Intel Core i7-12700 im Test: Von der Vergangenheit eingeholt

Im Test muss sich der non-K-Prozessor Core i7-12700 gegenüber seinen großen Brüdern und anderen Prozessoren aus der gleichen TDP-Klasse beweisen. Wir überprüfen dabei nicht nur die Leistung in 14 Spielen und 6 Anwendungen, sondern auch die Effizienz. Gelingt dem Core i7-12700 der Spagat zwischen Sparsamkeit und hoher Performance?

77
Test David Krausbauer Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Intel Core i7-12700 im Test: Von der Vergangenheit eingeholt
Quelle: PCGH

In der Regel erhalten Redaktionen wie unsere zuerst die K-Versionen der jeweiligen Test-Samples, bei Alder Lake waren das Core i9-12900K und Core i5-12600K. Aus der Perspektive von Intel ist es auch logisch, zuerst die besten Modelle ins Rennen zu schicken und so konnte uns nach kurzer Zeit vor allem der Core i7-12700K überzeugen. Zur CES 2022 wurden dann weitere, kleinere Prozessoren vorgestellt, die in der Regel mit weniger Features aufwarten und auf den ersten Blick weniger bieten. Einen davon, den Core i5-12400, haben wir bereits getestet. Heute folgt eine weitere CPU aus der zweiten Reihe: Intel Core i7-12700. Während der Tests sind wir auf einige interessante Unstimmigkeiten gestoßen, doch dazu bald mehr. Ohne "K" bedeutet, dass die CPU auf einen offenen Multiplikator verzichtet. Das gilt dann auch für das Pro-Kern-SMT, mit welchen man die SMT-Fähigkeit einzelner Kerne abschalten kann. Ansonsten entspricht ein Core i7-12700 in weiten Teilen einem Core i7-12700K.

Wir bedanken uns bei Zed Up für die Bereitstellung des Testmusters des Core i7-12700. Die CPU stammt aus dem Handel und war bei Ankunft versiegelt.
Intel Core i7-12700 im Test: Von der Vergangenheit eingeholt. (5) Quelle: PCGH Intel Core i7-12700 im Test: Von der Vergangenheit eingeholt. (5)

Intel Core i7-12700 im Test: Überblick

Ein Core i7-12700 verfügt über 8 Golden-Cove-Kerne mit 16 Threads und bietet zusätzlich vier Effizienz-Kerne. Wie schon i9-12900K und Co. wird auch der Sechskerner in Intel 7 gefertigt, was 10 nm entspricht. Intel betont jedoch, dass sich die neue Fertigung nicht mit der alten Bezeichnung vergleichen lässt. Der Basistakt beträgt bei den P-Kernen 2,1 GHz und bei den E-Kernen 1,6 GHz, der maximale Boost-Takt für einen Kern liegt bei 4,9 GHz und bei den E-Kernen generell bei 3,6 GHz. Die meiste Zeit jedoch werden Sie die Rechenherzen beim Spielen mit 4,5 GHz takten sehen. Die PBD (Processor Base Power) beträgt für non-K-CPUs klassische 65 Watt, die MTP (Maximum Turbo Power) beziffert sich im Fall des Core i7-12700 auf 180 Watt und liegt damit 10 Watt niedriger als beim i7-12700K.

Unterstützt werden sowohl DDR5-Speicher bis 2.400 MHz (DDR5-4800) als auch DDR4-Speicher bis 1.600 MHz (DDR4-3200). Sie haben dabei die Wahl zwischen Gear 1, 2 und 4. Damit ist der Teiler gemeint, der auf den integrierten Speichercontroller angewendet wird. Bei Gear 1 laufen Arbeitsspeicher und Speichercontroller synchron und bieten einen entsprechenden Leistungs-Boost. Gear 2 bedeutet die Hälfte der Taktfrequenz des Speichers und Gear 4 schließlich ein Viertel davon. Intel schafft damit eine breite Unterstützung vieler Arbeitsspeicher, egal ob Sie auf DDR4- oder auf DDR5-Speicher setzen.

Bezeichnung Kerne/Threads Max. Boost IGP RAM PBP/MTP in Watt
Core i9-12900K 16/24 (8P+8E) Bis zu 5,2/3,9 GHz Alder Lake GT1 (Xe) DDR5-4800 (SR) Gear 2/DDR4-3200 Gear1 125 (=241)
Core i7-12700K 12/20 (8P+4E) Bis zu 5,0/3,8 GHz Alder Lake GT1 (Xe) DDR5-4800 (SR) Gear 2/DDR4-3200 Gear1 125 (=190)
Core i7-12700 12/20 (8P+4E) Bis zu 4,9/3,6 GHz Alder Lake GT1 (Xe) DDR5-4800 (SR) Gear 2/DDR4-3200 Gear1 65/180
Core i5-12600K 10/16 (6P+4E) Bis zu 4,9/3,6 GHz Alder Lake GT1 (Xe) DDR5-4800 (SR) Gear 2/DDR4-3200 Gear1 125 (=150)
Core i5-12400 6/12 (6P, keine E-Cores) Bis zu 4,4 GHz Alder Lake GT1 (Xe) DDR5-4800 (SR) Gear 2/DDR4-3200 Gear1 65/117

Wie alle anderen Alder-Lake-CPUs auch, bringt ein Core i7-12700 die Unterstützung für PCI-Express 5.0 mit. Den IGP (Integrated Graphics Processor) hat Intel vom Vorgänger Core i7-11700 einfach übernommen, nennt ihn aber Alder Lake GT1 und taktet ihn mit maximal 1,50 GHz 200 MHz höher. Obwohl die Grafiklösung auf Intels hauseigene Xe-Architektur setzt, sollten Sie bei der Leistungsfähigkeit keine Wunder erwarten. Natürlich ist es nett, eine Notfall-Grafiklösung in petto zu haben, sollte die Haupt-GPU sterben. Der Core i7-12700 kommt mit 25 MiByte L3-Cache, einer über 50-prozentigen Steigerung gegenüber Core i7-11700/10700, was sich primär positiv auf die Spielleistung auswirkt.

Wer die CPU in der Box-Variante kauft, findet neben dem Prozessor den neuen Intel Laminar RM1, ein im Vergleich zum Vorgänger optisch ansprechender Kühler, dessen Leistung aber nach wie vor auf "damit die CPU überhaupt läuft" beschränkt werden kann. Neben SSE4.2, AVX2, GNA und DL Boost, welche die Leistung in Spielen und Anwendungen erhöhen, verfügt die CPU mit AES-NI, CET, MBE und Boot Guard auch zahlreiche Sicherheitsfunktionen. Natürlich sind auch die für die Virtualisierung wichtigen Befehlssätze VT-x/d/x EPT mit an Bord. Theoretisch verfügt Alder Lake S auch über AVX-512F, doch Intel überarbeitet aktuell den Mikrocode und entfernt das Feature, unser Test läuft damit ohne den Befehlssatz.

Intel Core i7-12700 im Test: Benchmarks (Spiele)

Das wichtigste Merkmal eines Prozessors ist die Performance. Wir prüfen die Leistungsfähigkeit einer CPU in 14 Spielen und 6 Anwendungen. Die ausgewählten Benchmarks fordern den Prozessor auf verschiedene Weise: Neben einer hohen Single-Core-Leistung ist vor allem die Multi-Core-Leistung sehr wichtig, die Speicher- und internen Latenzen spielen auch eine große Rolle. Wir betreiben jeden Prozessor innerhalb der Parameter, wie es der Hersteller vorgibt. Das gilt auch für die Powerlimits. Für die Vergleichbarkeit kommt für jede DDR4- und DDR5-Plattform jeweils der gleiche Speicher zum Einsatz.

Alle Mainboards, die zum Testen der Prozessoren zum Einsatz kommen, wurden vorher durch die Redaktion geprüft und basieren auf einem ausführlichen Auswahlverfahren. Die CPU-Wasserkühlung verhindert zu jeder Zeit ein temperaturbedingtes Heruntertakten des Prozessors. Als Grafikkarte kommt eine Asus TUF RX 6900 XT mit erhöhten Taktraten zum Einsatz. Durch Vorheizen umgehen wir temporäre Boost-Modi, welche nicht die zu erwartende Leistung in Spielen abbilden.

In der Regel spielt ein Core i7-12700 weit oben mit und legt sich mit einem Core i5-12600K und oft sogar mit einem Core i9-11900K an. Ebenso liegt die Performance zwischen der eines AMD Ryzen 7 5800X und eines Ryzen 9 5900X, was ordentlich ist. Allerdings verursacht so mancher Benchmark eine so hohe Multicore-Last, dass die Performance-Kerne wegen der geringen TDP von nur 65 Watt heruntertakten müssen. Bei Doom beispielsweise ging der Takt auf bis zu 3,8 GHz zurück, normalerweise beträgt der Boost-Takt 4,5 GHz. Noch viel heftiger ist die Angelegenheit bei Total War Troy. Dort nämlich wird jeder einzelne Kern mit nahezu 100 Prozent Last erdrückt. Das sorgt natürlich für eine hohe Leistungsaufnahme. Da ein Core i7-12700 aber dauerhaft nur 65 Watt verbrauchen darf, zwingt die TDP-Sperre die P-Kerne zum Heruntertakten.

Wir haben in Total War Troy schließlich nur noch 2,3 GHz auf den P-Kernen ausmachen können. Das erklärt den großen Fps-Unterschied zum i7-12700K. Letzterer ist nicht in Ketten gelegt und liegt somit rund 50 Prozent vor dem i7-12700. Doom Eternal und Total War sind aber eher als Ausnahme zu sehen, die meisten Spiele laufen ordentlich auf dem Zwölfkerner. Dennoch hat das einen faden Beigeschmack, wenn man bedenkt, dass OEMs diese CPU in Komplett-PCs ausliefern und in der Regel den beigelegten Boxed-Kühler verwenden. Da die CPU mit dem kleinen Kühler potenziell wärmer wird, steigt damit auch leicht die Leistungsaufnahme, was sich abermals negativ auf die Taktraten auswirkt.

Intel Core i7-12700 im Spiele-Index

Ab Werk liefert ein i7-12700 die Spielleistung eines Ryzen 9 5950X - bei einer TDP von 65 Watt. Das ist wirklich beeindruckend. Die Leistung liegt allerdings nur minimal über der eines Core i5-12600K, der auf nahezu die gleichen Taktraten zurückgreifen kann. Die zwei zusätzlichen P-Kerne bringen also kaum Mehrleistung und sorgen eher dafür, dass sich ein i7-12700 in sehr kernlastigen Situationen (wo mehr Kerne eigentlich vorteilhaft sind) wegen der geringen TDP heruntertakten muss. Die E-Kerne hingegen sorgen in jenen Szenarien für stabilere Frametimes, der Einfluss ist jedoch klein. Nichtsdestotrotz ist die Performance in Spielen als sehr gut zu bezeichnen und wir sehen keinen Grund, die CPU für reine Spiele-PCs nicht zu empfehlen. Der Prozessor hat jedoch ein anderes, großes Problem, welches erst bei Anwendungs-Benchmarks zum Vorschein kommt. Das schauen wir uns jetzt an.

Intel Core i7-12700 im Test: Benchmarks (Anwendungen)

Spätestens jetzt kommen wir in der Realität an. Spiele sind für moderne Prozessoren wie dem Core i7-12700 überhaupt kein Problem, doch die wahre Leistung einer CPU kommt erst bei dauerhafter Anwendungslast zum Tragen. Sie haben sich sicher schon durch die Benchmarks geblättert und dabei festgestellt, dass hier irgendetwas nicht stimmen kann. In Handbrake ist beispielsweise ein Core i5-12400 aus dem eigenen Hause schneller als ein i7-12700. Dabei verfügt der kleine i5 aber über satte sechs Kerne weniger. Wie kann das sein?

Wir haben es bei den Spiele-Benchmarks schon kurz abgerissen: Die klassische TDP-Klasse von 65 Watt, welche Intel schon seit sehr langer Zeit für non-K-Prozessoren verwendet, ist daran schuld. Es wollen nämlich nicht nur acht P-Kerne, sondern auch vier E-Kerne mit Strom versorgt werden. Bei Benchmarks mit langer Laufzeit wie Handbrake oder Blender konnten wir beobachten, wie die P-Kerne auf einen Takt von 1,0 GHz(!) herabfallen, damit die CPU die TDP-Grenze von 65 Watt einhalten kann. Die E-Kerne hingegen takten unbeirrt mit 3,4 GHz weiter.

Intel gibt den Basistakt der P-Kerne allerdings mit 2,1 GHz an. Das bedeutet, dass die CPU unter normalen Umständen nicht unter diese Taktfrequenz gerät. Einen Defekt schließen wir aus, denn wir konnten dieses Verhalten auf zwei grundverschiedenen Mainboards mit aktueller Firmware nachstellen. Das Problem lässt sich nur lösen, wenn Sie die TDP-Grenzen erweitern. Wir haben den i7-12700 testweise mit den Powerlimts des i7-12700K (190 Watt) betrieben. Dann taktet der Zwölfkerner auch unter Höchstlast immerzu mit 4,5 GHz auf den P-Kernen. Da es sich aber vorrangig um eine CPU für den OEM-Markt handelt und es bekannt ist, dass OEM-Boards mit begrenztem Funktionsumfang auf den Markt kommen, dürfen Sie als Käufer nicht davon ausgehen, dass Sie die TDP-Grenzen konfigurieren können, zumal das aus Sicht der Garantie ohnehin ein zweischneidiges Schwert sein dürfte. Allerdings gehört das auch nicht zu ihren Aufgaben als Käufer. Sie sollten davon ausgehen können, dass der Hersteller des Prozessors die Sorge trägt, dass die CPU später die angegebene Leistung erbringt. Und das tut sie nicht.

Intel Core i7-12700 im Anwendungs-Index

Wegen des oben beschriebenen Problems mit den Taktfrequenzen liegt die durchschnittliche Anwendungs-Leistung des Core i7-12700 nur auf dem Niveau jahrealter Achtkerner und gar nur neun Prozent über einem Core i5-12400. Ein fast drei Jahre älterer AMD Ryzen 7 3700X (mit einer TDP von 65 Watt) macht einen besseren Job in Anwendungen als der i7-12700. Auf Basis dieser Ergebnisse verwundert uns das Festhalten von Intel an der 65-Watt-Klasse, die auch schon beim Vorgänger Rocket Lake ursächlich für fehlende Performance unter Last war.

Beim PCGH-Test des Intel Core i5-11400F konnten wir dieses Verhalten nämlich auch schon beobachten. Mit einem aktuellen Vorsprung von nur sechs Prozent gelingt es dem Core i5-11400F kaum, sich vom Vorgänger i5-10400F abzusetzen. So ergeht es jetzt dem i7-12700, nur noch eine Nummer schlimmer, denn der Alder-Lake-Zwölfkerner unterliegt dem Vor-Vorgänger Core i7-10700K gar um 0,2 Prozent. Da wir keinen Fehler in unserer Konfiguration ausmachen konnten und das Problem mit den Taktraten reproduzierbar ist, geben wir eine Kaufwarnung heraus, sofern Sie die CPU zum Arbeiten verwenden möchten. Wir sind bereits mit Intel im Gespräch und werden diesen Artikel aktualisieren, sobald uns neue Informationen vorliegen.

77
  1. Seite 1 Intel Core i7-12700 im Test: Überblick/Benchmarks
  2. Seite 2 Intel Core i7-12700 im Test: Effizienz und Fazit
    • Kommentare (77)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gast1678576202
        Das mit dem Powerlimit ist doch jetzt nicht so schlimm, dass man es negativ aufzählt.
        Einfach XMP aktivieren fertig !

        Ein nicht übertakteter 5900x schafft so 21600 Punkte im cinebench, mein i7 12700 schafft 21710 punkte.
        Die E -Cores sind schon ok, die sollte man nicht so schlecht reden.
        Wie gesagt, kann dir nur den 12700 non K empfehlen und hast noch eine IGP wenn mal nötig.
        im 3DMark Time Spy Extreme - CPU benchmarkt, befindet meiner sich so bei 7450 Punkten.
        Adler Lake hat eine gute Architektur mit Luft nach oben , was ich zum AM4 Sockel nicht mehr sagen kann.
      • Von Gast1678576202
        Das mit dem Powerlimit ist doch jetzt nicht so schlimm, dass man es negativ aufzählt.
        Einfach XMP aktivieren fertig !

        Ein nicht übertakteter 5900x schafft so 21600 Punkte im cinebench, mein i7 12700 schafft 21710 punkte.
        Die E -Cores sind schon ok, die sollte man nicht so schlecht reden.
        Wie gesagt, kann dir nur den 12700 non K empfehlen und hast noch eine IGP wenn mal nötig.
        im 3DMark Time Spy Extreme - CPU benchmarkt, befindet meiner sich so bei 7450 Punkten.
        Adler Lake hat eine gute Architektur mit Luft nach oben , was ich zum AM4 Sockel nicht mehr sagen kann.
      • Von Edelhamster BIOS-Overclocker(in)
        Was den Arbeitsspeicher angeht, wenn du vor knapp fünf Jahren 3200/CL14 gekauft hast, bist du bis heute mehr als vernünftig dabei.
        DDR5 und so, ist nur teuer.
      • Von belle Volt-Modder(in)
        Auf jeden Fall ist der im Desktop neuartige, hybride Ansatz nicht ganz unproblematisch, angefangen mit den Kopierschutz-Problemen (wenn auch mittlerweile behoben).
        Bei PC-Empfehlungen beschränke ich mich derzeit gerne auf Budget-Lösungen mit Core i5 12400 / 12500 und 32 GB DDR4-RAM. DDR5-Arbeitsspeicher kostet noch immer recht viel und bringt dabei kaum Vorteile, vor allem bei diesen CPUs. Diese Leistung ist vollkommen ausreichend und man hat mehr Geld für eine Grafikkarte alá RTX 3060 (Ti) / RX 6700 XT übrig.
        Mit den sinkenden Preisen werden auch AM4-Ryzen wieder interessant. Die Plattform-Kosten sind für halbwegs ausgestattete Mainboards günstig und mittlerweile recht ausgereift (bis auf TPM vielleicht).
      • Von Olstyle Trockeneisprofi (m/w)
        2 Wünsche:
        1) Anwendungsbenchmarks ohne E-Kerne
        2) Stellungnahme von Intel zu dem Thema

        Wenn die E-Kerne die P-Kerne abwürgen klingt das am Ende schon mehr nach behebbarem Bug im Powermanagement als dauerhafter Einschränkung der Hardware.
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        Zitat von mospider
        Mein i9 12900k verbracht im Idle 2-4 Watt. In eurer Grafik sind es 24 Watt.
        Überhaupt decken sich die Verbräuche auch nicht ansatzweise mit anderen Tests, in denen die aktuellen Intel-CPUs effizienter sind als die Gegenspieler von AMD.
        PCGH testet anders als du. So einfach ist das.
        Schaust du einfach auf ein Tool, was angeblich die "wahren" Angaben zu einen CPU anzeigen können will?
        Und falls jemand anderer einfach ein Hardwareauslesegerät an die Steckdose klemmt und den Gesamt-Idle-Verbraucht abliest und dann auf 24 Watt kommt, dann sind das schon einmal 2 abweichende Faktoren.
        Außerdem sind Idle-Verbrauchswerte einen feuchten Fz wert, denn niemand startet einen PC, nur um dann stundenlang weg zu gehen.
        Und wer sich darüber schon aufregt, der darf gar keinen Intel Prozessor kaufen, der so oder so viel zu viel Strom frisst, oder aber seine Leistung wie hier dann beim 12700er stark drosseln muss, sobald man eine Anwendung startet.
        Ich finde es übrigens immer wieder köstlich, dass ein Teil der User hier PCGH unterstellen von Intel "gekauft" worden zu sein, während aber auch eben so viele meinen, man würde AMD absolut gesehen bevorzugen.
        Eigentlich kann man nur jedem empfehlen, sich mindestens eine zweite Meinung einzuholen, vor allem, wenn man mit der Art der Tests nicht einverstanden ist, oder sein Wunschprodukt nicht so gut abgeschnitten hat, wie vorher gedacht.
        Wenn man dann genau das attestiert bekommt, was man sich eigentlich auch kaufen will, soll man beruhigt zuschlagen und gut is.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk