Control: Nvidia DLSS-Support soll mehr Details und bessere Performance bringen
In Remedys Spiel Control kommt Nvidias Technologie Deep Learning Super Sampling zum Einsatz. Damit sollen nicht nur Raytracing-Effekte möglich sein, sondern auch Super Resolution. Mittels künstlicher Intelligenz werden so Details berechnet, obwohl die Grafikkarte eigentlich nur Artefakte ausgegeben hat. Dies soll zu einer besseren Performance bei scharfem Bild führen.
Laut Nvidia soll sich die Grafik bei Control mittels DLSS verbessern. Hierzu zählen Raytracing-Effekte und Super Resolution. Erstere sorgen für realistischere Beleuchtungseffekte. Wenn man beispielsweise vor einem Spiegel steht, dann kann man mit aktivierter Raytracing-Verschattung auch Dinge erkennen, die hinter der Protagonistin Jesse stehen. Die Super Resolution soll ein schärferes Bild auf den Monitor bringen. Hierbei wird beispielsweise in 720p gerendert und in Full-HD ausgegeben. Mittels künstlicher Intelligenz soll nun ein möglichst scharfes Bild bei zugleich hoher FPS-Zahl ausgegeben werden.
DLSS auf Basis von Analysen verbessert
Nvidia will seine Deep-Learning-Technologie durch Artefakte verbessert haben. Man habe festgestellt, dass bestimmte zeitliche Artefakte verwendet werden können, um Details in einem Bild abzuleiten, so der Grafikkartenhersteller. Es werden also Bildfehler genutzt, um verlorene Details auszufüllen. Hierzu soll der Algorithmus in der Lage sein, Bilddetails anhand von Artefakten wiederherzustellen. So kann der PC angeblich bis zu 75 Prozent schnellere Frameraten darstellen.
Voraussetzung für die Nutzung von DLSS
Um die Deep Learning-Funktion in Control aktivieren zu können, müssen bestimmte Hardwareanforderungen erfüllt werden. Zunächst muss eine Nvida RTX-Grafikkarte im PC verbaut sein, denn nur derartige Karten bringen die DLSS-Funktion mit. Daneben muss Monster Hunter World mindestens in einer Auflösung von 2560 x 1440 laufen. Softwareseitig müssen die aktuellste Version von Nvidias Game Ready-Treiber und das Spiel Control installiert sein. DLSS ist eine exklusive Funktion für die PC-Version des Third-Person-Shooters. Control ist ab sofort für PC, PS 4 und Xbox One erhältlich.
Ebenfalls lesenswert: Control im Technik-TÜV: Raytracing done right - mit heftigen Leistungskosten
Fakten zum DLSS-Support von Control:
- Remedys Action-Spiel Control bringt eine Unterstützung für Deep Learning Super Sampling von Nvidia mit.
- Ist eine entsprechende Nvdia Geforce RTX im PC verbaut, kann die Technologie genutzt werden. So steigt die FPS-Zahl und trotzdem soll das Bild scharf sein.
- Zudem werden Raytracing-Effekte in Control aktivierbar sein. Damit sind realistischere Beleuchtungsszenarien möglich.
- Control ist ab sofort für PC, PS 4 und Xbox One erhältlich.
Quelle: Nvidia

Da muss man an der Stelle auch mal mit dem Irrglauben aufräumen, dass Physix unter die Räder geraten sei. Das Gegenteil ist der Fall. Physix steckt heute in nahezu jedem Spiel. Quasi alle großen Game Engines setzen bei ihrer Physik Engine auf Physix. Erst recht, seit dem Physix Open Source ist. Man mag dazu im nVidia Treiber und in den Spielen keinen Schalter mehr finden, um das explizit einzuschalten, dennoch ist Physix geradezu omnipräsent. Das einzige, das in der Hinsicht von der Bildfläche verschwunden ist, ist das Marketing.
p.s.: Nicht das ich hier noch falsch verstanden werde. Ich finde RT sehr gut und ich finde es gut das Nvidia diese Technologie in den Markt brint, ich hoffe eben nur das ein Weg gefunden wird, dass alle davon partizipieren, denn wenn das ganze wieder propritär wird, könnte sich das entsprechend negativ auf die Verbreitung auswirken und das wäre nicht in meinem Interesse.
MfG
Das ändert aber leider nichts an solchen Szenen, die immer und immer wieder vorkommen:
Hier ist der Hintergrund kaum zu erkennen:
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Hier sieht man nur rot:
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Hier ist eine der vielen Szenen, die vollkommen überbelichtet und grell ist, was fast schon weh in den Augen tat:
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Hier wiederum ist die Spielfigur kaum zu erkennen:
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Genau wie hier:
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Hier der immer wieder auftretende milchige Schleier:
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Hier Schleier plus Pixelbrei:
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Die Kontraste und auch die Beleuchtung sind im Spiel für mich persönlich oftmals grausig umgesetzt und ich empfinde es deswegen visuell als wahnsinnig anstrengend, dieses Spiel zu spielen. Die großen hell/dunkel Kontraste mögen vielleicht "realistisch" daherkommen (was sie nicht sind), aber nicht immer ist "realistisch" gleichzusetzen mit "gut spielbar". Da sollte ein Entwickler schon einen vernünftigen Kompromiss finden.
Zudem sieht das Spiel oftmals nicht knackscharf, sondern so matschig oder milchig aus, das man meinen könnte, man bräuchte eine Brille.
Auch die Performance ist in meinen Augen nicht überzeugend. Die Grafikqualität als solches rechtfertigt - trotz Physik - den Leistungshunger mMn überhaupt nicht.
Nicht falsch verstehen: Das Spiel macht mir trotzdem Spaß. Es hätte sogar ein wirklich großes Spiel werden können. Unter dem Strich ist es aber aufgrund diverser spielerischer und technischer Defizite "nur" ein gutes, jedoch kein überragendes Spiel geworden.