Grafikkarten-Parcours 2021: Anno, AC Valhalla, BF5
Grafikkarten-Parcours 2021: Die Benchmarks zu Anno 1800, Assassin's Creed Valhalla und Battlefield 5
In diesem Artikel
- Seite 1 Grafikkarten-Parcours 2021: Einleitung
- Seite 2 Grafikkarten-Parcours 2021: Anno, AC Valhalla, BF5
- Seite 3 Grafikkarten-Parcours 2021: Borderlands 3, CoD, Control, Crysis Remastered
- Seite 4 Grafikkarten-Parcours 2021: Cyberpunk, Desperados, Doom Eternal, F1 2020
- Seite 5 Grafikkarten-Parcours 2021: Forza Horizon 4, Greedfall, Hitman 3
- Seite 6 Grafikkarten-Parcours 2021: Horizon Zero Dawn, Metro Exodus, RDR 2
- Seite 7 Grafikkarten-Parcours 2021: Resident Evil 3, Serious Sam 4, The Witcher 3
- Seite 8 Bildergalerie
Anno 1800 - "Puertonova"
- Engine: Aktuelle Version der RD-Engine
- DirectX 12 entlastet die CPU stark und glättet die GPU-Frametimes
- Besonderheiten: Im Lategame sehr prozessorlastig; MSAA-Unterstützung
- Details: Maximal, "fester Sonnenstand" AUS, 8× MSAA + FidelityFX "nur schärfen"
- Benchmarkszene: Bewusst grafiklastige Szene seit 2020
- Einstellungen im Video zu sehen
- Die Kamera wird mittels X-Taste gedreht und während des Messzeitraums gehalten.
- Vor dem Messen warten, bis der Kontostand bei $ 92.500 liegt.
- DRM-Plattform: Ubisoft Connect (ehemals Uplay)
- Savegame lässt sich kopieren (im Download enthalten)
Aufgrund der anhaltenden Beliebtheit unter den PCGH-Lesern mischt das Aufbauspiel aus deutschen Landen auch 2021 wieder mit. Seit dem Vorjahr testen wir Grafikkarten in der Neuen Welt und gehen mit der idyllischen Testszene das hartnäckige CPU-Limit an: "Puertonova" ist deutlich Prozessor-schonender als unser CPU-Spielstand "Bright Sands" und skaliert nicht nur dank des Wechsels auf 8× MSAA perfekt mit GPU-Leistung. Auffällig ist, dass das Spiel nicht nur auf Kriegsfuß mit AMD-CPUs, sondern auch mit deren GPUs steht, vergleichbare Geforces erzeugen höhere Bildraten.
Wichtige Details zum Benchmark: Warten Sie nach dem Laden des Spielstands, bis der Kontostand links oben bei 92.500 Dollar liegt. Während der Wartezeit lädt das Data-Streaming alle notwendigen Daten in den Grafikspeicher und der GPU-Boost pendelt sich ein. Weitere Messungen erfordern stets ein Neuladen des Spielstands.
Assassin's Creed Valhalla - "Fornberg"
- Engine: Aktuelle Version der Anvil-Engine - jetzt mit DirectX 12
- Besonderheiten: Auffälliges Radeon-Faible, exzellentes TAA
- Detaileinstellungen: Maximal (Extrem hoch), native Auflösung
- Benchmarkszene: GPU-Worstcase im winterlichen Dorf Fornberg
- Einstellungen im Video zu sehen
- Vor dem Messen muss die Tageszeit mittels K-Taste auf den Morgen gesetzt werden.
- DRM-Plattform: Ubisoft Connect (ehemals Uplay)
- Savegame lässt sich nicht kopieren (Nachstellen notwendig)
Nach einem Jahr Pause erschien im November 2020 endlich wieder ein neuer Ableger der historisch inspirierten Open-World-Meuchelserie. Die Entwickler bei Ubisoft nutzten die Zeit unter anderem für ein Tuning der technischen Basis: Assassin's Creed Valhalla läuft als erster Serienteil ausschließlich mit der Lower-Level-Schnittstelle DX12. So kommt es, dass die Anvil-Engine bei noch prächtigerer Grafik ihr zuweilen starkes Prozessorlimit abstreift und auch in Ortschaften rund läuft. AC Valhalla präferiert ohne Zweifel AMD-GPUs, Nvidia-Chips bleiben trotz mehrerer Patches hinter ihren Möglichkeiten zurück - mit unklarem Ausgang.
Wichtige Details zum Benchmark: Sind Sie in Fornberg angekommen, müssen noch Wetter und Tageszeit "kalibriert" werden. Drücken Sie dazu (wie im Video zu sehen) die K-Taste, um bis zur Nacht zu warten - und dann erneut, um den für die Benchmarks nötigen Morgen zu erhalten. Nun können Sie den im Video gezeigten Weg ablaufen. Tipp: Halten Sie sich auf der hölzernen Rampe mit gedrückter Leertaste links, damit der Charakter garantiert auf den Pfosten springt, anstatt sich daran festzuhalten. Gewöhnlich lassen sich viele Messungen am Stück durchführen, hin und wieder verändert sich das Wetter jedoch deutlich und es kommt zu Abweichungen -> Neuladen und Hoffen.
Battlefield 5 - "Tirailleur"
- Engine: DICEs Frostbite-Engine mit DX12- und DXR-Support
- Besonderheiten: Vorbildliches Optik-/Performance-Verhältnis
- Detaileinstellungen: "Ultra" (manuell), 150 % Renderauflösung, FFR deaktiviert, DX12
- Benchmarkszene: Grafiklastige Singleplayer-Kriegsgeschichte
- Framelimit via Konsole (^-Taste neben der 1) und Befehl "GameTime.MaxVariableFps 0" abschalten
- DRM-Plattform: Origin
- Savegame-Download nicht notwendig, lässt sich leicht und direkt nachstellen
Battlefield 5 gibt neben Metro Exodus seine Abschiedsvorstellung als Benchmark. Für die richtige Würze testen wir nun mit 150 statt 100 % Achsenauflösung, um auch aktuelle GPU-Boliden herauszufordern. Die Tests erfolgen wie gehabt ohne Future Frame Rendering (FFR) zwecks minimaler Eingabelatenz. DX12 ist bei allen GPUs förderlich für die Leistung, nachdem sich das Spiel eingeruckelt hat. Die GPU-Benchmarkszene "Tirailleur" ist grafiklastiger als "The Last Tiger", mit der wir seit 2020 CPUs testen, und offenbart auch mit den zusätzlichen Pixeln eine starke Radeon-Performance.
Wichtige Details zum Benchmark: Starten Sie einfach die Kriegsgeschichte "Tirailleur", lassen Sie das Intro über sich ergehen und laufen Sie zunächst etwas in der Gegend herum. In den ersten Minuten muss sich das Spiel erst warmlaufen, die anfänglichen Ruckler verschwinden mit der Zeit. Valide Messwerte erhalten Sie erst danach. Neuladen der Szene ist nicht notwendig, normalerweise lassen sich viele Messungen nacheinander durchführen.
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Ich bin gerade noch am Testen wie ich das aktuell hinkriege. Ich bin durch einen gebrochenen Arm etwas gehandicapped
Das kriege ich aber irgendwie hin ^^
bzgl. des Parcours, sieht gut, schade dass einige Spiele keinen direkten Spielstand zulassen.
Werde wohl die "einfachen" Sachen nachstellen
Natürlich auch das: https://www.pcgameshardwa...
MfG
Raff
Etwas nervig ist das bei euch der Anno Spielstand an DLC´s gekoppelt ist.
Parcour sieht schon mal gut aus. Kommt der neue RT Index auch gleich mit?
Im Multiplayer kommt es nicht nur auf die avg fps an, sondern auf den dropdown bei aktiven Szenen mit vielen konzentrieren Aktionen. Eine auf dem ersten Blick scheinbar schnellere Karte (bspw. von Nvidia ) kann in PCGH-Benchmarks sehr sehr gut aussehen und bei Multiplayer stärker nach unten droppen.
Natürlich gibt es den Einwand der technischen Reproduzierbarkeit bei Benchmarks und es gibt dennoch den viel wichtigeren reproduzierbaren Nachweis bei drops im Multiplayer.
Da die Zukunft der Games auch Richtung 40+ Multiplayer geht, muss auch das betrachtet werden. Mir nützen eben keine 140fps wenn ich beim 40 Player-Raid und Bosskampf mit vielen Effekten bei 10fps lande.
Ansonsten natürlich auch Lob von mir für die fleißige Arbeit und Transparenz.