Geforce GTX 670 im Test: Lautheit, Leistungsaufnahme, Overclocking
Nvidias Geforce GTX 670 im PC-Games-Hardware-Test: Wir prüfen die nunmehr dritte Nvidia-Grafikkarte mit Kepler-Genen auf ihre Spieleleistung, Stromverbrauch und Lautstärke und sagen Ihnen anhand unseres Spiele-Benchmark-Parcours, ob sich das Aufrüsten bzw. Neukaufen von Nvidias neuestem Streich lohnt.
Geforce GTX 670 im Test: Kühlung, Lautheit und Leistungsaufnahme
Wie bei Nvidia-Referenzdesigns der Performance- und High-End-Klasse üblich, wird die Kühlung über einen 65 Millimeter durchmessenden Radiallüfter gewährleistet. Dieser soll laut Nvidia identisch zum Gebläse der GTX 680 sein, verhält sich auf der Geforce GTX 670 jedoch etwas anders. Der manuell erreichbare PWM-Regelbereich ist auf 30 bis 80 Prozent beschränkt, in dem der Lüfter mit 960 bis 3.630 U/min rotiert. Die Lautheit in Sone für den Leerlauf unter Windows sowie das fordenste Spiel unseres Parcours, gemessen aus 50 Zentimetern Abstand finden Sie in der untenstehenden Tabelle.
| Lautstärke | GTX 680 | GTX 670 | GTX 580 | HD 7970 | HD 6970 |
|---|---|---|---|---|---|
| Leerlauf | 0,9 Sone | 0,9 Sone | 0,8 Sone | 0,7 Sone | 0,5 Sone |
| Battlefield: Bad Company 2 | 3,5 Sone | 2,9 Sone | 3,4 Sone | 5,7 - 6,1 Sone* | 4,8 Sone |
| Leistungsaufnahme | |||||
| Leerlauf | 15 Watt | 15 Watt | 33 Watt | 22 Watt | 22 Watt |
| Battlefield: Bad Company 2 | 174 Watt | 147 Watt | 221 Watt | 195 Watt | 186 Watt |
Hinweis: PCGH testet mit Powertune (AMD) respektive Power Target (Nvidia Kepler) auf Standard (100 Prozent).
In Sachen Leistungsaufnahme schlägt Nvidias Geforce GTX 670 sich ebenfalls mehr als respektabel und kann das sehr gute Ergebnis ihrer großen Schwester bestätigen. Damit liegt Nvidia in der Performance-per-Watt-Beurteilung nach der in dieser Hinsicht enttäuschenden Fermi-Äre in unserem Testspiel Battlefield: Bad Company 2 wieder auf dem Niveau der sparsamen Radeon-Grafikkarten. Die Radeon HD 7970 fällt im Vergleich etwas ab, die HD 7950, HD 7870, GTX 680 und GTX 670 erreichen aber sehr ähnliche Fps/Watt-Resultate.
Geforce GTX 670 im Test: Overclocking
Der geringe Basistakt der Geforce GTX 670 suggeriert viel Spielraum nach oben - doch das ist nur die halbe Wahrheit. Unser Nvidia-Testmuster arbeitet wie erwähnt zu fast jeder Zeit mit 1.084 MHz Kerntakt via GPU Boost, nur vereinzelt sind Drops auf 1.071 bis schlimmstenfalls 1.045 MHz zu verzeichnen; diese Werte bestätigen das Protokoll von GPU-Z und Evga Precision X.
Im OC-Test der Referenzkarte ist ausgehend vom 1.084-MHz-Autoboost noch etwas Luft nach oben. Für beste Overclocking-Ergebnisse haben wir das Power Target auf 122 Prozent angehoben (Maximum) und zusätzlich den Lüfter auf 70 Prozent PWM-Drehkraft fixiert. Nun stemmt das Testmuster einen Boost-Takt von 1.202 bis 1.250 MHz, abhängig von Spiel und Einstellungen. Die automatisch angelegte Kernspannung beträgt dabei konstant 1,175 Volt - genau wie bei der Geforce GTX 680 und GTX 690 bei heraufgesetzter TDP. Beim Speicher ist wenig überraschend jenseits von 3.500 MHz das Ende erreicht, denn auf der GTX 670 kommt derselbe GDDR5-RAM wie bei den anderen Kepler-Platinen zum Einsatz (Hynix R0C). Bei der Skalierung von GPU- und RAM-Takt zeigt sich, dass die Geforce GTX 670 etwas besser mit dem Kerntakt skaliert als die GTX 680 - kein Wunder, verfügt sie doch über dieselbe Speichertansferrate.
Die OC-Modelle von Asus und Zotac lassen sich dank der starken Kühlung etwas weiter treiben. Die Asus GTX 670 Direct Cu II TOP schultert bis zu 1.354/3.703 MHz (Werkstakt: 1.058 +Boost/3.004 MHz) - so hoch ließ sich noch keine GTX 680 im PCGH-Testlabor treiben. Infolgedessen hat die Karte kein Problem damit, einer Standard-GTX-680 davonzulaufen: Zwischen manuellen 1.354/3.703 MHz und dem Standardtakt der Nvidia-Referenzkarte liegt ein Fps-Plus von satten 24 Prozent.
In diesem Artikel
- Seite 1 Geforce GTX 670 im Test: Architektur und Spezifikationen
- Seite 2 Geforce GTX 670 im Test: Lautheit, Leistungsaufnahme, Overclocking
- Seite 3 Geforce GTX 670 im Test: GPU-Boost analysiert
- Seite 4 Geforce GTX 670 im Test: Bad Company 2 (DX11)
- Seite 5 Geforce GTX 670 im Test: Battlefield 3 (DX11)
- Seite 6 Geforce GTX 670 im Test: Crysis Warhead (DX10)
- Seite 7 Geforce GTX 670 im Test: Crysis 2 (DX11 + Hi-Res-Textures)
- Seite 8 Geforce GTX 670 im Test: Dirt 3 (DX11)
- Seite 9 Geforce GTX 670 im Test: Dragon Age 2 (DX11)
- Seite 10 Geforce GTX 670 im Test: Mass Effect 2 (DX9 + SGSSAA)
- Seite 11 Geforce GTX 670 im Test: Metro 2033 (DX11)
- Seite 12 Geforce GTX 670 im Test: Serious Sam 3 (DX9)
- Seite 13 Geforce GTX 670 im Test: Starcraft 2 (DX9)
- Seite 14 Geforce GTX 670 im Test: Extrem-Benchmarks: Downsampling
- Seite 15 Geforce GTX 670 im Test: Compute-Leistung (Luxmark)
- Seite 16 Geforce GTX 670 im Test: Fazit
- Seite 17 Bildergalerie
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Schöner Test, vielen Dank.
Ich bin vor 2 Wochen auf eine 670 (Referenzdesign) umgestiegen und habe mich sehr über den immensen Performance-Schub gefreut (mit Phenom II 965 @ 3,9 Ghz).
Hatte vorher eine 470 mit Zalman VF-3000F @ 750 Mhz Core, diese war zwar leiser aber hat mein Gehäuse zum Glühen gebracht...
Jetzt sieht BF3 super aus, Settings auf Ultra inkl. Schmankerln und genug Frames für den MP... Skyrim mit Modsalat läuft geschmeidiger usw.,
für die meißten Games hätte die OCte 470 aber noch gereicht aber ihr wisst ja wie das ist mit der Vernunft...
Jedoch Arma II und GTA IV haben meine Laune dann gebremst, da war (trotz Installation auf SSD) klar die CPU schon am Limit und außer mehr AA und Anisotrop. Filterung
und etwas höheren Grafikeinstellungen nicht viel zu holen.., wird bald Zeit für eine Intel-CPU...
FAZIT:
- Preis (für mich) zu hoch
- Leistung atemberaubend (meine Idee von einer Genereation auslassen zieht - hm aber hab ja auch nicht endlos Kohle)
- Lautstärke erträglich, Stromverbrauch ideal im Vergleich zum "Thermi", Radiallüfter lässt mir mehr Spielraum bei CPU-Taktung (Noctua NH-D14 wurde sehr heiß
im geschl. Gehäuse durch die 470)
- New Toy Syndrom mehr als befriedigt
Kanns nur jedem Empfehlen. Customkühler kommt nach CPU-Wechsel drauf.
Cya Yakup
Bei den aktuellen Ladenpreisen würde ich weiters niemals zur größeren 680 greifen! Der dadurch gewonnene Leistungsunterschied rechtfertigt den Aufpreis doch keinesfalls, wie ich finde.