Ampere Quicksilver: ARM-Prozessor mit 80 Kernen und 7nm vorgestellt
Ampere Computing hat eine neue Prozessorfamilie angekündigt. Die Quicksilver-CPUs sollen 80 ARM-Kerne in Dual-Sockel-Server bringen und eine hohe Energieeffizienz bieten. Zu den Taktraten ist noch nichts bekannt, dafür aber zur Fertigung und zur TDP: Die CPUs entstehen in TSMCs 7-nm-Prozess und sollen mit einer TDP von über 200 Watt betrieben werden können.
Ampere Computing hat neue Server-Prozessoren auf Basis der ARM-Architektur angekündigt. Die vorerst als Quicksilver bezeichneten CPUs sollen sich insbesondere fürs Cloud Computing eignen und dafür auf starke Parallelisierung einsetzen. Im Vergleich zur Vorgängergeneration werden die neuen Prozessoren in wohl jeder Hinsicht deutlich aufgebohrt.
Hohe Energieeffizienz und über 200 W TDP
Ampere ist dabei kein unbekanntes Unternehmen: Es entstand im Herbst 2017 aus der alten Prozessorsparte von Applied Micro, die den ARM-Prozessor X-Gene 3 entwickelt haben. Ebendieser wurde später von Ampere als Emag 8180 auf den Markt gebracht, der nun vorgestellte Prozessor soll die Weiterentwicklung von diesem sein.
Damit einher geht ein deutlicher Sprung bei Kernzahl und Peripherie: 80 statt 32 Kerne, ARM 8.2 statt 8.0 und über 128 PCI-E-4.0-Lanes anstatt wie bisher 32 Lanes der dritten Generation. Gleich bleibt hingegen die Anzahl der Speicherkanäle: Weiterhin sollen die Prozessoren auf ein Octa-Channel-Interface setzen, das allerdings mit DDR4-3200 statt DDR4-2666 betrieben wird.
Quelle: Ampere
CPU-Roadmap von Ampere
Die Quicksilver-CPUs sollen von TSMC im 7-nm-Prozess gefertigt werden. Zu den angepeilten Taktraten ist noch nichts bekannt, dafür aber zur geplanten TDP: Diese deckt mit 45 bis über 200 Watt eine gewaltige Spanne ab. Der Vorgänger war noch von 75 bis 125 Watt ausgelegt. Zudem können mit Quicksilver nun zwei Prozessoren pro Mainboard eingesetzt werden, beim Vorgänger waren ausschließlich Single-Socket-Systeme vorgesehen.
Ampere Computing arbeitet mit Nvidia zusammen, dementsprechend sind nach Release entsprechende Verbünde aus Quicksilver-CPU und Tesla-Grafikkarte zu erwarten. Die neue Prozessorfamilie soll im ersten Quartal 2020 erscheinen, dann dürfte Ampere auch die Taktraten, Preise und möglicherweise auch Leistungswerte veröffentlichen. Die Massenproduktion soll Mitte nächsten Jahres erfolgen.
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Bereits jetzt bekannt ist der Einsatzzweck der Prozessoren: Ampere will die Prozessoren vor allem für Cloud-Server anbieten. Als Verkaufsargumente werden unter anderem eine hohe Energieeffizienz und der Verzicht auf SMT genannt, der eine gleichmäßigere Single-Thread-Performance ermöglichen soll. Die nächste CPU-Generation von Ampere soll dann wieder wieder auf denselben Sockel setzen, sodass eine Aufrüstung möglich sein wird.
Quellen: Ampere Computing, Golem, Anandtech

Hatte nur beim Namen "Ampere" irgendwie Nvidia im Hinterkopf(logisch, als Zocker).
Die werden sich da schon irgendwie geeinigt haben.
Ampere Quicksilver für Cloud-Server.
Gut, es mal gehört zu haben.
Wer weiß, was da noch so kommt.