Jetzt mitmachen: Welche minimalen Fps sind bei Spielen noch wirklich spielbar?

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Jetzt mitmachen: Welche minimalen Fps sind bei Spielen noch wirklich spielbar?
Quelle: PCGH

Minimale Fps zeigen genauer als Durchschnittswerte, wie flüssig ein Spiel wirklich läuft. Doch welche Schmerzgrenze haben die PCGH-User?

Durchschnittliche Frameraten, die bekannten "Average Frames per Second", sind ein uraltes Maß dafür, wie schnell der Gaming-PC in Spielen ist. Für das subjektiv wahrgenommene Ruckeln sind minimale Fps aber die bessere Metrik. Doch warum? Und welche Schmerzgrenzen haben PCGH-User eigentlich?

Die Suche nach der Schmerzgrenze

PCGH macht jedes Jahr Abertausende von Benchmarkdurchläufen. Durchschnittswerte haben immer das Potenzial, für sich allein nicht die ganze Wahrheit zu vermitteln. Ein Beispiel: Sie spielen eine Stunde ihr Lieblingsspiel und 55 Minuten davon sind angenehm flüssig. Die fehlenden fünf Minuten sind aber so unangenehm ruckelig, dass Sie den Kampf gegen den Bossgegner versemmeln. Was bleibt da in Ihrer Erinnerung hängen, die "guten" 55 oder die "schlechten" fünf? Und wo liegen eigentlich diese Schmerzgrenzen bei den PCGH-Usern? Machen Sie bei unserer Umfrage mit - gerne mit Fokus auf Lieblingsspiele.

Aus diesem Grund bietet PCGH neben den durchschnittlichen Fps auch die minimalen Fps - in unseren Fall als P1-Perzentil. Diese Kennzahl beschreibt, wie stark die Leistung in kurzen Momenten einbricht - genauer gesagt, wie niedrig die Framerate in einem Prozent der langsamsten Einzelmessungen ausfällt. Im Unterschied zum arithmetischen Mittelwert bildet das P1-Perzentil die minimale Leistung ab, die während des Spiels für ein Prozent der Zeit erreicht oder unterschritten wird. Ein Beispiel: Liegt das P1-Perzentil bei 40 Fps, bedeutet das, dass in dem langsamsten Prozent aller gemessenen Frames die Bildrate nicht über 40 Fps hinauskommt.

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In einer Average-Darstellung würden diese kurzen Momente des Ruckelns "weggebügelt" - kurze Ruckler, die zumindest einige Male auftreten, fallen aber nicht mehr unter den Tisch und man bekommt eine präzisere Auskunft darüber, wie flüssig sich ein Spiel anfühlt. Einzelne, sehr seltene Minimalwerte bekommen mit der Methode auch keine übertrieben große Bühne.

Perzentil-Ranking bei PCGH

Sie möchten nicht nur die Perzentile von Grafikkarten wissen, sondern auch von Prozessoren? Dann studieren Sie gerne unseren CPU-Perzentil-Index, welcher die Leistungsdaten von derzeit 35 Prozessoren offenlegt.

PC Games Hardware berücksichtigt Perzentile bei CPU- und GPU-Benchmarks bereits seit vielen Jahren. Dabei zeigt sich regelmäßig ein interessantes Muster: Komponenten mit Leistungsreserven erreichen in der Regel ein höheres P1-Perzentil, selbst wenn der Fps-Durchschnittswert kaum steigt. Lastspitzen werden folglich besser abgefangen, wenn die GPU oder CPU schnell genug ist. Das Ergebnis ist eine gleichmäßigere Framerate (stabile Frametimes) ohne kurze Einbrüche - das Spielgefühl profitiert spürbar.


Mitmachen und kommentieren: Schmerzgrenze bei Minimum-Fps

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Promethea Komplett-PC-Aufrüster(in)
        um die 40 sind ausreichend. Den rest macht Framegeneration ja meistens.
      • Von Promethea Komplett-PC-Aufrüster(in)
        um die 40 sind ausreichend. Den rest macht Framegeneration ja meistens.
      • Von _Oskar_ Software-Overclocker(in)
        60 FPS sollten es meiner Meinung nach schon sein, gerade bei Single Player Games.
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