Coolink GFXChilla

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Mit dem Auras Fridge und dem Coolink GFXChilla buhlen zwei neue Grafikkarten-Kühler um die Gunst der Käufer - wir testen, welcher es wert ist, gekauft zu werden.

Coolink GFXChilla: Lieferumfang
Coolink GFXChilla: Blister for the win Coolink GFXChilla: Blister for the win Wie ein Paar blaue Augen starren zwei blaue Lüfter aus der in Weiß und Rosa gehaltenen Schachtel des "Chillers" den Käufer an. Darin befindet sich eine Anleitung und eine Blister-Verpackung - letztere enthält den Kühler sowie diverse Kleinteile. War bereits der Fridge bei der Anzahl der mitgelieferten Kühlkörperchen schon nicht geizig, stellt der GFXChilla mit satten 18 Stück für VRAM wie Spannungsregulatoren gleichermaßen geeigneten Kühlkörperchen einen neuen Rekord auf. Wie sich später zeigt, sind diese auch bitter nötig. Neben einer Anleitung, einer Tube Wärmeleitpaste und einem Lüfter-Adapter findet sich das aus Schrauben, Unterlegscheiben und mehreren Gummistreifen bestehende Montagematerial in der Packung. Auras Fridge: Zubehör Auras Fridge: Zubehör

Coolink GFXChilla: Impressionen
Coolink GFXChilla: Montiert auf einer 8800 GTS 512 MiByte Coolink GFXChilla: Montiert auf einer 8800 GTS 512 MiByte Am auffälligsten sind neben der zierlich anmutenden Größe von 161x115x30 Millimetern die beiden Propeller des Coolink-Produkts. Mit einem Durchmesser von acht Zentimetern entsprechen sie dem Standard, ungewöhnlich ist die geringe Höhe von nur einem Zentimeter. Somit ist der GFXChilla wie oben angesprochen zumindest von seinen Ausmaßen her der ideale Kühler für Multi-GPU-Systeme mit wenig Platz zwischen den einzelnen Grafikkarten. Doch alles hat Vor- und Nachteile - was für Platz sorgt, verringert leider gleichzeitig auch den Luftdurchsatz. Ebenfalls differenziert zu betrachten ist die Tatsache, dass beide Lüfter an einem Stecker hängen - eine individuelle Regelung der Lüfter ist somit zwar nicht möglich, wer aber nur noch einen Platz an seiner Lüftersteuerung oder seinem Mainboard frei hat, wird sich freuen. Halt finden die zwei sauber verarbeiteten Rotoren wie auch beim Fridge auf demontierbaren Streben, eine Entkopplung des Doppels ist leider nicht möglich.

Coolink GFXChilla: Wenig spiegelnd, aber plan Coolink GFXChilla: Wenig spiegelnd, aber plan Unter den beiden Lüftern befindet sich natürlich der eigentliche Kühler. Wie es mittlerweile zum guten Ton gehört setzt auch Coolink auf vier kupferne Heatpipes und einen auf dem gleichen Material basierenden, im Gegensatz zum Fridge jedoch vollkommen planen und nicht vernickeltem Boden. Ganze 64 Lamellen aus Aluminium hat der GFXChilla zu bieten - was nach viel klingt, relativiert sich jedoch angesichts der Größe der Fins wieder. Um dieses Manko auszugleichen, verlaufen insgesamt zehn Röhren durch die Lamellen - somit werden noch einmal ein paar cm² herausgeholt.

Coolink GFXChilla: Sauber abgeschlossenes Heatpipe-Ende Coolink GFXChilla: Sauber abgeschlossenes Heatpipe-Ende Bereits der Anblick der unschön abgeschlossenen Heatpipe-Enden an der der Bodenplatte trübt das Bild der Verarbeitung leicht. Hinzu kommt, dass die Kühlfins an einigen Stellen nicht vollständig entgratet sind. Vorhin erwähnten wir den Luftdurchsatz - angesichts der sehr geringen Abstände zwischen den Lamellen und der ebenfalls sehr geringen Oberfläche ist zu erwarten, dass der GFXChilla erst mit starker Belüftung sein wahres Potenzial entfalten kann - dazu später mehr.

Coolink GFXChilla: Montage
Coolink GFXChilla: Verschraubte, gefederte Montage Coolink GFXChilla: Verschraubte, gefederte Montage Vor der eigentlichen Montage müssen zwei Schienen seitlich der Bodenplatten angebracht werden, dies ist rasch erledigt. Problematischer wird es bei den VRM-Kühlern. Uns war es nicht möglich, die Spannungsregulatoren mit den kleinen Bausteinen zu bekleben, ohne dass einer mit einem Kondensator oder einem anderen Teil auf dem PCB kollidierte. Über kurz oder lang dürfte die mangelnde Kühlung für Probleme sorgen, alternative VRM-Kühler sollten in Betracht gezogen werden. Wie gehabt werden vier Doppelschrauben in die ihnen zugedachten Gewinde eingedreht. Die Schrauben des "Chillers" sind plan poliert - bei solch kleinen Modellen wünschen wir uns trotz schlanken Fingern eine geriffelte Variante wie sie etwa Zalmans VF-Serie bietet. Nun noch eine Unterlegscheibe über jede Schraube und die Grafikkarte samt zuvor aufgetragener Wärmeleitpaste auf den Kühler legen. Anschließend wird dieser mit gefederten Muttern und vier weiteren Unterlegscheiben festgezogen - wohl dem, der einen Schraubendreher besitzt, denn auch die Muttern sind wenig griffig.

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  1. Seite 1 Einleitung VGA-Kühler
  2. Seite 2 Auras Fridge
  3. Seite 3 Coolink GFXChilla
  4. Seite 4 Lautstärke & Temperaturen
  5. Seite 5 Fazit
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