Raytracing-Benchmarks & Leistungsindex
Quelle: PCGH
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Raytracing-Benchmarks & Leistungsindex

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Raytracing mit Einsteiger-Grafikkarten? Zugegeben, diese Betrachtung ist eher theoretischer Natur - gerade bezogen auf den PCGH-Leistungsindex, welcher bewusst anspruchsvolle Raytracing-Spiele vereint. Wir haben bereits beim großen Test und Vergleich der 200-Euro-Klasse deutliche Leistungsprobleme festgestellt, sodass es um die Geforce RTX 3050 6GB und weitere Grafikkarten unter 200 Euro schlecht bestellt ist. Wir wagen trotzdem mehr als einen flüchtigen Blick.

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Da wir mit maximaler Raytracing-Komplexität testen - alle Effekte stehen auf dem jeweiligen Maximum -, kommt den GPUs ein Novum im Raytracing-Leistungsindex 2024 zu Hilfe: Upsampling, das wir in 8 von 10 Spielen aktivieren. AMD-GPUs setzen auf FSR 2 Quality, Nvidia-GPUs auf DLSS 2 Quality und Intel-GPUs auf XeSS Quality. Damit ist zwar die Bildqualität nicht mehr identisch - ein großer Bruch in der Geschichte der PCGH-Leistungsindizes -, allerdings sieht so die Gaming-Realität aus und wir beugen uns dieser praxisnahen Einstellung. Frame Generation, Variable Rate Shading und Nvidia Reflex bleiben konsequent abgeschaltet, um ansonsten gleiche Bedingungen zu schaffen.

Geforce RTX 3050 6GB: Raytracing-Benchmarks

Der hohe Anspruch moderner Raytracing-Implementierungen erfordert auf den meisten Grafikkarten mehr Kompromisse als mildes Upscaling. Im Falle der Grafikkarten bis 200 Euro hilft selbst das nicht, wie die folgenden Zahlen schmerzvoll aufzeigen.

Zwar erzielt kein Modell unterhalb von 200 Euro ordentliche Bildraten, die Geforce RTX 3050 6GB ist dennoch die Einäugige unter den Blinden - wenn Raytracing in diesem Preisbereich die Chance auf Nutzbarkeit hat, dann mit dieser Grafikkarte. Das Raytracing, welches nicht nur mehr Berechnungen, sondern auch zusätzlichen VRAM erfordert, streut jedoch Salz in die große Wunde der Geforce RTX 3050 6GB. Die teils empfindlich vergrößerten Abstände zwischen den beiden Geschwistern werden durch Speichermangel hervorgerufen. Ein solcher ist wegen der halbierten PCI-Express-Anbindung (8 statt 16 Lanes) auf beiden Modellen schmerzhaft, tritt jedoch nur bei der 6-GiByte-Variante gehäuft auf.

Geforce RTX 3050 6GB: Raytracing-Leistungsindex

Sehen wir uns an, welche Leistungsindizes sich aus den Spiele-Benchmarks ergeben. Wir möchten an dieser Stelle noch einmal betonen, dass wir die Leistung bei komplexem Raytracing abbilden, das eine deutliche Aufwertung des Bildes gewährleistet. In Spielen, welche verhältnismäßig simple RT-Schatten oder RT-AO darstellen, schneiden Radeon-Grafikkarten zwar besser ab, der Mehrwert hält sich jedoch in engen, kaum sichtbaren Grenzen. Mittel- bis langfristig werden sich Raytracing-Algorithmen mit vollständiger Strahlenausleuchtung durchsetzen. Der Raytracing-Leistungsindex 2024 gibt mit den derzeit aufwendigsten RT-Implementierungen einen Ausblick darauf.

Der durchschnittliche Leistungsabstand zwischen RTX 3050 6GB und RTX 3050 8GB wächst beim Raytracing auf 31 Prozent an. Ursächlich ist zweifelsfrei das Speichersubsystem, nicht die Rechenleistung. Dies ist am Takt- und Power-Verhalten der Geforce RTX 3050 6GB ablesbar: Beim Raytracing boostet der Kern etwas höher und im dominanten Speicherlimit sogar deutlich höher (bis zu 1,8 GHz). Wie man es dreht und wendet, Raytracing ist bei den günstigsten Grafikkarten nur mit herben Kompromissen flüssig nutzbar.

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  1. Seite 1 Übersicht und technische Daten
  2. Seite 2 Spiele-Benchmarks & Leistungsindex
  3. Seite 3 Raytracing-Benchmarks & Leistungsindex
  4. Seite 4 Leistungsaufnahme & Effizienz
  5. Seite 5 Preis-Leistung, Fazit und Empfehlungen
    • Kommentare (44)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Tech_13 Software-Overclocker(in)
        Meine erste GPU war passiv, eine HD5750 (meine ich, war 2012) und eine Zotac GT430 (auch passiv).
        Der Sprung zur GTX 650Ti war da schon krass.

        Bei der 3050 KalmX ist dies sicher ähnlich. Die RTX A4000 im LP Formfaktor finde ich hier aber interessanter.
      • Von Tech_13 Software-Overclocker(in)
        Meine erste GPU war passiv, eine HD5750 (meine ich, war 2012) und eine Zotac GT430 (auch passiv).
        Der Sprung zur GTX 650Ti war da schon krass.

        Bei der 3050 KalmX ist dies sicher ähnlich. Die RTX A4000 im LP Formfaktor finde ich hier aber interessanter.
      • Von latiose88 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Raff
        Irgendwann muss man einfach loslassen. Wir nutzen ja auch keine Glide-API mehr.

        MfG
        Raff
        haha mal loslassen der war gut. So einer wie ich kann das nur sehr schwer. Ich werde auch wenn ich noch mal einige Jahre älter bin auch noch immer die alten Spiele zocken die ich jetzt so zocke. Mein ältestes game ist von 2002 und die jüngste spiel ist von 2018. Ich kann mich da nur sehr schwer davon trennen. Die dx9 spiele sind der Hit kann man so sagen. Bald werde ich dabei noch mal überrundet, stört mich nicht die Bohne. Ich verwende daher nur noch alte PCs für so alte games. Früher habe ich extra einen PC für einen meiner besten Kumpel zusammen bauen lassen von meinem Bruder aus. heutzutage tuen es dafür 30 € PCs. Die Hardware mag zwar aus 2008 sein, macht aber nix. Habe sogar noch einen 1280x1024 für den old-school lock rum stehen in 19 " von fujit semiens. Aber genutzt wird es nur als Notfall.
        Das ist Hardware die kann man bis zum nimmerleins Tag verwenden kann solange noch nicht defekt ist.

        sowas kann wohl einer der immer das neuste verwendet nicht verstehen. wobei ihr von der Redaktion seid da nicht so drauf sondern auch offen. Spätestens nach weiteren 20 Jahren später wird es wohl nicht mehr möglich sein sowas altes zu bekommen oder ab wann ist denn maximal noch möglich?
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von kleinemann
        Meine Erfahrung ist halt leider eine andere, wenn ich damit jemand Beleidigt fühlt, dann tut mir das auch Leid!
        Auf meinen MSI Z-390 Gaming Rechner hier wird eine RTX3050/6Gb oder die RTX4060 nicht erkannt. Im Handbuch steht auch nur was von 16 Lanes. Im Bios hab ich nur 2 Optionen, einmal für das CrossLink und 2. für die interne Bildausgabe für die CPU etwas hierzu gefunden.
        Die PCI-Express-Spezifikationen schreiben zwingend Abwärtskompatibilität vor. Jeder ×16-Slot muss auch ×8-, ×4- und ×1-Geräte akzeptieren. (×2 und ×12 sind optional) Dafür sind auch keine Einstellungen nötig, die Slots verfügen über entsprechende Kodier-Kontakte, mit denen die Gesamtbreite des benötigten Links erkannt werden kann. Die hier wiederholt kritisierten Chips erfüllen diesen Teil der Spezifikationen auch, wie ich extra getestet und im verlinkten Thread erklärt habe.

        Vollkommen unabhängig davon kann es vorkommen, dass ältere Mainboard-UEFIs neue Grafikarten respektive deren Firmware nicht als Medium zur Grafikausgabe erkennen oder sich bei dem Versuch aufhängen. Das ist dann aber ein Versagen des Mainboard- oder Grafikkarten-Herstellers. Die von diesen verbauten Chips für Software-Fehler zu beschuldigen, insbesondere wenn man nur jeweils eine Implementation der Hardware ausprobieren konnte, ist schlicht eine Irreführung anderer Nutzer.
      • Von blautemple Kokü-Junkie (m/w)
        Ich behaupte einfach mal, so ist es günstiger. Für einen nicht RT fähigen Chip müsste man alles umstellen. Außerdem wird dadurch die Marktdurchdringung erhöht.
      • Von Matty86 PC-Selbstbauer(in)
        Ich dachte halt nur es wäre effizienter bzw. man könnte Ressourcen sparen, die Karte billiger produzieren und auch günstiger verkaufen. Eine GTX 3050 für 130-150€, da würden bestimmt viele nicht nein sagen.
        So hat man halt ne Karte die RT kann, nutzen kann man es aber im Prinzip so gut wie gar nicht. Außer man spielt in 720p. Gut das mit dem RT gilt auch für meine RX68 haha

        Aber....

        Zitat von PCGH_Raff
        Irgendwann muss man einfach loslassen. Wir nutzen ja auch keine Glide-API mehr.
        ..hast ja irgendwie Recht

        Schönes Wochenende
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