CES: Intel mit Ausblick auf Lunar Lake und Arrow Lake
Auf der CES hat Intel einen Ausblick auf Lunar Lake und Arrow Lake gewährt und den Fokus auf die Fortschritte beim Packaging gelegt. Die Prozessoren starten wohl noch dieses Jahr, aber es bleibt insgesamt recht vage.
Intel hat die CES 2024 in Las Vegas auch genutzt, um einen Ausblick auf kommende Prozessorgenerationen zu geben. Das sind Arrow Lake für den Desktop und Lunar Lake für Mobile. Man erwartet im Moment für die Produkte einen Intel-typischen Launch mit den Performance-Produkten im Herbst und der Mainstream-Ware zum Jahreswechsel - also auch der kommenden CES.
Der Fokus lag vorwiegend auf den Fortschritten beim Packaging, die Intel macht: Michelle Johnston Holthaus zeigte auf der Keynote einen Lunar-Lake-Chip im MX-Package mit MOP (Memory on Package), also (LPDDR5X-)Speicher auf dem Chip neben dem Compute-Die. Intel treibt Foveros weiter voran, kann Compute und Grafik-Die zu einem Tile zusammenfassen und Prozesse wie etwa Intel 20A und TSMC N3 kombinieren. Das gibt dem Team aus Santa Clara viel Flexibilität bei der Konfektion der Prozessoren.
So soll Lunar Lake im H- und U-Segment etwa Designs aus Meteor Lake übernehmen. Der von Michelle Johnston Holthaus gezeigte Chip, der Intel-Partnern schon vorliegt, ist eine 4+4-Konfiguration mit LPDDR5X-8533-Speicher. Laut Gerüchten kann Intel zwischen 8 und 32 GiB Speicher auf dem Package unterbringen. Gerade im Segment der Notebooks wird die Wahl des Speichers noch wichtiger, denn gesockelte Optionen werden immer weniger werden und die meisten Laptops haben schon heute verlöteten Speicher auf dem Mainboard. Mit MoP sind aber dann auch Designs mit gesockeltem RAM vom Tisch.
Lunar Lake soll zudem schon Xe² bekommen, also die Architektur, die auch auf Battlemage beim Grafikchip eingesetzt wird, während bei Arrow Lake weiter Xe verwendet wird. Lunar Lake bekommt zudem die zweite Generation NPU (Neural Processing Unit), nachdem das mit Meteor Lake eingeführt wurde. Intel verspricht die dreifache Leistung. Mit Arrow Lake soll die NPU dann auch am Desktop starten, während die P-Kerne auf Lion Cove und die E-Kerne auf Skymont aktualisiert werden. Hier wird die übliche IPC-Verbesserung im Vergleich zu Raptor Cove und Gracemont erwartet. Grundlegend architektonische Neugestaltungen sieht man aber wohl nicht. Damit dürften maximal 8 P-Kerne am Ringbus gesetzt sein. Manche glauben, dass Intel Meteor Lake mit einer 6+8-Konfiguration, Xe-LPG und NPU auf den Sockel LGA1851-Sockel als Mittelklasselösung bringt.
Für all das gibt es aber nicht mal ansatzweise eine offizielle Roadmap - sei es Prozessoren oder Grafikkarten. Alle Produkte dürften aber gegen Ende des Jahres allmählich veröffentlicht werden. Gerade auf dem Desktop spricht nichts gegen das bewährte Konzept, das eingangs erwähnt wurde.
Quellen: Intel, Techpowerup, Tom's Hardware
Es ist eher ungewöhnlich, dass es überhaupt Aussagen zur Performance gab so weit vor Veröffentlichung, was ein gutes Zeichen ist. Das macht man nur, wenn es wirklich eine drastische Verbesserung darstellt.
Ich glaube, AMD hat sogar noch überhaupt gar nichts zu Granite Ridge veröffentlicht.
Wieso sollte Zen5 eine Rechenleistung von 0 haben? Wäre nett, wenn du uns deine krude Logik mal erklären würdest.
Ansonsten hast du überhaupt die News und andere zu dem Thema gelesen und verstanden? Offensichtlich wohl nicht.
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intel wirbt hier mit einer dreifachen NPU Leistung - ich sehe übrigens nirgends wo AMD damit wirbt, dass Zen 5 dreimal so schnell sein wird aber egal - und wenn man damit wirbt sollte man auch einen Leistungsbereich nennen in dem man ungefähr landen möchte und darum ging es mir auch. Würden sie sich da wenigstens mit AMD vergleichen hätte man ja einen Anhaltspunkt...
Aber um inhaltliche Themen gehts dir ja nicht.
Ich glaube auch, dass Jesus Ostfriese war ...