Performance-Boost für Arrow Lake: Ernüchternder Nachtest - kommt da nicht noch mehr?
Ein Nachtest mit allen Intel-Optimierungen für Arrow Lake zeichnet ein durchwachsenes Bild. Im Extremfall gibt es deutlich mehr Leistung - aber nicht immer.
Die Ende Oktober vorgestellten Intel-Prozessoren vom Typ Core Ultra 200 - Codename Arrow Lake - lieferten in den zeitgleich veröffentlichten Tests ein eher durchwachsenes Bild ab. Bei der Effizienz gab es einen großen Sprung und auch die Anwendungsleistung kann sich sehen lassen. In Spielen hing die neue Generation aber nicht nur hinter AMD, sondern auch hinter den eigenen Vorgängern zurück.
Nicht langsamer statt schneller
Intel reagierte schnell und kündigte insgesamt fünf Patches an, die per UEFI- beziehungsweise Windows-Update verteilt werden sollten. Inzwischen ist dabei zumindest für das Asus ROG Maximus Z890 Hero auch die letzte bislang angekündigte Aktualisierung, die Mikrocode-Version 0x114, erschienen. Mit ebendieser - und allen anderen Optimierungen - hat die Website Techpowerup dabei jüngst einen kurzen Nachtest veröffentlicht. Im Vergleich zu den ursprünglichen Resultaten gibt es dabei zwar teils einen deutlichen Performance-Boost, das Ganze hat aber einen Haken.
3D Center hat die Ergebnisse des reduzierten Benchmark-Parcours zusammengefasst und trotz einzelner, drastischer Leistungssteigerungen - beispielsweise im Programm Avast Antivirus - ändert sich am Gesamtbild nur wenig. Vergleicht man Arrow Lake mit allen Updates mit dem Release-Stand auf Windows 11 24H2, gibt es in Anwendungen ein durchschnittliches Plus von knapp zwei Prozent. In Spielen sieht es hingegen deutlich besser aus, dort lässt sich eine Fps-Steigerung um knapp zehn Prozent beobachten. Ebendiese tritt aber eben nur im Vergleich mit einem frisch installierten Windows 11 24H2 ohne Patches auf. Vergleicht man das fertig gepatchte Windows 11 24H2 mit allen von Intel gemachten Optimierungen mit Windows 11 23H2, so gibt es in Spielen hingegen keinen messbaren Leistungszuwachs.
Der recht kleine Testparcours von neun Anwendungen und sechs Spielen spricht damit dafür, dass Intel durch die Optimierungen nur die Performance-Schwäche unter Windows 11 24H2 ausmerzen und die Leistung auf das Niveau von Windows 11 23H2 anheben konnte. Tester, die - wie PCGH - von vornherein mit dieser Windows-Version gearbeitet haben, haben damit wohl schon von Anfang an ein recht gutes Bild der Performance gezeichnet. Lediglich Berichte, die Windows 11 24H2 nutzten, haben insbesondere die Gaming-Leistung von Arrow Lake vermutlich unterschätzt.
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Sollte sich dieses Bild auch mit weiteren Benchmarks nachzeichnen lassen, würde von Intels Arrow-Lake-Optimierungen am Ende wohl wesentlich weniger übrig bleiben, als sich viele erhofft haben. Mehr dazu dürfte man wohl im Januar erfahren, wenn Intel weitere Arrow-Lake-Prozessoren veröffentlichen wird und sich diese in ausführlichen Tests stellen. Falls auch dann kein nennenswerter Leistungszuwachs zu beobachten ist, dürfte die kurzfristige Hoffnung auf starke Gaming-CPUs von Intel hingegen nachlassen, bis eine Nachfolgegeneration bevorsteht.
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Quelle: 3D Center / Techpowerup

Effizienz ist echt toll. Aber vlt. Hätte man da nicht ganz so heftig runter regeln sollen.
Die Effizienz ist ja trotz allem immer noch besser und hätte man vlt. Doch etwas mehr Saft gegönnt.
Naja aber ohne Hyperthreading geht ja grad im Multithreading und in Gaming Bereich viel Leistung flöten.
Daher seh ich auch ehrlich gesagt kein Gewinn mehr für die Core Ultra Serie...
Ich hab ja schon mal gesagt, Leistung nur mit Software und KI hoch zaubern ist halt nicht.
Die 40MB L2 cache wo keiner nach fragt, damit könnten die grad in 4k auflösungen ein rausholen und gar gegen einen 9800X3D gewinnen.
Weil ein unlimitierter 14900KS sticht manchmal sogar bis zu 5 FPS hevor in dieser auflösung.
Aber naja...
Die CPU ist nicht unwichtig, aber dann doch nicht so wichtig, als dass man jetzt alle 2 Jahre upgraden muss.