Beste Grafikkarte für 4K/UHD: Rasterizing-Benchmarks
Die besten Gaming-Grafikkarten für Weihnachten und 2024 - Teil 1: High-End ab 1.000 Euro für 4K/Ultra HD - Seite 2: Rasterizing-Benchmarks
In diesem Artikel
Welche Grafikkarte ist die beste? Das klären wir im Folgenden anhand von zahlreichen Benchmarks, die Sie in diesem Umfang nirgendwo anders finden werden. Sowohl die 20 Rasterizing- als auch die 10 Raytracing-Benchmarks sind brandneu und liefern hoch spannende Ergebnisse, damit Sie eine fundierte Kaufentscheidung treffen können. Alle Details zu den neuen Benchmarks und den Überlegungen dahinter liefern wir in einem separaten Artikel und Video nach. Bis dahin wünschen wir viel Spaß mit den frischen Ergebnissen der High-End-Grafikkarten - egal, ob Sie derzeit eine Grafikkarte suchen, oder einfach nur wissen möchten, welche GPUs in neuen Spielen die Kühlerhaube vorn haben.
| PCGH GPU Benchmarks 2024 | Engine | API | Version (Platform) | Benchmark Sequence |
|---|---|---|---|---|
| A Plague Tale: Requiem | Zouna Engine | DirectX 12 | v1.6.0 (GOG) | „Docks” |
| Alan Wake 2 | Northlight Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Epic) | „Nightingale” |
| Assassin's Creed Mirage | Anvil Next Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Ubi) | „New Dawn” |
| Atlas Fallen | Fledge Engine | Vulkan | Stets aktuell (Steam) | „Surfin” |
| Baldur's Gate 3 | Divinity 4.0 Engine | Vulkan | v4.1.1 (GOG) | „Putrid Bog” |
| Call of Duty: Modern Warfare 3 | IW 9 Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Battle.net) | „Dam” |
| Counter-Strike 2 | Source 2 Engine | DirectX 11 | Stets aktuell (Steam) | „Ancient Smoke” |
| Cyberpunk 2077 | RED Engine 4 | DirectX 12 | v2.02 (GOG) | „Dog Days” |
| Dead Space (2023) | Frostbite Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Crash” |
| F1 23 | EGO Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Azerbaijan” |
| Forspoken | Luminous Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Rabbit Hole” |
| Forza Horizon 5 | Forzatech Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Pitfall!” |
| Immortals of Aveum | Unreal Engine 5.1.1 | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Palathon” |
| Jagged Alliance 3 | In-house-Engine | DirectX 12 | v1.3.0 (GOG) | „Predator” |
| Ratchet & Clank: Rift Apart | Insomniac Engine 4.0 | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Rooftops” |
| Resident Evil 4 (2023) | REngine | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Collapse” |
| Sons of the Forest | Unity Engine | DirectX 11 | Stets aktuell (Steam) | „Waterfall” |
| Star Wars Jedi: Survivor | Unreal Engine 4.27 | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Particle Rift” |
| Starfield | Creation Engine 2 | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „Outer Wilds” |
| The Last of Us Part I | In-house-Engine | DirectX 12 | Stets aktuell (Steam) | „City Hall” |
GPU-Benchmarks: PCGH-Basics
Was wir auch testen, jede veröffentlichte Zahl entspricht einem Mittelwert aus drei, teilweise vier Durchläufen pro Auflösung, Ausreißer werden nicht gewertet. Das macht mindestens 12 Messungen pro Spiel, ergo 240 pro Grafikkarte für den regulären Leistungsindex. Da die GPU-Taktrate ein und derselben Karte während der Tests stark unterschiedlich ausfällt, geben wir den Takt-Mittelwert über alle Auflösungen an (berechnet durch unser Messtool CapFrameX). Arbeitet eine Grafikkarte beispielsweise mit Frequenzen zwischen 2.500 und 2.700 MHz, führt das zur Angabe von "~2,60 GHz". Bei RX-7000-Grafikkarten geben wir den Takt der Shader-Domäne an, da diese von den Messtools protokolliert wird. Wer sich für den Takt des Front-Ends und weitere Parameter interessiert, benötigt das Programm Hwinfo, welches auch wir für ergänzende Betrachtungen verwenden.
Das Testsystem für die GPU-Benchmarks 2024 ist brandneu und basiert nach langem Abwägen erneut auf Intel-Hardware. Zwar führt AMD mit den X3D-Prozessoren bärenstarke und vor allem effiziente Lösungen für Gaming-PCs, wir halten jedoch stets nach dem schnellsten Unterbau Ausschau. In aufwendigen Evaluierungsmessungen, bei denen die möglichen Testsysteme von AMD und Intel händisch ans Limit getrieben wurden, setzte sich Intel knapp in Front. Zwar gibt es deutliche Ausreißer in beide Richtungen, in den meisten Fällen erzielt ein optimierter Intel-Unterbau jedoch die bessere Gaming-Leistung. Diese Robustheit lässt uns über die im Vergleich miserable Energie-Effizienz hinwegsehen. Ziel jedes PCGH-GPU-Testsystems ist es, selbst die schnellsten Grafikkarten bestmöglich auszulasten - und genau das erreichen wir mit dem bis auf das letzte Subtiming optimierten Z790-System. Alle Details zum Rechner entnehmen Sie der Tabelle.
Quelle: PC Games Hardware
Das PCGH-Grafikkarten-Testsystem für 2024: Dank aufwendiger Handoptimierung pfeilschnell und eine exzellente Elektroheizung.
Resizable BAR (rBAR) alias Smart Access Memory (SAM) ist mittlerweile breitflächig sowohl auf AMD- als auch Intel-Plattformen verfügbar, weshalb wir Grafikkarten standardmäßig mit SAM/rBAR testen. Bei den Grafikkarten-Benchmarks 2024 und deren neuem Unterbau mit Core i9-13900KS machen wir selbstverständlich keine Ausnahme, das Effizienz-Feature bleibt aktiv. Weitere Informationen zu den Auswirkungen von SAM auf Radeon-Grafikkarten und rBAR auf Geforce-Grafikkarten entnehmen Sie den verlinkten Artikeln.
| Prozessor | Intel Core i9-13900KS (8 P-Cores + SMT, keine E-Cores) |
|---|---|
| Prozessor-Settings | OC @ 5,7 GHz via Multiplikator, Uncore/Cache @ 5,1 GHz |
| Mainboard | MSI Z790 Carbon Wifi (PCI-Express-5.0-fähig, rBAR/SAM an) |
| Arbeitsspeicher | 32 GiB Patriot Viper Xtreme 5 RGB (PVXR532G80C38K) |
| RAM-Takt & -timings | DDR5-7600 (32-44-44-28, 2T) inklusive Tertiär-Timing-Tuning |
| Datenträger 1 | Lexar NM800 Pro 2TB (NVMe/PCIe 4.0 x4) |
| Datenträger 2 | Aorus Gen4 SSD 2TB (NVMe/PCIe 4.0 x4) |
| Netzteil | FSP Hydro Ti Pro 1000W (VIP-Edition) |
| Kühlsystem | Alphacool Eisblock + Nexxos ST30 + Eisstation |
Spiele-Benchmarks: Rasterizing
Für den Test und Vergleich aktueller High-End-Grafikkarten präsentieren wir Ihnen alle Messwerte in unseren vier Standard-Auflösungen: Full HD, WQHD, Ultrawide-QHD und Ultra HD. Standardmäßig haben wir lediglich Full HD/1080p ausgeblendet - aus Gründen der Übersicht und weil wir davon ausgehen, dass diese Auflösung von den wenigsten High-End-Interessenten verwendet wird. Falls doch: Sie können in jedem Spiel alle Auflösungen links im grauen Drop-down-Menü an- oder abwählen.
Ähnliches gilt für die angezeigten Grafikkarten. Standardmäßig eingeblendet sind AMD Radeon RX 7900 XTX, Geforce RTX 4090, Geforce RTX 4080 sowie Geforce RTX 3090 Ti. Wer möchte, kann viele zusätzliche Modelle einblenden, um ein besseres Verständnis der Gesamtleistung aktueller Gaming-Grafikkarten zu bekommen. Hier fehlen jedoch noch einige Zwischenmodelle, welche wir momentan durch die Benchmarks scheuchen. Wie sich die Preisbereiche abseits des High-End schlagen, klären wir in folgenden Artikeln in den nächsten Wochen. Doch genug der Vorrede, kommen wir endlich zur Leistung aktueller Pixel-Boliden:
Da wir bei den GPU-Benchmarks 2024 erneut großen Wert auf eine vielseitige Spiele-Mischung gelegt haben, sind die Ergebnisse abwechslungsreich und somit spannend. Je nach Titel kann mal AMD und mal Nvidia seine Architektur am besten in Szene setzen. Eine Sache haben die vier High-End-Grafikkarten jedoch gemein: Sie liefern genügend Leistung für flüssiges Ultra-HD-Gaming. Nvidias Geforce RTX 4090 liegt dabei ausnahmslos an der Spitze des Felds, sie läuft gerade in den höchsten Auflösungen außer Konkurrenz. Das betrifft seit dem jüngsten Update auch Starfield: Lagen Radeon-Grafikkarten in den ersten Monaten weit vor Geforce-Modellen, löste der aktuelle Patch die Handbremse bei Nvidia-GPUs, womit sich das obige Bild ergibt. Deutliche Differenzen in einem Spiel ändern am Gesamtergebnis übrigens wenig, denn bei 20 Spielen entspricht eines nur fünf Prozent des Leistungsindex - die Masse macht's.
Vergleicht man Radeon RX 7900 XTX und Geforce RTX 4080, hat die AMD-Grafikkarte in den meisten Fällen die Nase vorn. Beide Karten liefern Leistung satt, gerade für (Ultrawide-)QHD, sind aber zweifellos auch für Ultra HD geeignet. Dabei zeigen sich mitunter deutliche Unterschiede, denn es gibt immer "AMD-Spiele" und "Nvidia-Spiele", welche vom globalen Durchschnitt abweichen. Zu den Titeln mit einem mehr oder minder ausgeprägten Radeon-Faible zählen beispielsweise A Plague Tale Requiem, Call of Duty Modern Warfare 3 (inkl. Vorgängern), F1 23, Immortals of Aveum und Resident Evil 4 Remake. Tendenziell besser auf einer Geforce laufen hingegen Alan Wake 2, Atlas Fallen, Counter-Strike 2 und Ratchet & Clank Rift Apart. Und dann gibt es da noch den Ausreißer Jagged Alliance 3, das auf Arc und Geforce vergleichbar gut läuft, Radeon-GPUs jedoch nicht besonders schmeckt. Hier steckt die Vorschau auf den kommenden Vergleich der Mittelklasse-Grafikkarten: Erstmals flossen in die Aufstellung des PCGH-Leistungsindex nicht nur Performance-Werte von AMD Radeon und Nvidia Geforce ein, sondern auch Intel Arc. Wenn zwei von drei Architekturen vergleichbar laufen, wird besonders deutlich, wo der Ausreißer liegt. Mehr zu diesem spannenden Thema lesen Sie in den nächsten Wochen bei uns.
Leistungsindex Rasterizing: Gesamt & 4 Auflösungen
Wie groß sind die absoluten Leistungsunterschiede zwischen den High-End-Grafikkarten bei reinem Rasterizing? Diese Frage beantworten wir, wie immer, anhand von fünf Leistungsindizes: dem Gesamtwert sowie den Einzel-Indizes der vier Auflösungen. Der Gesamtwert (Overall) ist bekannt als PCGH-Leistungsindex und verrechnet die vier Test-Auflösungen zu je 25 Prozent; es findet keine Gewichtung statt - wohl aber eine vorherige Normierung der Fps-Werte, damit große Zahlen das gleiche Gewicht haben wie kleine. Die teilnehmenden Grafikkarten sind dieselben wie bei den Benchmarks oben.
Gegenüber dem vorherigen PCGH-Leistungsindex trennt sich das Grafikkarten-Feld noch etwas besser auf. Mit anderen Worten: Unser Ziel, mithilfe einer möglichst starken Infrastruktur und anspruchsvollen Testszenen das Potenzial der jeweiligen Grafikkarte herauszuarbeiten, wird erfüllt, alle Karten weisen gegenüber dem schnellsten Modell einen größeren Abstand auf. Die Unterschiede sind dabei nicht weltbewegend, da sowohl AMD als auch Nvidia Treiberpflege betrieben haben und ihre aktuellen GPU-Architekturen somit besser auslasten können als vor einem Jahr. Somit gilt damals wie heute: AMDs Radeon RX 7900 XTX ist um rund fünf Prozent schneller als Nvidias Geforce RTX 4080. Diese Differenz zieht sich durch alle Auflösungen und wird somit akkurat im Gesamtindex wiedergegeben. Randnotiz: Als wir die neuen Benchmarks vor einigen Wochen festlegten, lag die Differenz noch bei rund sieben Prozent zugunsten AMDs, da Starfield erst seit dem neuesten Patch ordentlich auf Nvidia-GPUs läuft.
Das Topmodell der vorherigen Generation, Nvidias Geforce RTX 3090 Ti, sieht in diesem illustren Feld kein Land und wirkt tatsächlich veraltet. Für reines Rasterizing erhält der Altmeister auch keine Empfehlung mehr von uns, sondern für besagte Spezialfälle rund um KI-Bildgenerierung, ECC-Funktionen ... und Raytracing. Kein Scherz. Davon handelt die nächste Artikelseite, mit spannenden Erkenntnissen!

Was auch sinnvoller zur Klassifizierung des Highends ist, als die Preisklasse.
Aber man konnte die 7900xt ja einblenden.
MfG
Raff
Also ja, in diesem Falle scheine ich und meine Erfahrung mit diesem Spiel auf der realistischeren "Seite" zu sein.
Ich sage nicht, dass es nicht durchaus Probleme gab, aber das war n bissi Lightbleeding und Performance die mehr so geht so war, aber das war auch relativ fix behoben/gebessert.
Ich glaube nicht, dass ich doof bin. Ich glaube einfach, dass da irgendwo in der Programmierung ein Fehler ist, der bei bestimmten Systemen für konstante CTDs sorgt - und wie gesagt: Wir sind hier im PC-Bereich und nicht bei Konsolen, wo man bei einem identischen System unter Umständen schon sagen kann, dass es vielleicht am Spieler und nicht am Spiel liegt.
Anyway, das ist alles Off-Topic.