RTX Pro 6000: Nvidia macht Profi-GPU jetzt 55 Prozent teurer
Nvidia listet die RTX Pro 6000 Blackwell im hauseigenen Marktplatz seit Mitte Juni 2026 für 13.250 US-Dollar, ein Preisaufschlag von 55 Prozent binnen eines Jahres. Preistreiber sind der KI-Boom und die damit verbundene Speicherkrise.
Im Rahmen seiner Keynote auf der Nvidia GTC ("GPU Technology Conference") 2025 hatte Nvidia gleich drei Versionen der neuen Nvidia RTX Pro 6000 ("Blackwell Edition") mit 24.064 PF32-Shadereinheiten, 752 Tensor-Cores und 188 Raytracing-Cores sowie einem gewaltigen 96 GiByte großen GDDR7-Grafikspeicher präsentiert. Getrieben durch KI-Boom und Speicherkrise geht deren Preis aktuell durch die Decke.
Nvidia RTX 6000: Profi-Beschleuniger wird immer teurer
Nvidia hat den Preis für seine Profi-Grafikkarte RTX Pro 6000 deutlich nach oben korrigiert. Über den offiziellen Nvidia Marketplace wird die Workstation Edition nun für 13.250 US-Dollar angeboten. Zum Marktstart im März 2025 rief der Hersteller noch 8.565 US-Dollar auf, einzelne Vorbestellungen lagen sogar bei nur 7.673 US-Dollar. An dieser "Untergrenze" bemessen, beträgt der Aufschlag mittlerweile rund 73 Prozent, gegenüber der ursprünglichen Notierung sind es 55 Prozent. Ein Trend, welcher wahrscheinlich weiterhin seine Fortsetzung in hohen Preisen finden wird.
Quelle: Nvidia
Die RTX 6000 Pro wird jetzt direkt bei Nvidia für 13.250 US-Dollar vor Steuern angeboten.
RTX Pro 6000 Blackwell: 96 GiB Speicher in drei Varianten
Die Nvidia RTX Pro 6000 Blackwell stützt sich auf den GB202-Grafikprozessor mit 24.064 FP32-Shadereinheiten und 96 GiB GDDR7-Speicher samt ECC-Fehlerkorrektur. Damit bleibt sie die einzige Blackwell-Grafikkarte mit dieser Speicherkapazität, realisiert über 32 Speicherbausteine ("ICs") zu je 3 GiB.
Nvidia bietet die Workstation-Grafikkarte in insgesamt drei Versionen an: die reguläre Workstation Edition mit 600 Watt, die sparsamere Max-Q Workstation Edition mit 300 Watt sowie eine Server Edition für Rechenzentren. Workstation und Max-Q listet der Hersteller im Marketplace einheitlich zu 13.250 US-Dollar, die Server Edition führt Newegg zu 14.999 US-Dollar. Hierzulande werden 10.999 bis 14.999 Euro im Einzelhandel aufgerufen, wie ein Blick in den PCGH-Preisvergleich zeigt.
Speicherkrise treibt die Preise der RTX Pro 6000
Rund 92 Prozent des Preisaufschlags bei der RTX Pro 6000 entfallen laut Recherchen von Tom's Hardware auf Angebot und Nachfrage, nur etwa 8 Prozent auf höhere Fertigungskosten. Der größte Treiber der Knappheit ist der KI-Boom, welcher den GDDR7-Grafikspeicher "verschlingt" und die Preise weltweit nach oben drückt.
| Nvidia RTX Pro 6000 | Nvidia Geforce RTX 5090 | |
|---|---|---|
| Architektur | Blackwell | Blackwell |
| Graikprozessor | GB202 | GB202 |
| Shader-Einheiten | 24.064 | 21.576 |
| Streaming-Multiprozessoren | 188 | 170 |
| Tensor-Prozessorkerne | 752 | 680 |
| Raytracing-Einheiten | 188 | 170 |
| Zwischenspeicher | 24.064 KiByte (L1-Cache) 96 MiByte (L2-Cache) |
21.576 KiByte (L1-Cache) 88 MiByte (L2-Cache) |
| Grafikspeicher | 96 GiByte GDDR7 | 32 GiByte GDDR7 |
| Speicher-IF | 512-Bit | 512-Bit |
| TBP | 600 Watt 300 Watt |
575 Watt |
Die Speicherkrise erfasst längst auch Consumer-Hardware: Die Geforce RTX 5090 kostet in den USA inzwischen mehr als 4.000 US-Dollar, wenn sie überhaupt verfügbar ist, nach einem MSRP von 1.999 US-Dollar zum Marktstart.
RTX Pro 6000: Was der Aufschlag für Deutschland bedeutet
Für den deutschen Markt nennt Nvidia bislang keinen neuen Europreis der RTX Pro 6000, zum Marktstart im Mai 2025 lag sie hier bei 10.815 Euro. Da die Speicherkrise hierzulande bereits DDR5-Arbeitsspeicher, SSDs und Grafikkarten verteuert, ist bei der Profi-Grafikkarte eher mit weiter steigenden als mit fallenden Preisen zu rechnen.
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Quelle: Tom's Hardware / VideoCardz

Von mir aus könnten sie noch ne 0 dranhängen.
Von mir aus könnten sie noch ne 0 dranhängen
letztendlich kommt der Preisaufschlag auch bei uns unten an, das ist Dir schon bewußt oder?
Von mir aus könnten sie noch ne 0 dranhängen.