[PLUS] Grafikkarten im Vergleichstest: 10 × Geforce RTX 2080
PCGH Plus: Den Herstellerdesigns der Geforce RTX 2080 Ti fühlten wir bereits auf den Kühler, nun ist die nächstkleinere Variante RTX 2080 an der Reihe. Zehn unterschiedliche Designs haben den Weg ins Testlabor gefunden. Lohnt sich die Wahl eines hochpreisigen Modells oder tut es auch ein günstiges? Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 02/2019.
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Neues Jahr, neue GPU!
In der vergangenen Ausgabe fühlten wir den Herstellerdesigns der Geforce RTX 2080 Ti auf den Kühler, nun ist die nächstkleinere Variante an der Reihe. Zehn unterschiedliche Designs haben den Weg ins Testlabor gefunden. Lohnt sich die Wahl eines hochpreisigen Modells oder tut es auch ein günstiges?
RTX 2080: Einordnung
Die Geforce RTX 2080 wird mit einem wesentlich freundlicheren Preisschild versehen als ihre große Schwester, erzielt jedoch eine fühlbar geringere Leistung von rund 18 Prozent. Wer in den feinen Auflösungen WQHD oder Ultra HD spielt, sieht sich gar mit einem mittleren Leistungsdefizit von 22 Prozent konfrontiert. Dennoch ist die RTX 2080 eine sehr starke Grafikkarte, welche die beliebte GTX 1080 Ti knapp schlagen kann. Letztere ist völlig vom Markt verschwunden, sodass Neukäufer automatisch zum neuen RTX-Modell getrieben werden.
Das hat für Sie als Interessenten nicht nur Vorteile. Zwar arbeitet Nvidias neue Turing-Architektur effizient und steht im Mittelpunkt der Treiberentwicklung, sodass weitere Leistungssprünge zu erwarten sind, hat im Falle RTX 2080 vs. GTX 1080 Ti jedoch einen Nachteil: Die Speicherkapazität beträgt nur 8 GiByte. Das mag für 99,9 Prozent der aktuellen Spiele ausreichend bis überdimensioniert sein, dennoch wird die Zukunftsfähigkeit der RTX 2080 dadurch eingeschränkt. Grafikkarten mit 8 GiByte wurden erstmals 2014 verfügbar, nun haben wir 2019 - eine Ewigkeit in der schnelllebigen IT-Branche.
[PLUS] Neues Jahr, neue GPU! Vergleichstest 10 × Geforce RTX 2080 (1)
Nvidias Entscheidung führt zu einem kuriosen Bild am Markt: 8 GiByte finden sich sowohl bei 170-Euro-Modellen wie der Radeon RX 570 (PCGH-Leistungsindex: circa 30 %) als auch bei der RTX 2080 (Index: 81,7 %). Setzt man die Kapazität in Relation zur Rechenleistung und somit den qualitativen Möglichkeiten, wird deutlich, welches Modell zuerst an den Folgen von Speicherknappheit leiden wird. Zwar hilft bei RAM-Mangel stets die Reduktion der Textur- und Schattendetails, allerdings dürfte die Toleranz dafür nach dem Kauf einer Grafikkarte des Preisbereichs 700 bis 900 Euro gering sein. Die Geforce GTX 1080 Ti (und die RTX 2080 Ti) hat dieses Problem zu keiner Zeit, sie ist dank 11 GiByte mehr als ausreichend bestückt. Beachten Sie dieses Detail bei Ihrer Kaufentscheidung. Alle weiteren Features sprechen derweil für eine Turing-GPU.
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