Intel Nova Lake: Bis zu 16 P-Kerne und 32-Kerne? [Gerücht]
Zu Intel Nova Lake gibt es ein neues Gerücht, das bis zu 48 Kerne in den CPUs vermutet. Der Verfasser "Exist50" ist zumindest öffentlich ein eher unbeschriebenes Blatt, doch zahlreiche Leaker schenken ihm ihr Vertrauen.
Seit Ende des vergangenen Jahres hört die aktuelle Intel-Generation bei den Desktop-CPUs auf den Namen "Arrow Lake" und bringt eine Änderung der Nomenklatur mit sich: Statt des langjährigen "Core i"-Schemas hören die Prozessoren künftig auf eine "Core Ultra"-Modellbezeichnung. Nach der in Kritik geratenen 14. Generation konnte aber auch Arrow Lake keine Bäume ausreißen, sodass sich die Blicke nun auf den übernächsten Nachfolger richten, der unter dem Codenamen "Nova Lake" produziert wird.
Frühestens 2026 soll es mit den ersten Prozessoren aus dieser Nova-Lake-Generation so weit sein. Spezifikationen sind indes kaum bekannt, doch auf Reddit wurden im Zuge des jüngsten Intel-Finanzberichts erste mögliche Chip-Konfigurationen geteilt. Dieser Leak stammt vom Nutzer "Exist50".
Ob man diesem Gerücht Glauben schenken kann, bleibt angesichts eines Widerspruchs offen: Im Verlauf der Diskussion erklärt Exist50 nämlich auch, dass Intel die dedizierten Grafikkarten der Celestial-Generation eingestampft habe und dies bislang nicht zugibt - während die offizielle Kommunikation seitens des Unternehmens sich auf bestem Weg bei der Entwicklung sieht. Zumindest der als bekannte Leaker "9550pro" traut dem Braten und teilt das Nova-Lake-Gerücht auf der X-Plattform; ebenso wird Exist50 vom Leaker "Kepler_L2" als "sehr zuverlässig, wenn es um Intel geht" eingestuft.
Demzufolge soll Nova Lake eine Core-Konfiguration von "2× 8 + 16" haben. In einem weiteren Kommentar wird Exist50 genauer: So sollen die Desktop-Varianten von Nova Lake mit jeweils 8 P-Kernen und 16 E-Kernen auf zwei verschiedenen Dies arbeiten, sodass die gesamte Kernanzahl bei 16 Effizienzkernen und 32 Performancekernen liegen soll. Damit würde die Next-Next-Gen-Generation potenziell einen satten Sprung im Hinblick auf die Multithreading-Leistung liefern können. Weitere Konfigurationen beinhalten etwa die HX-Plattform, die auf acht P-Kerne und 16 E-Kerne setzen soll; die wesentlich sparsamere U-Plattform begnüge sich hingegen bei Nova Lake mit ausschließlich vier P-Kernen.
Wie kann Intel mit Nova Lake wieder in die Erfolgsspur zurückfinden? Über die Kommentarfunktion können Sie uns Ihre Meinung mitteilen. Zum Kommentieren müssten Sie auf PCGH oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine kostenlose Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln.

Steht und fällt eh mit der Architektur und dem Prozess.
NVL muss schneller und sparsamer werden und sich mit Zen 6 messen können
Man darf halt nicht vom aktuellen Design und Prozess ausgehen.
Intel hat ja schon zuvor 32 P Kerne verbaut
Zen6 ist gerüchteweise die erste CPU mit 12 Kernen pro CCD, bedeutet im Desktop wahrscheinlich ein 24-Kerner mit SMT.
Intel muss also zwingend mehr Kerne bringen da 8P+16E dafür nicht reichen. Das Compute-Tile zu verdoppeln ist da naheliegend (das teil selbst zu vergrößern hätte bei den kleineren Modellen den Nachteil, teure große Tiles teildeaktivieren zu müssen).
Und wenn am Ende dann AMD mit 48 Threads (24+SMT) gegen Intel mit 48 Threads (16P+32E ohne SMT) steht und beide die "übliche" Desktop-TDP von roundabout 250W max einhalten könnte das ein sehr interessanter Vergleich werden. Rein von der Masse her müsste (angenommen die IPCs bleiben ähnlich) Intel da deutlich gewinnen da SMT so viele "echte" Kerne nicht ausgleichen kann, allerdings spricht für AMD, dass derart viele physische Kerne im gleichen TDP-Korsett wahrscheinlich deutlich niedriger Takten müssen wenn alles voll ausgelastet wird und dann wirds wieder ausgeglichen.
Wir sind dann endgültig an einem Punkt angekommen wo die Herangehensweisen/Archtiekturen so weit voneinander weg sind, dass es nahezu ausschließlich auf die Art des Workloads ankommen wird wer hier schneller ist. Das ist für den geneigten Nerd einerseits interessant alleine der Technik wegen, andererseits extrem nervig weil die Performance dann nicht mehr sinnvoll in einem einzelnen Benchmarkbalken ausgedrückt werden kann und im Internet der himmelschreiende Blödsinn noch mehr ausarten wird.
Da jeder CPU Hersteller heutzutage Kerne belieig komplett abschalten kann beim nichtstun ändert das Vorhandensein von mehr ungenutzten Kernen auch nichts an Boosttaktraten von genutzten Kernen.