Details zu Arrow Lake und 800er-PCH: Meteor Lake wohl gestrichen

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Details zu Arrow Lake und 800er PCH: Meteor Lake wohl gestrichen
Quelle: Intel

Es gibt neue Details zu Arrow Lake und dem PCGH der 800er-Serie. Die ersetzen laut den Informationen von Benchlife Meteor Lake komplett. Im ersten Halbjahr 2024 soll es losgehen.

In der Gerüchteküche tauchen immer mehr Hinweise dafür auf, dass Arrow Lake die nächste wichtige Desktop-Plattform von Intel wird. Meteor Lake scheint zunehmend vom Tisch zu sein und vielleicht kommt als Lückenfüller noch ein Raptor-Lake-Refresh. Benchlife meldet, dass es Änderungen in der Produktplanung geben soll und an die Stelle von Meteor Lake rückt Arrow Lake; zusammen mit dem PCH der 800er-Reihe. Die Plattform, das ist schon länger klar, wird den Sockel zu LGA1851 wechseln. Damit einher geht Support für DDR5-6400 und maximal 48 GiB pro Modul Hauptspeicher.

Der Quelle zufolge wird Arrow Lake-S eine maximale 8P+16E-Kernkonfiguration beibehalten, während die 6P+16E-Konfiguration für MTL-S gestrichen werden soll. Zu Letzterem flammten vor einigen Wochen noch mal Gerüchte auf. Laut Benchlife ist das Thema aber nun vom Tisch.

Details zu Arrow Lake und 800er PCH: Meteor Lake wohl gestrichen (1) Quelle: Benchlife Details zu Arrow Lake und 800er PCH: Meteor Lake wohl gestrichen (2) Quelle: Benchlife

Benchlife geht auch beim PCH (Plattform Controller Hub) ins Detail und erwartet vier Chips: Z890, B860 sowie H870 und H810. W880 und Q870 sollen gestrichen worden sein und hätten Workstations und Commerce bedienen sollen, indem sie auch vPro unterstützen. Der Z890 soll 60 HSIO-Kanäle unterstützen; 26 von der CPU und 34 vom PCH. B860 hat demnach noch 44, H810 noch 32 Kanäle. Z890, W880 und Q870 sollen mit 8 DMI 4.0 angebunden sein, B860 und H810 mit 4 DMI 4.0.

Arrow Lake soll nun im ersten Halbjahr 2024 erscheinen. Wie immer gilt, dass all dies Gerüchte sind und im Fahrplan von Intel scheint einiges an Spiel zu sein, sodass sich Dinge weiter ändern können. Was bei Benchlife im Artikel für Aufmerksamkeit sorgt, ist das Wörtchen "umbenannt". Am Ende spielt der Name aber auch keine Rolle, sondern das Produkt und da scheint sich in den Kernzahlen wenig tun: 8 + 16 CPU-Kerne mit einer wohl identischen IGP (64 CU) bei insgesamt 125 Watt TDP. Fällt Meteor Lake weg, wird Arrow Lake dann offenbar die erste Desktop-CPU, bei der die IGP per Foveros Packaging ergänzt wird.

Quelle: Benchlife

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    • Kommentare (52)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von gerX7a
        Ein "Konter" ist relativ, aber eigentlich war ja schon lange abzusehen, dass da nichts direkt folgen würde, denn RPL ist ja gerade erst mal vor wenigen Monaten gelauncht worden. Und bei der aktuellen wirtschaftlichen sowie Marktlage allgemein ist auch fraglich ob Intel hier frühzeitig ein komplexes und teueres Design neu in den Markt bringen will, während der Markt in nächster Zeit eher absehbar zögerlich reagieren wird, selbst wenn es ein sehr gutes Design werden sollte. AMD kämpft ja gleichermaßen diesbezüglich und muss nicht umsonst Preise senken und mit zusätzlichen Anreizen arbeiten um die neue AM5-Plattform unters Volk bringen zu können.
        Aus dem zeitlichen Abstand lässt sich nichts ableiten, zumal von RPL weiterhin keine Änderungen bekannt sind, die über eine Voll-Implementation von Golden Cove und geänderte Taktraten hinausgehen. Leute, die es besser wissen sollten, hatten mir gegenüber von 18 Monaten Marktpräsenz für ADL und RPL als Respin zusammen gesprochen. Es war also vermutlich tatsächlich geplant, dass RPL nach einem relativ kurzen Verkaufszeitraum durch MTL abgelöst (oder ergänzt) wird, aber offensichtlich hat man diese Pläne grundlegend geändert.

        In Anbetracht dessen, dass man in die aktuelle Marktlage gestolpert ist, wird das aber nicht auf wirtschaftliche Überlegungen zurückgehen. Hätte MTL dieses Frühjahr oder spätestens diesen Herbst auf breiter Front in Verkauf gehen sollen, müsste die Produktion bei TSMC längst anlaufen und die zugehörigen Verträge wären im letzten Jahr geschlossen worden – zu einem Zeitpunkt, zu dem Intel noch vollmundig Wachstum versprochen hat. Dass sie trotzdem nicht auf Raptor Lake gesetzt haben, den sie gegen X3D und Phoenix definitiv gut gebrauchen könnten, hat gemäß zahlreicher Leaks einen viel banaleren Grund: Sie können es nicht. Der "one year after ADL"-Intel-4-Prozess hat, genau wie 10 nm zuvor und 14 nm davor, offensichtlich mal wieder massive Probleme mit der Taktbarkeit und Intel muss sich, trotz Verschiebung, erst einmal auf in dieser Hinsicht genügsame Mobile-Prozessoren beschränken.

        So gesehen können wir froh sein, dass Intel 3 ganz aus der Desktop-Roadmap gestrichen wurde – und gespannt, ob es bei Intel 20A zur Abwechslung mal wieder reibungslos läuft.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von gerX7a
        Ein "Konter" ist relativ, aber eigentlich war ja schon lange abzusehen, dass da nichts direkt folgen würde, denn RPL ist ja gerade erst mal vor wenigen Monaten gelauncht worden. Und bei der aktuellen wirtschaftlichen sowie Marktlage allgemein ist auch fraglich ob Intel hier frühzeitig ein komplexes und teueres Design neu in den Markt bringen will, während der Markt in nächster Zeit eher absehbar zögerlich reagieren wird, selbst wenn es ein sehr gutes Design werden sollte. AMD kämpft ja gleichermaßen diesbezüglich und muss nicht umsonst Preise senken und mit zusätzlichen Anreizen arbeiten um die neue AM5-Plattform unters Volk bringen zu können.
        Aus dem zeitlichen Abstand lässt sich nichts ableiten, zumal von RPL weiterhin keine Änderungen bekannt sind, die über eine Voll-Implementation von Golden Cove und geänderte Taktraten hinausgehen. Leute, die es besser wissen sollten, hatten mir gegenüber von 18 Monaten Marktpräsenz für ADL und RPL als Respin zusammen gesprochen. Es war also vermutlich tatsächlich geplant, dass RPL nach einem relativ kurzen Verkaufszeitraum durch MTL abgelöst (oder ergänzt) wird, aber offensichtlich hat man diese Pläne grundlegend geändert.

        In Anbetracht dessen, dass man in die aktuelle Marktlage gestolpert ist, wird das aber nicht auf wirtschaftliche Überlegungen zurückgehen. Hätte MTL dieses Frühjahr oder spätestens diesen Herbst auf breiter Front in Verkauf gehen sollen, müsste die Produktion bei TSMC längst anlaufen und die zugehörigen Verträge wären im letzten Jahr geschlossen worden – zu einem Zeitpunkt, zu dem Intel noch vollmundig Wachstum versprochen hat. Dass sie trotzdem nicht auf Raptor Lake gesetzt haben, den sie gegen X3D und Phoenix definitiv gut gebrauchen könnten, hat gemäß zahlreicher Leaks einen viel banaleren Grund: Sie können es nicht. Der "one year after ADL"-Intel-4-Prozess hat, genau wie 10 nm zuvor und 14 nm davor, offensichtlich mal wieder massive Probleme mit der Taktbarkeit und Intel muss sich, trotz Verschiebung, erst einmal auf in dieser Hinsicht genügsame Mobile-Prozessoren beschränken.

        So gesehen können wir froh sein, dass Intel 3 ganz aus der Desktop-Roadmap gestrichen wurde – und gespannt, ob es bei Intel 20A zur Abwechslung mal wieder reibungslos läuft.
      • Von IICARUS
        Zitat von Blechdesigner
        sondern wie gesagt, wir reden aneinander vorbei
        Das wird auch der Fall sein, denn er schreibt ja selbst, dass es von seinem Board kommt.
        Das Board hält sich daher nicht an die Intel Vorgaben und setzt ein eigenes OC an. Denn 6 GHz auf alle Kerne ist OC, ganz gleich ob dieses selbst gesetzt wurde oder das Board selbst dabei seine Finger im Spiel hat.

        Siehe:
        Zitat von Showstopper2403
        Nochmal bei meinem Gigabyte aorus Master war das schon so eingestellt vom BIOS....
      • Von Blechdesigner Volt-Modder(in)
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        Du solltest mal meine Beiträge ganz genau lesen, verbiege tue ich nichts, sondern wie gesagt, wir reden aneinander vorbei, aber anscheinend hilft dir nich einmal die Erklärung dazu weiter.

        Das was du hier leistet nennt man Troll-Arbeit, weder Fakten noch Beweise machen hier die Runde, sondern nur heiße Luft.

        Wie schon gesagt, nochmal, falls auch noch nicht alle dem mehr folgen können, es gibt derweil keine CPU seitens Intel(So1700) die Out-of-the-Box 6GHz Allcore via Spezifikation macht.
      • Von IICARUS
        Was er meint ist, dass Default mit Mainboards nicht immer was mit der Vorgabe seitens Intel zu tun hat.

        Beispiel:
        Ein 9900K hätte ein Turbo Boost bis 5 GHz anliegen haben dürfen und mit Last auf alle Kerne nur noch 4,7 GHz auf alle Kerne aufbringen müssen. Trotzdem haben manche Mainboards darauf 5 GHz auf alle Kerne gemacht. Entsprechend fiel dann auch die Leistungsaufnahme und die Temperaturen höher aus.

        Mein MSI Edge DDR4 z690 Board hält sich an die Vorgaben von Intel.

        Der Turbo Boost liegt bei 5,8 GHz mit zwei Kerne an und mit Last auf alle Kerne sind es 5,5 GHz. Jedoch wird kein Limit gesetzt oder besser gesagt, es wird nach der Kühlung gefragt und selbst mit der Luftkühlung würde die Leistungsaufnahme als Limit immer noch zu hoch angesetzt sein. Wähle ich Wasserkühlung aus, dann wird ein Limit mit 4096 Watt gesetzt, was wiederum Vollgas bedeutet.
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      • Von Showstopper2403 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Blechdesigner
        Ja bin ich auch, ich rede von Spezifikationen und du von OC, das beinhaltet auch irgendwelche Implementirungen Seitens der Boardhersteller in ihrem Bios/UEFI.
        Achso ist das....
        Jetzt biegst du dir die Wahrheit zurecht...

        Na wenn du damit besser schlafen kannst von mir aus....

        Fakt ist das jeder ein anderes Ergebnis erzielen kann wenn die Kühlung anders ist....

        Aber naja was solls du bist ja "der experte"

        Ich bin daraus und verschwende keine Zeit mit solchen Besserwisser wie dir...
        Zitat von Dr1val
        Das ist heftig. Bei der Spannung schaffe ich gerade einmal 5,1 GHz allcore mit meinem i9-10900K und da ist sogar HT deaktiviert (10c/10t), allerdings Prime95-stabil.

        Hier zockt einer mit 6,3GHz allcore (HT deaktiviert) Diablo IV:
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        Wüsste zu gerne, was der für eine Spannung anliegen hat dabei. Das ist ja brutal, muss ja quasi ein "God-Bin" sein. Der ist übrigens auch vertrauenswürdig (HWbot-Mitglied, hat viele RAM-OC-Videos online, mit Handy abgefilmt, etc.).

        Wenn man sich sein Setup anschaut und was der für Aufwand betreibt, ist das aber auch kein Wunder, dass das möglich ist:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]


        Ich hoffe, dass wir bei Arrow Lake die 6 GHz allcore im undervolteten Zustand sehen können. Sollte ja mit dem Node-Shrink so langsam möglich werden.
        Der 12900k war schon super mit seinen 5,1 bis 5,2 bei 1,17v

        Aber 3s hat sich hier ja nochmal etwas getan

        Allerdings schaut das im Anwendungsbereich wieder anders aus
      Direkt zum Diskussionsende
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