Crimson Desert im Tech-Test: Open-World, geile Grafik mit Raytracing und hohe Fps
Crimson Desert ist ein mit großer Spannung erwartetes Rollenspiel mit einer aufwendig erzählten Story und effektvollen Kämpfen. Die Blackspace-Engine ist nicht minder spannend und beherrscht eine Vielzahl von Techniken, darunter Raytracing, DLSS 4.5 sowie FSR 4 samt Ray Regeneration.
In diesem Artikel
Crimson Desert ist ein mit großer Spannung erwartetes Open-World-Rollenspiel des südkoreanischen Entwicklers Pearl Abyss. Ursprünglich als Prequel für das MMORPG Black Desert Online konzeptioniert, wurde Crimson Desert während der Entwicklung auf ein eigenständiges, actionlastiges Open-World-Singleplayer-Abenteuer umgestellt. Dabei wurden allerdings einige Mechaniken aus dem Online-Rollenspiel übernommen. So können Sie beispielsweise Haustiere zähmen, heranzüchten und ihnen Befehle geben, Rohstoffe für das Crafting sammeln, schmieden, kochen und jagen. Sie können Ihre Häuser und Lager einrichten und ausstaffieren, neue Gefolgsleute überzeugen und auf Missionen schicken, Landwirtschaft betreiben, fischen, sich als Hühner- oder Pferdedieb verdingen, in der Spielhölle versacken und sich mit vielen weiteren Aktivitäten die Zeit vertreiben.
Und natürlich können und sollen Sie die gewaltige, weitläufige und aus mehreren großen, abwechslungsreichen Gebieten bestehende Fantasy-Welt von Pywel erkunden. Die Erkundung ist dabei merklich einer der Fokuspunkte von Crimson Desert. Beim Durchstreifen, Durchreiten, Durchfliegen der gewaltigen Welt von Pywel finden Sie nicht nur neue Abenteuer, Mitstreiter und Crafting-Ressourcen, sondern auch wertvolle Ausrüstungsgegenstände und Upgrades für Ihren Charakter - über ein klassisches Level-System für Ihren Charakter wie in vielen insbesondere "westlichen" Rollenspielen verfügt Crimson Desert nicht.
Die Ausrüstung und Artefakte, die Sie verstreut in der Spielewelt finden können, sowie die Fähigkeiten bestimmen die Stärke Ihres Charakters. Dabei skalieren die Gegner nicht mit Ihrem Ausrüstungslevel respektive mit den Fähigkeiten Ihrer Spielfigur. Je besser Sie sich vorbereiten, je mehr und stärkere Ausrüstung Sie bei Ihren Streifzügen durch Pywel finden, desto leichter haben Sie es, sich gegen Ihre Widersacher zu erwehren.
In Crimson Desert übernehmen Sie die Rolle von Kliff Macduff, einem Mitglied der Graumähnen. Im späteren Verlauf des Spiels schlüpfen Sie außerdem in die Haut Ihrer Mitstreiter Damiane und Oongka. Die Fähigkeiten und Kampfstile der Charaktere unterscheiden sich relativ deutlich. Der Ork-Nomade Oongka ist ein sehr direkter, ehrlicher und aggressiver Kämpfer mit philosophischer Ader und geht bevorzugt mit gewaltigen Streitäxten auf seine Widersacher los. Damiane ist eine selbstbewusste, schnelle und geschmeidig-agile Kriegerin mit Fokus auf Ausweichen und harten Gegenschlägen und erwehrt sich auf Distanz mit Schießeisen ihrer Gegner. Kliff Macduff ist ein Allrounder, eine Mischung aus Geschmeidigkeit und Stärke.
Die englischen Stimmen (eine deutsche Synchronspur steht neben Englisch, Chinesisch und Koreanisch nicht zur Verfügung) sind von bekannten Sprechern besetzt. Kliff Macduff wird etwa von Alec Newman vertont, dessen raue Stimme unter anderem als Adam Smasher in Cyberpunk 2077, Dane in Elden Ring, Caz in Still Wakes the Deep oder Gideon in Vampire TMR: Bloodlines 2 bekannt ist. Damiane wird von Rebecca Hanssen vertont. Sie ist als Königin Meve aus der Witcher-Netflix-Serie bekannt, leiht darüber hinaus Olivia aus Dying: Light the Beast, Eve aus Stellar Blade und diversen weiblichen Charakteren in Baldur's Gate 3 und Dragon's Dogma 2 ihre Stimme.
Dem raubeinigen Ork-Philosophen Oongka verhilft Stewart Scudamore zu seiner Stimme. Er hat ebenfalls Sprechrollen in Baldur's Gate 3, ist als Ai Nengqi aus Wuchang: Fallen Feathers, Frank aus Dying Light 2, Calgar aus Space Marine 2 und Roper aus Still Wakes the Deep bekannt. Letzterer Sprecher ist in London geboren, hat wie die beiden anderen allerdings schottische Wurzeln - und wie viele Charaktere im Spiel einen breiten, schottischen Akzent.
Riesige Open-World, unzählige Möglichkeiten
Obwohl der Entwickler aus Südkorea stammt, ist das Design der Fantasy-Welt Pywel offenkundig an das europäische Mittelalter angelehnt. Dabei ist das Design eher an "klassische", farbenfrohe High Fantasy im Stile Tolkiens oder Dungeons & Dragons angelehnt, als an eine historisch akkurate Umsetzung wie in Kingdom Come: Deliverance oder den düsteren, von slavischer Mythologie durchzogenen Look eines The Witchers. Gewisse asiatische Einflüsse sind obendrein erkennbar.
Die riesige, mehr als 80 Quadratkilometer umfassende Open World ist zudem sehr zerklüftet und kommt mit einer hohen Vertikalität. Dass Sie häufig über sich windende Pfade navigieren müssen, um diverse Berge, Täler und Schluchten, Flüsse und Seen zu passieren, trägt abermals dazu bei, dass die Spielewelt ziemlich gigantisch wirkt; ein einfaches Durchqueren ist zu Fuß oder zu Pferde nur selten möglich. Allerdings können Sie auch klettern, Sie werden im späteren Spielverlauf obendrein magische Schwingen nutzen zum Gleiten und gar Drachenreiten können, um die ausschweifende Spielewelt, Täler und Berge geschwind zu durchreisen.
Die große, offene und detailliert ausgeschmückte Spielewelt ist definitiv ein Aushängeschild von Crimson Desert und wohl auch ein Grund für die gespannte Erwartungshaltung, mit der Spieler dem Open-World-Rollenspiel entgegenfiebern. Auch die grafische Darstellung ist gelungen. Dabei macht Crimson Desert allerdings einiges anders als "vertraute", "klassische", "Mainstream-"Open-World-Titel, spielerisch wie technisch. Was Crimson Desert bezüglich Gameplay-Mechaniken, Quest-Design, Nebenbetätigungen, Story und Inszenierung zu bieten hat, können Sie bei den Kollegen der PC Games erfahren, die sich ausführlich mit den spielerisch relevanten Themen auseinandergesetzt haben. Den umfangreichen Test von Crimson Desert finden Sie bei PC Games.
Wir konnten uns dagegen bereits sehr ausführlich mit der Technik des Spiels beschäftigen. Wie die Kollegen der PC Games wurden auch wir von der PCGH bereits früh mit Testzugängen ausgestattet. Mehrere Dutzend Stunden haben wir uns darauf mit Grafik, Raytracing, Effekten, diversen Auffälligkeiten und natürlich mit der Ray Reconstruction sowie AMDs Pendant, der Ray Regeneration, beschäftigt. Eins vorweg: Crimson Desert macht auch technisch einiges anders, nutzt Techniken, Raytracing sowie RR anders als viele bekannte Titel oder auch Engines wie die UE5 und weitere. Kommen wir also zur Technik.

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Alleine das Aktivieren von HGiG an meinen beiden LGs hat das Bild so deutlich verändert, daß eine Neueinstellung nötig war.
Denn selbst wenn 2 Geräte ein identisches panel nutzen, kann das Ergebnis durch verschiedene Herstellervorgaben für die Ansteuerung anders aussehen.
Das ist auch kein Hexenwerk:
Sind die Grundeinstellungen im OS und Gerät einmal erledigt, braucht man nur noch entsprechend die Optionen im Spiel einstellen.
Das dauert weniger lang, als Grafikeinstellungen oder Tastaturbelegungen einzustellen.
Nun auch dedizierte PC HDR settings:
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