Geforce RTX 50 Super: Release nun angeblich erst zur CES 2027
Die Geforce RTX 50 Super könnte später erscheinen als zuletzt vermutet. Neue Gerüchte nennen die CES 2027 als mögliches Startfenster - Grund sollen 3-GiB-GDDR7-Chips sein.
Erst hieß es: Die Geforce RTX 50 Super könnte doch noch 2026 erscheinen. Nun dreht sich die Gerüchteküche erneut. Laut Benchlife soll Nvidias möglicher Blackwell-Refresh inzwischen eher für Anfang 2027 im Gespräch sein - konkret zur CES 2027. Der Bericht ist ausdrücklich ein Gerücht; Nvidia hat eine Geforce RTX 50 Super bislang nicht offiziell angekündigt.
Damit steht die neue Meldung im direkten Kontrast zu den jüngsten Angaben von MEGAsizeGPU. Der Leaker hatte vor wenigen Tagen behauptet, die vermeintlich eingestellte RTX-50-Super-Serie sei wieder auf Kurs und könne noch 2026 erscheinen. PCGH berichtete zuletzt darüber: Neben Geforce RTX 5080 Super, RTX 5070 Ti Super und RTX 5070 Super soll demnach auch eine Geforce RTX 5060 mit 12 GiB VRAM geplant sein, die möglicherweise als RTX 5060 Super vermarktet wird.
CES 2027 statt 2026: Benchlife nennt späteres Zeitfenster
Benchlife schreibt nun, Grafikkarten der Geforce-RTX-50-Super-Serie mit 3-GiB-GDDR7-Speicherchips würden nach aktuellem Verständnis frühestens Anfang 2027 erscheinen, also zur CES 2027.
Genau diese Speicherchips gelten als zentraler Baustein der kolportierten Refresh-Modelle: Mit 3-GiB-Modulen ließen sich höhere Speicherausbauten realisieren, ohne die jeweilige Speicherbusbreite zu verändern. Die angespannte Lage am Speichermarkt gilt als einer der Gründe, warum ursprüngliche Pläne möglicherweise überarbeitet wurden. Nvidia hätte im Zweifel die Option, sehr hohe Preise anzusetzen, die der Retailmarkt abseits besonders zahlungskräftiger Käufer kaum noch tragen dürfte, oder den Speicher zu reduzieren - was unter 16 GiB zunehmend als wenig zukunftstauglich gilt. Der größere Speicher dürfte laut Gerüchten auch das Hauptargument für die Super-Modelle werden; größere Änderungen am Grafikchip werden dagegen nicht erwartet.
Die bisher kursierenden Eckdaten bleiben damit vorerst Teil der Gerüchteküche. Für die Geforce RTX 5080 Super stehen 24 GiB GDDR7 im Raum, ebenso für die RTX 5070 Ti Super. Die RTX 5070 Super soll nach früheren Angaben 18 GiB VRAM erhalten. PCGH hatte zum Vorbericht außerdem die zuletzt genannten Spezifikationen eingeordnet: Die RTX 5080 Super soll demnach wie die RTX 5080 mit 10.752 FP32-ALUs antreten, aber statt 16 GiB gleich 24 GiB Speicher bieten; bei der RTX 5070 Ti Super stehen 8.960 FP32-ALUs und 24 GiB im Raum, bei der RTX 5070 Super 6.400 FP32-ALUs und 18 GiB.
Die Consumer Electronics Show wird in der Regel für Ankündigungen genutzt; der tatsächliche Verkaufsstart folgt bei neuen Geforce-Modellen häufig erst im ersten Quartal. Nvidia hatte den Release neuer Modelle zudem in der Vergangenheit oftmals gestaffelt.
Nvidia schweigt weiter zu RTX 50 Super
Die neue Einordnung von Benchlife widerlegt den 2026-Termin aus dem MEGAsizeGPU-Gerücht nicht endgültig, zeigt aber, wie unsicher die Lage ist. Derzeit gibt es offiziell keine Informationen über eine aktualisierte Nvidia-Roadmap. Das CES-2027-Fenster basiert demnach auf Branchengeflüster, möglicherweise aus dem Umfeld von Boardpartnern. Komplett unrealistisch sind beide Termine nicht: Wenn Nvidia einen Produkt-Refresh von Blackwell durchführen will, dann schließt sich das Fenster langsam. Denn die nächsten Gerüchte besagen bereits, dass in der zweiten Jahreshälfte 2026 ungeachtet der Lage am Speichermarkt eine neue Generation von Radeon-Grafikkarten erscheinen könnte. Daraus ließe sich schließen, dass auch Nvidia bis Ende 2027 die nächste Generation abliefert; der Zeitraum zwischen den Generationen wäre dann ohnehin ungewöhnlich lang. Sollte sich der CES-2027-Zeitraum bestätigen, würde Nvidia die Blackwell-Generation noch etwas länger strecken.
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Quelle: Benchlife.info


Nvidia hat sich von einer reinen PC Gaming Firma zu einem Anbieter für künstliche Intelligenz, Cloud Computing, Netzwerkinfrastruktr, autonomes Fahren, Robotik usw. entwickelt.
Das Unternehmen hat letztendlich seine Kernkompetenz in mehrere Branchen übertragen und ist ein Paradebeispiel für Diversifikation und nicht dagegen.
Hinter den Großkunden stehen Millionen von Endnutzern, Software Unternehmen, Forschungseinrichtungen usw. das Kundennetzwerk ist extrem weit gestreut.
Das ist mehr, als die meisten reinen Gaming Konzerne der Welt überhaupt wert sind...
Du versuchst, eine unhaltbare Behauptung durch Rhetorik zu normalisieren. Du reduzierst Nvidias komplexes Geschäftsmodell auf eine eindimensionale Prozentrechnung und spekulierte Annahmen.
Betriebswirtschaftlich ist es schlichtweg falsch, die strategische und absolute Bedeutung der Gaming Sparte zu leugnen, nur weil die Rechenzentrum-Sparte durch den KI Boom überproportional gewachsen ist.
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Man kann ohne großen Aufwand das was man hat (jedes Jahr unter neuen Namen...) weiter verkaufen und die Marke aufrechterhalten. Investition von Portokasse dafür...
Insgesammt steht da einiges auf tönnernden Füssen.
Das ist aber anscheinend nicht so:
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Nur ein Drittel der geplanten Rechenzentren werden tatsächlich aktuell gebaut, die anderen sind nur auf dem Papier da oder bereits wieder eingestampft. Es ist schwierig dazu gute Informationen zu finden (man verzeihe mir daher den Screenshot aus einem Analystenvideo), ich vermute weil es nicht gut in die Story der Hyperscaler passt.
Ich will keinesfalls behaupten dass da irgendwas substanzlos wäre, ich habe nur das Gefühl, dass man hier VIEL mehr an Substanz erzählen möchte als tatsächlich der Fall ist... denn nur so kann das Börsen-/Geschäftsmodell aktuell weiterlaufen.
Es ist ein Unterschied ob KI Firmen Chips kaufen, zahlen, beliefert werden und benutzen oder ob die Firmen sie haben wollen aber nicht zahlen (weil Liquidität, Strom usw. fehlt), Nvidia sie aber als "verkauft" einbucht und im Lager liegen lässt um ihre Bilanz zum Quartalsende weiter zu pushen. Noch geiler sind die Zirkelgeschäfte wo Ki Firmen sich gegenseitig die Bilanzen aufblähen ohne physisch auch nur einen Chip aus dem Lager zu holen.
Du hast Recht, dass dieses Geschäftsmodell nur solange weiterlaufen kann, wie die Börsen, einige Großkonzerne mit anderen Einkommensquellen, sowie zunehmend Regierungen Milliardensummen in diesen Bereich umleiten, denn im Gegensatz zum "Schaufelhersteller" haben die KI-Firmen selbst bislang ziemlich düstere Bilanzen. Aber noch ist das Ende der Blase nicht absehbar und bei der Geschwindigkeit, mit der Nvidia und AMD ihre Produkte derzeit absetzen, können sie den Hype mit relativ überschaubarer Gefahr weiter mitmachen. Da gibt es schlicht keine Lagerbestände, auf denen man sitzen bleiben könnte, sondern nur laufenden Reingewinn, bei dem schon ein verpasster Monat mehr finanziellen Schaden anrichten dürfte, als eine Notbremsung in letzter Minute.
Wir werden es alle sehen, auch was die Diversifikation angeht. Ich mach mir um künftige RTX Karten jedenfalls vorerst keine Sorgen.