3 Jahre RTX 4090: Spiele-Benchmarks & Leistungsindex
Was leistet die "steinalte" Geforce RTX 4090 in Spielen? Teil 1: Rasterizing
In diesem Artikel
Wie schlägt sich die drei Jahre alte Enthusiasten-Grafikkarte in modernen Rasterizing-Spielen und wegweisenden Raytracing-Krachern? Um diese Frage zu beantworten, haben wir die Geforce RTX 4090 durch unsere brandneuen GPU-Benchmarks 2025/2026 gescheucht. Die 20 Rasterizing-Tests, 15 Raytracing-Tests und 8 Pathtracing-Tests sind, wie von uns gewohnt, auf maximalen Anspruch getrimmt und liefern spannende Ergebnisse.
GPU-Benchmarks 2025/2026
Was wir auch testen: Jede veröffentlichte Zahl entspricht einem Mittelwert aus drei, teilweise vier Durchläufen pro Auflösung; Ausreißer werden nicht gewertet. Das macht mindestens zwölf Messungen pro Spiel, ergo 240 pro Grafikkarte allein für den Rasterizing-Leistungsindex. Da die GPU-Taktrate ein und derselben Karte während der Tests unterschiedlich ausfällt, geben wir den Takt-Mittelwert über alle Auflösungen an (berechnet durch unser Messtool CapframeX). Arbeitet eine Grafikkarte beispielsweise mit Frequenzen zwischen 2.600 und 2.800 MHz, führt das zur Angabe von "~2,70 GHz". Faustregel: Ist eine Grafikkarte der limitierende Faktor, bestimmt ergo allein die Bildrate, fällt der GPU-Boost mit steigender Auflösung. Bei RX-7000-Grafikkarten geben wir den Takt der Shader-Domäne an, da diese von den Messtools protokolliert wird. Wer sich für den Takt des Front Ends und weitere Parameter interessiert, benötigt das Programm Hwinfo, welches auch wir für ergänzende Betrachtungen verwenden.
Geforce RTX 4090: Spiele-Benchmarks
Für den Nachtest der Geforce RTX 4090 präsentieren wir Ihnen das volle Paket der frischen Messwerte. Sie können wie gehabt zwischen vier Auflösungen wählen: Full HD, WQHD, Ultrawide-QHD und Ultra HD, welche Sie in jedem der Spiele links im grauen Dropdown-Menü durchschalten können. Standardmäßig eingeblendet ist diesmal Ultra HD (3.840 × 2.160 Pixel), passend zur Rechenkraft unseres Probanden. Wichtig: Auch die Rasterizing-Benchmarks 2025/2026 finden konsequent mit nativer Auflösung - ohne jegliches Upsampling - statt. Damit kommen wir nicht nur zahlreichen Leser- respektive Zuschaueranfragen nach, sondern sind außerdem in der Lage, die Leistungsunterschiede zwischen den Grafikkarten bestmöglich herauszuarbeiten. Falls Sie mit Upsampling spielen, sind generell höhere Bildraten zu erwarten. Wer beispielsweise mit Ultra HD und Quality-Upsampling spielt, kann sich wunderbar an den hier gezeigten WQHD-Werten orientieren (Übersicht, welche internen Auflösungen sich mit Upsampling ergeben).
Die Ergebnisse sind eindeutig: Zwar muss sich die Geforce RTX 4090 stets ihrer Nachfolgerin geschlagen geben, macht aber dennoch eine Top-Figur. Da Blackwell (RTX 5000) pro Rechenwerk nur selten mehr leistet als Ada Lovelace (RTX 4000), hat auch die Geforce RTX 5080 ein Problem: In früheren Generationen war es üblich, dass das neue 80er-Modell die vorherige Speerspitze besiegt, aus diesem Duell geht die RTX 4090 jedoch stets siegreich hervor. Spannender ist der Vergleich mit der RTX 3090 Ti. Letztere war im Frühjahr 2022 die mit Abstand beste Grafikkarte für hohe Auflösungen, wird von der RTX 4090 jedoch vernichtend geschlagen - bei deutlich niedrigerer Leistungsaufnahme.
Geforce RTX 4090 im Leistungsindex
Wo landet die Geforce RTX 4090 im aktuellen Grafikkartenvergleich? Diese Frage beantworten wir anhand von fünf Indizes: dem Gesamtwert sowie den Einzelindizes der vier Auflösungen. Der Gesamtwert (Overall) ist bekannt als PCGH-Leistungsindex und verrechnet die vier Test-Auflösungen zu je 25 Prozent (es findet keine Gewichtung statt). Die vorherige Normierung der Fps-Werte stellt sicher, dass große Zahlen das gleiche Gewicht haben wie kleine.
Der Leistungsindex unterstreicht, dass die RTX 4090 wahrlich "Next Gen" war und ist. Zum Release Ende 2022 überflügelte sie die RTX 3090 Ti um 60 Prozent, in den aktuellen Benchmarks um 61 Prozent. Eine Reifung bleibt folglich aus, die beiden Top-Chips sind vergleichbar gut gealtert. Die Geforce RTX 5090 dreht zwar Kreise um die RTX 3090 Ti - Faktor 2 entscheidet klar über die Spielbarkeit -, kann die RTX 4090 jedoch nur um 26 Prozent distanzieren. Dieser Abstand ist unmöglich mithilfe einer Übertaktung herauszuholen, wie wir sie im Artikel Vorglühen auf RTX 5090: Geforce RTX 4090 @ 3+ GHz im Benchmark-Test mit 35 Spielen vornahmen. Die RTX 5090 bleibt für eine RTX 4090 somit uneinholbar - aber niemals außer Sichtweite.
Geforce RTX 4090: Auflösungsskalierung
Sehen wir uns abschließend die Leistungsskalierung mit der Auflösung an. Anders formuliert: Was passiert, wenn man die Geforce RTX 4090 mit immer höheren Lasten beharkt? Der folgende Benchmark zeigt das Verhalten von Full HD bis Ultra HD und gewährt damit auch einen verstohlenen Blick in die Zukunft. Somit lässt sich auf den ersten Blick ablesen, welche Grafikkarte besonders stark oder schwach einbricht.
Dank einer potenten Balance ist die Geforce RTX 4090 allen Lastszenarien gewachsen. Der große Level-2-Cache federt Anfragen zum Speicher ab und ist Letzterer dennoch gefragt, steht ein Terabyte/s an Transferrate zur Verfügung. Die Kapazität von 24 GiByte ist bis heute allen Gaming-Szenarien gewachsen, lediglich die größten KI-Sprachmodelle machen 32 GiByte wünschenswert.
Geforce RTX 4090 vs. 79 andere Grafikkarten
Abschließend möchten wir Ihnen noch den Blick auf das große Ganze gewähren - den Spezial-Leistungsindex Rasterizing, welcher alte und neue PCGH-Indizes verrechnet. Auf diese Weise können Sie optimal abschätzen, ob sich das Aufrüsten der Grafikkarte lohnt. Die aktuelle Rangliste inklusive der Geforce RTX 4090:
In der Rangliste mit 80 Grafikkarten seit 2014 wird ersichtlich, welch großer Wurf die Geforce RTX 4090 war. Erstkäufer hatten mehr als zwei Jahre die schnellste Grafikkarte und können sich noch heute über Platz 2 freuen. Ob das "Ada Lovelace"-Topmodell beim Raytracing Federn lassen muss, erfahren Sie auf der folgenden Seite.

. Bis zur 6090 und dem dann nötigem Hardwareupgrade kann ich also noch gelassen weiterzocken. Und bis dahin sind die DDR Preise vielleicht ein bisserl entspannter.....Vielleicht.
Einerseits ist mit der Umstieg auf eine X3D CPU inkl. Board und Ram zu teuer bzgl der Gesamtkosten, erst recht was den Ram angeht. Bleibt nur der Umstieg auf einen 14700k innerhalb des Sockels oder den Verkauf der 4090, welche fast 2K abwerfen (400€+ zum EK) könnte um dann eine neue GPU (5090) mit wiederum neuer Garantie zu besitzen.
Der Ram Markt scheint sich ja vorerst deutlich zu verschlimmern.
Also, was machen Sachen?
Einerseits ist mit der Umstieg auf eine X3D CPU inkl. Board und Ram zu teuer bzgl der Gesamtkosten, erst recht was den Ram angeht. Bleibt nur der Umstieg auf einen 14700k innerhalb des Sockels oder den Verkauf der 4090, welche fast 2K abwerfen (400€+ zum EK) könnte um dann eine neue GPU (5090) mit wiederum neuer Garantie zu besitzen.
Der Ram Markt scheint sich ja vorerst deutlich zu verschlimmern.
Also, was machen Sachen?