Preis-Leistung (Raster & Raytracing) & Fazit
In diesem Artikel
- Seite 1 Übersicht & Daten
- Seite 2 Technik: Features und Probleme (Deep Dive)
- Seite 3 Spiele-Benchmarks & Leistungsindex
- Seite 4 Raytracing-Benchmarks & Leistungsindex
- Seite 5 Der weltweit erste Pathtracing-Leistungsindex
- Seite 6 Lautheit, Leistungsaufnahme & Effizienz
- Seite 7 Preis-Leistung (Raster & Raytracing) & Fazit
- Seite 8 Bildergalerie
Das PCGH-Fazit zur Nvidia Geforce RTX 5080 - inklusive eines Blicks auf das Preis-Leistungs-Verhältnis zur offiziellen UVP der Founders Edition. Diese beträgt 999 US-Dollar respektive 1.169 Euro (inklusive deutscher Mehrwertsteuer). Sowohl die Geforce RTX 5090 als auch RTX 5080 starten am 30. Januar in den Verkauf. Wie viele Angebote es zur UVP geben wird, ist unbekannt - Interessenten sollten sich aufgrund der kleinen Liefermengen jedoch auf weitgehend höhere Preise einstellen. Die Founders-Edition-Modelle wird es zweifellos zur UVP geben, allerdings in stark limitierter Anzahl. Nvidia selbst wies auf zwei UVP-Modelle bei Notebooksbilliger hin, die am 30.1. um 15 Uhr freigeschaltet werden sollen:
• Asus Prime Geforce RTX 5080 OC für 1.169 Euro
• Gigabyte Geforce RTX 5080 Windforce OC SFF 16G
Quelle: PCGH
Geforce RTX 5080 alias "4080 Ultra" im Test: Halber Preis, halber Speicher, halber Spaß? (19)
Geforce RTX 5080: Preis-Leistungs-Verhältnis
Nachdem die Leistung der Nvidia Geforce RTX 5080 sowohl beim Rasterizing als auch Raytracing dargestellt wurde, wird es Zeit für eine abschließende Preis-Leistungs-Analyse. Wir haben die aktuellen Leistungsindizes ins Verhältnis zu den aktuellen Marktpreisen (Stand: 29. Januar 2025) gesetzt.
Beachten Sie bitte, dass die Preise einem steten Wandel unterliegen, es handelt sich daher nur um eine Momentaufnahme respektive Stichprobe zum Testzeitpunkt. Zeitbegrenzte Einzelschnäppchen dienen nicht als Referenz, sondern der Mindestpreis bei mehreren seriösen Shops. Werfen wir einen Blick auf die Preis-Leistungs-Auswertung, beginnend beim Rasterizing:
Das Preis-Leistungs-Verhältnis der Geforce RTX 5080 fällt um 1.170 Euro akzeptabel aus, wenngleich die kaum langsamere Radeon RX 7900 XTX deutlich mehr Fps pro Euro liefert. Ob der Wind beim Raytracing dreht, zeigt der folgende Chart:
Klammert man die Radeon RX 7900 XT aus, welche derzeit unter 700 Euro zu haben ist, macht die Geforce RTX 5080 hier eine gute Figur. Sie liefert das potenteste Gesamtpaket aus flüssigem Raytracing und einem noch vertretbaren Preis, während die RTX 5090 extrem schnell, aber unerhört teuer ist.
Geforce RTX 5080 vs. 65 andere Grafikkarten
Abschließend möchten wir Ihnen noch den Blick auf das große Ganze gewähren - den Spezial-Leistungsindex, welcher alte und neue PCGH-Indizes verrechnet. Auf diese Weise können Sie optimal abschätzen, ob sich das Aufrüsten der Grafikkarte lohnt. Die aktuelle (Rasterizing-)Rangliste inklusive der Geforce RTX 5080:
Geforce RTX 5080: PCGH-Fazit
Hunderte von Messungen liegen hinter uns und das Bild rund um Blackwell alias Geforce RTX 5000 wird klarer. Im Grunde gilt alles, was wir zur Geforce RTX 5090 (PCGH-Test) gesagt haben, nur eine Nummer kleiner. Fangen wir mit dem gewichtigsten Punkt an: Falls Sie sich nur für die Rohleistung interessieren, können Sie Ihr Sparschwein am Leben lassen. Das Leistungsplus von RTX 4000 auf RTX 5000 ist historisch niedrig und rechtfertigt kein Upgrade. Dieses Problem hat bereits die RTX 5090 gegenüber der RTX 4090, bei der RTX 5080 fällt der Sprung ihrer Vorgängerin gegenüber aber noch kleiner aus. Je nach Disziplin - Rasterizing, Raytracing oder Pathtracing - kann sich die RTX 5080 um 7 und bis 14 Prozent von der RTX 4080 Super absetzen. Dennoch halten wir die Geforce RTX 4080 Ultra RTX 5080 für die beste High-End-Grafikkarte am Markt. Das hat sie ihrem Gesamtpaket zu verdanken, das wir im Folgenden erläutern.
Geforce RTX 5080: Impressionen aus dem Test
Die Zeiten, in denen Mikroprozessoren immer kleiner und schneller werden, ist aufgrund von physikalischen Limits vorbei. Diese schmerzvolle Tatsache ist schuld daran, dass wir neuerdings Diskussionen über "echte" und "künstliche" Frames führen, anstelle bloß deren Anzahl zu betrachten. Fakt ist, dass kein Weg daran vorbeiführt, traditionelles Rendering mit KI-Technologien zu supplementieren, um fühlbare Leistungssprünge zu erhalten. Dabei geht es nicht um die Frage, was besser ist - native, im ganzen Game Loop vorliegende Frames sind zweifellos besser als KI-generierte Zwischenbilder. Die Frage lautet vielmehr: Bereichern KI-Technologien unseren Alltag, oder nicht? Die Antwort lautet gerade im Gaming-Kontext rund um DLSS ganz klar "ja". Spätestens mit DLSS 4 ist ein Punkt erreicht, bei dem natives Rendering im Vergleich wie Verschwendung aussieht. Das neue Transformer-Modell ist beeindruckend stabil und holt derart viel Qualität aus wenigen Pixeln heraus, dass sich mehr als ein verstohlener Blick lohnt - und dieses Feature funktioniert auf allen RTX-Grafikkarten.
RTX-5000-Grafikkarten legen Multi Frame Generation (MFG) als exklusives Feature obendrauf. Die neuen Modi 3× und 4× sind in der Lage, die nativ berechneten Frames um zwei oder drei KI-Zwischenbilder zu bereichern. Zwar arbeitet keiner davon perfekt, allerdings muss man bei neutraler, blind testender Herangehensweise eines konstatieren: Sie sind gut genug. Gut genug für das Auge, das eine flüssigere Bildfolge wahrnimmt. Gut genug für die Hand, welche dank Reflex (2) keine übermäßige Latenz zu fühlen bekommt. Wären viermal so viele native Frames besser? Zweifellos - und dennoch stellt MFG einen klaren Mehrwert dar, welcher das Spielerlebnis verbessert.
Hinzu kommt, dass die Geforce RTX 5080 im Gegensatz zur RTX 5090 kein Schluckspecht ist. Mit einer durchschnittlichen Leistungsaufnahme um 300 Watt sowie sparsamen Leerlaufmodi gibt es wenig Anlass für Kritik. Und wer sich mehr Effizienz wünscht, reizt das Undervolting-Potenzial aus. Unter dem Strich ist eine Geforce RTX 5080 - egal, ob Founders Edition oder Custom-Design - eine empfehlenswerte High-End-Grafikkarte, wenngleich Begeisterungsstürme ausbleiben. Die Alternativen sind überschaubar: Neben der RTX 4080 Super, welche sukzessive vom Markt verschwinden wird, bleibt High-End-Interessenten noch die Radeon RX 7900 XTX. AMDs schnellste Grafikkarte ist beim Rasterizing kaum langsamer als die RTX 5080 und punktet im Vergleich mit 24 GiByte Speicher sowie (einfacher) Frame Generation für jedes Spiel. Sie entscheiden, was Priorität hat.
Die Geforce RTX 5080 geht ab dem 30. Januar in den offiziellen Verkauf. Neben der Nvidia Founders Edition besteht direkt die Auswahl zwischen zahlreichen Custom-Designs der Board-Partner. Bis dahin empfehlen wir Ihnen unsere weiteren Artikel zum Thema Geforce RTX 5000: DLSS 4 und MFG analysiert, die besten Netzteile für die RTX 5090 und RTX 5090 im ersten Test mit KI- und Produktivbenchmarks. In den kommenden Tagen folgen die Tests der Herstellerdesigns sowie ein Blindtest-Video rund um DLSS 4 und MFG. Bis dahin: Was halten Sie von der Geforce RTX 5080? Werden Sie zuschlagen? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln. Folgen Sie uns außerdem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte (oftmals gewürzt mit einer Prise Humor) finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.
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Es ist auch nicht so das MFG nur deshalb geht, aber vermutlich die Qualität darunter leidet oder das der vielversprechenste Ansatz war den man nun zuerst verfolgt.
Ob es dafür unbedingt eine neue Hardware Einheit braucht, muss sich noch zeigen.
Ich tippe eher auf nein.
RT Kerne wurden nicht verwendet.
Einen Beweis oder eine logische Ableitung dessen, was die Notwendigkeit von Flip Metering zur Unterstützung von MFG auf den RTX 5000 GPUs angeht, stellt das nicht dar.
Wird RTX Voice mit anderen nVidia Broadcast Features kombiniert, würde die Leistung auf GTX Generationen zu stark einbrechen. Ein Grund warum oft keine Unterstützung für ältere Hardware geboten wird.
Klappte dann auch wunderbar ohne RT Kerne, nachdem Modder es möglich machten.
Sehe das hier aber etwas anders. FG damals hatte den Optical Flow Accelerator und MFG nun das Flip Metering. Beides in HW gegossen nur um einen ganz bestimmten Einsatzzweck zu erfüllen. Wäre ich Nvidia würde ich mir die Kosten dafür sparen und irgendeinen AI BS erfinden warum das nur Blackwell beherrscht. Für eine künstliche Barriere ist der Aufwand sehr hoch um das zu kaschieren.
Es ist auch nicht so das MFG nur deshalb geht, aber vermutlich die Qualität darunter leidet oder das der vielversprechenste Ansatz war den man nun zuerst verfolgt.
Frames werden mit dem gehackten Treiber nicht generiert, sondern dupliziert.
Eine einfache Recherche. Die These einer künstlichen Limitierung bestätigt sich vorerst nicht.
Klappte dann auch wunderbar ohne RT Kerne, nachdem Modder es möglich machten.