Nvidia Geforce RTX 2060 offiziell vorgestellt: Leistung auf Niveau der GTX 1070 Ti ab 369 Euro

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Geforce RTX 2060 (1)
Quelle: Nvidia

Nvidia hat die Geforce RTX 2060 im Zuge der CES 2019 offiziell vorgestellt. Für 349 US-Dollar (in Deutschland: 369 Euro für die Founders Edition) ist die neue Grafikkarte ab dem 15. Januar 2019 offiziell erhältlich und soll in Sachen Performance mit der GTX 1070 Ti mithalten können. Gegenüber der GTX 1060 betrage der Leistungszuwachs im Schnitt 60 Prozent.

Seit den frühen Morgenstunden hiesiger Zeit ist die Geforce RTX 2060 offiziell vorgestellt. Nvidia präsentierte den Neuzugang der aktuellen Turing-Generation im Zuge der eigenen CES-Pressekonferenz in Las Vegas. Dabei wurden viele Informationen der kürzlich erfolgten Leaks bestätigt.

Nvidia Geforce RTX 2060 mit beschnittener TU106-GPU

So etwa der Einsatz einer beschnittenen TU106-GPU. Anstelle von 36 aktiven Streaming-Multiprozessoren des Vollausbaus TU106-400 gibt es lediglich 30. So kommt die TU106-300-GPU der Geforce RTX 2060 letztlich auf 1.920 Shadereinheiten, 120 Texture Mapping Units, 30 RT-Cores und 240 Tensor-Kerne. In Bezug auf die letztgenannten Bestandteile der GPU spricht Nvidia von einer theoretischen Leistung von 5 Gigarays pro Sekunde und 52 TFLOPS hinsichtlich Deep Learning. Zum Vergleich: Im Vollausbau gibt es mit der TU106-400-GPU insgesamt 2.304 Shadereinheiten, 144 Texture Mapping Units sowie 36 RT-Kerne und 288 Tensor-Kerne. Die von Nvidia angegebenen Taktraten der Geforce RTX 2060 decken sich ebenfalls mit jenen aus den Leaks. Im Basis-Takt arbeitet die neue Turing-Grafikkarte mit 1.365 MHz und im Turbo mit 1.680 MHz.

Insgesamt gibt es wie bei dem Pascal-Vorgänger GTX 1060 insgesamt 6 GiByte an Grafikspeicher. Wesentlicher Unterschied ist, dass flotterer GDDR6-VRAM verbaut ist. Die Speicheranbindung über ein 192-Bit-breites Speicherinterface bleibt jedoch gleich. Zwei 32-Bit-Controller sind bei der Geforce RTX 2060 deaktiviert. Die Anzahl der ROPs beträgt 48.

Leistung auf Niveau der 1070 Ti, 60 Prozent schneller als GTX 1060

Leistungstechnisch verspricht Nvidia "max-settings 60+ FPS gaming" bei Full-HD-Auflösung sowie eine "exzellente" Performance auf High-Presets bei 1440p. Insgesamt sei die RTX 2060 durchschnittlich 60 Prozent schneller als die GTX 1060. In der dazu bereitgestellten Grafik wird der Vergleich anhand von 1440p-Benchmarks gezogen. Die meisten Resultate bewegen sich zumeist zwischen den Faktoren 1.40 und 1.60. Ausreißer gibt es mit Wolfenstein 2 (circa 1.90) und Mittelerde: Schatten des Krieges (circa 1.80).

Geforce RTX 2060 vs. GTX 1060 Quelle: Nvidia Geforce RTX 2060 vs. GTX 1060

Zugleich stelle die RTX 2060 auch die GTX 1070 Ti in den Schatten. Auch hierzu gibt es eine Grafik. Die zeigt jedoch lediglich nur einen deutlichen Ausreißer nach oben. Ansonsten gibt es die etwa gleiche Leistung zum schmaleren Preis von 349 US-Dollar inklusive Raytracing dafür aber mit 2 GiByte weniger Grafikspeicher.

Geforce RTX 2060 vs. GTX 1070 Ti, GTX 1060, GTX 970 und GTX 960 Quelle: Nvidia Geforce RTX 2060 vs. GTX 1070 Ti, GTX 1060, GTX 970 und GTX 960
Der Stromverbrauch liege laut Datenblatt bei 160 Watt. Damit geht es gegenüber der GTX 1060 um 40 Watt trotz 12-nm-Fertigung hinauf, was letztlich jedoch der deutlich größeren GPU mit 445 mm² geschuldet ist. Immerhin fällt die angegebene TDP 15 Watt niedriger als jene der RTX 2070 aus.

Founders Edition der RTX 2060 ab 15. Januar 2019 inklusive Battlefield 5 oder Anthem

Der Launch der Geforce RTX 2060 fällt auf den 15. Januar 2019. Käufer haben die Wahl zwischen der Nvidia-eigenen Founders Edition, die ohne werkseitiges OC daherkommt oder Custom-Modellen, die zeitgleich in den Handel kommen. Zum Verkaufsstart gibt es unter anderem Partner-Karten von Asus, Colorful, EVGA, Gainward, Galaxy, Gigabyte, Innovision 3D, MSI, Palit, PNY und Zotac. Käufer einer Geforce RTX 2060 erhalten zusätzlich eines von zwei ausgewählten Spielen gratis zur Grafikkarte. Zur Auswahl stehen Battlefield 5 oder Anthem. Gültig ist die Aktion auch für das restliche, derzeit verfügbare Line-Up der aktuellen Geforce-RTX-2000-Grafikkarten. Ebenfalls eines der beiden Spiele erhalten Käufer einer RTX 2070. Beide Titel liegen gratis der RTX 2080 sowie RTX 2080 Ti bei.

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[PLUS] Grafikkarten im Vergleichstest: 10 × Geforce RTX 2080

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    • Kommentare (164)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Andregee Software-Overclocker(in)
        Arma 3 füllt auch ohne Mods in 1680x1050 meine 8gb und die Nachladeruckler bleiben aus die vorher nervig waren

        Gesendet von meinem SM-G920F mit Tapatalk
      • Von Andregee Software-Overclocker(in)
        Arma 3 füllt auch ohne Mods in 1680x1050 meine 8gb und die Nachladeruckler bleiben aus die vorher nervig waren

        Gesendet von meinem SM-G920F mit Tapatalk
      • Von Gurdi Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von DaHell63
        Dann versteh ich aber das ganze Gezeter wegen den 6GB der RTX 2060 nicht. Ich glaube kaum, daß die Karte jemand in der 4K Klasse sieht.

        Edit
        Raytracing ist momentan noch ein anderes Thema.
        Aber die Karte läuft ja auch in Spielen in denen kein RT angeboten wird
        Naja gut aber für ne FHD Karte recht teuer wie ich finde. Für FHD ist das sicher ne Pfeilschnelle Karte, da stimme ich dir zu.
        Für WQHD taugt die Karte dann schon weniger.
      • Von fipS09 Volt-Modder(in)
        Zitat von DaHell63
        Dann versteh ich aber das ganze Gezeter wegen den 6GB der RTX 2060 nicht. Ich glaube kaum, daß die Karte jemand in der 4K Klasse sieht.
        Raytracing frisst aber scheinbar auch in FHD schon VRAM ohne Ende.
      • Von DaHell63 Volt-Modder(in)
        Zitat von Gurdi
        Naja gut wenn du keine UHD Texturen auflösen kannst dann machen die auch keinen Sinn, das ist jetzt keine besonders neue Erkenntnis.
        Dann versteh ich aber das ganze Gezeter wegen den 6GB der RTX 2060 nicht. Ich glaube kaum, daß die Karte jemand in der 4K Klasse sieht.

        Edit
        Raytracing ist momentan noch ein anderes Thema.
        Aber die Karte läuft ja auch in Spielen in denen kein RT angeboten wird
      • Von Gurdi Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von DaHell63
        Ich spiele auch mit einer GTX 1080 auf FHD. Wenn man soviel wie möglich auf ultra stehen lassen will, gibt es genug Spiele die eine schwächere Karte einknicken lassen. (Ziel min 60FPS)
        Und wenn ich mir das Video anschaue, bestätigt mich das nur in meiner Meinung, daß 4K Texturen in FHD alles sind............nur nicht notwendig.
        YouTube
        Naja gut wenn du keine UHD Texturen auflösen kannst dann machen die auch keinen Sinn, das ist jetzt keine besonders neue Erkenntnis.
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