RTX 3060 Ti im Test: Spiele-Benchmarks
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RTX 3060 Ti im Test: Spiele-Benchmarks

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Die Geforce RTX 3060 Ti im Spieletest mit zahlreichen Benchmarks und einer Indexierung in die Bestenliste. PCGH hat 20 Spiele für den Vergleich herangezogen.

Wie schlägt sich die Geforce RTX 3060 Ti in traditionellen Spielen, die weder RT- noch Tensor-Kerne heranziehen? Um diese Frage zu beantworten, haben wir die erste Ampere-Ti durch den PCGH-Leistungsindex 2020 gescheucht. Nvidia bewirbt die Geforce RTX 3060 Ti wie bereits die RTX 3070 als optimale WQHD-Grafikkarte (2.560 × 1.440 Pixel), aber natürlich eignet sich das Modell auch zum High-Fps-Gaming in Full HD sowie für Ausflüge in höher auflösende Gefilde. Besonders spannend dürfte der Vergleich mit vorherigen Modellen sein, um den Leistungsgewinn pro Generation zu beziffern und sinnvoll aufzurüsten. Vor allem langjährige Nutzer einer GTX 1070 können sich auf ansehnliche Fps-Steigerungen gefasst machen, doch auch Nutzer neuerer Grafikkarten wie der RTX 2060/2070 (Super) und Radeon RX 5700 (XT) profitieren.

Geforce RTX 3060 Ti: Taktraten

Nvidia nennt einen mittleren GPU-Boost von 1.665 MHz für die Geforce RTX 3060 Ti. Dabei handelt es sich, wie bei jeder modernen Grafikkarte, um einen Mittelwert, der für eine breite Palette an Exemplaren, Anwendungen und thermischen Bedingungen gilt. Je nach Spiel und Einstellungen werden stark unterschiedliche Taktraten angewendet. Üblicherweise fallen die Boosts im kalten Zustand und bei geringer Last deutlich höher aus als von Nvidia angegeben. Wer eine Grafikkarte wie die Geforce RTX 3060 Ti in dem für sie erdachten Einsatzgebiet rund um ein WQHD-Display ohne Frame-Limit verwendet, wird feststellen, dass die Frequenzen nach einiger Zeit des Spielens deutlich sinken. Unter Dauerlast sorgt die Telemetrie für eine Balance aus Temperatur und Strömen, um einerseits Überhitzung zu vermeiden und andererseits innerhalb des abgesteckten Energieumschlags zu bleiben. Je nach Spiel und Einstellungen kann der Boost höher oder niedriger ausfallen als von Nvidia angegeben. Nimmt man sehr viele Proben (Spiele/Anwendungen/Umgebungstemperaturen/Belüftungskonzepte), ist der typische Boost als Mittelwert plausibel. Der garantierte Mindest-/Basistakt wird unter Normalbedingungen indessen nicht verwendet.

Was niemand außerhalb der Nvidia-Labore nachprüfen kann, ist ein weiterer Faktor, den Nvidia in die Angabe des typischen Boosts einfließen lässt: schwankende Qualität der Bauteile. Was im Volksmund mittlerweile "GPU-Lotto" genannt wird, hat Auswirkungen auf die erreichten Boosts; scheinbar gleiche Modelle erreichen unterschiedliche Frequenzen. Das liegt in der Regel an unterschiedlichen elektrischen Eigenschaften rund um Leckströme, welche die Taktraten und Spannungen beeinflussen. Doch auch Abweichungen beim maschinellen Auftragen der Wärmeleitpaste können für Unterschiede sorgen. Am Ende hat man zehn Karten mit bis zu 50 MHz unterschiedlichen Boosts - und der "typische" liegt irgendwo in der Mitte.

Unsere Muster der Geforce RTX 3060 Ti bewegen sich in vertrauten Gefilden. Da uns Nvidia keine Founders-Edition-Referenzkarte zur Verfügung gestellt hat, verwenden wir für diesen Test ein sogenanntes MSRP-Modell, sprich: ein Custom-Design, das zur unverbindlichen Preisempfehlung von 399 Euro angeboten wird und daher auf eine besonders üppige Kühlung und werkseitiges Overclocking verzichtet. Diesen Zweck erfüllt die Zotac Geforce RTX 3060 Ti Twin Edge mit Bravour, alle Benchmarks in diesem Artikel stammen von dieser Grafikkarte, welche eine Founders Edition sehr nahekommen dürfte. Je nach Spiel und Auflösung beträgt der GPU-Boost 1,72 bis 1,93 GHz - das garantierte Niveau um 1,67 GHz wird zu keiner Zeit erreicht.
Zotac Geforce RTX 3060 Ti Twin Edge: Steuert alle Messwerte in Vertretung der leider verhinderten Nvidia RTX 3060 Ti Founders Edition bei. Quelle: PC Games Hardware Zotac Geforce RTX 3060 Ti Twin Edge: Steuert alle Messwerte in Vertretung der leider verhinderten Nvidia RTX 3060 Ti Founders Edition bei.

Testsystem mit PCI-Express 4.0

Ein Prozessorlimit gilt es in Grafikkartentests auszuschließen. Nach langen Diskussionen entschieden wir uns Mitte des Jahres trotz der enormen Gaming-Leistung gegen einen Intel Core i9-10900K - und stattdessen für einen AMD Ryzen 9 3900X. Dieser erfuhr eine wochenlange Tuning-Kur, bei der wir nicht nur das schnellste Exemplar im PCGH-Testlabor ermittelten, sondern auch den Speicher bis auf das letzte Subtiming schärften. Dafür forderten wir besonders potenten Corsair-Speicher (Dominator Platinum RGB) mit Samsung-B-Dies an, um dem Ziel "Wenn Ryzen, dann richtig" möglichst nahezukommen. Gerade das Tuning aller Subtimings hat sich definitiv ausgezahlt. In Kombination mit stattlichen 4,5 GHz auf allen Kernen erreichen wir im Mittel rund 20 Prozent mehr Leistung als bei einem Standard-3900X(T), sodass die Spiele-Leistung über fast jeden Zweifel erhaben ist. Erreicht wird das vor allem durch die effektiv um 25 Prozent erhöhte Speicherleistung. Mit dieser Power im Rücken erzielen wir im Mittel etwas mehr Leistung als mit einem werkseitig betriebenen Core i9-10900K.

Unsere Wahl fiel nicht nur wegen der zukunftssicheren 12 Kerne auf den 3900X, sondern vor allem wegen seiner Infrastruktur: Mit dem X570-Hub, in diesem Fall auf einem potenten Asus-Board, können wir moderne Grafikkarten wie Ampere und Navi adäquat mit PCI-Express 4.0 ausfahren. Da das neue System die nächsten zwölf Monate halten soll, war der Einsatz einer veralteten PCI-Express-3.0-Infrastruktur aus unserer Sicht keine Option. Damit Next-Gen-Spiele reibungslos laufen, machen wir auch beim Bereich Storage Nägel mit Köpfen und installieren eine rasante PCI-Express-4-SSD im M.2-Format (NVMe 1.3 ×4). Insgesamt ist das amtierende "GPU-Rig" ergo bestmöglich gerüstet. Alle Details zum System entnehmen Sie der Tabelle.

Prozessor AMD Ryzen 9 3900X (12C/24T) @ 4,5 GHz
Mainboard Asus X570 ROG Crosshair VIII Hero (PCI-E 4.0)
Arbeitsspeicher 32 GiB DDR4 (Corsair Dominator Platinum RGB, 2× 16 GiB, B-Dies)
RAM-Takt & -timings DDR4-3800 (14-15-14-26-1T), Infinity Fabric @ 1,9 GHz
Datenträger (primär) Gigabyte Aorus NVMe ×4 Gen4 SSD 2TB
Netzteil Thermaltake Toughpower iRGB Plus 1250W
Kühlsystem Alphacool Eisblock + Nexxos ST30 + Eisstation

Bewährte Methodik

Bei der Wahl der spezifischen Grafikkarten setzen wir nach wie vor auf den Kompromiss "Referenzdesign", es kommen (nach Möglichkeit) keine Modelle der AMD- und Nvidia-Partner zum Einsatz. Das wirkt auf den ersten Blick praxisfern, da die meisten Spieler und PCGH-Leser auf Custom-Designs (mit werkseitiger Übertaktung) setzen, hat jedoch gute Gründe. Der erste, so banal er klingen mag, ist, dass wir irgendwo eine Basislinie einzeichnen müssen. Wo, wenn nicht bei der Herstellervorlage, liegt diese? Bei einer "typischen" Herstellerkarte? Welche ist typisch, warum ist sie das Über 5.000 Messungen à jeweils 20 Sekunden Dauer.und bleibt sie das auch nach Veröffentlichung weiterer Designs? Die Wahl ist in jedem Fall anfechtbar. Das ist zwar auch unsere Entscheidung, für die Referenzkarten respektive Founders Editions spricht jedoch der zweite, wichtigere Grund: Sie sind zum Start verfügbar. Was wir auch testen, jede abgedruckte Zahl entspricht einem Mittelwert aus drei, teilweise vier Durchläufen pro Auflösung, Ausreißer werden nicht gewertet. Das macht mindestens 12 Messungen pro Spiel, ergo 240 pro Grafikkarte. 22 Grafikkarten haben den Parcours mittlerweile absolviert. Zusammen mit den unzähligen Validierungsläufen im Vorfeld kommen wir somit auf weit mehr als 5.000 Messungen à jeweils 20 Sekunden Dauer. Falls Sie das Abenteuer zu Hause nachstellen möchten: Der Index-Durchlauf einer einzelnen Grafikkarte mit Aufwärmen, Takt-Logs, Ladezeiten und Auswertung dauert etwa 4,5 Stunden, sofern Sie die Tests im Schlaf beherrschen und dazwischen nichts anderes tun.

Da die GPU-Taktrate ein- und derselben Karte während der Tests stark unterschiedlich ausfällt und somit ein Mittelwert ungenau ist, haben wir uns dazu entschlossen, in den Benchmarks fortan den Takt-Mittelwert über alle Auflösungen anzugeben. Arbeitet eine Grafikkarte beispielsweise mit Frequenzen zwischen 1.720 und 1.930 MHz, geben wir "~1,85 GHz" an. Faustregel: Ist eine Grafikkarte der Limitfaktor, bestimmt ergo allein die Bildrate, fällt der GPU-Boost mit steigender Auflösung. Das gilt für ausnahmslos jedes aktuelle Modell.

Geforce RTX 3060 Ti: Spiele-Benchmarks

Für den Online-Test der Geforce RTX 3060 Ti ziehen wir alle Register und präsentieren Ihnen die Messwerte von allen Grafikkarten in allen Auflösungen. In den folgenden Benchmarks haben wir jedoch standardmäßig die WQHD-Auflösung eingeblendet, da Full HD selbst auf den schnellsten Prozessoren partiell CPU-limitiert ist. Die komplette Spiele-Liste des PCGH-Leistungsindex:

Anno 1800

Engine: Aktuelle Version der RD-Engine mit DX12-Support
Besonderheiten: Meist enorm CPU-intensiv; MSAA-Support
Detaileinstellungen: Maximal plus 8× MSAA & FidelityFX CAS
Benchmarkszene: Neuerdings vollständig grafiklastig

Battlefield 5

Engine: DICEs Frostbite-Engine mit DX12- und DXR-Support
Besonderheiten: Vorbildliches Optik-/Performance-Verhältnis
Detaileinstellungen: "Ultra", FFR deaktiviert, DX12
Benchmarkszene: Grafiklastige Singleplayer-Kriegsgeschichte

Black Mesa

Engine: Aufgemöbelte Source-Engine auf Basis von DirectX 9
Besonderheiten: Moderne Beleuchtung, daher kein MSAA mehr
Detaileinstellungen: "Ridiculous" (maximale Details)
Benchmarkszene: Finaler, GPU-lastiger Bosskampf

Borderlands 3

Engine: Unreal Engine 4 in optimiertem Gewand
Besonderheiten: Handoptimierte, gute DX12-Unterstützung
Detaileinstellungen: Maximal, native Renderauflösung
Benchmarkszene: GPU-lastiges Innenareal

Call of Duty: Modern Warfare

Engine: Aktuelle IW-Engine (8.0), ausschließlich DX12
Besonderheiten: Optionale RT-Schatten, hohe Performance
Detaileinstellungen: Maximal (ohne DXR), Filmic SMAA T2X
Benchmarkszene: Feuriger Außenbereich in London

Control

Engine: Northlight-Engine von Remedy, optionales DX12
Besonderheiten: Optionales, bildhübsches Raytracing
Detaileinstellungen: Maximal (ohne DXR und DLSS)
Benchmarkszene: Überdurchschnittlich GPU-lastig

Death Stranding

Engine: Angepasste Decima-Engine, benötigt DX12 FL12_0
Besonderheiten: Exzellente Performance inkl. RDNA-Faible
Details: Maximal mit TAA (kein DLSS/CAS-Upscaling)
Benchmarkszene: Partikel-Worstcase in Richtung Wasserfall

Desperados 3

Engine: Unity-Engine in Version 2018.x
Besonderheiten: Hochperformant, kein Temporal-AA
Detaileinstellungen: Maximal - mit 200 % Achsenauflösung
Benchsmarkzene: Die GPU-lastigste Mission ("Die glorreichen Fünf")

Detroit: Become Human

Engine: Eigenbau-Engine von Quantic Dream (Vulkan-only)
Besonderheiten: Framelimit via Config-Datei ausgeschaltet
Detaileinstellungen: Maximal, FidelityFX CAS eingeschaltet
Benchmarkszene: Offener Bereich mit relativ hoher Last

Doom Eternal

Engine: id Tech 7.1.1 (Vulkan-only)
Besonderheiten: Höllisch flüssig; braucht 8 GiB für max. Details
Detaileinstellungen: Maximal, sofern möglich*
Benchmarkszene: Choreografie im großen "Superblutnest"

F1 2020

Engine: Aktuelle Version von Codemasters' EGO-Engine
Besonderheiten: DX12 mit grafischem und Fps-Mehrwert
Detaileinstellungen: Maximal (sofern möglich), CAS aktiviert
Benchmarkszene: Monaco bei trockener Witterung

Forza Horizon 4

Engine: Forzatech-Engine Horizon-Branch (Forward+, DX12)
Besonderheiten: MSAA-Support; UWP-Applikation
Detaileinstellungen: Maximale Details mit 8× MSAA + FXAA
Benchmarkszene: Rundkursrennen, grafiklastig

Ghost Recon Breakpoint

Engine: Ubisofts aktuelle Iteration von Anvilnext (2.0)
Besonderheiten: "Alleslastig" und hübsch - je nach Einstellung
Details: Maximal, keine Temporal Injection, Vulkan-API
Benchmarkszene: Motocross-Fahrt über Stock und Stein

Greedfall

Engine: Silk-Engine (entstanden aus Sonys Phyre-Engine)
Besonderheiten: Gelungenes TAA; etwas holprige Animationen
Detaileinstellungen: Maximal, native Renderauflösung
Benchmarkszene: Klassischer GPU-Härtefall im Wald

Metro Exodus

Engine: Aktuelle Iteration der 4A-Engine mit gutem DX12
Besonderheiten: Optionales Raytracing, äußerst GPU-lastig
Detaileinstellungen: Ultra-Details (nicht "Extrem"), Hairworks, Advanced PhysX an
Benchmarkszene: Stark grafiklastige Außenszene

Red Dead Redemption 2

Engine: Aktuelle Rockstar Advanced Game Engine (RAGE)
Besonderheiten: Äußerst detailverliebt und Radeon-affin
Details: Alles "Hoch"/An (MSAA/FXAA ausgenommen), aber Texturen "Ultra"
Benchmarkszene: Nebliges Sumpfgebiet als GPU-Härtetest

Resident Evil 3

Engine: Aktuelle RE-Engine mit gutem DX12-Support
Besonderheiten: Läuft selbst auf älteren GPUs ordentlich
Detaileinstellungen: Maximal, DX12, 150 % Renderskalierung
Benchmarkszene: Ausgesprochen GPU- und VRAM-lastig

Star Wars Jedi: Fallen Order

Engine: Unreal Engine 4 im bekannten (DX11-)Gewand
Besonderheiten: UE4-typisch relativ prozessorlastig
Detaileinstellungen: Maximal, Framelimit per Config deaktiviert
Benchmarkszene: GPU-lastiges Areal auf Kashyyyk

The Witcher 3

Engine: Red Engine 3 (DX11) von CD Projekt
Besonderheiten: Grafisch aufgewertet via PCGH-Config
Detaileinstellungen: PCGH Epic + HD Reworked Project 11
Benchmarkszene: Grafiklastiger Ritt durch Toussainter Forst

Wolcen: Lords of Mayhem

Engine: Modifizierte Cryengine mit DirectX 11
Besonderheiten: Äußerst grafiklastig - und doch flüssig
Detaileinstellungen: Maximal, inklusive SMAA 1TX
Benchmarkszene: Ernstfall für jeden Grafikchip

Performance Rating alias Leistungsindex

Kommen wir nun zum wohl spannendsten Abschnitt: der Endleistung. Wo landet die Geforce RTX 3060 Ti im Mittel? Der PCGH-Leistungsindex gibt Aufschluss darüber. Er beinhaltet 20 Spieletests in vier Auflösungen, deren Ablauf und Auswahl Sie in diesem Artikel kennenlernen und nachstellen können: Benchmark-FAQ 2020 (Grafikkarten): Borderlands 3, Death Stranding, Red Dead Redemption 2 und 17 weitere Spiele - inkl. Savegames

Keine Überraschungen: Die Geforce RTX 3060 Ti ordnet sich konsequent hinter der Geforce RTX 3070 ein, wie es die Spezifikation bereits erahnen ließ. Während die Taktraten zwischen RTX 3060 Ti und RTX 3070 beinahe deckungsgleich sind und im Mittel bei 1,85 GHz herauskommen, führt der Einheitenbeschnitt zu einer um rund 14 Prozent reduzierten Leistung - je nach Spiel und Auflösung mal mehr, mal weniger. Das ist weniger, als man angesichts der offiziell um 20 Prozent reduzierten Rechenleistung erwarten konnte, und ist der gleichbleibenden Speicherleistung (Transferrate & Kapazität) zu verdanken. Unter dem Strich schlägt die Geforce RTX 3060 Ti somit - wie von Nvidia beworben - die RTX 2080 Super aus dem vergangenen Jahr bei deutlich geringerer Leistungsaufnahme. Ein vergleichbares Radeon-Modell existiert bislang nicht, erscheint jedoch Gerüchten zufolge schon bald in Gestalt der Radeon RX 6700 XT.

Leistungsentwicklung GTX 10 -> RTX 20 -> RTX 30

Referenzkarten sind gut und sinnvoll, um die Basisleistung einer Grafikkarte zu ermitteln. Doch wie sieht es aus, wenn man Custom-Designs mit verschiedenen Kühlern und werkseitiger Übertaktung aufeinander loslässt? Diesen Vergleich stellen wir mithilfe einiger neuer Spiele-Benchmarks an. Dabei kommen ausschließlich Herstellerdesigns zum Einsatz, wie sie die meisten PCGH-Leser verwenden. Diese Betrachtung erhebt keineswegs Anspruch auf Vollständigkeit, sondern soll beispielhaft den Leistungsgewinn über die letzten Nvidia-Generationen veranschaulichen. GTX 1070 Ti, RTX 2070 Super, RTX 3060 Ti: Ob Letztere trotz des geringsten Launch-Preises auftrumpfen kann? Die Ergebnisse:

Sieht man von Assassin's Creed Valhalla ab, das erstaunlich gut auf der ergrauten Pascal-Ti läuft, kann sich der Leistungssprung auf Turing und Ampere zweifellos sehen lassen. Besonders spannend ist der Blick auf die beiden Raytracing-Spiele, deren Effekte sich auch auf der drei Jahre alten GTX 1070 Ti darstellen lassen. Der Wechsel auf ein modernes Modell führt hier zu den größten Leistungssteigerungen und macht die Sache erst spielbar. Die Werte unterstreichen, dass sich der Wechsel von einer Grafikkarte der KIasse GTX 980 Ti/GTX 1070 (Ti) oder Radeon RX 590/Vega 56 zweifellos auszahlen würde.

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  1. Seite 1 RTX 3060 Ti im Test: Spezifikationen, Preispunkt und mehr
  2. Seite 2 RTX 3060 Ti im Test: Spiele-Benchmarks
  3. Seite 3 RTX 3060 Ti im Test: Leistungsaufnahme und Effizienz
  4. Seite 4 RTX 3060 Ti im Test: Zusammenfassung mit Fazit
    • Kommentare (324)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von sonny1606
        Zitat von DaHell63
        Das sind eben die falschen Erwartungengen der Leute.
        Die RTX 2070 super ist eine WQHD Karte mit der man mit anständigen Einstellungen noch ein
        Weilchen zurechtkommt...ohne das es jetzt an Augenkrebs ausartet.
        Die RTX 3070 fällt für mich in die selbe Kategorie. Klasse WQHD Karte, aber für 4K sollte es dann
        schon eine Nummer größer sein.
        Du hast schon recht, jedoch hängt alles von den Anforderungen ab. Z.b schafft mein 2xwqhd Monitor 240hz also 240 fps. Bis eine gpu games mit Raytracing schafft dauert es noch Jahre. Im Gegenzug reiche bei Strategie Games durchaus 30-50fps locker aus. 60-120fps für shooter fpr hobbygamer... Optische Unterschied in Games von hoch zu ultra settings ist kaum sichtbar. Anti Aliasing bei hohen Auflösungen nutzlos.
        Den Settings- Regler gut justiert sind viele games mit solchen karten in 4k spielbar.
      • Von sonny1606
        Zitat von DaHell63
        Das sind eben die falschen Erwartungengen der Leute.
        Die RTX 2070 super ist eine WQHD Karte mit der man mit anständigen Einstellungen noch ein
        Weilchen zurechtkommt...ohne das es jetzt an Augenkrebs ausartet.
        Die RTX 3070 fällt für mich in die selbe Kategorie. Klasse WQHD Karte, aber für 4K sollte es dann
        schon eine Nummer größer sein.
        Du hast schon recht, jedoch hängt alles von den Anforderungen ab. Z.b schafft mein 2xwqhd Monitor 240hz also 240 fps. Bis eine gpu games mit Raytracing schafft dauert es noch Jahre. Im Gegenzug reiche bei Strategie Games durchaus 30-50fps locker aus. 60-120fps für shooter fpr hobbygamer... Optische Unterschied in Games von hoch zu ultra settings ist kaum sichtbar. Anti Aliasing bei hohen Auflösungen nutzlos.
        Den Settings- Regler gut justiert sind viele games mit solchen karten in 4k spielbar.
      • Von Mitchpuken
        Natürlich nicht! Keine Ahnung was ich da geschrieben habe Was ich eigentlich fragen wollte. Wenn beiden Karten der vram ausgeht, um wie viel die 3070 dann schneller ist.
      • Von DaHell63 Volt-Modder(in)
        Die RTX 3060Ti hat mehr VRam als die RTX 3070 ?
      • Von Mitchpuken
        Hier stand Mist
      • Von Bebo24 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von RtZk
        Was hier viele übersehen, dass NVIDIA nicht nur die Modelle im Preis nach oben verschoben hat, sondern gleichzeitig die Chips nach unten.
        Einen beschnittenen 102er Chip für eine 80er gab es länger nicht mehr, das war eigentlich die Ti.
        Ein beschnittener 104er Chip für 60er genauso wenig, das war eigentlich die 70er.
        Namen sind letztendlich nur Schall und Rauch, aber die Chipeinteilung bei NVIDIA ist immer ein guter Orientierungspunkt.
        Bei Turing hat sich noch jeder beschwert, dass man nicht mehr für sein Geld bekommt als zur letzten Generation, jetzt bekommt man die Leistung für den halben Preis und es wird sich immer noch beschwert .
        Im Prinzip ist das völlig richtig. Jetzt müsste man nur noch Karten zur UVP auch wirklich kaufen können
      Direkt zum Diskussionsende
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