CPU-Leaks bei Intel: Meteor Lake mit weniger P-Kernen als Arrow Lake, TDPs bis 125 W [Gerücht]
Laut einer internen Tabelle von Intel sind Spezifikationen zu der 14. und 15. CPU-Generation durchgesickert. Dabei zeigt sich, dass Meteor Lake mit weniger P-Kernen ausgestattet sein wird als Raptor Lake, während bei Arrow Lake die acht P-Kerne beigehalten werden. Zudem sind die IGPs mit vier Xe-Kernen versehen.
Am 20. Oktober startete Intels 13. CPU-Generation aus der Raptor-Lake-Architektur auf dem Markt und entschied das direkte Duell ausgehend von diversen Tests gegen die neue Ryzen-7000-Generation von AMD vorerst für sich. Nun soll eine interne Tabelle von Intel durchgesickert sein, die einen ersten Überblick über die kommenden Generationen Meteor und Arrow Lake für 2023 respektive 2024 verrät. Angegeben sind mehrere CPU-Konfigurationen, die Aufschluss über die Anzahl der Kerne (P- und E-Kerne), die IGP und die Leistungsaufnahmen geben.
Meteor Lake abgespeckt, Arrow Lake wieder mit 24 Kernen
Für das Meteor-Lake-S-Line-up offenbart Intels interne Tabelle Wccftech zufolge fünf Konfigurationen. Dabei fällt auf, dass das Top-Modell mit zwei P-Kernen weniger aufwartet als noch der 13900K von Raptor Lake, während die Anzahl der E-Kerne unverändert bleibt. Die drei Topvarianten (K, non-K und T) kommen also mit 22 Kernen, davon sechs P- und 16 E-Kerne, in den TDP-Abstufungen von 125, 65 und 35 W. Ansonsten werden zwei Varianten mit lediglich acht E-Kernen, dementsprechend 14 Kernen gesamt, mit 65 und 35 W zur Verfügung stehen. Bekannt ist, dass die P-Kerne auf der neuen Redwood-Cove-Architektur basieren, während die E-Kerne das Crestmont-Design nutzen.
Zur IGP der Prozessoren soll die interne Tabelle auch Informationen liefern. So sind diese mit vier Xe-Kernen ausgestattet und bieten 64 Ausführungseinheiten beziehungsweise 512 FP32-ALUs. Damit hat die IGP von Meteor Lake zwei Xe-Kerne weniger als die kleinste Arc-Desktop-Grafikkarte A310. Mit der IGP der Ryzen-7000-Prozessoren sollte Intels Grafikeinheit allerdings mithalten können.
Passend dazu: Intel: 3D-Packaging für Meteor Lake, Arrow Lake und Lunar Lake
Die 15. Generation Arrow Lake zieht, was die Kerne angeht, laut der internen Tabelle wieder mit der 13. Generation Raptor Lake gleich. Die Top-Modelle von Arrow Lake-S beherbergen die 8 P- und 16 E-Kerne, die auch die einzigen sind, die in Intels Liste durchgesickert sind. Die Anzahl der Xe-Kerne der IGP sind unverändert sowie die Leistungsaufnahme und ihre Abstufungen. Gefertigt werden sollen die integrierten GPUs der Meteor-Lake-Prozessoren neuerdings in TSMCs 5 Nanometern, während für Arrow Lake nach wie vor 3 Nanometer von den Taiwanesen vorgesehen sind.
Quelle: via Wccftech


Wenn das falsch bei dir angekommen ist Entschuldigung!, aber da ich eher derjenige bin, der ansonsten ausschweifend Antwortet und viel zu erklären versucht und es hier mal bei einem knappen "Nein" beließ weil es Unzutreffend war ... vielleicht muss ich doch bei meinen "Romanen" bleiben.
Als abschließende Anmerkung: Da wir hier im Forum gerne in die Glaskugel schauen und damit zwangsweise viel auf Basis von Gerüchten argumentieren bleibt es auch nicht aus, dass man hier und da mal ein wenig plausibles oder gar vollkommen abwegies Gerücht wiedergibt. Das würde ich dem Poster im Forum aber erst mal nicht vorwerfen, sondenr nur, wenn ich der Meinung bin, dass dieser absichtlich Aussagen verfälscht oder gar wider bessen Wissens unsinnige Gerüche streut und zu etablieren versucht aus wer-weiß-was für schrägen Gründen. Und wenn ich dieser Meinung wäre, würde man das auch explizit in meinem Posting lesen können.
Das zu deinem Posting von mir hinterlassene "Nein" erklärt primär nur, dass diese dargebotene Info unzutreffend ist und du selbst hattest es ja schon als Zitat eines Gerüchts gekennzeichnet, daher von meiner Seite aus kein Grund, warum du dich angegriffen fühlen müsstest.
Also wo habe ich was durcheinander gewürfelt?
Sag doch einfach, wenn du mich nicht leiden kannst. Dann kann ich mir den Kontakt mir dir in Zukunft sparen.
Ergänzend zu deinem Posting: Arrow Lake in 2024 ist ein Intel 20A-Produkt, kein Intel 3-Produkt (Rechenkerne). Intel 3 wird für bspw. Granite Rapids SP in 2024 genutzt werden in großem Umfang und zudem für IDM 2.0/IFS, da man das Intel 4 nur für die hauseigene Nutzung nur in einer HighPerf-Variante entwickelt hat, d. h. etwas wie bspw. HD-Libs zu entwickeln hat man sich bei Intel 4 komplett gespart, da man dieses intern voraussichtlich nur als eine Art Übergang zu Intel 3 versteht (bzw. das zusätzliche Refinement zu Intel 3 benötigte um einen insgesamt konkurrenzfähigen Node zu TSMC bieten zu können).
Ergänzend dürfte frühestens Ende 2024 vielleicht erstmals Intel 18A gefertigt werden, wobei das schon wieder so weit weg ist, dass da wenige Monate Aufschub das Ganze auch schnell schon wieder ins Jahr 2025 hineinschieben werden. Darüber hinaus interessant ist, dass Intel hier seine Strategie bzgl. der Nutzung von High-NA umgekrempelt hat und man den Prozess zuerst mal in einer Art "Light?-Variante" mit Bestands-Scannern umsetzen will, womit man wahrscheinlich den Fertigungs- und Lieferproblemen bei ASML Rechnung zollt. Intel erhält zwar anscheinend mit die ersten Geräte überhaupt, aber für eine High-Volume-Production in 2025 nützt es da natürlich nichts ein oder zwei Scanner der neuesten Generation stehen zu haben. Entsprechend plant man hier jetzt High-NA mit einer späteren Iteration nachträglich in das Intel 18A zu integrieren. Entsprechend darf man gespannt sein welche Zugewinne die erste Iteration ggü. Intel 20A beisteuern können wird.
Wie gesagt, die unterschiedlichen Architekturen erfüllen unterschiedliche Zwecke und können richtig kombiniert Synergien schaffen, sodass das Gesamtsystem unter ausgewählten Aspekten besser performt, als es einem einzelnen Design möglich wäre. Wie Intel aber auch schon in 2021 mit entsprechenden Leistungskurven demonstrierte, werden die E-Cores zu stromfressern, wenn man sie außerhalb ihres vorgesehenen Anwendungsbereich betreibt, aber das gilt grundsätzlich für jede Architektur. Nicht umsonst nutzt man nicht den gleichen Antriebsstrang für einen Traktor und einen Sportwagen.
*) Und eine optimale softwareseitige Unterstützung ist hier wieder ein eigenständiges Thema.
Anmerkung: Konkret war Meteor Lake eigentlich gar ein Ende-2022-Produkt, wenn nicht der Intel 4-Prozess noch einige wenige Monate mehr Reife benötigt hätte, sodass man behelfsmäßig Raptor Lake aufsetzen musste.
(Meistens jedenfalls. Mir hat Gigabyte gerade zwei Stunden Temperaturmessung verhagelt, weil die Test-CPU trotz Prime-95-100-Prozent-Last nur 215 W statt 241 W gemacht hat.)