DLSS3 im Test: Wie gut schlägt sich die Geforce RTX 4070 in WQHD?
Nvidias neue RTX 4070 ist erschienen und soll insbesondere engagierte Gamer ansprechen, die in WQHD-Auflösung auf hohe Bildraten abzielen - aber dennoch auf schicke Grafik mit ein wenig Raytracing stehen. Um dies zu bewerkstelligen, bringt die RTX 4070 DLSS 3.0 respektive Frame Generation mit sich. Wir testen, wie gut es funktioniert.
In diesem Artikel
- Seite 1 RTX 4070, DLSS 3.0 und die Frame Generation
- Seite 2 RTX 4070 - Wie gut ist die WQHD-Gaming-Performance?
- Seite 3 RTX 4070, DLSS 3.0 und Forza Horizon 5
- Seite 4 RTX 4070, DLSS 3.0, Raytracing und Warhammer 40K Darktide
- Seite 5 RTX 4070, DLSS 3.0 und der CPU-mordende Flight Sim
- Seite 6 Bildergalerie
Die RTX 4070 steht in den Startlöchern und sicherlich haben Sie zu diesem Zeitpunkt bereits unseren ausführlichen Test der Geforce RTX 4070 gelesen. Wir wollen uns an dieser Stelle um weiterführende Themen kümmern. Genauer gesagt: Wir wollen die RTX 4070 etwas feinfühliger auf ihre von Nvidia beworbene Eignung prüfen. Nvidia platziert die RTX 4070 mit einem Preis von 659 Euro in einem gehobenen Segment. Sie soll jene ansprechen, die Wert auf ein geschmeidiges Spielgefühl legen. Anspruchsvolle PC-Spieler, die dazu hohe Bildraten im dreistelligen Bereich bevorzugen und ein WQHD-Display mit hoher Frequenz (und nach Möglichkeit Gsync) nutzen, aber dennoch Grafik in voller Pracht und gern auch mit Raytracing genießen.
Die RTX 4070 platziert sich unterhalb der High-End-4K-Klasse, aber oberhalb der Mittelklasse, und Konsolen-Hardware mit gemäßigten 60-Fps-Ambitionen. Obere Mittelklasse wäre eventuell treffend, aber wenig aussagekräftig. Zu früheren Zeiten wurden Grafikkarten wie die RTX 4070, aber beispielsweise auch die Radeon RX 6700 XT der letzten AMD-Generation, die sich irgendwo zwischen kreuzbraver, wenig ambitionierter Mitte und auch finanziell häufig überschwänglichem Enthusiasmus platzierten, auch Performance-Klasse genannt. Nicht unbezahlbares Hypercar, aber halt auch nicht die unbedingt notwendige Rostlaube - gelebter Spaß halt eben. Grafikkarten (und auch CPUs), die ambitionierte, technisch anspruchsvolle Spieler beglücken sollen, die mit Performance-Faible, aber auch mit geerdetem Reichtum gesegnet wurden.
RTX 4070 mit DLSS 3.0 - Die perfekte WQHD-GPU für High-Fps-Gamer?
Es gab viele erfolgreiche oder zumindest beliebte Grafikkarten dieses Schlages - auch in den vergangenen Jahren. Die bereits genannte RX 6700 XT fiele in diese Kategorie, aber auch die GTX 1070, RX Vega 56, die Radeon RX 580 oder die berühmte GTX 970. Die RTX 4070 schickt sich nun also an, das Erbe dieser Grafikkarten anzutreten. Und gerade die RTX 4070 hat diesen Namen vielleicht besonders verdient. Denn sie bringt erstmalig ein sehr spannendes Feature in die leistungsbetonte Performance-Klasse, das insbesondere in Verbindung mit Raytracing ausgesprochen spannend ist und "Performance" im Sinne von hohen Bildraten in einigen Fällen überhaupt erst ermöglicht: die mit Nvidias Ada-Lovelace eingeführte Frame Generation, auch unter dem Markennamen DLSS 3.0 Frame Interpolation bekannt. Und genau diese wollen wir in diesem Artikel genauer betrachten. Kann die RTX 4070 in dieser Hinsicht überzeugen? Gelingt es mit DLSS 3.0, auch in anspruchsvollen Titeln samt Raytracing hohe, bestenfalls dreistellige Bildraten zu erzielen? Und kann trotz KI-unterstützter Bildinterpolation das Spielgefühl überzeugen? Das klären wir auf den folgenden Seiten.

) sicher auch interessant. Gerne auch als Plus Feature.
) - ich poste morgen mal ein paar.
Eine kleine Anmerkung/Bitte:
Ist es möglich die Latenzen (da hier ja der interessante Part) in einen eigenen Graphen zu packen, ähnlich den FPS? Die Tabelle ist etwas unübersichtlich zum Vergleichen verschiedener Modi/Karten.
Da wie im Artikel erwähnt das ganze natürlich variabel ist, wäre etwas ähnliches wie ein Frametime-Graph (Latency-Graph
Und ich hab jetzt auch ein paar ausgewertet (ist halt viel Arbeit und relativ frustrierendes, stark zeitraubendes Excel-Geklicke. Wo ist die verdammte KI, wenn man sie mal gebrauchen könnte
Und sieht die Tabelle nur bei mir so aus ?
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Gruß,
Phil
Und sieht die Tabelle nur bei mir so aus ?
Die höhere Latenz ist mit Reflex kaum spürbar (ich spüre ihn nicht in CP), das Spielerlebnis profitiert massiv.
Ich schrieb meinen Eindruck auf, der hier nun auch nicht gerade unbestätigt bleibt, schreibe aber eben klar, dass es mein Eindruck ist. Ich kann dir nun auf deinem Niveau entgegnen, dass du die Latenz nicht spürst, scheint dein individuelles Problem zu sein. Das Spielerlebnis leidet extrem unter der deutlich schlechteren Latenz. Ist genau so ein Käse, wie du ihn schreibst. Ich habe meinen Eindruck wiedergegeben und werde durch den Test, wie aber auch die Aussagen von Phil dann in meiner Auffassung auch bestätigt. Du dagegen sagst eigentlich nichts und nochmal nichts.
2.) Löse dich doch endlich mal davon, die Latenz ohne Reflex mit der Latenz von FG plus Reflex zu vergleichen. Gerade in "schnellen" Spielen ist die sinnvolle Option nativ (oder DLSS 2.x) mit Reflex, aber ohne FG zu nutzen viel viel sinnvoller als die zusätzlichen Bilder mit deutlich höherer Latenz zu nutzen. Wenn ich 70ms inkl. Reflex und FG habe, kommen ganz sicher keine "massiv profitierenden Spielerlebnisse" heraus, sondern eine shizophrene Basis, da man im Prinzip im immer schon kaum spielbaren Bereich ist. Die Bilder sind meist nicht das Problem, 60 fps sind mehr als ausreichend, der wahre Unterschied ist und bleibt die Latenz.
Gruß,
Phil
Also bzgl. der Ausgangsbasis würde ich dir (mit meinem deutlich beschränkten Einblick) erstmal recht geben, je höher die Ausgangsbasis, je besser macht sich FG. Aber wofür ist FG jetzt genau "nützlich", was ging ohne FG vorher einfach nicht? Meine persönliche Einschätzung ist tatsächlich auch immer gewesen, dass alles über 60fps grds. sehr flüssig aussieht (hier kann FG sicher noch minmale Verbesserungen erzielen), dass aber eben gerade "kompettetiv" die Latenz diesen Tacken besser sein könnte. Daher wechselt man relativ zügig auf 144fps als Ziel oder gar noch mehr, dabei geht es aber doch in der Regel nie um die Anzahl der FPS, sondern im Wesentlichen um die Latenz. Genau das kann FG aber nur schlechter machen.
Daher verstehe ich den Satz, manches ging ohne FG nicht leider nicht so recht.
Eine kleine Anmerkung/Bitte:
Ist es möglich die Latenzen (da hier ja der interessante Part) in einen eigenen Graphen zu packen, ähnlich den FPS? Die Tabelle ist etwas unübersichtlich zum Vergleichen verschiedener Modi/Karten.
Da wie im Artikel erwähnt das ganze natürlich variabel ist, wäre etwas ähnliches wie ein Frametime-Graph (Latency-Graph