Mini-Gehäuse mit neuer Testmethodik
Quelle: PC Games Hardware
Seite 2:

Mini-Gehäuse mit neuer Testmethodik

171
Special Frank Stöwer Richard Engel Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

PCGH stellt Gaming-PC-Gehäuse vor, die wirklich klein sind. Im Folgenden finden Sie eine Auswahl an Gehäuse-Minis für Mini-ITX-Systene.

Aktuelle Änderungen hervorheben

Gehäuse-Bestenliste: Die Minis

Das sogenannte Couch-Gaming mit einem PC wird immer beliebter und viele Spieler nutzen für ihren Konsolenersatz ein kleines Gehäuse, das auch ins Wohnzimmerregal passt oder sich kleiner und schicker auf dem Schreibtisch präsentiert. Die Einbaumöglichkeiten für Hardware sind hier zwar begrenzt, mit thermisch effizient platzierten Lüftern und/oder einem Mehrkammersystem lässt sich trotz eines geringen Innenraumvolumens eine ordentliche Kühlung erzielen. Generell gilt jedoch: Bedingt durch den verkleinerten Innenraum wird gerade leistungsstarke Hardware in den Gehäuse-Minis wärmer als im großzügig dimensionierten Inneren der großen Brüder.

Bitte beachten Sie, dass sowohl die Wertung als auch die Leistungsdaten von Tests mit dem neuen Wertungssystem nicht mit den Tests des alten Verfahrens direkt verglichen werden können. Die neue Methodik, die ab Juli 2022 bei allen kommenden Gehäuse-Tests Anwendung findet, teilt zum einen das Wertungssystem zwischen ATX- und M-ATX/Mini-ITX auf und setzt auf deutlich stromhungrigere Hardware, um so die Gehäuse strenger auf den Prüfstand stellen zu können. Im jüngsten ITX-Vergleichstest mit neun Kandidaten feiert das ITX-Verfahren in der PCGH-Ausgabe 09/22 ihr detaillierteres Debüt.

Mini-Gehäuse mit dem neuen Testverfahren

Mit dem neuen Gehäusesystem testen wir ab sofort mit einer deutlich stromhungrigeren und moderneren Konfiguration. Aufseiten der Grafikkarte wird eine Asus TUF RTX 3080 12 GiB als Dauerreferenz herhalten, die von den Maßen her auch ideal zum Testen vieler moderner ITX-Gehäuse geeignet ist. Dazu kommt ein auf 160 Watt limitierter Intel Core i7-12700K, der in Kombination mit einem schmaleren 240er-All-in-One Alphacool Eisbaer LT universell einsetzbar sein soll, ohne direkt in ITX- und Midi-Gehäusen zu überhitzen. Mit dem Limit lassen sich Unterschiede unter schwerer CPU-Last (in unserem Fall Cinebench R23) feiner herausarbeiten.

Test: Cooler Master NR200P

(Preis 15.08.2022: ca. 80 Euro; Note: 2,08 [neues Wertungssystem, Test in der 09/22 ]; Innenraumvolumen: 20,3 Liter, PSU bis zu SFX-L) - Eine Überraschung mit knalligen Farben

Zu sehen ist das NR200P in Sunset Orange. Wem die Farbe zu knallig ist, kann auch zu weniger knalligen oder klassischeren Farbvarianten zurückgreifen. Quelle: PC Games Hardware Zu sehen ist das NR200P in Sunset Orange. Wem die Farbe zu knallig ist, kann auch zu weniger knalligen oder klassischeren Farbvarianten zurückgreifen. Wer nicht die besonders knallige Farbe unseres Testmusters mag (Sunset Orange ab ca. 100 Euro), kann auch zu schlichteren Varianten wie Schwarz, Weiß oder Türkis, Lila und Pink für 20 Euro weniger greifen. In puncto Preis-Leistung überzeugt das ITXGehäuse im Vergleich zu den anderen Testkandidaten allemal. Die Anleitung, ein einfaches graues Faltblatt, hätte zwar hochwertiger sein können, allerdings fällt der Zusammenbau samt Kabelmanagement durch Auflistung aller wichtigen Schritte dennoch leicht genug. Dem NR200P liegen zwei 120-mm-Lüfter bei (CM Sickleflow PWM, Non-RGB), die sich kinderleicht am Deckel werkzeuglos einklippen lassen. An der linken Seite befindet sich eine abschraubbare Schiene, die entweder bis zu 280er-Radiatoren oder alternativ eine HDD fassen kann. Je nach Auswahl der Grafikkarten-Orientierung verschließen sich allerdings bestimmte Aufbau-Möglichkeiten, so würde sich die maximale CPU-Kühlerhöhe von für ITX sehr soliden 15,5 cm auf gerade mal 7,6 cm verringern. Zubehör für eine vertikale GPU liegt in Form eines älteren PCI-E-3.0-Riser-Kabels bei, das Sie im Zweifel wegen des möglichen Performance-Verlusts eher ignorieren sollten. Sollten Sie dennoch auf die prominente Präsentation Ihrer Hardware bestehen, liegt im Lieferumfang zusätzlich ein getöntes Glasseitenteil bei, das sich wie die perforierten Seiten sehr einfach durch Einrasten anbringen lässt.

Im Leistungstest konnte das optimal verarbeitete Gehäuse mit 2,30 im Kühlungsabschnitt - CPU: 84 °C durchschnittlicher Maximalwert bei Cinebench R23, 71 °C unter Spielelast, GPU bei 66 °C - die Bestnote im Round-Up ergattern und blieb mit 3,0 Sone noch annehmbar tobend (im Gegensatz zu viel zu lauten 5,0 Sone). Dass das Konzept des NR200P aufgeht, zeigt nicht zuletzt auch die Gehäuseinnentemperatur, die gerade mal 4 Kelvin über dem offenen Aufbau liegt - bei der SSD sind es sogar 0 Kelvin Unterschied. Das Gehäuse kann insgesamt durch fairen Preis und entsprechender Leistung rundum für ein Mini-System überzeugen.

Das Cooler Master NR200P hat trotz geringem Volumen zwei unkompliziert montierbare 120-mm-Lüfter und ein optionales Seitenteil aus Glas im Lieferumfang. Quelle: PC Games Hardware Das Cooler Master NR200P hat trotz geringem Volumen zwei unkompliziert montierbare 120-mm-Lüfter und ein optionales Seitenteil aus Glas im Lieferumfang.

Test: Jonsplus i100 Pro TG

(Preis 15.08.2022: ca. 150 Euro; Note: 2,21 [neues Wertungssystem, Test in der 09/22 ]; Innenraumvolumen: 25,9 Liter, PSU von SFX bis ATX) - Modularer Kasten mit edlem Design

Das Jonsplus i100 Pro zeigt sich von der edlen Seite, mit zwei Seitenteilen aus Glas und einer hochwertigen Metall-Front. Quelle: PC Games Hardware Das Jonsplus i100 Pro zeigt sich von der edlen Seite, mit zwei Seitenteilen aus Glas und einer hochwertigen Metall-Front. Für knapp 150 Euro zeigt sich Jonsplus (als edlere Untermarke von Jonsbo) mit einem im Innern modularen Premium-Gehäuse. Das Jonsplus i100 Pro Mini-ITX sieht nicht nur von außen gut verarbeitet aus, sondern kann durch die leicht größeren Maße auch mit Vorteilen wie einem 360er-Radiatorplatz aufwarten, der an der Oberseite mit einer abmontierbaren (Teil-)Schiene auch noch leicht verbaut werden kann. Das ist für ein ITX-Gehäuse mit einem Volumen von 25,9 Liter ein starker Pluspunkt. Zur hervorragenden Ausstattung gehören hochwertige, erweiterbare Standfüße, ein Schraubenkästchen, optionale Rahmen für Alternativaufbauten (wie einer vertikalen Grafikkarte) und eine sehr ausführliche, mehrsprachige Heftanleitung mit guten Illustrationen, sodass die verschiedenen Konfigurationsoptionen schnell verständlich sind. Ein PCI-E-3.0-Riser-Kabel ist zwar wie beim Cooler Master NR200P beigelegt, jedoch wäre ein PCI-E-4.0-Kabel auch hier deutlich attraktiver gewesen.

Beim i100 Pro sind neben den kleinen SFX- respektive den minimal wuchtigeren SFX-L-Netzteilen auch herkömmliche ATX-Stromspender montierbar. Je nach GPU-Länge und PSUKabellayout kann es jedoch beim Zusammenbau deutlich enger werden. In unserer gesonderten Vergleichsmessung zwischen unserer SFX- und ATX-Referenz konnten wir beim i100 Pro keinen nennenswerten Lautheits- oder Temperaturunterschied sowie Vor-/Nachteil feststellen. Wer also ein solides SFX-Netzteil sein Eigen nennt, wird beim Einbau ruhigen Gewissens die Vorteile des schmaleren SFX-Formfaktors nutzen können. Dass sich SFX-Netzteile gravierend unterscheiden können, mit Alltagsbeeinflussung, sehen wir beispielsweise beim Hyte 3 Revolt samt Sondertest. In unseren Messungen zeigt sich Jonsplus mit 2,7 Sone (Durchschnitt) und den Temperaturen (CPU: 75/89 °C, GPU: 67 °C) in keinem schlechten Licht für ein ITX-Gehäuse. Für mehr Frischluft können je nach GPU schmale Lüfter an der Unterseite sorgen.

Der Innenraum des Jonsplus i100 Pro ist modular, allerdings ist das PCI-E-Riser-Kabel mit der 3.0-Generation vergleichsweise unattraktiv, da je nach System deutlich Leistung verloren gehen kann. Quelle: PC Games Hardware Der Innenraum des Jonsplus i100 Pro ist modular, allerdings ist das PCI-E-Riser-Kabel mit der 3.0-Generation vergleichsweise unattraktiv, da je nach System deutlich Leistung verloren gehen kann.

Test: Hyte Revolt 3

(Preis 15.08.2022: ca. 130 Euro; Note: 2,33 [neues Wertungssystem, Test in der 09/22 ]; Innenraumvolumen: 18,4 Liter, PSU bis zu SFX-L) - Durchdachtes Konzept mit vielen Pluspunkten

Das Hyte Revolt 3 sticht durch einen angenehmen Aufbau und netten Features wie dem Tragegriff oder den seitlichen Universalhalterungen positiv hervor. Wer ein schickes, mobiles ITX-Gehäuse sucht, hat beim Revolt 3 ein faires Angebot vor sich. Quelle: PC Games Hardware Das Hyte Revolt 3 sticht durch einen angenehmen Aufbau und netten Features wie dem Tragegriff oder den seitlichen Universalhalterungen positiv hervor. Wer ein schickes, mobiles ITX-Gehäuse sucht, hat beim Revolt 3 ein faires Angebot vor sich. Das Revolt 3 von Hyte, einer Hardware-Marke von iBuypower, zeigt ITX-Cases von einer praktischen, unkomplizierten Seite. Das Gehäuse gibt es in zwei Farb- und Ausstattungsvarianten zu kaufen: Einmal für 130 Euro (in Schwarz oder Weiß) und einmal für 250 Euro mit einem zusätzlichen 700 Watt Gold-Netzteil (iBuypower, SFXL-A700GD-IBP, Gold), das bereits im Gehäuse samt Kabeln vormontiert ist. An dieser Stelle können wir eine klare Empfehlung für die Basisvariante geben. Mit unserem Referenz-SFX-Netzteil (Seasonic Focus SGX-750) schlägt sich das Revolt deutlich ruhiger im Test und kann mit 2,50 sogar die beste Gesamtleistungsnote im Round-Up rausschlagen (2,5 Sone Durchschnitt, CPU: 70/86 °C, GPU: 67 °C). Die teurere Variante mit einer Leistungsnote von 3,37 im Sondertest hinterlässt dagegen eher einen bitteren Nachgeschmack - der vormontierte SFX-L-Spannungswandler ist schlicht zu laut. Auch lässt sich durch eigenes Kabelmanagement noch die ein oder andere Luftkühlung verbessern (vergleiche Tabelle in der PCGH-Ausgabe 09/22).

Der Zusammenbau im Revolt 3 ist im Vergleich zu anderen Gehäusen wie dem Asus ROG Z11 kinderleicht und dank netten Details wie der Radiatortür, an der bis zu 280er-Radiatoren fixierbar sind, durchweg angenehm. Die Seitenteile und das Heck lassen sich leicht einklippen. Die Vorder- und Oberseite müssten abgeschraubt werden, wofür es im Alltag aber keinen nennenswerten Bedarf gibt. Durch den ebenfalls mit Klipp-System ausgestatteten Tragegriff lässt sich das Gehäuse beim Einbau des Rechners schnell und bequem drehen. Die beidseitige Headset-/Universalhalterung ist zudem ein nettes Feature für den Tischalltag. Wie auch bei anderen besonders schmalen ITX-Gehäusen sollten Sie die Kabel und Radiatorschläuche nach Möglichkeit weg von den Lüftern fixieren, um so einem stillschweigenden (oder sehr lauten) Blockieren der Lüfter vorzubeugen. Durch die rundum hochwertige Verarbeitung und den praktischen Features gefiel uns das Aluminium-Gehäuse im Test besonders.

Die Seitenteile des Hyte Revolt 3 sind mit einem leichten Ruck schnell gelöst. Durch die seitliche Radiatortür ist auch der Einbau eines 240er-/280er-Radiators möglich (bis zu maximal ca. 60 mm Gesamtdicke, weniger und dünnere Schläuche erleichtern den Einbau jedoch deutlich). Quelle: PC Games Hardware Die Seitenteile des Hyte Revolt 3 sind mit einem leichten Ruck schnell gelöst. Durch die seitliche Radiatortür ist auch der Einbau eines 240er-/280er-Radiators möglich (bis zu maximal ca. 60 mm Gesamtdicke, weniger und dünnere Schläuche erleichtern den Einbau jedoch deutlich).

Test: Phanteks Evolv Shift XT

(Preis 15.08.2022: ca. 170 Euro; Note: 2,83 [neues Wertungssystem, Test in der 09/22 ]; Innenraumvolumen: 13,5 bis 17,4 Liter, PSU bis zu SFX-L) - Drei Gehäusegrößen samt RGB-Front

Wer noch zwischen 240er-Radiator- oder Low-Profile-Kühler-System schwankt, hätte mit dem Shift XT ein Gehäuse mit modularer Höhe. Mit einem Preisschild von ungefähr 170 Euro ist das verschieden große Gehäuse kein Tipp für Sparfüchse, dafür wird aber eine besondere RGB-Beleuchtung an der Front geboten, die stückweise an ein dekoratives Display bzw. an einen kleinen Infinity-Mirror erinnert. Die Anleitung ist dem Preis entsprechend äußerst hochwertig, sehr ausführlich und mit guten Illustrationen bestückt - jedoch nur in englischer Sprache.

Das Phanteks Evolv Shift XT ist in drei Größen einstellbar. Bei einem System mit 240er-Radiator ist zwangsläufig nur die voluminöse Variante realistisch. Quelle: PC Games Hardware Das Phanteks Evolv Shift XT ist in drei Größen einstellbar. Bei einem System mit 240er-Radiator ist zwangsläufig nur die voluminöse Variante realistisch. Die RGB-Beleuchtung an der Front des Phanteks Evolv Shift XT ist je nach Größenauswahl des Gehäuses entweder subtil oder deutlich zu erkennen. Quelle: PC Games Hardware Die RGB-Beleuchtung an der Front des Phanteks Evolv Shift XT ist je nach Größenauswahl des Gehäuses entweder subtil oder deutlich zu erkennen. In der voluminösesten Gehäuse-Form mit 17,4 Liter (in kleiner Stufe 13,5 Liter) wird an der Oberseite ein 240er-Radiator ermöglicht, der sich an einer ausklapp- und entfernbaren Schiene befestigen lässt. Der Rohrahmen zwischen der Ober- und Unterabdeckung ist für einen erleichterten Einbau von den Außenelementen zu trennen. Im Innern sorgt ein mitgeliefertes PCI-E-4.0-Riser-Kabel für die Verbindung zwischen Mainboard und GPU auf der anderen Seite. An der Front befinden sich zwei Abdeckungen; eine oben, die magnetisch angebracht ist und eine unten, welche die Frontanschlüsse durch Verschieben verdecken soll. Allerdings stellt sich eben jenes Verschieben nach oben/unten bei unserem Testmuster als eher schwerfällig heraus, sodass oft die Abdeckung selbst abfliegt oder der Power-Knopf aus Versehen gedrückt wird. Beim Evolv Shift XT kommen wir im Rahmen unseres Round-Ups zum ersten Gehäuse, dass die äußerst laute 5,0-Sone-Grenze gnadenlos trifft, was angesichts der Stromaufnahme der Testhardware und der engen Bauweise wenig überrascht.

Eine manuelle Lüfterkurvenanpassung samt Undervolting wird also spätestens ab dem Evolv Shift XT zur Pflicht für den Alltag, auch wenn die Temperaturen annehmbar sein mögen (CPU: 76/90 °C, GPU: 66 °C). Das Befolgen der Kabelmanagementempfehlungen und ein Fixieren mit den bereits inneren Klettverschlüssen/Kabelbindern ist ratsam.

Test: Lian Li Dan A4-H2O A4

(Preis 15.08.2022: ca. 155 Euro; Note: 3,01 [neues Wertungssystem, Test in der 09/22 ]; Innenraumvolumen: 11,14 Liter, PSU bis zu SFX-L) - Wenn es wirklich putzig werden soll

Sie suchen keine klobigen ITX-Gehäuse im vermeintlichen Midi-Format, sondern eine winzige Box für Ihren PC? Dann ist das Lian Li Dan A4-H2O A4 garantiert einen Blick wert. Die PCI-E-4.0-Variante schlägt mit ca. 155 Euro zu Buche, während die PCI-E-3.0-Lösung 35 Euro spart. Greifen Sie nur zur günstigeren Version, wenn Sie sich auch sicher sind, dass Sie keinen nennenswerten Vorteil jetzt oder in Zukunft haben werden. Besonders vorsichtig sollten Sie bei vermeintlich idealen Grafikkarten wie eine Radeon RX 6500 XT sein, die auf eine vierfach PCI-4.0-Stelle setzen. Im Falle eines Riser-3.0-Kabels würden Sie je nach Titel in diesem Szenario viel Leistung liegen lassen müssen. Bei älteren PCIE-3.0 ×16 spielt der Unterschied dagegen keine Rolle.

Das Lian Li Dan A4-H2O A4 ist mit einem Volumen von gerade mal rund 11 Litern ein wahrer Zwerg und dafür hochwertig verarbeitet. Wer auf das PCI-E-4.0-Riser-Kabel verzichten kann, kann zur günstigeren 3.0-Variante greifen. Quelle: PC Games Hardware Das Lian Li Dan A4-H2O A4 ist mit einem Volumen von gerade mal rund 11 Litern ein wahrer Zwerg und dafür hochwertig verarbeitet. Wer auf das PCI-E-4.0-Riser-Kabel verzichten kann, kann zur günstigeren 3.0-Variante greifen. Auch wenn das Lian Li Dan das deutlich kleinste und süßeste Gehäuse mit einem Volumen von gerade mal 11,14 Liter im Vergleichstest sein mag, wird an der Oberseite ein 240er-Radiator unterstützt. Jedoch sollten Sie bei der Wakü-Gesamtdicke Vorsicht walten lassen, denn je nach All-in-One-Kompaktwasserkühlung und Kabelführung sind oft nur bis zu ca. maximal 50 mm insgesamt realistisch. Je flexibler und dünner die Schläuche, umso leichter lässt sich auch die Grafikkarte einbauen. Beim Quetschen der Schläuche ist ein Defekt beim Einbau nicht auszuschließen, daher walten Sie mit Geduld beim Aluminium-/ Stahl-Winzling. Zum einfacheren Verbinden der GPU kann ein Abschrauben des Riser-Slots zur besseren Erreichbarkeit eine Hilfe sein, jedoch sollten Sie anschließend die GPU und das Riser-Kabel entsprechend fixieren, da die Grafikkarte ansonsten droht auf den Kopf zu fallen. Trotz des engen Konzepts schafft es das A4-H2O das Evolv Shift XT in puncto Temperatur leicht zu schlagen (CPU: 74/89 °C, GPU: 64 °C), aber wie auch schon beim Phanteks-Case ist eine Lüfterkurven-/Effizienzanpassung im Zweifel notwendig (Durchschnitt: 4,60 Sone).

Auch wenn das Lian Li Dan A4-H2O winzig wirkt, sind auch vollwertige GPUs wie unsere Asus TUF RTX 3080 12G einbaubar, vorausgesetzt, der CPU-Kühler kommt mit relativ dünnen Schläuchen daher. Quelle: PC Games Hardware Auch wenn das Lian Li Dan A4-H2O winzig wirkt, sind auch vollwertige GPUs wie unsere Asus TUF RTX 3080 12G einbaubar, vorausgesetzt, der CPU-Kühler kommt mit relativ dünnen Schläuchen daher. Weitere frische Mini-ITX-Gehäuse-Tests finden Sie in der PCGH-Ausgabe 09/22. Auf der nächsten Seite werfen wir einen weiteren Blick zurück auf ältere Gehäuse im Micro-ATX und Mini-ITX-Bereich. Die Wertungen des alten und neuen Verfahrens sind durch gravierende Änderungen der Testmethodik nicht direkt miteinander vergleichbar.

171
  1. Seite 1 Gaming-PC-Gehäuse: Kaufberatung 2022 - Die Grundlagen
  2. Seite 2 Mini-Gehäuse mit neuer Testmethodik
  3. Seite 3 Mini-Gehäuse mit alter Testmethodik
  4. Seite 4 ATX: Midi- und Big-Tower: Teil I
  5. Seite 5 ATX: Midi- und Big-Tower: Teil II
  6. Seite 6 Designer-Gehäuse und Benchtable
  7. Seite 7 Kaufberatung 2022 - Testmethoden
    • Kommentare (171)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gast1747127402
        Gibt es auch eigentlich noch was anderes als vertikale Tower Gehäuse??
        Das ist ja sowas von langweilig also ich habe zu Hause ein schönes großes Glasgehäuse (Raijintek Paean Benchtable) horizontal aufgestellt direkt unter meinem Fernseher und bin überglücklich darüber )
      • Von Gast1747127402
        Gibt es auch eigentlich noch was anderes als vertikale Tower Gehäuse??
        Das ist ja sowas von langweilig also ich habe zu Hause ein schönes großes Glasgehäuse (Raijintek Paean Benchtable) horizontal aufgestellt direkt unter meinem Fernseher und bin überglücklich darüber )
      • Von Jläbbischer Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Irgendwie vermisse ich im aktuellen Test Gehäuse, die die Bezeichnung Big Ansatzweise verdienen. Für mich sind das alles nur Miditower. Richtig grosse Gehäuse scheints ja gar nicht mehr zu geben, obwohl das bei der aktuellen und kommenden Hardware ideal wäre. Bei meinem Sharkoon Night Shark hab ich z.B. das Problem, dass der 360er Radiator der AiO-WaKü den untersten Teil des Mainbaord verdeckt und ich somit die USB3-Schnittstellen vom Gehäuse nicht aufs Mainboard stecken kann.
        Ganz abgesehen davon, dass anscheinend kein Gehäuse im Test mehr über einen Einschub für optische Laufwerke verfügt, welche durchaus von ein paar Leuten noch genutzt werden. Das war eins meiner Kaufkriterien für das Sharkoon-Gehäuse.
      • Von xxxxx1 Freizeitschrauber(in)
        Sitzelement: Gut für den Barrikadenbau!
      • Von LudwigX Software-Overclocker(in)
        Ich verstehe nicht warum die Gehäusehersteller nicht die Zeichen der Zeit erkennen.
        Grafikkarten mit 250W+ sind schon Realität und die nächste Generation wird nochmal ne ordentliche Schippe draufgelegt.
        Wann bekommt man endlich ein vernünftiges Gehäuse mit separater GPU-Kühlung (die kann man ja per PCIe riser gut platzieren)?.

        Das Shark CA700 hat das zwar, dafür ist der Rest vom Gehäuse (für mich) eine unzumutbare Katastrophe
      • Von Sephiroth86 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        hätte mich gefreut hier wäre auch mal das LianLi DK-05F oder so dabei gewesen
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 06/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk