Instabile Intel-CPUs: Immer mehr Mainboards erhalten den Mikrocode-Patch
Die ersten Mainboard-Hersteller verteilen das Mikrocode-Update 0x129, das sich der Intel-Probleme annehmen soll. Intel gibt genauere Details zu den vorgenommenen Anpassungen.
In den vergangenen Wochen geriet Intel vermehrt in die Schlagzeilen. Neben einem großen Milliardenverlust im jüngsten Quartalsbericht steht der CPU-Hersteller vor einer Klage seitens der Aktionäre, die den Vorwurf äußern, Intel habe "große Probleme verschwiegen". Zu diesen großen Problemen zählen auch die Instabilitätsberichte rund um die Raptor-Lake-CPUs der 13. und 14. Generation, die wegen zu hohen Spannungen entweder den Dienst quittieren oder physische Schäden aufweisen.
Im Falle der instabilen CPUs hat Intel eine Lösung angekündigt: Der Mikrocode-Patch 0x129 soll dafür sorgen, dass die überhöhten Spannungen nicht mehr vorkommen. Wie Intel im zugehörigen Community-Eintrag erklärt, liegt der Fokus auf eine Spannungseinschränkung auf 1,55 Volt - wer aus einem beliebigen Grund mehr möchte, muss die eTVB-Einstellung im BIOS deaktivieren. Dieser Mikrocode-Patch wird von Mainboard-Herstellern allmählich in einer Betafassung ausgespielt: MSI hat erste Produkte der Z790-Serie beliefert, während Asus bereits für das gesamte Portfolio an Intel-Mainboards eine solche Vorabversion des Mikrocode-Updates zur Verfügung stellt.
Hierbei handelt es sich allerdings gewissermaßen nur um Schadensbegrenzung: Ist der jeweilige Prozessor bereits von Degradierung in erhöhtem Maße betroffen, kann der Patch hier auch nicht mehr helfen. Positiv anzumerken ist indes, dass Intel die Garantie der betroffenen CPUs um weitere zwei Jahre ab Kaufdatum verlängert; erste Berichte über den Rücknahmeprozess werfen allerdings ebenfalls nur ein bescheidenes Licht auf den Hersteller. Das Versprechen, dass der Mikrocode-Patch keinen Einfluss auf die Performance des Prozessors haben soll, scheint im Großen und Ganzen erfüllt zu werden, wie erste Kurztests des Updates zeigen.
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Habe das verlinkte Video nicht gesehen, aber wieviel wert hat so eine Theorie von irgendjemandem.
Wurden die Einstellungen vorgenommen und dann die CPU auf mögliche beschädigungen geprüft?
Ich würde lieber das Intel Update aufspielen, als mich auf irgendwelche Thesen von jemandem zu verlassen.
Wer weiß welche zusätzlichen Spannungen durch das microcode Update angepasst wurden, auf welche man keinen Einfluss hat.
erste Berichte über den Rücknahmeprozess werfen allerdings ebenfalls nur ein bescheidenes Licht auf den Hersteller.
Wenn es gut läuft hört man nicht davon. Warum sollte man auch einen Betirag verfasssen, wenn man zufrieden ist.
Da bekommt man nicht so viel resonanz wie auf Schlechte erfahrungen.
Ich finde den Service von Intel in dem Fall wirklich vorbildlich, und die Reklamation lief Problemlos ab.