Nvidia CES 2019: Stream beendet - RTX 2060, RTX Mobile und offener G-Sync-Standard angekündigt

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CES 2019: Nvidia-Event zum Launch der RTX 2060 (1)
Quelle: PC Games Hardware

Mittlerweile gilt es so ziemlich als gesichert: Am kommenden Montag, den 07. Januar 2019, wird Hardware-Hersteller Nvidia im Rahmen der CES 2019 in Las Vegas eine Pressevorführung abhalten, bei der höchstwahrscheinlich auch die RTX 2060 angekündigt wird. PC Games Hardware begleitet das Event mit einem Liveticker, der Sie stets auf dem Laufenden hält, auch zur ungewöhnlichen Uhrzeit um 5 Uhr morgens.

Liveticker:

06:45 Uhr: Und damit endet die Präsentation von Nvidia am heutigen Montag. Das Team von PC Games Hardware wünscht Ihnen einen schönen Start in die Woche und bedankt sich für's Mitlesen.

06:41 Uhr: Huang fasst die heutige Präsentation nochmal zusammen: RTX 2060 am 15. Januar 2019 für 349 US-Dollar sowie 40 neue RTX-Laptops ab dem 29. Januar 2019. Anschließend folgt ein Video des Nvidia-Teams, das nochmal die Errungenschaften von RTX unter Beweis stellen soll. Mit dabei sind Spiele wie Battlefield 5, Shadow of the Tomb Raider sowie Anthem.

06:37 Uhr: Als Nächstes gibt es noch eine kurze Demonstration von Nvidia Ansel, der Screenshot-Technologie von Nvidia. Gezeigt wird eine hübsche Feuerwerksszene aus Justice. Nvidia hat eine Auswahl an nutzer-erstellten Screenshots am New Yorker Time Square gezeigt.

06:27 Uhr: Weiter geht es mit Max-Q, einer mobilen Variante eines Hochleistungsrechners. Huang kündigt GeForce RTX für Max-Q-Laptops an. Über 40 Laptops sollen damit ausgestattet werden. Launch ist der 29. Januar 2019. Ein Laptop mit RTX 2080 ist schneller als ein Desktop-PC mit GTX 1080 und kann Battlefield 5 mit 60 Bildern pro Sekunde darstellen. Huang nennt es eine Next-Gen-Konsole.

06:22 Uhr: Nvidia will auch Nicht-Gamer bedienen. Huang kündigt an, dass alle RTX-GPUs Autodesk Arnold, eine Animationserweiterung, unterstützen. In Zusammenarbeit mit RED soll 8k-Video-Editing mit RTX-Grafikkarten möglich sein. Mit OBS soll ein Encoder mit einer neuen Qualitätsstufe verfügbar sein. Zusammen mit HTC kündigt Huang Turing VRWorks an.

06:14 Uhr: Zudem hat Nvidia mit VESA zusammengearbeitet, um Adaptive Sync weiterzuentwickeln. Es gibt über 550 Monitore auf dem aktuellen Hardware-Markt, die diese Technik unterstützen. Viele dieser Geräte leiden laut Huang allerdings an Blanking oder Pulsing. Nvidia wird bestimmte A-Sync-Monitore G-Sync unterstützen lassen. Der Treiber erscheint am 15. Januar 2019. Nvidia gibt an, dass dazu viele Tests notwendig sein werden, um zu bestimmen, welche Geräte G-Sync-Unterstützung erhalten.

06:10 Uhr: Weiter geht es mit G-Sync. Nvidia befindet sich bei der Monitor-Technologie bereits in der dritten Generation. Nvidia hat laut Huang wie verrückt daran gearbeitet, die Technik weiter zu verbessern und beispielsweise Blurring und Ghosting zu minimieren. Huang kündigt im gleichen Zug G-Sync Ultimate an. Es handelt sich um 4k-144-Hertz-IPS-Bildschirme mit HDR1000.

06:07 Uhr: Die RTX 2060 mit sechs Gigabyte Videospeicher kostet 349 US-Dollar. Es soll außerdem ein besonderes Bundle geben. Die neuen RTX 2060 und RTX 2070 Käufer können sich entweder Battlefield 5 oder Anthem aussuchen. Wer sich eine RTX 2080 oder RTX 2080 Ti zulegt, darf sich sogar über beide Spiele freuen. Release-Datum der RTX 2060 ist der 15. Januar 2019. Huang zeigt außerdem eine Auswahl von Partner-Karten, die die RTX-2060-Familie bilden. Außerdem soll es eine Vielzahl von neuen Komplettsystemen zum Launch geben, die mit der RTX 2060 ausgestattet sind.

06:03 Uhr: Im Vergleich zur GTX 1060 schafft es die RTX 2060, in manchen Spielen bis zu zwei Mal so schnell zu sein wie sein Vorgänger. Huang bestätigt außerdem, dass die xx60-GPU eine der beliebtesten Grafikkarten weltweit ist. Die RTX 2060 sei (gemittelt) schneller als die GTX 1070 Ti.

06:00 Uhr: Die gezeigte Szene von Battlefield 5 lief in 1440p auf einer neuen Grafikkarte. Es handelt sich dabei um die RTX 2060. 52 Teraflops Tensor-Leistung, fünf Gigarays pro Sekunde und GDDR6-Videospeicher. Ohne RTX schafft die RTX 2060 in 1440p über 60 Bilder pro Sekunde. Mit Raytracing liegt dieser Wert bei circa 50 Bilder pro Sekunde. Sobald DLSS aktiviert wird, liegt die Performance wieder auf Rasterisierungsniveau.

05:53 Uhr: Battlefield 5 mit Raytracing lief zum Launch nicht so flüssig, wie Nutzer es erwartet haben. Mit einem Update wurde dann Abhilfe geleistet. Anschließend habe Dice weiterhin an der Leistung der Grafik-Engine gearbeitet. Es werden nochmal die einzelnen Aspekte von Raytracing in Battlefield 5 gezeigt: Wasser- und Glasreflektionen sowie physikalisch-basierter Lichteinfall auf die Geometrie. Auch Feuer und Explosionen werden beispielsweise in Wasserpfützen reflektiert. Selbst der Protagonist, welcher aus der Ego-Perspektive gespielt wird, wird an glatten Oberflächen gespiegelt.

05:51 Uhr: Jetzt werden erstmals konkrete GPUs genannt. Die RTX 2070 schafft in Justice ohne RTX 50 Bilder pro Sekunde, während die RTX 2080 Ti circa 75 Bilder pro Sekunde schafft. Raytracing kostet allerdings Performance-Einbußungen (circa 25 Prozent in der gezeigten Szene), die aber laut Huang per DLSS kompensiert werden können und die finale Leistung sogar leicht verbessern.

05:47 Uhr: Das nächste Spiel hört auf den Namen Justice und wurde jüngst in China veröffentlicht. Auch hier kommt Raytracing zum Einsatz, um Reflektionen (beispielsweise an nassen Oberflächen wie Pfützen) darzustellen. Auch die Lichtreflektionen von Wasser unter einer Brücle werden physikalisch korrekt berechnet.

05:43 Uhr: Anschließend gibt es eine weitere Techdemo, die den Vergleich zwischen DLSS und handelsüblicher Berechnung mit TAA (beide 1440p) beweisen soll. Die gleiche GPU soll es schaffen, beide Szenarien mit ähnlicher Performance darzustellen. Huang fragt die Audienz, welche Szene bevorzugt wird: es folgt Applaus für DLSS.

05:41 Uhr: Auch Anthem aus dem Hause Bioware soll die neuen Technologien von Nvidia unterstützen. Es folgt ein Trailer, der mit Nvidia RTX berechnet wurde. DLSS wird so definitiv unterstützt. Von Raytracing-Komponenten ist aktuell keine Rede. Anthem wird ab dem 15. Februar 2019 ins Origin-Access-Premier-Programm aufgenommen.

05:36 Uhr: Als Nächstes geht es um DLSS, die neue Anti-Aliasing-Methode aus dem Hause Nvidia. Hier wird einer künstlichen Intelligenz beigebracht, Szenen eines Videospiels hochzurendern, um das Gesamtbild somit zu glätten. Dadurch soll es möglich sein, Videospiele in geringerer Auflösung zu rendern, um diese mit DLSS hochzurechnen, um einen 'fantastischen Look' zu erschaffen.

05:34 Uhr: Zehn Jahre hat es gedauert, um Raytracing in Echtzeit zu meistern. Beteiligt waren Unternehmen wie Microsoft und Epic Games sowie Gaming-Engines wie Unity und Frostbite.

05:29 Uhr: Es folgt ein weiteres Video einer Techdemo. Es handelt sich um die Star-Wars-Demo, die laut Huang auch am Nvidia-Booth zur CES 2019 gezeigt wird. Dann gibt es noch eine Techdemo in Kooperation mit Epic Games und Porsche, die abermals eindrucksvoll die Technologie hinter Raytracing zum Ausdruck bringt. Und noch eine Techdemo, bei der der Unterschied zwischen "RTX On" und "RTX Off" verdeutlicht wird. Auch diese Szenen laufen ausschließlich in Echtzeit.

05:25 Uhr: Es folgt die bereits teilweise bekannte Raytracing-Techdemo, die eindrucksvoll unter Beweis stellt, was die neue Technologie bietet. Es handelt sich dabei um die Techdemo in einem Maschinenraum, bei der der Protagonist einen extra gefertigten Anzug erhält und dann das Raumschiff verlässt. Er strandet anschließend auf einem fremden Planeten und bleibt mit seiner Hand im Boden stecken. Die gezeigten Szenen wurden in Echtzeit gerendert. Huang zeigt anschließend noch eine statische Szene mit unterschiedlichen Licht- und Reflektionseinflüssen.

05:19 Uhr: Weiter geht es mit der Turing-Architektur, welche aus neuen Shader-Multiprozessoren, Tensor-Kernen sowie Raytracing-Kernen besteht. Jensen geht nochmal näher darauf ein, um wieviele Faktoren Turing der Vorgängergeneration Pascal überlegen ist. Turing habe beispielsweise über sechs Milliarden mehr Transistoren als die Pascal-Architektur. Pascal kann laut Huang auch Tensor- und Raytracing-Funktionen ausführen. Allerdings funktioniert dies nur mit einem Zehntel der Leistung von Turing.

05:15 Uhr: Auch Deep Learning sei maßgeblich an der Zukunft von Videospieltechnik beteiligt. Darunter zählen Aspekte wie Gesichts- und Charakteranimationen sowie Super Resolution. All diese Innovationen haben schließlich zur Erfindung von Nvidia RTX geführt. Zehn Jahre lang hat die Entwicklung der aktuellen Architektur gedauert.

05:12 Uhr: Huang bricht das große Thema Raytracing nochmal in unterschiedliche Facetten auf. Mit dabei sind Reflektionen, Global Illumination und Area Lights. Huang hat die heutige Präsentation laut eigenen Angaben nicht geprobt.

05:09 Uhr: Der Blick in die Vergangenheit führt schließlich zum Thema Raytracing. Nur mit der Verfolgung von Lichtstrahlen wird es möglich sein, die Grafik der Zukunft auf eine neue Ebene zu heben, behauptet Huang. 'It just works.'

05:06 Uhr: Battlefield 5 ist letztlich noch einen Schritt weitergegangen und hat Photogrammetrie eingeführt. Hierbei wurden die erfassten Fotos dem Lichteinfall beraubt und schließlich als Textur ins Spiel eingebunden.

05:03 Uhr: Die GPU hat Gaming revolutioniert. Es werden fünf Screenshots von den wichtigsten Spielen im Bezug auf Grafik der letzten Jahre gezeigt. Mit dabei sind Battlefield 1942, Gears of War, Crysis, Battlefield 3 sowie Battlefield 5. Huang geht zunächst darauf ein, wie sich Rasterisierung durch Technologien wie Pixel Shading und Tessellation weiterentwickelt hat.

05:00 Uhr: Das Event beginnt mit einer kleinen Verzögerung zur vollen Stunde. Zunächst prangert das Nvidia-Logo auf dem Bildschirm des Streams. Dann wird die Bühne gezeigt und Nvidia-CEO Jensen Huang tritt ins Scheinwerferlicht: 'Frohes Neues Jahr!' Es soll heute ausschließlich um das Thema Gaming gehen und nicht um beispielsweise intelligentes Fahren. Diese Themen sollen eher in den nächsten Tagen im Vordergrund stehen. Zudem soll hier einige neue Kooperationen geben.


Nvidia bleibt wohl auch bei der aktuellen Turing-Architektur beim alten Schema: Zunächst werden die High-End-Modelle à la RTX 2080, RTX 2070 und erstmals zum Launch auch RTX 2080 Ti veröffentlicht und nachdem ein wenig Zeit ins Land gestrichen ist, beginnt die Auslieferung der Mittelklasse-Grafikkarte, in dem Fall einer RTX 2060. Die Pascal-Generation hatte zu seiner Zeit gezeigt, dass die xx60er-GPU eine der beliebtesten Grafikkarten weltweit darstellt., was vor allem an einem überaus guten Preis-Leistungs-Verhältnis lag.

CES 2019: Nvidia kündigt RTX 2060 an

Nur noch wenige Stunden, dann soll es endlich soweit sein. Im Rahmen der CES 2019, die vom 08. bis 12. Januar 2019 in Las Vegas stattfindet, wird Nvidia jüngsten Angaben zufolge unter anderem die RTX 2060 auf Basis der neuen Turing-Architektur vorstellen. Es wird zwar nicht erwartet, dass zu dem Zeitpunkt bereits erste Modelle zum Verkauf stehen, ein zeitnaher Release (voraussichtlich am 15. Januar 2019) ist aber gegeben.

Ein großes Fragezeichen bleibt allerdings noch. Wird die RTX 2060 die einzige Grafikkarte sein, die Nvidia vorstellen wird? Schließlich hatten aktuelle Gerüchte davon gesprochen, dass auch eine GTX 1160 sowie GTX 1660 Ti ohne Raytracing-Kerne veröffentlicht werden soll. Angeblich sollen diese GPUs - sofern die Informationen denn stimmen - jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt präsentiert werden. Zuletzt schwirrten auch Gerüchte um RTX Mobile herum. PC Games Hardware veranstaltet zum Start des Nvidia-Events am Montag, um 5 Uhr deutscher Zeit, einen Liveticker, der Sie auf dem Laufenden halten wird.

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    • Kommentare (172)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Ceroc80 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Einstiegsmarke zum Preis einer PS4 Pro.
      • Von Ceroc80 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Einstiegsmarke zum Preis einer PS4 Pro.
      • Von cryon1c Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von GEChun
        Mit der 1050TI und Details sehr niedrig läuft auch alles in 1440P!
        Eben, Einsteigerkarte, deswegen alles auf low. Ändert nix an der Tatsache das die 2060 für 350$ ein verdammt schnelles Stück Technik ist und das passt genau in die Mittelklasse. Die 2070 hat sich leider leicht aus der Mittelklasse nach oben geschoben, wegen dem Preis, passt also. Wenn die noch die 2070Ti bringen, wird das lustig
      • Von GEChun Volt-Modder(in)
        Zitat von cryon1c
        Natürlich ist sie das. Hier greift der gesunde Menschenverstand - es ist die Mittelklasse, entsprechend können auch mal die Regler in die Mitte. Man muss diese nicht auf Ultra prügeln, da knickt die Karte ein weil der entweder der VRAM ausgeht oder halt die GPU zu wenig FPS liefern kann.
        Wer Ultra mag, darf auch ultratief in die Tasche greifen und der Lederjacke ein paar Diamanten für die besagte Lederjacke finanzieren damit der bei der nächsten Präsentation funkeln kann
        Mit der 1050TI und Details sehr niedrig läuft auch alles in 1440P!
      • Von cryon1c Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von ChrisMK72
        Das ist doch echt ärgerlich, bei einer der wichtigsten Karten von Nvidia 2018/19.

        Na gut, produzieren wir halt trotzdem klicks, indem wir hier die Sachen besprechen, die andere schreiben.

        edit:

        CB schreibt auch, dass der Speicher "in der Regel" ausreichend ist.
        Nur ein getestetes Spiel hätte von mehr Speicher profitiert.

        Wenn man also genügsam ist und auch mal die Regler etwas nach links drehen kann, wenn es drauf ankommt, reichen, zumindest aktuell, scheinbar die 6GB immer noch aus.
        Wir reden ja auch von maximal 1440p.

        Ich muss mich dahingehend also korrigieren, dass ich meinte, so richtig wäre die Karte wohl noch nicht für 1440p geeignet.
        Scheinbar ist sie das doch.
        Natürlich ist sie das. Hier greift der gesunde Menschenverstand - es ist die Mittelklasse, entsprechend können auch mal die Regler in die Mitte. Man muss diese nicht auf Ultra prügeln, da knickt die Karte ein weil der entweder der VRAM ausgeht oder halt die GPU zu wenig FPS liefern kann.
        Wer Ultra mag, darf auch ultratief in die Tasche greifen und der Lederjacke ein paar Diamanten für die besagte Lederjacke finanzieren damit der bei der nächsten Präsentation funkeln kann
      • Von ChrisMK72 Lötkolbengott/-göttin
        Das ist doch echt ärgerlich, bei einer der wichtigsten Karten von Nvidia 2018/19.

        Na gut, produzieren wir halt trotzdem klicks, indem wir hier die Sachen besprechen, die andere schreiben.

        edit:

        CB schreibt auch, dass der Speicher "in der Regel" ausreichend ist.
        Nur ein getestetes Spiel hätte von mehr Speicher profitiert.

        Wenn man also genügsam ist und auch mal die Regler etwas nach links drehen kann, wenn es drauf ankommt, reichen, zumindest aktuell, scheinbar die 6GB immer noch aus.
        Wir reden ja auch von maximal 1440p.

        Ich muss mich dahingehend also korrigieren, dass ich meinte, so richtig wäre die Karte wohl noch nicht für 1440p geeignet.
        Scheinbar ist sie das doch.
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