Intel wird konkret: Liste der instabilen CPUs, Garantieverlängerung erklärt
Dass Intel die Garantie bei instabilen Core-Prozessoren der 13. und 14. Generation verlängert, war bereits bekannt. Nun gibt es wichtige Details dazu.
Beim Thema Garantieverlängerung für Core-CPUs der Generation 13 und 14 (Raptor Lake + RL Refresh) hat Intel nun nachgelegt und liefert wichtige Details nach.
Diese CPUs sind konkret betroffen
Bereits letzte Woche berichtete PCGH über die von Intel angekündigte Garantieverlängerung bei instabilen Core-CPUs mit 65 Watt TDP und mehr. Damals waren noch Details offen, unter anderem erweiterte Intel die vorerst auf Boxed-CPUs beschränkte Garantieverlängerung letztlich auch auf Tray-Prozessoren. Hier gibt es nun mehr Klarheit durch eine neue Stellungnahme. Intel stellt klar, dass die Garantieverlängerung um zwei auf fünf Jahre "ab Kaufdatum weltweit" gilt. Es gibt also keinerlei Einschränkungen mehr.
Eine genaue Liste der CPUs, die von der Garantieverlängerung profitieren, zeigt insgesamt 24 Prozessoren der Generation Raptor Lake und Raptor Lake Refresh. Bei Core i-13000 und i-14000 sind jeweils die gleichen CPUs betroffen: Es beginnt bei Core i5-13600K(F) bzw. i5-14600K(F), gefolgt vom Core i7-13700(F/K/KF) bzw. Core i7-14700(F/K/KF), ergänzt um den Core i7-13790F/Core i7-14790F. Abgerundet wird die Liste an CPUs vom Core i9-13900(K/F/KF/KS) bzw. Core i9-14900(K/F/KF/KS). T-Modelle sind generell nicht dabei und bei Core i5 nur K und KF.
| 13. Generation Intel Core | 14. Generation Intel Core |
|---|---|
| i9-13900KS | i9-14900KS |
| i9-13900K | i9-14900K |
| i9-13900KF | i9-14900KF |
| i9-13900F | i9-14900F |
| i9-13900 | i9-14900 |
| i7-13700K | i7-14700K |
| i7-13700KF | i7-14700KF |
| i7-13790F | i7-14790F |
| i7-13700F | i7-14700F |
| i7-13700 | i7-14700 |
| i5-13600K | i5-14600K |
| i5-13600KF | i5-14600KF |
Intel hebt hervor, dass die Garantieverlängerung für bereits erworbene, als auch neu gekaufte CPUs gilt und Boxed- wie Tray-CPUs umfasst. Betroffene Kunden können von der Garantie wie folgt Gebrauch machen:
- Käufer von Boxed-Prozessoren wenden sich an den Intel Customer Support
- Käufer von Tray-Prozessoren wenden sich an den Händler, von dem sie den Tray-Prozessor erworben haben
- Käufer von OEM- und Systemintegrator-Systemen wenden sich an den Hersteller des Systems
Wer damit keinen Erfolg hat, sollte sich direkt an den Intel Customer Support wenden. Weiter heißt es: "Wir bedanken uns für Ihre Geduld bei diesem Prozess und werden weiterhin Updates bezüglich des Problems der Instabilität von Intel Core 13/14th Gen Desktop-Prozessoren veröffentlichen". Bis Mitte August, also in nicht einmal zwei Wochen, sollen BIOS-Updates erscheinen, die dafür sorgen sollen, dass bisher nicht betroffene Intel-CPUs auch keinen Schaden nehmen. Bereits vorhandene Schäden sind aber dauerhaft und irreversibel. Bei betroffenen CPUs kann das Mikrocode-Update nur weiteren Schaden eindämmen.
Die Ursachenforschung ist so weit abgeschlossen und bescheinigt den betroffenen Core-CPUs eine zu hohe Spannung. Diese kann unter Umständen zu Instabilität oder sogar physischen Schäden in Form der Degradierung des Chips führen. Die Lösung soll wie bereits beim eTVB-Bug eine Aktualisierung des Mikrocodes sein, welcher mittels BIOS-Updates über die Boardpartner ausgerollt werden soll, so der Hersteller.
Haben Sie eine der CPUs, die von den Problemen betroffen sind? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Zum Kommentieren müssten Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die gültigen Forenregeln.

Wenn eine degeneration eingesetzt hat ist sie um umkerhr bahr sprich sie ist nicht zu stoppen. Davor wirken die massnamen wenn man das Intel basic default settings nutzt. Wenn man dies nicht tuht ist man vor einer degeneration nicht geschützt.
ST Leistung war aber trotzdem ausreichend beim 8600K.
Bringt nur nix wenn die MC Leistung fehlt bzw. die Kerne voll laufen.
War sehr froh als der 10600K kam mit HT.
Auch ob das Update die Probleme wirklich 100% löst oder nur die Quote (deutlich) senkt.
Aber löblich dass man scheinbar endlich einlenkt.
Hatte erst ein Problem mit einer Lieferung. 3 Kontaktaufnahmen über 2 Wochen und trotzdem keine Lieferung eines lagernden Artikels für weit über einen Monat. Hieß immer man "eskaliert es an die zuständige Abteilung".
Hab dann schließlich bei der EU ODR Beschwerde eingereicht und 2 Tage später folgte der Versand...
Hab bisher agnostisch verbaut, hab auch nach wie vor Chips beider Hersteller im Einsatz. Mein erster Eigenbau war bspw. ein Q6600 95W. Für meinen letzten Homelab-Build kam es zum Showdown 13700K vs. 7900 und ultimativ wurde es der 7900 weil Proxmox zu der Zeit noch Probleme mit Big-Little hatte.
War also nicht einmal betroffen. Werde in nächster Zeit trotzdem von Intel abseits von N1000 und ähnlichen Minichips deutlich Abstand nehmen und sie auch nicht empfehlen. Sie haben diverse Probleme fast 2 Jahre verschleppt und/oder unter den Teppich gekehrt bis es nicht mehr zu leugnen war. Ich möchte mindestens 3 Jahre gute Produkte ohne Vorfälle oder AMD muss genauso schlimm verka***n bevor ich sie in höherem Leistungsbereich wieder in Betracht ziehe.
Und wie [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] richtig sagt, nachweisbar ist es sowieso nur, wenn der Chip schon ein Problem hat und man die Probleme keiner anderen Ursache zuordnen kann.
Darum fände ich es gut, wenn Intel ein entsprechendes Verifikations/Test-Tool releast falls möglich.
Das Video startet mit einem Segment über den Q2 Report.