Erste Benchmark-Ergebnisse zu Intels Raptor-Lake-Patch zeigen leichte Verluste
Inzwischen sind einige Beta-UEFIs mit dem Patch für Intels Raptor-Lake-Prozessoren erschienen - und das ermöglicht erste Benchmarks. Die Performance scheint dabei zwar betroffen zu sein, der Verlust ist aber gering.
Nach mehreren Monaten der Unsicherheit und zahlreichen kursierenden Lösungsversuchen will Intel inzwischen endlich die Ursache für gehäufte Crash-Probleme mit Raptor-Lake-Prozessoren gefunden haben. Demnach ist der Auslöser ein Fehler im Mikrocode, durch den teils zu hohe Spannungen angelegt werden. Erste UEFI-Updates, die dieses Problem beheben, sind dabei jüngst als Beta erschienen. Dadurch lässt sich der Leistungsverlust durch den Patch bemessen.
Multicore-Leistung stärker betroffen
Über erste Leistungswerte berichten dabei Heise sowie der X-Nutzer HXL (@9550pro). Erstere haben einen Intel Core i9-14900K auf einem Asus ROG Strix Z790-E Gaming Wifi mit dem aktuellen Beta-UEFI betrieben. In Cinebench 2024 gab es im Singlecore-Benchmark dabei keinen nennenswerten Unterschied - der Prozessor erreichte 135 statt 134 Punkte. Im Multicore-Benchmark ging es hingegen von 2.060 auf 2.032 Punkte nach unten. Das entspricht einem Leistungsverlust von knapp 1,4 Prozent.
Von einer minimal geringeren Leistung berichtet auch HXL, bei dem ein gepatchter Intel Core i9-13900KF in CPU-Z mit den hinterlegten Werten eines Intel Core i9-13900K verglichen wurde. Mit allen Kernen werden dabei 16.340 statt 16.680 Punkte erreicht, ein Leistungsverlust von 1,5 Prozent. Im Singlecore-Benchmark sind es hingegen 895,3 statt 902 Punkte und damit eine um 0,7 Prozent niedrigere Performance.
Auch interessant: Intel 18A: Fertigung hat "Meilenstein" erreicht - die ersten Chips laufen schon
Laut dem Leaker Jaykihn deckt sich das einigermaßen mit den Werten aus Intels internen Tests, die mit dem Basistakt angeblich, je nach Szenario, einen Leistungsverlust von 0 bis 1 Prozent zutage brachten. Die von Heise und HXL genannten Verlustwerte sollten gleichzeitig aber auch noch nicht als gesetzt erachtet werden. Denn schließlich sind auch Benchmark-Ergebnisse von einer gewissen Streuung betroffen. Für genauere Aussagen müssen finale UEFI-Versionen und nachfolgende, große Testreihen abgewartet werden. Unter anderem könnte eine spätere Auswertung der gängigen Benchmark-Datenbanken für Klarheit sorgen.
Ist das Thema der problembehafteten Raptor-Lake-Prozessoren für Intel damit erledigt? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Zum Kommentieren müssten Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die gültigen Forenregeln.
Quelle: Heise / @9550pro (X) via 3D Center

Hab nicht viel gemacht außer zwei CB23 Durchläufe.
Welche komisch waren mit meinen UV Settings:
Mit dem neuen von Intel vorgesehen Profil hatte ich rund 10K Punkte.
Und ohne das hatte ich rund 20K Punkte.
Keine Ahnung wieso und weshalb.
Waren auch wie gesagt nur jeweils 1 Test.
Belasse es wie es vorher war ohne den neuen Intel Kram da.
Was meine auffälligen Temperaturen angeht ist nun klar, dass diese 8-10° höher sind mit dem Beta Bios HD Gegenüber HB. ( Deshalb war das auch irgendwie nie ein Thema für mich) Entweder werden hier falsche Daten ausgelesen/weitergegeben oder da gibt es Spannungen die angehoben wurden welche ich nicht sehen kann. Vermute es ist ein Bug. Die Ursache zu finden ist mir die Mühe aber nicht wert, da ich es eh nicht umprogrammieren kann
Das MSI Forum ist ja ein Friedhof und dort gibt es keine Erfahrungswerte oder aktuelle Themen hierzu.
Auf Reddit habe ich aber Einträge gefunden, bei denen User das selbe berichten.
Zum Z790 Tomahawk hat MSI eine zweite Beta rausgebracht aber ohne Changelog gegenüber dem ersten.
Und auch hier ist die Temperatur deutlich höher.
Ich warte jetzt einfach auf das Final HD Bios dann widme ich mich dann nochmal dem Thema UV und Temps.
VG Sascha
Ich hab by the way derzeit eingestellt, das meine CPU nicht mehr dauerhaft den Boost Takt von 5,1GHz ausfahren soll.
Somit dödelt die CPU bei 3,7GHz - 4,7GHz rum und verbraucht so 22W-35W.
Reicht völlig aus für alles an Spielen (für mich)
Und ist für eine CPU mit 20 Threads schon ziemlich beindruckend.
Einfach die IA VR Voltage Limit auf 1,5v stellen.
Ist für mich sehr interessant auf B660 / B760 Board weil man mit den neuen Microcodes nicht mehr manuell undervolten kann weil Intel das als "OC" ansieht und auf B Boards blockt.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Beim neuen BIOS ist mir aufgefallen, dass, wenn ich PL1/PL2 auf 125W oder 140W setze, nur noch ein Kern auf 6 GHz läuft. Das ist für mich nicht so relevant, aber es fiel mir auf, als ich HW Info im Normalbetrieb offen hatte.