Dune: Awakening - Benchmarks und Fazit
In diesem Artikel
Für die Benchmark-Szene wählen wir die Absturzstelle zu Beginn des Spiels. Hier ist die Tageszeit statisch, es gibt keine Events wie Sandstürme oder Wurmattacken, die uns unsere Messungen versalzen könnten. Obendrein ist die Szene mit überall umher liegenden, brennenden und vor Hitze flirrenden Wrackteilen sowie einem Übergang von Innen- zu Außenszene verhältnismäßig komplex und anspruchsvoll. Es gibt allerdings nochmals fordernde Bereiche, generell zählen Innenlevel mit vielen einzelnen Lichtquellen, etwa das erste Story-Dungeon, zu den anspruchsvollsten Gebieten. Teuer sind obendrein dicht bebaute Spielersiedlungen.
Quelle: PCGH
Für sauber reproduzierbare Benchmarks haben wir einen neuen Charakter erstellt und den Beginn nach dem Crash des Gefangenenschiffs genutzt. Hier ist die Tageszeit statisch und es grätschen uns weder andere Spieler noch Events in die Messungen. Im Einsatz: Eine RX 9060 XT mit maximalen Details in WQHD und mit Quality-FSR.
Die aktuell einsame Enthusiast-GPU RTX 5090 knackt hier in nativer 4K-Darstellung samt maximierten Details inklusive Lumen Raytracing und virtuellen Shadow Maps (VSM) noch knappe 60 Fps - allerdings nicht durchgehend. Mit DLSS Quality werden die 60 Fps sauber gehalten, die Durchschnittsbildrate liegt bei knapp über 90 Fps. So ließe sich gut spielen; wir würden allerdings raten, ein Framelimit von rund 60 Fps (oder etwas darüber, etwa 75 Fps) zu setzen.
Dies vermindert Traversal-Ruckler deutlich, da Sie der nicht voll ausgelasteten GPU nun "Raum", "Luft" verschaffen, um bei einem Traversal die plötzlich hereinströmenden Datenmassen zu verarbeiten. Alternativ könnten Sie auf einem hochfrequenten Display MFG 2x und ein Framelimit von 120 Fps oder - bei Nutzung eines 240-Hz-4K-Displays - MFG 4x sowie ein 240-Fps-Limit nutzen. Mit der RTX 5090 spielt sich Dune: Awakening so angenehm flüssig und ohne deutlich auffallende Frame-Gen-Latenz.
Doch sollte Dune: Awakening angesichts der Power einer RTX 5090 und deren exorbitanten Kosten auch angenehm und fluffig laufen. Tatsächlich sollte das Survival-Abenteuer bereits auf deutlich schwächeren Grafikkarten sauber darzustellen sein, etwa aktuellen, doch etwas bezahlbareren Grafikkarten wie einer RX 9070 XT oder RTX 5070 Ti. Diese Karten sind für volle, native 4K-Darstellung zu schwach, doch können Sie bereits mit ein wenig Quality-Upsampling in 4K gute Bildraten von rund 60 Fps erwarten. In WQHD liefern diese Grafikkarten eine generell gute Performance.
Fazit
Dune: Awakening ist eine generell spaßige, gehaltvolle und bereits zum Launch sehr geschliffene und erfreulich stabile Online-Survival-Sandbox. Während unserer nun rund 40 Stunden Spielzeit hatten wir mit keinem einzigen Absturz und keinem groben Bug zu kämpfen, abseits einiger kleineren Clipping- und Grafikfehler. Das Spiel läuft trotz des recht hohen Spieleraufkommens stabil, einzig während des Vorabzugangs für Vorbesteller (auch wir konnten bereits einige Tage vor dem offiziellen Start loslegen) kam es an den ersten zwei Tagen zu mehreren längeren Server-Downs im Zuge einfließender Updates. Seit dem Launch des Spiels hatten wir jedoch keinen einzigen Verbindungsfehler, auch die Warteschlangen hielten uns nie länger als einige Sekunden auf.
Die Darstellung der Welt von Dune ist Funcom obendrein sehr gut gelungen. Die Entwickler haben es nicht nur vollbracht, den Look der Filme einzufangen, sondern haben obendrein eine Spielewelt geschaffen, die trotz der endlosen Wüste Arrakis' abwechslungsreich bleibt und Freude beim Erkunden bereitet. Die vielen Gefahren, allem voran die Sandwürmer, die auf ungeschickte Wüstenwanderer lauern und durch die Semi-Permadeath-Mechanik (zumindest Ihr Inventar und die Fahrzeuge betreffend) stets eine Bedrohung bleiben, sorgen derweil für Spannung. Es gibt zudem viel zu entdecken, das Kampfsystem macht sowohl im Nah- als auch Fernkampf Laune. Der Basenbau bietet ebenfalls bereits zum Spielstart viele Möglichkeiten zur Selbstentfaltung. Als Survival-Abenteuer macht Dune: Awakening vieles richtig und dürfte Fans des Genres mehr als nur ein wenig ansprechen.
Dune: Awakening
Allerdings kommt Dune: Awakening auch mit einem MMO-Aspekt und - aktuell kontrovers diskutiert - mit dem kaum ausweichlichen PvP-Content im Endgame. Dieses macht zwar ebenfalls einen generell guten Eindruck und bietet mit den Ornithopter-Luftkämpfen und der großangelegten Spice-Ernte zudem weitere Möglichkeiten für Spieler und Spielergruppen. Knackpunkt ist der Umstand, dass auch Solo-Spieler nahezu gezwungen werden, am Endgame-PvP teilzunehmen beziehungsweise sich in die Deep Desert vorzuwagen, denn nur dort sind die Ressourcen für die beste Ausrüstung aufzufinden.
Zwar können Sie sich auch alleine in die gewaltige Tiefe Wüste vorwagen und von dort erfolgreich entkommen, ohne auch nur einen anderen Spieler zu Gesicht zu bekommen, doch die Gefahr, dass Sie mehrere Stunden Spielzeit verlieren, wenn Sie von einem feindlichen Spieler "erlegt" werden, besteht. Dies dürfte nicht allen Spielern zusagen, insbesondere, nachdem Sie sich viele Dutzend Stunden zuvor und von anderen Spielern unbehelligt in den PvE-Gebieten aufhalten konnten.
Grafisch und technisch macht Dune: Awakening einen sehr guten Eindruck - ein wenig getrübt von einigen störenden Traversal-Stuttern und Slowdowns. Es wäre wünschenswert, wenn Funcom Dune: Awakening in den kommenden Wochen und Monaten noch ein wenig optimieren könnte, das Spiel bestenfalls mit einem größeren Update auf eine spätere Unreal-Engine-5-Version portieren würde. In späteren Iterationen der UE5 sind umfangreiche Verbesserungen insbesondere für Weltdarstellung, Traversal- sowie Lumen-Darstellung eingeflossen, von denen auch Dune: Awakening profitieren würde. Der fehlende, native HDR-Support ist angesichts der kontrastreichen und teils knalligen Grafik ebenfalls verbesserungswürdig.

Mal übersichtlich in einer Tabelle jetzt:
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Mit FG sinkt die CPU-Last sogar etwas, der CPU Core Current ebenfalls. Dass die CPU trotzdem etwas wärmer ist, dürfte schlicht daran liegen, dass ich "mit FG" nach "ohne FG" getestet habe und die GPU das System minimal weiter aufgeheizt hat.
Setting: Maximal, Full HD im Fenster, DLSS-Balanced
Beim aktuellen Stand kann ich das Phänomen also nicht nachstellen oder bestätigen.
Meine Forenrecherchen diesbezüglich erhärten den Verdacht, dass ein System mit unzureichender Kühlung locker 95 °C und mehr erreicht und stark drosselt.
Bei einigen Systemen kommt es anschließend zu Bluescreens und Shutdowns.
Dass die CPU-Auslastung derart in Zusammenhang mit „MFG“ ansteigt, ist mir bisher nie aufgefallen und erscheint mir nicht normal.
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Mit FG sinkt die CPU-Last sogar etwas, der CPU Core Current ebenfalls. Dass die CPU trotzdem etwas wärmer ist, dürfte schlicht daran liegen, dass ich "mit FG" nach "ohne FG" getestet habe und die GPU das System minimal weiter aufgeheizt hat.
Setting: Maximal, Full HD im Fenster, DLSS-Balanced
Beim aktuellen Stand kann ich das Phänomen also nicht nachstellen oder bestätigen.
Bin noch am Anfang in der Wüste, wo der bescheuerte MMO-Grind direkt sämtlichen Spielspaß bei mir killt. Spiel ist jetzt auch schon zwei mal abgestürzt, was ich auch seltsam finde.
Das sieht ansonsten ziemlich harmlos aus. Hab jetzt extra mal DLSS-Balanced bei WQHD aktiviert, damit viele Fps durch die CPU berechnet werden müssen:
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Viel interessanter finde ich, wie warm der Arbeitsspeicher wird. Das ist ungewöhnlicher, als die CPU.
Bei deaktiviertem MFG sinken die temps stark.
Wenn ich MFG aktivire dann natürlich auch in DLAA, aber der temp anstieg ist auch auch in jeglich anderen DLSS einstellungen zu beobachten
Das alles war natürlich vor dem heutigen Patch, sie hatten was von NVIDIA Treibern geschrieben in den nots, ich habe es seitdem noch nicht getestet.
*Edit: Keine Änderungen bei den Temps nach erneutem test, die CPU Auslastung legt nach aktivieren von MFG überdurchschnittlich zu.
Bin noch am Anfang in der Wüste, wo der bescheuerte MMO-Grind direkt sämtlichen Spielspaß bei mir killt. Spiel ist jetzt auch schon zwei mal abgestürzt, was ich auch seltsam finde.
Das sieht ansonsten ziemlich harmlos aus. Hab jetzt extra mal DLSS-Balanced bei WQHD aktiviert, damit viele Fps durch die CPU berechnet werden müssen:
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Viel interessanter finde ich, wie warm der Arbeitsspeicher wird. Das ist ungewöhnlicher, als die CPU.