Qualcomm gegen x86: Schon bald soll es Milliardenumsätze im PC-Markt geben
Qualcomm will in fünf Jahren einen deutlich höheren Umsatz erreichen - und dafür unter anderem AMD und Intel Marktanteile im PC-Geschäft abknöpfen. Gleichzeitig liegen aber auch andere Geschäftsfelder im Fokus.
Der PC-Markt wird derzeit von der x86-Architektur und damit von AMD und Intel dominiert. Genau das will das Unternehmen Qualcomm, das bislang den Hauptumsatz im Smartphone-Geschäft macht, aber ändern. Cristiano Amon, der 2021 zum CEO von Qualcomm wurde, versucht seit seinem Antritt, diese Abhängigkeit zu reduzieren. Am Dienstag bekräftigte er dabei, dass bei dem Projekt auch der PC-Markt im Fokus liegt.
Hohe Ziele
Bis 2029 soll Qualcomm es demnach schaffen, jährlich einen um 22 Milliarden US-Dollar höheren Umsatz zu erwirtschaften. Vier Milliarden US-Dollar sollen dabei durch Chips für den PC-Markt, also für Notebook- und Desktop-Computer eingenommen werden. Und nachdem in ebendiesem Markt kein starkes Wachstum zu erwarten ist, müssten für diesen erzielten Umsatz andere Federn lassen - nämlich AMD und Intel. Mit dem genannten Umsatz dürfte grob ein Zehntel des Gesamtmarkts adressiert werden, worüber sich die beiden x86-Chipschmieden kaum freuen dürften. Dementsprechend ist wohl davon auszugehen, dass beide Unternehmen versuchen werden, Qualcomm auszubremsen. Passend dazu wurde vor einem Monat eine entsprechende Allianz gegründet, die x86 als Plattform relevant halten soll.
Zumindest momentan ist die Situation zwar noch entspannt, denn Qualcomms erste SoCs für den PC-Markt waren bislang kein großer Durchbruch. Aktuelle Schwachstellen wie etwa die Gaming-Performance könnten in den kommenden Jahren aber möglicherweise ausgemerzt werden. Dann wären ARM-Chips für viele Kunden im PC-Markt womöglich eine zunehmend attraktive Alternative. Vorausgesetzt natürlich, dass x86-Chips bis dahin nicht in anderen Kriterien an ARM vorbeiziehen können - beispielsweise durch eine bessere Fertigung oder Architektur.
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Eine zunehmende Etablierung im PC-Markt ist indes nicht das einzige Ziel von Qualcomm. Parallel will das Unternehmen auch im Automotive-Segment, bei Industrie-Chips sowie im VR-Markt wachsen. Auch eigene Datacenter-Produkte werden nicht ausgeschlossen. Zunächst will das Unternehmen aber auf anderem Weg durch KI profitieren: Das Unternehmen erwartet, dass die lokale Ausführung von neuronalen Netzen immer wichtiger werden wird - und will hier in Zukunft punkten. Was von all diesen Projekten dabei erfolgreich umgesetzt werden kann, ist aktuell allerdings noch unklar. Das werden die kommenden Jahre zeigen müssen.
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Quelle: CNBC via PC Games N

Und man hat versucht mit einem Design das effizienter war als die bisherigen x86 Chips in den Markt zu drängen.
Dann kam Lunar und jetzt spricht nix mehr für ARM
ARMs Vorteil, dass man günstiger als x86 die bessere Fertigung nutzt. Das war es auch schon und das erübrigt sich eben, sobald man in die Performanceklassen von x86 kommen will. Apples M4 ist so groß wie ein 9950x und das obwohl der zur Hälfte in N5 und zur Hälfte in N7 gefertigt wird, M4 dagegen schon in N3.
Effizienz ist halt nicht nur Verbrauch, sondern Leistung im Vergleich zum Verbrauch
Weil die im niedrigen Lastbereich endlich eine gewisse Effizienz an den Tag legen? ARM wird da eher am mangelnden Softwaresupport und den bescheidenen Emulationsmöglichkeiten leiden. Ansonsten ist Lunar Lake kein sonderlich relevantes Einzelthema, denn ARM kommt ja schon am Vorgänger nicht vorbei.
ARMs Vorteile (bzw die verfügbaren Chips, nicht die USA) waren bislang die Effizienz und der Preis.
Seit Lunar Lake ist klar, dass auch x86 enorm effizient sein kann, dafür kauft man sich also keinen ARM mehr
Weil die im niedrigen Lastbereich endlich eine gewisse Effizienz an den Tag legen? ARM wird da eher am mangelnden Softwaresupport und den bescheidenen Emulationsmöglichkeiten leiden. Ansonsten ist Lunar Lake kein sonderlich relevantes Einzelthema, denn ARM kommt ja schon am Vorgänger nicht vorbei.