RTX 3060 Ti im Test: Zusammenfassung mit Fazit
Wie schlägt sich die Geforce RTX 3060 Ti summa summarum? Fazit und Kaufempfehlungen.
In diesem Artikel
- Seite 1 RTX 3060 Ti im Test: Spezifikationen, Preispunkt und mehr
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Seite 2
RTX 3060 Ti im Test: Spiele-Benchmarks
- 2.1 Geforce RTX 3060 Ti: Taktraten
- 2.2 Testsystem mit PCI-Express 4.0
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2.3
Geforce RTX 3060 Ti: Spiele-Benchmarks
- 2.3.1 Anno 1800
- 2.3.2 Battlefield 5
- 2.3.3 Black Mesa
- 2.3.4 Borderlands 3
- 2.3.5 Call of Duty: Modern Warfare
- 2.3.6 Control
- 2.3.7 Death Stranding
- 2.3.8 Desperados 3
- 2.3.9 Detroit: Become Human
- 2.3.10 Doom Eternal
- 2.3.11 F1 2020
- 2.3.12 Forza Horizon 4
- 2.3.13 Ghost Recon Breakpoint
- 2.3.14 Greedfall
- 2.3.15 Metro Exodus
- 2.3.16 Red Dead Redemption 2
- 2.3.17 Resident Evil 3
- 2.3.18 Star Wars Jedi: Fallen Order
- 2.3.19 The Witcher 3
- 2.3.20 Wolcen: Lords of Mayhem
- 2.4 Performance Rating alias Leistungsindex
- 2.5 Leistungsentwicklung GTX 10 -> RTX 20 -> RTX 30
- Seite 3 RTX 3060 Ti im Test: Leistungsaufnahme und Effizienz
- Seite 4 RTX 3060 Ti im Test: Zusammenfassung mit Fazit
- Seite 5 Bildergalerie
Geforce RTX 3060 Ti: Fazit
Man nehme die schlagkräftige und effiziente Geforce RTX 3070, schneide vorsichtig 20 Prozent vom Kern ab: Fertig ist die Geforce RTX 3060 Ti. Somit ist Nvidias neueste und günstigste RTX-30-Grafikkarte zwar technisch unspannend, aber ein attraktives Produkt. Die Geforce RTX 3060 Ti schlägt nicht nur die RTX 2080 Super, sondern hat auch mit der ehemals mächtigen Geforce GTX 1080 Ti leichtes Spiel - das zeigt die Machtverhältnisse klar und deutlich. Die noch im Frühjahr von PCGH als Raytracing-Preis-Leistungs-Tipp empfohlene Geforce RTX 2060 Super wird von der RTX 3060 Ti um beinahe 40 Prozent abgehängt - zum geringeren Listenpreis. Geforce RTX 2070 Super und Radeon RX 5700 XT, bis zum Sommer 2020 empfehlenswerte Produkte für leistungshungrige PC-Spieler, unterliegen ebenfalls in allen Disziplinen und kosten mehr Geld. Nehmen wir für den Moment an, dass der Grafikkartenmarkt seine Lieferschwierigkeiten abschüttelt und alle Modelle zur unverbindlichen Preisempfehlung lieferbar sind, ist die Geforce RTX 3060 Ti zweifellos der neue Preis-Leistungs-König.
Wo viel Licht ist, ist starker Schatten. Dieses Sprichwort passt besser denn je auf den Grafikkartenmarkt und Spiele, denn die als Raytracing bekannte, virtuelle Nachbildung von Lichtstrahlen ist gekommen, um zu bleiben. Trotz cleverer Vereinfachungen und eingetretener Lerneffekte kostet Raytracing nach wie vor enorm viel Rechenleistung und - nun kommen wir zum Problem - auch Speicherkapazität. Was haben Call of Duty Black Ops Cold War, Minecraft RTX, Wolfenstein Youngblood und Crysis Remastered gemeinsam? Sie bieten Raytracing-Effekte. Und sie verspeisen zum Erhalt ihrer Pracht Grafikspeicher in Massen. Mit 8 GiByte wird diese Tatsache öfter zum Problem, als sich der potenzielle Aufrüster erhofft. Treuen PCGH-Lesern erzählen wir nichts Neues, bereits die Mitte 2019 erschienene Geforce RTX 2080 Super musste sich den Vorwurf gefallen lassen, trotz des hohen Preises und der hohen Rechenleistung nur eingeschränkt zukunftstauglich zu sein. Der Anspruch, beim Raytracing der Vorreiter zu sein, biss sich mit der Produktspezifikation.
Nun handelt es sich bei der neuen Geforce RTX 3060 Ti um eine noch etwas schnellere Grafikkarte als die RTX 2080S. Der Unterschied liegt im Preis: Waren damals rund 740 Euro und somit eine waschechte High-End-Summe fällig, möchte Nvidia Ende 2020 für ein besseres Produkt nur noch 400 Euro. Das wirkt deutlich geerdeter, beinahe wie ein Schnäppchen. Aus vielen Perspektiven ist die Geforce RTX 3060 Ti genau das. Sie kann alles, ist dabei angenehm schnell und effizient, doch wie bei jeder Mittel- bis Oberklasse-Grafikkarte muss man hier und da Kompromisse eingehen. In diesem Fall treten die gleichen Probleme auf wie bei der RTX 3070, sie schmerzen aufgrund des geringeren Preises aber nicht so sehr. Wir klatschen leise dafür, dass sich Nvidias Produkt-Management endlich von der Idee verabschiedet hat, dass eine "60" im Namen stets eine Speicherkapazität von 6 GiByte zur Folge haben muss - in einem solchen Fall wäre die RTX 3060 Ti ein Rohrkrepierer geworden, neben dem die RTX 2060 beinahe ausgewogen aussähe. Die wahre Bewährungsprobe für die RTX 3060 Ti steht aber noch aus: Voraussichtlich Anfang 2021 wird AMD die Radeon RX 6700 XT veröffentlichen, welche gemäß aktueller Gerüchte über 12 GiByte verfügen wird. Das just im High-End-Bereich abgehaltene Duell wiederholt sich in der Mittelklasse. In diesem Sinne: To be continued ...

Die RTX 2070 super ist eine WQHD Karte mit der man mit anständigen Einstellungen noch ein
Weilchen zurechtkommt...ohne das es jetzt an Augenkrebs ausartet.
Die RTX 3070 fällt für mich in die selbe Kategorie. Klasse WQHD Karte, aber für 4K sollte es dann
schon eine Nummer größer sein.
Den Settings- Regler gut justiert sind viele games mit solchen karten in 4k spielbar.
Einen beschnittenen 102er Chip für eine 80er gab es länger nicht mehr, das war eigentlich die Ti.
Ein beschnittener 104er Chip für 60er genauso wenig, das war eigentlich die 70er.
Namen sind letztendlich nur Schall und Rauch, aber die Chipeinteilung bei NVIDIA ist immer ein guter Orientierungspunkt.
Bei Turing hat sich noch jeder beschwert, dass man nicht mehr für sein Geld bekommt als zur letzten Generation, jetzt bekommt man die Leistung für den halben Preis und es wird sich immer noch beschwert