GTX 1060 bis RTX 5060 im Vergleich: Fünf Generationen getestet - war früher alles besser? [Video-Update]
Geforce GTX 1060, GTX 1660, RTX 2060, RTX 3060, RTX 4060 und RTX 5060: Jeder kennt sie, viele wollen sie - aber welche war die glorreichste, beste, langlebigste 60er-Geforce? Die Antwort auf diese spannende Frage wird Sie womöglich überraschen.
Inhaltsverzeichnis
Hinweis: Mittlerweile haben wir auch ein zum Thema passendes Geforce-History-Video auf Youtube veröffentlicht. In der Beschreibung heißt es: "Die Geforce-XX60er-Grafikkarten waren bei Spielern schon immer sehr beliebt. Aber welche war die glorreichste, beste, langlebigste 60er-Geforce? Raff hat die GTX 1060 sowie RTX 2060, 3060, 4060 und 5060 durch seinen aktuellen Benchmark-Parcours geschickt und zeigt euch, welche Karte den höchsten generationalen Sprung vollzogen hat und welche Karte im Jahr 2026 am besten gealtert ist".
Der GPU-Marktführer Nvidia hat im vergangenen Jahr sein RTX-5000-Portfolio veröffentlicht, das zwar gelungen ist, bei vielen Interessenten und Beobachtern aber kaum Begeisterung hervorruft. Ursächlich ist der überschaubare Fortschritt: Blackwell (RTX 5000) kann sich nur schwerlich von Ada Lovelace (RTX 4000) absetzen. Das Gefühl der Stagnation, der immer kleineren generationalen Sprünge, ist beileibe kein neues. Heute klären wir anhand der Nvidia-Mittelklasse die Faktenlage: Pascal, Turing, Ampere, Lovelace, Blackwell - war früher wirklich alles besser?
Nvidias Sechziger: 2016-2026
Eine richtig gute Grafikkarte für 250 Euro: Vor zehn Jahren war diese Idee kein Wunschdenken, sondern Realität. Wir starten die Betrachtung ganz bewusst mit der Geforce GTX 1060, denn dieses Modell und die zugrundeliegende Pascal-Architektur genießen bis heute einen tadellosen Leumund. Unsere Reise beginnt somit im Sommer 2016 und erstreckt sich bis in die Gegenwart - wenngleich die neueste 60er-Geforce, die Blackwell-basierende RTX 5060, bereits im Mai 2025 erschienen ist. Sehen wir uns die fünf Geforce-Mittelgewichtler genauer an:
Die Spielelandschaft hat sich seit 2016 nicht bloß verändert, es fand ein großer Umbruch, ein Paradigmenwechsel statt: Mit der Turing-Generation, besser bekannt als Geforce RTX 2000, wurde das Raytracing-Zeitalter eingeläutet. Die Geforce RTX 2060 brachte Anfang 2019 diese neue Fertigkeit in die GPU-Mittelklasse. Wenige Wochen später folgte mit der Geforce GTX 1660 ein Zwitter aus Pascal und Turing. Dieser verzichtete auf die platz- und somit kostenintensiven Raytracing- und Tensor-Kerne, um das 250-Euro-Segment aufzumischen. Mit etwas Abstand folgten Anfang 2021 die Geforce RTX 3060, die Geforce RTX 4060 im Jahr 2023 und schließlich die Geforce RTX 5060. Die Spezifikationen der Nvidia-Mittelklasse; weitere Vergleichsmodelle finden Sie in unserer gepflegten GPU-Datenbank:
| Grafikkarte | Geforce RTX 5060 | Geforce RTX 4060 | Geforce RTX 3060 | Geforce RTX 2060 | Geforce GTX 1660 | Geforce GTX 1060 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Nvidia-Referenzkarte verfügbar? | Nein | Nein | Nein | Ja | Nein | Ja |
| Getestetes Modell | Zotac Solo | Gainward Ghost | Zotac Twin Edge | Nvidia FE | – | Nvidia FE |
| GPU & Konfektion | GB206-250 | AD107-400 | GA106-300 | TU106-200-Kx | TU116-300 | GP106-400 |
| Architektur | RTX Blackwell | Ada Lovelace | Ampere | Turing | Turing Light/Minor | Pascal |
| PCI-Express-Schnittstelle | 5.0 ×8 | 4.0 ×8 | 4.0 ×16 | 3.0 ×16 | 3.0 ×16 | 3.0 ×16 |
| Vorstellung des Chips | 19.05.2025 | 29.06.2023 | 25.02.2021 | 07.01.2019 | 14.03.2019 | 07.07.2016 |
| MSRP zum Release (US-Dollar) | 299 | 299 | 329 | 349 | 219 | 249 |
| UVP zum Release (Euro) | 319 | 329 | 329 | 369 | 225 | 279 |
| Fertigung (Foundry) | 4N (TSMC) | 4N (TSMC) | 8N (Samsung) | 12FFN (TSMC) | 12FFN (TSMC) | 16 nm FF+ (TSMC) |
| Anzahl Transistoren (Mio.) | 21.900 | 18.900 | 12.000 | 10.800 | 6.600 | 4.400 |
| Die Size (mm²) | 181 | 158,7 | 276 | 445 | 284 | 200 |
| GPU-Boosttakt (MHz) | 2.690 | 2.660 | 1.880 | 1.860 | 1.785 | 1.870 |
| Speichertakt (MHz) | 14.000 | 8.500 | 7.501 | 7.001 | 4.001 | 4.007 |
| Shader-Multiprozessoren | 30 | 24 | 28 | 30 | 22 | 10 |
| Shader-ALUs (FP32) | 3.840 | 3.072 | 3.584 | 1.920 | 1.408 | 1.280 |
| GFLOPS (FP32) | 20.659 | 16.343 | 13.476 | 7.142 | 5.027 | 4.787 |
| Textureinheiten (TMUs) | 120 | 96 | 112 | 120 | 88 | 80 |
| Raster Operators (ROPs) | 48 | 48 | 48 | 48 | 48 | 48 |
| Texelfüllrate (Megatexel/s) | 322.800 | 255.360 | 210.560 | 223.200 | 157.080 | 149.600 |
| Pixelfüllrate (Megapixel/s) | 129.120 | 127.680 | 90.240 | 89.280 | 85.680 | 59.840 |
| Raytracing Cores | 30 | 24 | 28 | 30 | – | – |
| Tensor Cores | 120 | 96 | 112 | 240 | – | – |
| Speicherinterface (Bit) | 128 | 128 | 192 | 192 | 192 | 192 |
| Speichergeschwindigkeit (GT/s) | 28,0 | 17,0 | 15,0 | 14,0 | 8,0 | 8,0 |
| Speichertransferrate (GByte/s) | 448 | 272 | 360 | 336 | 192 | 192 |
| Speichertyp | GDDR7 | GDDR6 | GDDR6 | GDDR6 | GDDR5 | GDDR5 |
| Übliche Speichermenge (MiB) | 8.192 | 8.192 | 12.288 | 6.144 | 6.144 | 6.144 |
| Typischer Stromstecker | 1× 8-Pol | 1× 8-Pol | 1× 8-Pol | 1× 8-Pol | 1× 8-Pol | 1× 6-Pol |
| Leistungsaufnahme | 145 Watt | 115 Watt | 170 Watt | 160 Watt | 120 Watt | 120 Watt |
Angaben der Leistung auf Basis der von uns umfassend getesteten Grafikkarten (durchschnittlicher GPU-Boost über alle Benchmarks) - die rechtlich abgesicherten Herstellerangaben liegen teils deutlich darunter.
Wir überprüfen im Folgenden die Gaming-Leistung aller genannten Grafikkarten - im Vergleich miteinander, aber auch mit vielen anderen Grafikkarten der Jahrgänge 2017 und darüber hinaus. Abgerundet wird die Benchmark-Flut von einer Detailanalyse der generationalen Sprünge. Los geht es nach nur einem Klick.

Kostete auch um die 440€ glaub ich.... eigentlich zu teuer für sone Karte.
Und im Moment wenn was kaputt gehen würde ,ich müsste nur Kompromisse eingehen weil was anderes ja defekt ist. Mit sehr wenig Geld da kann man nix mehr machen. Da muss man dann nehmen was man so kriegen kann. Da darf man dann nicht mehr wählerisch sein. Und wenn ich die Wahl habe zwischen muss neuer Bildschirm oder eine gebrauchte GPU ,würde ich mich eher wohl für eine gebrauchte GPU entscheiden und irgendeinen gebrauchten Bildschirm um was sehen zu können. Notfalls sogar ein 1680x1050 Bildschirm wenn es sein muss.
Da ist mir dann rt quli egal bevor ich garnix mehr sehen kann .
Und genau das ist der harte gral bei mir momentan. Ich kämpfe schon öfters um Geld. Die defekten Festplatten wo immer mehr ausfallen machen mir halt da gerade sorgen. Da steht also neue GPU ganz hinten an. Und die höheren Preisen machen es leider nicht besser für mich.
Der Traum des typischen Casual-Spielers mit kleiner Geldbörse halt, der sich mit seinen Multiplayer-Games abends mit Freunden vergnügt.
Danke dir ,na wenn es keine Rolle spielt und egal ist ,dann gehe ich den full HD weg .die alten spiele die mit 4k eh nix anfangen können habe ich dann auf der einen Seite und spiele die man nativ nicht zocken kann wegen sehr hoher Anforderung an die Hardware und den Kosten dazu ,macht mir die Entscheidung leichter.
Da ja die Kosten an der GPU gleich sind ,muss ich mir da keinen Kopf machen. Und optisch werde ich auch nichts besser abschneiden. So habe ich am Ende ganz gewonnen ,ist doch prima für mich.