Fractal Pop Air: Verarbeitung, Eigenschaften und Leistung
Wie schlägt sich das Fractal Pop Air in puncto Materialverarbeitung, Kompatibilität sowie Temperaturen?
In diesem Artikel
Fractal Pop Air: Verarbeitung und Eigenschaften
An keiner Stelle des Materials sind nennenswerte Makel festzustellen. Das aus Stahl, Glas und Kunststoff zusammengebaute Gehäuse fühlt sich insgesamt hochwertig an. Durch die für das 46 Liter Volumen angenehmen Maximalmaße der Kern-Hardware (Grafikkartenlänge von 40,5 cm und CPU-Tower-Kühler-Höhe von 17 cm) sind beim Zusammenbau keine nennenswerten Schwierigkeiten auszumachen, außer potenziell der bereits genannte Decken-Radiatoraufbau mit hohem RAM-Kit oder breiten Kompaktwasserkühlern. In den Disziplinen Materialverarbeitung, Schnittkanten und der Verwindungssteifheit sind mit den praktischen sehr guten Ergebnissen keine Vorwürfe zu machen. Die Verarbeitung ist insgesamt löblich, Schnittkanten lassen sich weder an Rändern noch Schrauben feststellen und selbst ohne die Seitenteile verzieht das Gehäuse selbst mit hoher Krafteinwirkung kaum. Mit einem modularen Wasserkreislauf ist maximal eine Kombination von einem 280er- (Front), 240er- (Decke), und 120er-Radiator (Heck) möglich. Je nach System muss allerdings bei der Gesamtdicke (Decke und Heck je nach Position) geachtet werden. Die Kabeldurchführungen und das Kabel-Management sind als guter Durchschnitt zu bewerten. Nette Pluspunkte hätten gummierte Durchführungen und mehr als die zwei Klettverschluss-Kabelbinder auch im Eigenschaftssegment gegeben. Klettverschlüsse sind im Zweifel leichter gelöst als die herkömmlichen zu beschneidenden Kunststoff-Kabelbinder und erleichtern den Zusammenbau besonders beim Abschluss deutlich.
Quelle: PC Games Hardware
Die Schnittkanten sind vorbildlich abgeschliffen und die allgemeine Verarbeitung entspricht dem Level anderer Fractal-Gehäuse. Selbst Schraubplätze weisen keine scharfen Ecken vor.
Fractal Pop Air: Kühlung und Dämmung
Ein Vorwort in eigener Sache. Mit dem neuen Gehäusesystem testen wir ab sofort mit einer deutlich stromhungrigeren und moderneren Konfiguration. Aufseiten der Grafikkarten wird eine Asus TUF RTX 3080 12G als Dauerreferenz herhalten, die von den Maßen her auch ideal zum Testen von vielen ITX-Gehäusen ist. Dazu kommt ein auf 160 Watt limitierter Intel Core i7-12700K, der in Kombination mit einem schmaleren 240er-All-in-One Alphacool Eisbär LT universell einsetzbar sein soll, ohne direkt in ITX- und Midi-Gehäusen zu überhitzen. Der Kompaktwasserkühler wird, je nach Möglichkeit des Gehäuses, an die möglichst optimale Stelle platziert, ohne gravierend die Standardpositionen der mitgelieferten Gehäuselüfter zu verändern. Um zumindest in der Leistung die Werte zwischen großen und kleinen Gehäusen rein von den Komponenten her vergleichbar zu halten, dient als Mainboard das Asus ROG Strix B660-i Gaming mit Corsair Vengeance DDR5-5600-RAM (Höhe: 35 mm). Bei der Ausstattung und den Eigenschaften wird in Zukunft zwischen ITX-/M-ATX (ergo kleinere Gehäuse) und ATX-/E-ATX (Midi- und Big-Tower) unterschieden, sodass die Endnote nicht mehr 1:1 gewertet werden kann. Durch den anderen Nutzungsbereich mit unterschiedlichen Anforderungen und Pluspunkten müssen sich ITX-Gehäuse nun nicht mehr denselben Vorwurf anhören wie Big-Tower-Cases.
Der Leistungsteil besteht aus zwei gleichgewerteten Teilen, nämlich Temperatur (Kühlung in Grad Celcius) und Lautstärke (Lautheit in Sone im 50-cm-Abstand), die wiederum aus jeweils zwei gleich bewerteten Kategorien bestehen. Beim ersten Temperaturteil normieren wir die Gehäuselüfter auf feste 1,2 Sone Lautheit, sodass sowohl äußerst leise und äußerst laute Gehäuse-Lüfter den Wert realistischerweise erreichen können. Anschließend wird die durchschnittliche maximale CPU-Temperatur bei Cinebench R23 nach 10 Minuten festgehalten, gefolgt von einem 30 Minuten Spieletest mit dem immer noch anspruchsvollen Cyberpunk 2077, bei dem die GPU-, SSD-, CPU- und die Innenraumwerte notiert werden. Der zweite Temperaturtest wiederholt das Ganze, allerdings mit der Standardlüfterkurve des ROG Strix Mainboards. Die zwei Teilergebnisse werden miteinander verrechnet.
Quelle: PC Games Hardware
Das neue Gehäusesystem soll in erster Linie alle möglichen Größen abdecken, ohne Big-Tower völlig unter- und ITX-Cases überzubelasten. Mit der reinen Rechenleistung dank Asus TUF RTX 3080 12G und einem Intel Core i7-12700K dürfte das gut gelingen.
Bei der Lautstärke messen wir einerseits eben jene Standardkurve unter Spielelast und den Dämmwert, bei der die Gehäuselüfter komplett ausgeschaltet werden, um so die auf eine bestimmte Umdrehung pro Minute festgesetzten CPU- und GPU-Lüfter zu messen. Durch die Premiere unseres neuen Gehäusesystems ist kein direkter Vergleich mit den Ergebnissen der alten Gehäuse möglich. Anders sieht es dagegen bei allen neuen, bald folgenden Gehäusen aus. Die Kühlungsnote des Fractal Pop Air beläuft sich auf 1,84, bei der Lautheitwertung liegen wir bei 2,64. Die Temperaturen waren im Vergleich zum offenen Aufbau, der als Basis der Rechnung dient, angesichts des Volumens und dem Stresstest mit unserem Oberklasse-Setup im grünen Bereich. Bei der Lautstärke ist durch den Mesh-Aufbau der Air-Variante natürlich mit mehr hörbarer Akustik zu rechnen.
Insgesamt sollte mit dem individuellen Anpassen der Lüfterkurve ein rundes Ergebnis mit dem Pop Air möglich sein, die Temperaturen lassen zumindest Freiraum dafür. Das Pop Silent ist gedämmt und damit besonders im Idle ruhiger, aber die Temperaturen werden dort erwartungsgemäß höher sein, da die geschlossene Decke kaum Luft rauslässt und der Frischzugang an der Front seitlich eingesogen wird. Die XL-Variante mit mehr Volumen könnte die Balance zwischen Temperatur und Lüfterdrehzahl durchaus erleichtern.
Quelle: PC Games Hardware
Knallig bunt und luftig? Die Pop-Gehäuse setzen auf drei 120-mm-Lüfter.
Zwischenfazit: Eigenschaften und Leistung
Die Materialverarbeitung und Leistung des Pop Air ATX entspricht dem guten Ruf Fractals. Die Kühlung ist im Vergleich zum offenen Aufbau gut, sodass im eigenen Heim die Lautheit dank Lüfterkurvenanpassung trotz der offenen Front wieder ausgeglichen werden kann. Welches Fazit sich zum Fractal Pop Air ziehen lässt und weitere Details aus der Testtabelle finden Sie auf der dritten Seite.

Selbst ins Pop Mini (offizielle Angabe max 150mm Netzteil) passt ein Brecher Dark Power Pro 11 550 mit 180mm Gehäuselänge. Aufgrund der Kabel muss man dann aber einen Festplattenschlitten ausbauen.
Bei allen Modellen kann man die HDD Trays für die 3,5" rausnehmen und ist dann uneingeschränkt beim NT.
Selbst ins Pop Mini (offizielle Angabe max 150mm Netzteil) passt ein Brecher Dark Power Pro 11 550 mit 180mm Gehäuselänge. Aufgrund der Kabel muss man dann aber einen Festplattenschlitten ausbauen.
Und ich bin mit nichten von Fractal, ich arbeite seit gut 11 Jahren bei MHK International in Frankfurt, vorher bei Siemens Nixdorf, später Fujitsu Siemens, und mein Job hat weder was mit Fractal noch mit den Gehäusen oder deren Handel zu tun.
Nur weil man zufrieden ist und das auch äußert, ist man nicht automatisch Mitarbeiter
Und den Preis finde ich für ein 65 Liter Case, das qualitativ gut ist, super Airflow hat und von Haus aus mit guter Ausstattung kommt mit knapp 120€ nicht zu hoch.
Ich hatte vorher ein BeQuiet Pure Base 500 in weiß, das kam für 90€ gerade Mal mit zwei labbrigen Pure Wing Lüftern , noch nicht Mal die Serienvariante, sondern billige OEM Teile und die dann im weißen Case noch in Schwarz und beide klappertennbei niedrigen Drehzahlen.
Bei Pop Air XL habe ich neben einer RGB Steuerung auch direkt 4 originale Fractal Aspect 120 RGB Lüfter in weiß drinne, die Kosten im Einzelkauf im Handel bereits 13-15€/ Stück.
Dafür finde ich den Preis immer noch sehr fair, denn die RGB Lüfter und Steuerung machen beim regulären Kauf schon 50€ aus, bleiben 65-70€ für das nackige Case.
Lian Li nimmt für das kleinere Lancool II Mesh C Snow edition RGB 130€, mit weniger Platz und weniger Flexibilität, das Lancool III White RGB ist dagegen vergleichbar mit dem Pop Air XL, Kühlerhöhe, Grafikplatz etc, dafür nimmt LianLi 170€ also 50€ mehr für ein Case das quasi das gleiche bietet wie das Fractal Pop Air XL White,
Finde die Schlichtheit des Gehäuses einfach genial, schön kantig Bauhaus, coole Front, also sofort gekauft.
Allerdings habe ich es nicht im Original belassen, ich habe die Fractal Lüfter durch stärkere Enermax Squa White ersetzt, 3x in der Front als Intake, 1xim Heck und 1x im Dach als Outtake.
Als Hardware habe ich einen 11700k auf einem Gigabyte Z590 Vision D MB, eine Gigabyte Vision RTX 3070ti und ein Enermax Revolution DF 650 Watt, dazu weise CableMod Verlängerungen für alle Kabel im Sichtbereich und Weise gesleevte SATA Kabel. Die CPU Kühlung war ursprünglich eine Enermax Aquafusion White, die habe ich rausgeschmissen weil sie nach 10 Monaten bereits massiv geschwächelt hat, stattdessen habe ich passend zur Optik einen DeepCool AK620 White reingesetzt.
Ich bin sowas von Happy und zufrieden, massig Platz zur Kabelverlegung, die Maschine läuft unhörbar leise, hat ein dezentes RGB, die Temperaturen sind erstklassig, selbst bei 26 Grad Raumtemperatur wie heute.
Im Gaming geht die CPU nicht über 54 Grad, Grafik Hotspot liegt bei 78 Grad, zwischen 60 und 70 im Schnitt beim Gaming.
Ich kann dieses Case nur sehr empfehlen, habe nix erwartet und eine Menge bekommen, vor allem tolle Optik, gute Qualität und viel Freude
Ich habe mir vor gut einer Woche das Pop Air XL White gekauft, einfach weil es bei mir das " Will-Haben- Zentrum" im Hirn sofort angefixt hat.
Finde die Schlichtheit des Gehäuses einfach genial, schön kantig Bauhaus, coole Front, also sofort gekauft.
Allerdings habe ich es nicht im Original belassen, ich habe die Fractal Lüfter durch stärkere Enermax Squa White ersetzt, 3x in der Front als Intake, 1xim Heck und 1x im Dach als Outtake.
Als Hardware habe ich einen 11700k auf einem Gigabyte Z590 Vision D MB, eine Gigabyte Vision RTX 3070ti und ein Enermax Revolution DF 650 Watt, dazu weise CableMod Verlängerungen für alle Kabel im Sichtbereich und Weise gesleevte SATA Kabel. Die CPU Kühlung war ursprünglich eine Enermax Aquafusion White, die habe ich rausgeschmissen weil sie nach 10 Monaten bereits massiv geschwächelt hat, stattdessen habe ich passend zur Optik einen DeepCool AK620 White reingesetzt.
Ich bin sowas von Happy und zufrieden, massig Platz zur Kabelverlegung, die Maschine läuft unhörbar leise, hat ein dezentes RGB, die Temperaturen sind erstklassig, selbst bei 26 Grad Raumtemperatur wie heute.
Im Gaming geht die CPU nicht über 54 Grad, Grafik Hotspot liegt bei 78 Grad, zwischen 60 und 70 im Schnitt beim Gaming.
Ich kann dieses Case nur sehr empfehlen, habe nix erwartet und eine Menge bekommen, vor allem tolle Optik, gute Qualität und viel Freude
Finde die Schlichtheit des Gehäuses einfach genial, schön kantig Bauhaus, coole Front, also sofort gekauft.
Allerdings habe ich es nicht im Original belassen, ich habe die Fractal Lüfter durch stärkere Enermax Squa White ersetzt, 3x in der Front als Intake, 1xim Heck und 1x im Dach als Outtake.
Als Hardware habe ich einen 11700k auf einem Gigabyte Z590 Vision D MB, eine Gigabyte Vision RTX 3070ti und ein Enermax Revolution DF 650 Watt, dazu weise CableMod Verlängerungen für alle Kabel im Sichtbereich und Weise gesleevte SATA Kabel. Die CPU Kühlung war ursprünglich eine Enermax Aquafusion White, die habe ich rausgeschmissen weil sie nach 10 Monaten bereits massiv geschwächelt hat, stattdessen habe ich passend zur Optik einen DeepCool AK620 White reingesetzt.
Ich bin sowas von Happy und zufrieden, massig Platz zur Kabelverlegung, die Maschine läuft unhörbar leise, hat ein dezentes RGB, die Temperaturen sind erstklassig, selbst bei 26 Grad Raumtemperatur wie heute.
Im Gaming geht die CPU nicht über 54 Grad, Grafik Hotspot liegt bei 78 Grad, zwischen 60 und 70 im Schnitt beim Gaming.
Ich kann dieses Case nur sehr empfehlen, habe nix erwartet und eine Menge bekommen, vor allem tolle Optik, gute Qualität und viel Freude