Preis-Leistung, Fazit und Empfehlungen
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Preis-Leistung, Fazit und Empfehlungen

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Geforce RTX 3050 6GB: Preis-Leistungs-Verhältnis

Nachdem die Leistung der Geforce RTX 3050 6GB sowohl beim Rasterizing als auch Raytracing dargestellt wurde, wird es Zeit für eine abschließende Preis-Leistungs-Analyse. Wir haben die aktuellen Leistungsindizes ins Verhältnis zu den aktuellen Marktpreisen (Stand: 10. April 2024) gesetzt.

Beachten Sie bitte, dass die Preise einem steten Wandel unterliegen, es handelt sich daher nur um eine Momentaufnahme respektive Stichprobe zum Testzeitpunkt. Zeitbegrenzte Einzelschnäppchen dienen nicht als Referenz, sondern der Mindestpreis bei mehreren seriösen Shops.

Hier zeigt sich erstmals deutlich, dass die Geforce RTX 3050 6GB weder den passenden Namen noch das richtige Preisschild aufweist. Bereits die 8-GiByte-Variante unterliegt im Vergleich mit diversen günstigen Grafikkarten, das 6-GiByte-Modell sogar deutlich. Ab 150 Euro wäre die Geforce RTX 3050 6GB hingegen sehr attraktiv.

Geforce RTX 3060 6GB: Fazit

Möglicherweise kennen Sie Betteridges Gesetz, welches besagt: "Jede Überschrift, die mit einem Fragezeichen endet, kann mit einem Nein beantwortet werden." Um ehrlich zu sein, spielen wir gerne mit diesem Gesetz, das keines ist, möchten aber dennoch die eingehende Fragestellung aufgreifen. Tatsächlich haben wir der kleinen Grafikkarte im Vorfeld Unrecht getan, als wir sie in die "Finger weg"-Kategorie einsortierten. Im ausführlichen Test erweist sich die Geforce RTX 3050 6GB als gelungenes Produkt und im Falle unseres Testmodells sogar als großartig - im Rahmen ihres angedachten Einsatzzwecks, versteht sich! Sie ist bedeutend schneller als alle anderen Grafikkarten unterhalb von 200 Euro, erfreulich effizient und dank der Passivkühlung auch weitestgehend lautlos (minimale Spulengeräusche ausgenommen). Wer auf der Suche nach einer günstigen Grafikkarte ist, die annähernd alles kann, was man beim Gaming oder im Multimedia-Bereich gebrauchen kann, darf zugreifen.

Dennoch ist die Geforce RTX 3050 6GB nicht perfekt, gerade, wenn man die Passivkühlung unseres Musters einmal ausblendet. Im Grunde ergibt diese Grafikkarte nur in einem engen Korridor Sinn, nämlich dann, wenn man keinesfalls 200 Euro zusammenkratzen kann und außerdem geringe laufende Stromkosten wünscht - etwa, weil der Rechner nonstop läuft. Verlässt man diesen Bereich, landet man direkt bei sehr viel schnelleren Grafikkarten wie der Arc A580 und Radeon RX 6600. Diese sind um Faktoren stromdurstiger und somit ineffizienter, aber dafür um 65 Prozent kräftiger, was flüssiges Spielen mit maximalen Details erst ermöglicht (beim Rasterizing). Falls Sie weder auf die Effizienz noch die Nvidia-Features wie DLSS aus sind, ergibt die Geforce RTX 3050 6GB keinen Sinn. Falls Sie aber genau diese Tugenden wünschen, ist die Karte die erste Wahl - abgesehen vom hypothetischen Produkt in der Überschrift ...

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Eine Geforce RTX 4050 gibt es tatsächlich, allerdings nicht als Desktop-Grafikkarte. Die Geforce RTX 4050 Laptop-GPU ähnelt der just getesteten Geforce RTX 3050 6GB in vielen Belangen, etwa der auf 96 Bit gestutzten Speicherschnittstelle nebst 6 GiByte Kapazität. Hier kommt jedoch Nvidias aktuelle Architektur Ada Lovelace zum Einsatz, welche nicht nur eine wesentlich höhere Effizienz ins Feld führt, sondern auch Annehmlichkeiten wie DLSS Frame Generation und einen Video-Encoder mit AV1-Unterstützung. So beeindruckend die Energie-Effizienz der Geforce RTX 3050 6GB auch ist: Gegen die Möglichkeiten einer ähnlich eingebremsten Ada-GPU sieht der alte Ampere kein Land. Und ganz nebenbei hätte Nvidia mit einer Geforce RTX 4050 (Desktop) alle Diskussionen und Verrenkungen rund um die Namensgebung elegant umschifft. Hier findet sich der einzige ernsthafte Kritikpunkt an der Geforce RTX 3050 6GB: Eigentlich ist diese Karte keine "Fünfziger" mehr, der Name ist irreführend. Insofern wünschen wir uns fraglos eine Geforce RTX 4050. Stand jetzt dürfte die Fertigung eines AD107 im 4N-Verfahren bei TSMC aber signifikant teurer sein als ein GA107 in 8N-Fertigung bei Samsung - eventuell 2025.

Bildergalerie

Was halten Sie von der Geforce RTX 3050 6GB und der passiv gekühlten Variante im Speziellen? Interessieren Sie sich für Grafikkarten unter 200 Euro? Die PCGH-Redaktion freut sich über Ihre Meinung und Fragen in den Kommentaren zu diesem Test. Um zu kommentieren, müssen Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie sich hier unverbindlich registrieren.

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  2. Seite 2 Spiele-Benchmarks & Leistungsindex
  3. Seite 3 Raytracing-Benchmarks & Leistungsindex
  4. Seite 4 Leistungsaufnahme & Effizienz
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    • Kommentare (44)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Tech_13 Software-Overclocker(in)
        Meine erste GPU war passiv, eine HD5750 (meine ich, war 2012) und eine Zotac GT430 (auch passiv).
        Der Sprung zur GTX 650Ti war da schon krass.

        Bei der 3050 KalmX ist dies sicher ähnlich. Die RTX A4000 im LP Formfaktor finde ich hier aber interessanter.
      • Von Tech_13 Software-Overclocker(in)
        Meine erste GPU war passiv, eine HD5750 (meine ich, war 2012) und eine Zotac GT430 (auch passiv).
        Der Sprung zur GTX 650Ti war da schon krass.

        Bei der 3050 KalmX ist dies sicher ähnlich. Die RTX A4000 im LP Formfaktor finde ich hier aber interessanter.
      • Von latiose88 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Raff
        Irgendwann muss man einfach loslassen. Wir nutzen ja auch keine Glide-API mehr.

        MfG
        Raff
        haha mal loslassen der war gut. So einer wie ich kann das nur sehr schwer. Ich werde auch wenn ich noch mal einige Jahre älter bin auch noch immer die alten Spiele zocken die ich jetzt so zocke. Mein ältestes game ist von 2002 und die jüngste spiel ist von 2018. Ich kann mich da nur sehr schwer davon trennen. Die dx9 spiele sind der Hit kann man so sagen. Bald werde ich dabei noch mal überrundet, stört mich nicht die Bohne. Ich verwende daher nur noch alte PCs für so alte games. Früher habe ich extra einen PC für einen meiner besten Kumpel zusammen bauen lassen von meinem Bruder aus. heutzutage tuen es dafür 30 € PCs. Die Hardware mag zwar aus 2008 sein, macht aber nix. Habe sogar noch einen 1280x1024 für den old-school lock rum stehen in 19 " von fujit semiens. Aber genutzt wird es nur als Notfall.
        Das ist Hardware die kann man bis zum nimmerleins Tag verwenden kann solange noch nicht defekt ist.

        sowas kann wohl einer der immer das neuste verwendet nicht verstehen. wobei ihr von der Redaktion seid da nicht so drauf sondern auch offen. Spätestens nach weiteren 20 Jahren später wird es wohl nicht mehr möglich sein sowas altes zu bekommen oder ab wann ist denn maximal noch möglich?
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von kleinemann
        Meine Erfahrung ist halt leider eine andere, wenn ich damit jemand Beleidigt fühlt, dann tut mir das auch Leid!
        Auf meinen MSI Z-390 Gaming Rechner hier wird eine RTX3050/6Gb oder die RTX4060 nicht erkannt. Im Handbuch steht auch nur was von 16 Lanes. Im Bios hab ich nur 2 Optionen, einmal für das CrossLink und 2. für die interne Bildausgabe für die CPU etwas hierzu gefunden.
        Die PCI-Express-Spezifikationen schreiben zwingend Abwärtskompatibilität vor. Jeder ×16-Slot muss auch ×8-, ×4- und ×1-Geräte akzeptieren. (×2 und ×12 sind optional) Dafür sind auch keine Einstellungen nötig, die Slots verfügen über entsprechende Kodier-Kontakte, mit denen die Gesamtbreite des benötigten Links erkannt werden kann. Die hier wiederholt kritisierten Chips erfüllen diesen Teil der Spezifikationen auch, wie ich extra getestet und im verlinkten Thread erklärt habe.

        Vollkommen unabhängig davon kann es vorkommen, dass ältere Mainboard-UEFIs neue Grafikarten respektive deren Firmware nicht als Medium zur Grafikausgabe erkennen oder sich bei dem Versuch aufhängen. Das ist dann aber ein Versagen des Mainboard- oder Grafikkarten-Herstellers. Die von diesen verbauten Chips für Software-Fehler zu beschuldigen, insbesondere wenn man nur jeweils eine Implementation der Hardware ausprobieren konnte, ist schlicht eine Irreführung anderer Nutzer.
      • Von blautemple Kokü-Junkie (m/w)
        Ich behaupte einfach mal, so ist es günstiger. Für einen nicht RT fähigen Chip müsste man alles umstellen. Außerdem wird dadurch die Marktdurchdringung erhöht.
      • Von Matty86 PC-Selbstbauer(in)
        Ich dachte halt nur es wäre effizienter bzw. man könnte Ressourcen sparen, die Karte billiger produzieren und auch günstiger verkaufen. Eine GTX 3050 für 130-150€, da würden bestimmt viele nicht nein sagen.
        So hat man halt ne Karte die RT kann, nutzen kann man es aber im Prinzip so gut wie gar nicht. Außer man spielt in 720p. Gut das mit dem RT gilt auch für meine RX68 haha

        Aber....

        Zitat von PCGH_Raff
        Irgendwann muss man einfach loslassen. Wir nutzen ja auch keine Glide-API mehr.
        ..hast ja irgendwie Recht

        Schönes Wochenende
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