Spiele-Benchmarks & Leistungsindex
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Spiele-Benchmarks & Leistungsindex

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Nvidias Geforce RTX 3050 6GB im Test: Wie laufen aktuelle Spiele mit und ohne Raytracing? Um diese Frage zu beantworten, haben wir alle aktuell erhältlichen Einsteiger-Grafikkarten mit frischen Treibern durch unsere Benchmarks gescheucht. Sowohl die 20 Rasterizing-Tests als auch die 10 Raytracing-Tests sind aktuell und liefern spannende Ergebnisse.

Als Testkarte verwenden wir eine Palit Geforce RTX 3050 6GB KalmX, welche uns freundlicherweise von Zed Up zur Verfügung gestellt wurde. Bei diesem Modell handelt es sich um eine vollständig passiv gekühlte Grafikkarte, welche ohne Stromstecker vom Netzteil auskommt. Bemerkenswert und erfreulich ist auch die Vielfalt an der Blende: Neben Displayport und HDMI bietet die KalmX einen (sehr) alten Bekannten: DVI(-D)! Alle Tests finden praxisnah mit einem Luftstrom in Richtung Grafikkarte statt, wie ihn jeder Gaming-PC aufweist bzw. aufweisen sollte. Falls Sie keinerlei Lüfter im Gehäuse haben, raten wir vom Betrieb eines solchen Designs ab - die Geforce RTX 3050 6GB ist auch mit aktiver Kühlung erhältlich.

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Im Folgenden zeigen wir die Gaming-Leistung der 180-Euro-Grafikkarte neben zahlreichen weiteren GPUs und wünschen viel Spaß mit den Ergebnissen - egal, ob Sie derzeit selbst eine GPU suchen oder einfach nur wissen möchten, welche Karten in neuen Spielen die Kühlerhaube vorn haben. Bevor wir zur Spiele-Praxis kommen, werfen wir einen Blick auf die theoretischen Durchsatzwerte einiger Teilnehmer, abgebildet durch den General-Purpose-Benchmark des Tools AIDA64:

AIDA64 GPGPU Benchmark: Geforce RTX 3050 8GB vs. Geforce RTX 3050 6GB vs. Radeon RX 6500 XT vs. Arc A580 Quelle: PCGH AIDA64 GPGPU Benchmark: Geforce RTX 3050 8GB vs. Geforce RTX 3050 6GB vs. Radeon RX 6500 XT vs. Arc A580

PCGH-Grafikkarten-Benchmarks

Was wir auch testen, jede veröffentlichte Zahl entspricht einem Mittelwert aus drei, teilweise vier Durchläufen pro Auflösung, Ausreißer werden nicht gewertet. Das macht mindestens 12 Messungen pro Spiel, ergo 240 pro Grafikkarte für den regulären Leistungsindex und rund 400 insgesamt. Da die GPU-Taktrate ein und derselben Karte während der Tests stark unterschiedlich ausfällt, geben wir den Takt-Mittelwert über alle Auflösungen an (berechnet durch unser Messtool CapFrameX). Arbeitet eine Grafikkarte beispielsweise mit Frequenzen zwischen 1.600 und 1.800 MHz, führt das zur Angabe von "~1,70 GHz". Bei RX-7000-Grafikkarten geben wir den Takt der Shader-Domäne an, da diese von den Messtools protokolliert wird. Wer sich für den Takt des Front-Ends und weitere Parameter interessiert, benötigt das Programm Hwinfo, welches auch PCGH für ergänzende Betrachtungen verwendet.

Resizable BAR (rBAR) alias Smart Access Memory (SAM) ist mittlerweile breitflächig sowohl auf AMD- als auch Intel-Plattformen verfügbar, weshalb wir Grafikkarten standardmäßig mit SAM/rBAR testen. Weitere Informationen zu den Auswirkungen von SAM auf Radeon-Grafikkarten und rBAR auf Geforce-Grafikkarten entnehmen Sie den verlinkten Artikeln. Auf dazu fähigen Grafikkarten lassen wir außerdem die "Hardwarebeschleunigte GPU-Planung", besser bekannt als Hardware-accelerated GPU scheduling (HAGS), Graphics Hardware Scheduling (GHS) oder Hardware Scheduling (HWS), aktiv, denn es handelt sich um die Standardeinstellung.

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Geforce RTX 3050 6GB: Spiele-Benchmarks (Rasterizing)

Für diesen Test präsentieren wir Ihnen alle Messwerte in Full High Definition (1080p). Höhere Auflösungen überfordern unsere aktuellen Probanden, denn wir testen auch die Budget-Grafikkarten mit maximalen Details. Auf diese Weise ist optimale Vergleichbarkeit mit den zahlreichen zuvor getesteten Modellen jenseits von 200 Euro gewährleistet. Wir beginnen traditionell mit den Rasterizing-Benchmarks. Mittlerweile haben 32 Grafikkarten den aktuellen Rasterizing-Parcours absolviert, an Vergleichsmodellen mangelt es folglich nicht. Standardmäßig eingeblendet haben wir alle Grafikkarten bis zur 300-Euro-Marke, um die Verhältnisse aufzuzeigen. Los geht's:

*Lässt aufgrund mangelnden Grafikspeichers Oberflächendetails weg!

Da die Geforce RTX 3050 6GB einer stark beschnittenen RTX 3050 8GB entspricht, arbeitet diese langsamer - so weit, so erwartet. Wir hatten im Vorfeld jedoch mit deutlich größeren Leistungseinbußen gerechnet, schließlich muss das Spar-Modell mit einer Board-Power von 70 Watt auskommen. Ihre große Schwester testen wir in Gestalt eines originalen 130-Watt-Modells von 2022 (Gigabyte Eagle). Obwohl die Board-Power um 46 Prozent reduziert wurde, brechen die Bildraten in den allermeisten Spielen um weniger als die Hälfte ein. Minus 15 bis 25 Prozent ist die übliche Spanne. Abweichungen davon sind immer dann zu beobachten, wenn die Kapazität des Grafikspeichers limitiert - und das passiert bei 6 GiByte schon in Full HD öfter, als einem das lieb ist. Dagegen hilft entweder eine gezielte Detailreduktion - normalerweise reicht es, die Texturqualität um ein bis zwei Stufen zu senken - oder etwas kräftigeres Upsampling. Im Gegensatz zur Geforce GTX 1650, Arc A380 und Radeon RX 6500 XT kann die Geforce auf DLSS-Upsampling ("Super Resolution") zurückgreifen, das verbreitetste und insgesamt hübscheste Verfahren. DLSS Frame Generation fehlt jedoch, denn dieses Feature ist RTX-4000-exklusiv.

Obwohl die Geforce RTX 3050 6GB deutlich mehr Gaming-Leistung als die Arc A380, Radeon RX 6500 XT und Geforce GTX 1650 aufweist, muss sie sich auch mit den nächstgrößeren Modellen vergleichen lassen, schließlich kostet sie derzeit 190 Euro. Dafür bekommen Sie auch eine Arc A580, für 20 Euro mehr eine Radeon RX 6600. Beide machen nicht nur mit der Geforce RTX 3050 6GB kurzen Prozess, sondern auch mit der "großen" Geforce RTX 3050 8GB. Rein auf die Gaming-Leistung bezogen sind die RX 6600 und A580 deutlich überlegen und somit vorzuziehen. Zählen jedoch auch Dinge wie die Energie-Effizienz, punktet die RTX 3050 6GB - mehr dazu nach der Leistungsbetrachtung.

Geforce RTX 3050 6GB im Leistungsindex (Rasterizing)

Wo landet die Geforce RTX 3050 6GB im Grafikkarten-Vergleich? Diese Frage beantworten wir ausnahmsweise nur anhand des Full-HD-Index, die übrigen Auflösungen fallen aus Praxisgründen heraus. Die teilnehmenden Grafikkarten sind dieselben wie bei den Benchmarks oben.

Gegenüber der Geforce RTX 3050 8GB liefert die 6-GiByte-Variante rund 21 Prozent weniger Leistung. Oder mit anderen Worten: Die "ausgewachsene" Geforce RTX 3050 ist um 27 Prozent schneller. Spätestens an dieser Stelle steht die Frage im Raum, weshalb Nvidia die gleiche Modellnummer vergibt, obwohl hier zweifelsfrei unterschiedliche Leistungsniveaus geliefert werden - Transparenz sieht anders aus. Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass die Geforce RTX 3050 6GB allein auf weiter Flur ist, die anderen Grafikkarten unter 200 Euro sehen absolut kein Land. Verglichen mit unseren tatsächlichen Einsteiger-Gaming-Empfehlungen Radeon RX 6600 und Arc A580 (ab 210 Euro respektive ab 190 Euro) ist jedoch selbst die 8-GiByte-Version der Geforce RTX 3050 langsam. Weitere Anhaltspunkte zur Gaming-Leistung liefert die XXL-Rangliste mit 56 GPUs seit 2014. Inwiefern das alles auch beim Raytracing gilt, erfahren Sie auf der folgenden Seite.

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  1. Seite 1 Übersicht und technische Daten
  2. Seite 2 Spiele-Benchmarks & Leistungsindex
  3. Seite 3 Raytracing-Benchmarks & Leistungsindex
  4. Seite 4 Leistungsaufnahme & Effizienz
  5. Seite 5 Preis-Leistung, Fazit und Empfehlungen
    • Kommentare (44)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Tech_13 Software-Overclocker(in)
        Meine erste GPU war passiv, eine HD5750 (meine ich, war 2012) und eine Zotac GT430 (auch passiv).
        Der Sprung zur GTX 650Ti war da schon krass.

        Bei der 3050 KalmX ist dies sicher ähnlich. Die RTX A4000 im LP Formfaktor finde ich hier aber interessanter.
      • Von Tech_13 Software-Overclocker(in)
        Meine erste GPU war passiv, eine HD5750 (meine ich, war 2012) und eine Zotac GT430 (auch passiv).
        Der Sprung zur GTX 650Ti war da schon krass.

        Bei der 3050 KalmX ist dies sicher ähnlich. Die RTX A4000 im LP Formfaktor finde ich hier aber interessanter.
      • Von latiose88 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Raff
        Irgendwann muss man einfach loslassen. Wir nutzen ja auch keine Glide-API mehr.

        MfG
        Raff
        haha mal loslassen der war gut. So einer wie ich kann das nur sehr schwer. Ich werde auch wenn ich noch mal einige Jahre älter bin auch noch immer die alten Spiele zocken die ich jetzt so zocke. Mein ältestes game ist von 2002 und die jüngste spiel ist von 2018. Ich kann mich da nur sehr schwer davon trennen. Die dx9 spiele sind der Hit kann man so sagen. Bald werde ich dabei noch mal überrundet, stört mich nicht die Bohne. Ich verwende daher nur noch alte PCs für so alte games. Früher habe ich extra einen PC für einen meiner besten Kumpel zusammen bauen lassen von meinem Bruder aus. heutzutage tuen es dafür 30 € PCs. Die Hardware mag zwar aus 2008 sein, macht aber nix. Habe sogar noch einen 1280x1024 für den old-school lock rum stehen in 19 " von fujit semiens. Aber genutzt wird es nur als Notfall.
        Das ist Hardware die kann man bis zum nimmerleins Tag verwenden kann solange noch nicht defekt ist.

        sowas kann wohl einer der immer das neuste verwendet nicht verstehen. wobei ihr von der Redaktion seid da nicht so drauf sondern auch offen. Spätestens nach weiteren 20 Jahren später wird es wohl nicht mehr möglich sein sowas altes zu bekommen oder ab wann ist denn maximal noch möglich?
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von kleinemann
        Meine Erfahrung ist halt leider eine andere, wenn ich damit jemand Beleidigt fühlt, dann tut mir das auch Leid!
        Auf meinen MSI Z-390 Gaming Rechner hier wird eine RTX3050/6Gb oder die RTX4060 nicht erkannt. Im Handbuch steht auch nur was von 16 Lanes. Im Bios hab ich nur 2 Optionen, einmal für das CrossLink und 2. für die interne Bildausgabe für die CPU etwas hierzu gefunden.
        Die PCI-Express-Spezifikationen schreiben zwingend Abwärtskompatibilität vor. Jeder ×16-Slot muss auch ×8-, ×4- und ×1-Geräte akzeptieren. (×2 und ×12 sind optional) Dafür sind auch keine Einstellungen nötig, die Slots verfügen über entsprechende Kodier-Kontakte, mit denen die Gesamtbreite des benötigten Links erkannt werden kann. Die hier wiederholt kritisierten Chips erfüllen diesen Teil der Spezifikationen auch, wie ich extra getestet und im verlinkten Thread erklärt habe.

        Vollkommen unabhängig davon kann es vorkommen, dass ältere Mainboard-UEFIs neue Grafikarten respektive deren Firmware nicht als Medium zur Grafikausgabe erkennen oder sich bei dem Versuch aufhängen. Das ist dann aber ein Versagen des Mainboard- oder Grafikkarten-Herstellers. Die von diesen verbauten Chips für Software-Fehler zu beschuldigen, insbesondere wenn man nur jeweils eine Implementation der Hardware ausprobieren konnte, ist schlicht eine Irreführung anderer Nutzer.
      • Von blautemple Kokü-Junkie (m/w)
        Ich behaupte einfach mal, so ist es günstiger. Für einen nicht RT fähigen Chip müsste man alles umstellen. Außerdem wird dadurch die Marktdurchdringung erhöht.
      • Von Matty86 PC-Selbstbauer(in)
        Ich dachte halt nur es wäre effizienter bzw. man könnte Ressourcen sparen, die Karte billiger produzieren und auch günstiger verkaufen. Eine GTX 3050 für 130-150€, da würden bestimmt viele nicht nein sagen.
        So hat man halt ne Karte die RT kann, nutzen kann man es aber im Prinzip so gut wie gar nicht. Außer man spielt in 720p. Gut das mit dem RT gilt auch für meine RX68 haha

        Aber....

        Zitat von PCGH_Raff
        Irgendwann muss man einfach loslassen. Wir nutzen ja auch keine Glide-API mehr.
        ..hast ja irgendwie Recht

        Schönes Wochenende
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