Nvidia Geforce RTX 2060: Leak verrät Spezifikationen, Preis und Performance

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Nvidia Geforce RTX 2060: Leak verrät Spezifikationen, Preis und Performance (1)
Quelle: Videocardz

Nachdem die ersten Bilder zur Geforce RTX 2060 gestern aufgetaucht sind, soll dem Online-Magazin Videocardz nun auch der offizielle Reviewers Guide zur Grafikkarte vorliegen. Neben den vollständigen Spezifikationen nennt der Bericht auch den Preis und das Datum für den Launch und enthält eine umfangreiche Benchmark-Übersicht.

Erst gestern veröffentlichte videocardz.com erste Bilder zur Founders Edition der Geforce RTX 2060, um die sich bereits seit einigen Wochen zahlreiche Gerüchte rankten. Mittlerweile hat das Online-Magazin die Meldung um weitere Infos ergänzt. So will man neben den Spezifikationen der kommenden Grafikkarte auf Basis der aktuellen Turing-Architektur auch die Leistung in aktuellen Spielen sowie auch den Preis in Erfahrung gebracht haben.


Geforce RTX 2060 für 349 US-Dollar mit beschnittener TU106-GPU und 6 GiByte GDDR6

349 US-Dollar soll Nvidia für die vorerst leistungsschwächste Grafikkarte der Geforce-RTX-2000-Reihe verlangen. Dieser Preis machte bereits die Runde. Unterschiede bei den Preisen von Founders Edition und Custom-Modellen, wie es sonst bislang üblich war, werde es nicht geben. Somit lassen sich die Varianten der Boardpartner nicht zwangsläufig günstiger abstauben. Für das Geld soll es eine Performance auf Niveau der Geforce GTX 1070 Ti geben, besagt zumindest der Reviewers Guide, auf den sich videocardz.com bezieht.

Verbaut sei laut Bericht eine beschnittene TU106-GPU in Form der TU106-300. Die verfüge über insgesamt 1.920 Shader-Einheiten, 240 Tensor-Kerne und 30 RT-Kerne. Der Referenz-Takt liege bei 1.365 MHz und steigt im Boost auf 1.680 MHz an. Damit kommt die Geforce RTX 2060 auf eine rohe Rechenleistung von 6,5 TFLOPS bei einem Stromverbrauch von 160 Watt. Zum Vergleich: Die Geforce RTX 2070 mit TU106-400-GPU kommt auf insgesamt 7,5 TFLOPS und bietet 2.304 Shader-Einheiten, 288 Tensor-Kerne sowie 36 RT-Kerne, ist mit Preisen um die 500-Euro-Marke jedoch nochmal eine ganze Ecke teurer.

Wie auch bereits der Vorgänger auf Basis der Pascal-Architektur in Form der GTX 1060 soll auch die Geforce RTX 2060 nur mit lediglich 6 GiByte Grafikspeicher bestückt sein. Immerhin greift Nvidia zu GDDR6, dessen Anbindung über ein 192-Bit breites Speicherinterface erfolge.

Trotz abgespeckter Spezifikationen soll es bei aktiviertem Raytracing weiterhin für flüssige Bildraten reichen. Im Reviewers Guide sei die Rede von bis zu 88 FPS mit aktiviertem Echtzeit-Raytracing sowie DLSS. Wird letztgenannte Option deaktiviert, gebe es immerhin noch 65 FPS. Deaktiviert man beide Einstellungsmöglichkeiten, so reiche es für 90 Bilder pro Sekunde. Welches Grafik-Preset verwendet wurde, wird jedoch nicht angeführt. Lediglich die Auflösung von 1080p führt der Bericht von videocardz.com auf.

Etwas mehr Klarheit schafft da die umfangreiche Benchmark-Übersicht. Bei den aufgeführten Zahlen handle es sich um die offizielle und damit finale Performance der Geforce RTX 2060. Verbaut wurden in dem Testsystem neben einem Intel Core i9-7900X ebenfalls 16 GiByte Arbeitsspeicher. Der direkte Vergleich erfolgt jedoch lediglich mit den Pascal-Grafikkarten GTX 1080, 1070 Ti, 1070 und 1060. Insofern die Zahlen korrekt sind, stimmt zumindest die Behauptung von Nvidia, dass die RTX 2060 auf dem Niveau der GTX 1070 Ti liegt. Beide Grafikkarten liefern sich im Testparcours bei Full-HD-Auflösung ein Kopf an Kopf rennen. Davonziehen kann die RTX 2060 allerdings nur im VR Mark-Benchmark. Schlechter sieht es für die RTX 2060 nur in den 1440p-Benchmarks aus. Hier unterliegt das neue Turing-Modell dem Pascal-Vorgänger oftmals.

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Inwiefern die laut videocardz.com "bestätigten" Angaben stimmen, bleibt abzuwarten. Der Vorhang soll am 7. Januar 2019 fallen und damit bereits in genau einer Woche. Der letztliche Verkaufsstart sei für den 15. Januar 2019 angesetzt - ein Montag. Käufer sollen mit zusätzlichen, kostenlosen Spielen angelockt werden. Zum Verkaufsstart soll es die Geforce RTX 2060 mit gleich zwei großen EA-Titeln im Paket geben. Bei diesen handle es sich um Battlefield V und Anthem. Letzteres erscheint jedoch erst offiziell am 22. Februar 2019.

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    • Kommentare (122)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von sivas_mus Kabelverknoter(in)
        AW: Nvidia Geforce RTX 2060: Leak verrät Spezifikationen, Preis und Performance

        mal ehrlich
        eine Karte für 400€ mit 6gb vram
        und das 2019.
        mutig mutig mutig

        Die Käufer werden sich freuen, wenn dann dieses Jahr ein Spiel raus kommt und dem Vram geht die puste.

        Ich freue mich schon auf die Benchmarks
      • Von sivas_mus Kabelverknoter(in)
        AW: Nvidia Geforce RTX 2060: Leak verrät Spezifikationen, Preis und Performance

        mal ehrlich
        eine Karte für 400€ mit 6gb vram
        und das 2019.
        mutig mutig mutig

        Die Käufer werden sich freuen, wenn dann dieses Jahr ein Spiel raus kommt und dem Vram geht die puste.

        Ich freue mich schon auf die Benchmarks
      • Von slot108 Software-Overclocker(in)
        AW: Nvidia Geforce RTX 2060: Leak verrät Spezifikationen, Preis und Performance

        "Du solltest nVidia vielleicht mal an deinem Wissen teilhaben lassen."
      • Von DBGTKING
        AW: Nvidia Geforce RTX 2060: Leak verrät Spezifikationen, Preis und Performance

        Zitat von slot108
        fällt mir echt schwer zu glauben, dass da weder was an der hardware optimiert werden kann, oder an der software. Sonst geht alles zu optimieren, nur Raytracing nicht. Da hinkt doch logikmäßig irgendwas ...
        Ja was will man denn da den optimieren. Die fällt halt auch nix ein.

        Mir schwebt langfristig Unified Shader raytracing Einheiten vor. Die nicht nur für raytracing gut sind sondern für jedliche andere Kantenglättung. Dadurch beschleunigt man das ganze und es gäbe dann auch ohne raytracing für andere auch erheblich mehr fps. Dann ware ich der erste der dies haben wollte,denn ich bin ja supersampling Nutzer . dann hätte ich echte Leistungssteigerung. Das würde zwar raytracing noch immer nicht nach vorne bringen aber wenigstens hätte dieses future dann nen echten nutzen . raytracing wird auch in Zukunft nur sehr schwer zu meistern sein. Das sollten alle verstehen. Auch alle Grafikkarten Hersteller. Manchmal muss man das halt akzeptieren. Hilft halt nix.
      • Von slot108 Software-Overclocker(in)
        AW: Nvidia Geforce RTX 2060: Leak verrät Spezifikationen, Preis und Performance

        Zitat von DBGTKING
        Die können Hardware basiertes raytracing nicht weiter optimieren. ...
        fällt mir echt schwer zu glauben, dass da weder was an der hardware optimiert werden kann, oder an der software. Sonst geht alles zu optimieren, nur Raytracing nicht. Da hinkt doch logikmäßig irgendwas ...
      • Von DBGTKING
        AW: Nvidia Geforce RTX 2060: Leak verrät Spezifikationen, Preis und Performance

        Die können Hardware basiertes raytracing nicht weiter optimieren. Einzige ist das man immer mehr Hardware basierte raytracing Kerne macht. Was aber die Hardware noch weiter teuer macht und dazu müsste man die speziellen Kerne auch noch flexibeler machen. So das diese Kerne auch normale Sachen berechnen könnte. Aber ob das denn Oberhaupt möglich ist,ist ne andere Frage. Man wird die wohl erst nach Jahren beantworten können. Ich finde es jedenfalls schade,wenn man raytracing gar nicht verwendet,dann liegen diese Kerne 100 % brach und laufen nur so mit ,brauchen unnütz Strom ohne einen echten nutzen zu haben. Echt schade das ganze.
        Da hat die rtx 2060 so viele shader dank raytracing Kerne. Wenn ich nun weder dx12 noch raytracing nutze,dann würde die rtx 2060 am Ende ja sogar schlechter sein als die gtx 1060. wie beschämend,ein Rückschritt also. Naja was erwarte ich schon von der popeligen mehr Leistung.ja nichts.
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