Intel Core 14000 nur ein Refresh?: Gigabyte bringt Support per UEFI-Update
Gigabyte hat neue UEFI-Updates veröffentlicht und die eigenen Sockel-1700-Mainboards damit für Intels nächste Prozessorgeneration vorbereitet. Da Meteor Lake auf den Sockel 1851 setzen soll, dürfte es sich bei Core 14000 damit wohl nur um einen Refresh von Raptor Lake handeln.
Eigentlich soll mit Intels Meteor Lake bis zum Jahresende eine neue Prozessorgeneration, die die aktuellen Raptor-Lake-Prozessoren ablöst. Zumindest im Desktop könnte es bis dahin aber noch etwas länger dauern: Nachdem es schon im März Gerüchte über ein Überspringen von Meteor Lake gab, deuten UEFI-Updates von Gigabyte in dieselbe Richtung.
Core 14000 als Refresh
In den letzten Tagen veröffentlichte das Unternehmen einige Aktualisierungen für Mainboards mit Intels aktuellem Sockel 1700, beispielsweise für das B660M Aorus Elite DDR4. Einerseits wird damit eine kürzlich entdeckte Sicherheitslücke geschlossen, doch darüber hinaus sollen sich die neuen UEFI-Versionen auch explizit für die nächste Generation an Intel-Prozessoren eignen. Meteor Lake ist damit aber nicht gemeint, denn für diese Generation ist der neue Sockel 1851 vorgesehen. Stattdessen dürfte es wohl eher um einen Refresh der aktuellen Raptor-Lake-Generation handeln, der dann wohl als Core 14000 auf den Markt kommt.
Die aktuellen Core-13000-Modelle sind erst letzten Oktober erschienen, ein Refresh wäre damit erst diesen Herbst zu erwarten. Dadurch dürfte dieser aber wiederum nur notwendig werden, wenn in diesem Jahr keine Meteor-Lake-Prozessoren für den Desktop erscheinen. Eine Verschiebung der neuen Generation muss das aber nicht zwangsläufig bedeuten. Es wäre beispielsweise denkbar, dass Intel die nächste Generation vorerst nur im Notebook-Segment auf den Markt bringen will. Eine derartige Koexistenz würde allerdings die Benennung vor Herausforderungen stellen: Würde man beispielsweise Meteor Lake im Notebook und den Raptor-Lake-Refresh im Desktop als Core 14000 auf den Markt bringen, könnte das für Verwirrung sorgen.
Passend zum Thema: Neue Intel-CPUs: Deutlich mehr Kerne und höhere Performance in der Gen 15 [Gerücht]
So oder so dürfte es durch Gigabytes UEFI-Update sehr wahrscheinlich sein, dass Desktop-Kunden noch länger auf Meteor Lake warten müssen. Und unabhängig davon, ob der Raptor-Lake-Refresh nun als Core 13000 oder Core 14000 auf den Markt kommt, sieht es damit für Neuerungen in CPU-Markt vorerst mäßig aus. Schließlich gab es auch bei AMD bereits Gerüchte, dass dieses Jahr nur ein Refresh zu erwarten ist.
Quelle: Gigabyte via Videocardz

Aber wenn das so ist, freue ich mich mit ein ASUS Z690 Prime P.
Ausschließlich darauf basierend kann man nur keine Kaufentscheidung treffen.
Ebenso bei einem Auto, denn Design, Extras, Bequemlichkeit etc. sind eben wieder nicht vergleichbar.
Muss er nicht, kann er nicht. So wenig wie bei anderen Geräten. Dafür gibt's dann Benchmarks, was ja auch nichts anderes heißt als Leistungsschau.
Wie bei anderen Geräten ebenfalls muss man sich eben belesen. Als könnte ich beim Herd, beim Kühlschrank, beim TV oder beim Auto an der Modellnummer irgendwas ablesen könnte. Da muss ich mich auch vorm Kauf belesen.
Ich kaufe, wie gesagt, CPUs. Nach Leistung.
Die Leistung ist nie an der Kennzahl oder dem Namen ablesbar (jaja, die verhältnismäßige Einordnung im Herstellerportfolio schon, aber auch die juckt mich nicht).
Ich weiß aber auch, auf was ich mich bei der Technik einlasse.
Ich hatte das Beispiel mit dem Lenovo Yoga 7 erwähnt. Das ist ein tatsächliches, konkretes Beispiel aus der Familie.
Das Notebook war interessant und Sie hatte nach Tests gesucht und auch gelesen und sich dafür entschieden, dass das Notebook "passt". Sie hat gesehen, dass "eins mit Intel und eins mit AMD" gibt, wobei "das AMD-Notebook leiser ist und der Akku länger hält". Vor allem der Akku ist ihr besonders wichtig. Das es unterschiedliche Speicherausstattungen gibt, hatte sie tatsächlich gesehen und berücksichtigt.
Jetzt gab es das AMD-Gerät in der gewünschten Speicherausstattung im Angebot. Auf den ersten und zweiten Blick alles identisch, bis auf die Bezeichnung der CPU.
Zum Glück ist ihr das kurz nach der Bestellung aufgefallen und sie hat noch mal nachgefragt. Das bestellte Gerät war eines mit einem Ryzen 5000, die tollen Tests mit der langen Akkulaufzeit aber alle vom Ryzen 7000.
Die Bestellung wurde dann storniert.
Hätte schon eine CPU mit dem neuen Namensschema drin gesteckt, wäre ihr das nicht aufgefallen.
Die Enttäuschung aber sehr groß gewesen, wenn der Akku schon nach 5 Stunden platt ist, anstatt der erwarteten 10 Stunden.
Aber das weiss ich und kauf nicht einfach irgendwas. Ich würde wohl vorm Kauf etwas Fachpresse lesen.
Irgendwo im Kaufvertrag steht dann aber in einer codierten Nummer, dass ich eigentlich ein 15 Jahre altes Modell gekauft habe. Da wäre ich dann doch schon angepisst...
Ist auch nervig, leider nicht verboten und dennoch passiert: nichts.
Aber ich verstehe deinen Punkt.
Das macht es meiner Meinung nach aber nicht besser.
Sorry, ich schweife schon wieder ab. Aber mich regt so etwas halt auf, weil ich ähnliches schon zu oft gesehen habe.
Bei einem Display sind die angegebenen technischen Daten (Diagonale, Auflösung, Wiederholfrequenz, Reaktionszeit, etc.) vergleichbar. Bei einem Motor (Ps/Kw, Nm, Verbrauch, etc.) ebenso.
Da ist die "Generation" letztendlich nicht das entscheidende.
Ausschließlich darauf basierend kann man nur keine Kaufentscheidung treffen.
Ebenso bei einem Auto, denn Design, Extras, Bequemlichkeit etc. sind eben wieder nicht vergleichbar.
Ein 10 Jahre alter FX-6200 ist, trotz dessen er ebenfalls 6 Kerne und 3.8Ghz Base Clock hat, nicht mit einem Ryzen 7600 vergleichbar.
Daher stimmt zwar deine Aussage "Den Kunden interessiert die Leistung, nicht wie diese erreicht wird."
Aber dazu muss der Kunde die Leistung auch "bestimmen" können.
Ich kaufe, wie gesagt, CPUs. Nach Leistung.
Die Leistung ist nie an der Kennzahl oder dem Namen ablesbar (jaja, die verhältnismäßige Einordnung im Herstellerportfolio schon, aber auch die juckt mich nicht).
Aber das weiss ich und kauf nicht einfach irgendwas. Ich würde wohl vorm Kauf etwas Fachpresse lesen.
Und was soll passieren? Nichts. Genauso wie man nicht sicher rausbekommt ob man SR oder DR RAM kauft oder einseitig oder zweiseitig bestückten.
Ist auch nervig, leider nicht verboten und dennoch passiert: nichts.
Nochmal: Ja, ich bin der Meinung der Unwissende Laie wird wo möglich über den Tisch gezogen. Bei der Modellnummerierung von Intel oder AMD sehe ich aber weder besonders großes Potential für diese "Masche" noch eine besonders starke Ausprägung des Phänomens.
Aber ich verstehe deinen Punkt.