile-CPUs à la Ice Lake-Y denkbar. Eine weitere Kernerhöhung würde Intel derweil kaum ohne Druck seitens AMD durchführen, vor allem da der Core i9-9900K und Core i7-9700K mit acht Kernen schon an thermische Limits gelangen und die Leistungsaufnahme langsam kritisch wird. AMD könnte mit Zen 2 alias Ryzen 3000 12 oder gar 16 CPU-Kerne auf den Sockel AM4 bringen, womit sich Intel unter Zugzwang befände - dank 7-nm-Fertigung hat AMD gewiss größere Spielräume bei der Leistungsaufnahme und Chipfläche. Andersherum ausgedrückt: Bliebe das "rote Lager" bei acht Kernen, würde sich Intel wohl kaum die Mühe für Comet Lake-S mit zehn Rechenherzen machen. Häufig wissen die Chiphersteller schon intern von den Plänen der Konkurrenz, wodurch solche Reaktionen ermöglicht werden.


Ja, dann macht das mehr Sinn.
Der boostet normal nur mit zwei Kernen auf bis zu 5GHz und selbst das kann je nach Temperatur schon scheitern.
Ohne eine fette Wasserkühlung ist der doch gar nicht zu zähmen, geschweige denn auf 5GHz AllCore zu peitschen.
Und jetzt komm nicht mit ICARUS, der hat zwei fette interne Radiatoren (je 420er wenn ich mich recht erinnere) und einen externen Mo-Ra (3x 360er Radiator mit 9 Lüftern).
Selbst bei ihm geht die Kiste bis auf 89°C, wenn die CPU maximal ausgelastet wird und das soll schon was heißen.
EDIT: Ach ich seh gerade, der Taktet sogar noch auf 4,7GHz runter wenn AVX getestet wird.
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Also "mal eben so" ist das nicht.
Bei ICARUS schon... der zählt aber nicht.
Alle 6+8 Core Ryzen sind gaaanz tief unten.
Aber es ist schon Goil der kleine 2600, da gibt's halt nichts auszusetzen Düvi , haste sehr gut gekauft.
Der i9 profitiert auch sehr von schnellen RAM, zumindest laut PCGH Tests. Dann ohne OC nur mit 5 GHz auf allen Kernen ist die Schallmauer durchbrochen.
Denke wenn die neuen Ryzen kommen werden die den i9 immer im Nacken haben.
Ich habe es doch hier getestet und es ist schon beachtlich, was alleine durch RAM Tuning herauszuholen ist. (ohne CPU OC)
http://extreme.pcgameshar...
Man kommt also sehr wohl gut an einen stock 9900k ran und diese CPU Power ist wirklich mehr als genug und wenn man berücksichtigt, dass die CPU nur ~150€ kostet, kann man echt nur sagen
Den PCGH Test habe ich nicht gesehen, kann darüber also nix sagen, aber ganz ehrlich, ausgehend von meinem alten geilen 8700k, welcher bei mir stark undervolted lief, merke ich keinen wirklichen Unterschied zum Ryzen 2600 nun.
Der Intel hatte aber nur 3000er C16 DR RAM und nicht die guten B Dies. Ich hätte keine Probleme hier zu sagen, dass die Intel CPU massiv besser war, aber dem ist wirklich nicht so.
Natürlich wird ein Intel max übertaktet mit richtig schnellem RAM+ Timing Tuning schneller sein als AMD, nur ein optimierter Ryzen ist mehr als genug, weil man damit halt auf Niveau eines stock 8700k-9900k kommen kann.
Die Stock Intels sind ja wohl schnell genug für 99,9% aller user wenn man ehrlich ist. Der heftige Aufpreis zu Intel ist echt unnötig rausgefeuertes Geld.