Lunar Lake: Intel will AMD und Qualcomm im 3. Quartal bei KI abhängen
Intel hat als Antwort auf Microsofts Ankündigung der Copilot+ PCs mit Snapdragon X Elite seine neuen Lunar-Lake-Prozessoren näher vorgestellt, die die Konkurrenz ausstechen sollen.
Nachdem Intel bereits Anfang des Jahres einen Ausblick auf seine beiden neuen Prozessorgenerationen Arrow Lake (Desktop) und Lunar Lake (Mobile) für 2024 gegeben hatte, wurde letztere nun für das 3. Quartal angekündigt. In der Ankündigung wird dabei der Fokus deutlich auf die erhöhte KI-Performance der neuen Prozessoren, die Überlegenheit gegenüber der Konkurrenz und auf Effizienzverbesserungen gelegt.
Neben einer verbesserten CPU mit neuen P-Cores (Lion Cove) und E-Cores (Skymont) sowie einer GPU mit der neuen Xe²-Architektur soll die NPU (Neural Processing Unit) mehr als 45 TOPS (Tera Operations Per Second) in KI-Workloads und damit mehr als das Vierfache der 11 TOPS von Intels aktueller Vorgängergeneration Meteor Lake erreichen. Die IGP soll derweil zu 60 TOPS an KI-Leistung liefern, was einer 3,15-fachen Steigerung entspricht und Lunar Lake insgesamt mehr als 100 TOPS an KI-Gesamtleistung verpassen würde.
Quelle: Intel
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Lunar Lake: Intels Angriff auf AMD und Qualcomm
Wie Tomshardware berichtet, kommt Intels Lunar-Lake-Ankündigung im Fahrwasser von Microsofts kürzlich erfolgter Ankündigung der Copilot+ PCs für Windows 11. Zugunsten von Qualcomms neuem Snapdragon Elite X mit 45 TOPS NPU-Leistung waren Intel- und AMD-Chips hier außen vor gelassen worden, da hier noch keine konkreten Modelle mit Microsofts Mindestanforderung für KI-PCs von 40 TOPS vorliegen.
Die neuen Intel-Folien mit eigenen und teils vagen Benchmark-Angaben sehen Lunar Lake derweil bei der Leistung im KI-Bildgenerator Stable Diffusion 1,4-fach gegenüber Qualcomm im Vorsprung. Die GPU-Leistung im 3DMark TimeSpy soll bei 17 Watt gegenüber einem hauseigenen Meteor-Lake-Modell 1,5-fach höher ausfallen, während nicht-synthetische Gaming-Ergebnisse erfahrungsgemäß nicht so hoch ausfallen.
Quelle: Intel
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Basierend auf Intel-Schätzungen soll unterdessen auch die Core-Performance nicht näher beziffert höher ausfallen ("faster") als beim Snapdragon und einem Ryzen 7 8840U. Gegenüber letzterem soll auch die Leistungsaufnahme um bis zu 30 Prozent niedriger liegen und gegenüber dem Snapdragon Elite X um bis zu 20 Prozent.
Quelle: Intel
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Copilot+ PCs: Intel mit breitem Hard- und Software-Support
Gleichzeitig sieht sich Intel im KI-Wettstreit auch bestens beim Software-Support gewappnet: Im Rahmen des hauseigenen AI PC Acceleration Program arbeite man mit mehr als 100 unabhängigen Softwareanbietern zusammen, um "KI-PC-Erfahrungen für persönliche Assistenten, Audioeffekte, Inhaltserstellung, Spiele, Sicherheit, Streaming, Videozusammenarbeit und mehr zu verbessern".
Zum Launch von Lunar Lake im 3. Quartal soll es außerdem mehr als 80 neue Laptop-Designs von mehr als 20 Herstellern geben. Zusammen mit Meteor Lake will Intel so in diesem Jahr mehr als 40 Millionen KI-PC-Prozessoren ausliefern und so "KI-Leistung in globalem Maßstab für Copilot+ PCs" bieten.
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Ich für meinen Teil achte lediglich auf den CPU-Part.
Demnach fange ich dann schon mal an zu lachen.
Denn so geht Intels Auferstehung für mich schon mal in die Hose.