Instabile CPUs: Nächster Händler mit Vorwürfen an Intel - aber auch AMD mit "vielen Defekten"
Rund um das Thema der ausfallenden Intel-Prozessoren gibt der nächste Händler seine Statistiken kund: Laut dem B2B-Händler Puget Systems ist die Lage bei Raptor Lake nicht ganz so dramatisch - überraschenderweise kommt AMD schlecht weg.
In den vergangenen Wochen bestimmte hauptsächlich ein Thema die Schlagzeilen bei Intel: Eine (mindestens) überdurchschnittlich hohe Rate an Ausfällen und Defekten bei der 13. und 14. CPU-Generation. Nun hat sich mit Puget Systems ein weiterer Hersteller gemeldet, der eigenen Angaben zufolge "lösungsspezifische Workstations und Server für Unternehmen" anbietet. Angesichts der Zielgruppe stecke man schon vorab viel Zeit und Aufwand in die Validierung und Prüfung der jeweils angebotenen Systeme; angesichts dessen führe man gewissermaßen ein detailliertes Buch über sämtliche Ausfallraten verkaufter Produkte.
In der Pressemitteilung werden die Ausfallraten zahlreicher Generationen miteinander verglichen. Demzufolge seien die im Kreuzfeuer stehenden Raptor-Lake-Prozessoren zwar häufiger als gewöhnlich mit Problemen belastet - doch laut Puget Systems auf einem geringeren Level als anderweitig berichtet. Die Fehlerquote soll "nur" bei etwas mehr zwei Prozent liegen, was wesentlich weniger als etwa bei der 11. Generation (Rocket Lake) von Intel bedeutet.
Überraschenderweise ist AMD in der relativen Messung sogar noch schlechter dran; unabhängig davon, ob es sich um Ryzen 5000 oder Ryzen 7000 handelt. Die meisten dieser Problemfälle bei Intel und AMD treten immerhin direkt bei den unternehmenseigenen Stresstests auf. Einzig Intel i-13000 und Ryzen 5000 sind zur Hälfte nach der Auslieferung an den Kunden defekt.
Quelle: Puget Systems
Allerdings gibt es im Kontext der Intel-Prozessoren auch einen Punkt zu berücksichtigen: So liefert Puget Systems diese mit den konservativen Intel-Spezifikationen aus, was zumindest einen Teil zu der vergleichsweise niedrigen Fehlerquote "ab Werk" beitragen dürfte. Zudem stehen die genannten CPUs auch ob der Thematik der rasanten Alterung in der Kritik - es ist also denkbar, dass die Puget-Werte nur eine günstige Momentaufnahme darstellen und sich das Problem künftig auch beim US-Händler ausweiten wird.




Dafür wurde ich von der Moderation hier im Forum Verwarnt !?!
Angeblich war das Spam und nicht Beitragsbezogen ?!?
Es hat ganz sicher nicht,s mit dem bevorstehenden Lauch und den Start Problemen der Ryzen 9000 zu tun .
Dann Unterstelle ich dir einfach mal von Intel gekauft zu sein, klingt fair oder ?
Dafür wurde ich von der Moderation hier im Forum Verwarnt !?!
Angeblich war das Spam und nicht Beitragsbezogen ?!?
Es hat ganz sicher nicht,s mit dem bevorstehenden Lauch und den Start Problemen der Ryzen 9000 zu tun .
Fakt ist das der allergrösste Teil der 1300K und 1400K Käufer die bestmöglichste Leistung haben wollten , und dazu auch ein teures OC Mainboard das Spannungen jenseits von Gut und Böse liefern kann .
Den Rest kann sich jeder selbst Denken .
Ich habe bis zum heutigen Tag keinerlei Probleme mit 1300K und 1400K Cpu,s schätze zb . den schnellen Programstart usw.. und werde weiterhin mein Geld bei Intel lassen .
Am anderen Ende der Skala haben wir informierte PCGH-Leser, die bei Einhaltung unserer Empfehlungen/Beachtung der Warnungen aus Mainboard-Tests ebenfalls die Konfigurationen händisch angepasst haben sollten. Nur in der Mitte sehe eine Lücke bei irgendwelchen Brutzelbuden, die einen PC mit Retail-Board zusammenklatschen und weder die Einstellungen im UEFI prüfen noch auch nur einen Temperaturtest mit der verbauten Kühlung machen, sondern die Oma Erna mit der resultierenden "4.096 W"-Konfig nach Hause schicken, ohne nach Zählung des Kassenbestandes jemals an sie zu denken. Wenn da der Enkel dann fließig UE5-Shader kompilieren lässt, dann hat man den Salat.
Das sollte aber, zumindest hierzulande (Marktlage in den USA kenne ich nicht), eher die Ausnahme sein und ehrlich gesagt sehe ich bei so wenig Service nicht einmal, wie ein Rückruf ablaufen sollte. Der Kunde hat null Aufmerksamkeit für Technik, sonst würde er die Updates aktiv nachfragen. Der Händler hält null Kundenkontakt, sonst würde er die Updates aktiv ausliefern. Wie soll man Produkte zurückrufen, wenn es null Kontakt zum Eigentümer gibt? Autohersteller haben bei kritischen Dingen die Zulassungsbehörden zur Hand, aber für PCs gibt es die nicht.