AMD Ryzen 7 2700X: Test jetzt auch mit X470-Motherboard gesichtet
Schon vor ein paar Tagen hatte eine spanischsprachige Webseite einen ersten Test zum Ryzen 7 2700X veröffentlicht, allerdings noch mit einem Motherboard der aktuellen Generation. Das war zwar grundsätzlich kompatibel, aber BIOS-seitig noch nicht richtig auf die neuen CPUs abgestimmt. Nun liegt ein weiterer Test vor - mit X470-Motherboard.
Auch wenn der offizielle Verkaufsstart erst in wenigen Tagen erfolgt, hat die spanische Webseite El Chapuzas Informatico einen Test zum AMD Ryzen 7 2700X veröffentlicht. Das ist schon der zweite Test der Kollegen, jetzt allerdings mit einem (nicht näher ausgeführten) X470-Motherboard. Zuvor hatte man sich noch mit einem Modell der aktuellen Generation begnügt, mit dem die CPU grundsätzlich zusammenarbeit. Allerdings gab es BIOS-seitig noch Probleme. Etwa beim Arbeitsspeicher, der sich nur bis DDR4-2933 anheben ließ. Das scheint nun der Vergangenheit anzugehören.
Der aktuelle Test wurde mit einer effektiven Speicherfrequenz von 3.200 MHz durchgeführt, als Vergleichsbasis dienten erneut verschiedene aktuelle AMD- und Intel-Konstellationen, nicht dabei ist allerdings der Ryzen 7 1800X als bisheriges Spitzenmodell, sodass man, was AMD betrifft, nur mit dem Ryzen 7 1700X vergleichen kann. Der wird zwar in der Nomenklatur der Amerikaner vom Ryzen 7 2700X abgelöst, stellt aktuell aber nur das zweitschnellste Ryzen 7-Modell dar. Anzumerken ist auch, dass die Webseite Intels Coffee-Lake-Plattform mit 3600er RAM gebencht hat.
Teil des Tests sind sowohl Gaming- als auch Anwendungs-Benchmarks, in denen sich der neue Ryzen 7 durch die Bank gut schlägt, auch wenn er nicht immer die Spitzenposition erklimmt. Je nach Anwendung wird er unter anderem vom Core i7-8700K geschlagen. Tendenziell sieht es so aus, als liegen dem Ryzen insbesondere wieder mehrkernoptimierte Anwendungen, während die aktuelle Intel-Riege mit einer etwas besseren Pro-Kern-Leistung punktet.
Im Fazit der Kollegen kommt der Ryzen 7 2700X jedenfalls gut weg. Bemängelt wird allerdings, dass die CPU nicht mehr viele Taktreserven bietet und zu einem relativ hohen Preis angeboten wird. Das mache die Wahl zwischen dem neuen Ryzen und Intels aktuellen i7-Prozessoren nicht leicht. Den vollständigen, leider auf Spanisch veröffentlichten Test finden Sie bei den Kollegen von El Chapuzas Informatico. Die Benchmarks allerdings versteht man auch ohne entsprechende Sprachkenntnisse.
Quelle: El Chapuzas Informatico via Videocardz

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Das kommt aber wohl erst 2019, dieser "Tick mehr". Blöder Zeitpunkt für einen Neukauf halt, kurz vor den Intel 8Kernern, die ich schon noch gern mitgenommen hätte..
Wenn du neue Hardware brauchst dann kauf sie dir wenn es einen guten Deal gibt und fertig. Warten geht immer , lohnt aber nur selten