Broadwell-E: Hohe Preise und offizielle Spezifikationen vorgestellt
Nachdem Intels Launch-Präsentation der neuen Broadwell-E-Prozessoren ins Internet gelangt ist, sind die Spezifikationen, die über verschiedene Quellen bereits lange im Internet bekannt waren, nun bestätigt. Die Preise sind jedoch nochmals höher als erwartet. Intel rechtfertigt dies unter anderem mit besseren Übertaktungsmöglichkeiten.
Im Vorhinein waren nahezu sämtliche Fakten zu Intels Broadwell-E-CPUs bekannt geworden. Dank einer Product Change Notification von Intel selbst konnten die Spezifikationen der neuen Prozessoren sogar als gesichert angenommen werden. Schließlich konnte Intel mit seiner Vorstellung für die Computex nun auch keine großen Überraschungen mehr aus dem Ärmel schütteln. Das Portal Videocardz hat die unter Embargo stehende Präsentation bereits vorab veröffentlicht.
Gesichert ist nun auch die Reduzierung der PCI-Express-Lanes beim kleinsten Modell Core i7-6800K. Während die anderen drei CPUs jeweils über 40 PCI-E-Lanes verfügen, hat der 6800K lediglich 28 Lanes. Im Übrigen sind die Taktraten wie vermutet geringfügig gestiegen. Auf Intels Präsentation besonders hervorgehoben wurden die Übertaktungs-Funktionen. Die verbesserte Technologie "Turbo Boost Max Technology 3.0" wohl einen größeren Fokus auf höhere Single-Thread-Leistung legt. Wohl eher für Overclocking-Enthusiasten geeignet, als für den normalen Übertakter mit Anspruch auf Stabilität, ist das neu dazugekommene Per-Core-Overclocking, die Möglichkeit, die AVX-Ratio anzupassen, und zuletzt einer wohl erweiterten "VccU"-Spannungskontrolle.
Die gesteigerte Basis-Leistung und die erweiterten Übertaktungs-Möglichkeiten lässt sich Intel jedoch auch mit einem spürbaren Mehrpreis bezahlen. Das Top-Modell 6950X kostet nicht 1499 US-Dollar, sondern 1723 Dollar. Die schwächeren 68XX-CPUs werden bis zu 11 Prozent teurer, als angenommen. Wie sich die Dollar-Listenpreise auf deutsche Straßenpreise übertragen werden, ist freilich noch unklar. Es wäre jedoch nicht überraschend, wenn der 6950X gefährlich nah an die 2000-Euro-Grenze kommt. Ob Endverbrauchern der Leistungsvorsprung die höheren Preise wert ist, wird sich zeigen müssen.
| Modell | Kerne/Threads | L3-Cache | Basistakt | Max. Turbo-Takt | Speicher | TDP | Preis |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Core i7-6950X | 10/20 | 25 MiByte | 3,0 GHz | 3,5 GHz | DDR4-2400 | 140 Watt | 1.723 USD |
| Core i7-6900K | 8/16 | 20 MiByte | 3,2 GHz | 3,7 GHz | DDR4-2400 | 140 Watt | 1.089 USD |
| Core i7-5960X | 8/16 | 20 MiByte | 3,0 GHz | 3,5 GHz | DDR4-2133 | 140 Watt | 999 USD |
| Core i7-6850K | 6/12 | 15 MiByte | 3,6 GHz | 3,8 GHz | DDR4-2400 | 140 Watt | 617 USD |
| Core i7-5930K | 6/12 | 15 MiByte | 3,5 GHz | 3,7 GHz | DDR4-2133 | 140 Watt | 583 USD |
| Core i7-6800K | 6/12 | 15 MiByte | 3,4 GHz | 3,6 GHz | DDR4-2400 | 140 Watt | 434 USD |
| Core i7-5820K | 6/12 | 15 MiByte | 3,3 GHz | 3,6 GHz | DDR4-2133 | 140 Watt | 389 USD |
Quelle: Videocardz via 3DCenter


Dann wären wir beim aktuellen Kurs und Märchensteuer bei 464€ und da liegen bis her alle Händler drüber.
ich hab auf PROSHOP gerade was gefunden. Wenn das nicht nur ein Platzhalter ist, dann sind die Preise doch nicht ganz so hoch. Die Lieferzeit von 2-4 Tagen ist auch recht vielversprechend.
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Die i7-6850K und i7-6900K werden dort auch schon gelistet.
Edit: Der i7-6950X wird jetzt auch gelistet.
Es lässt sich sogar bestellen, würdet Ihr schon kaufen?
Wozu also den Turbo Modus? Braucht niemand.
Blöd ist es, wenn man noch ein Board kriegt, wo die neue CPU nicht läuft, weil das Bios noch älter ist -- und wir wissen ja, wie viele Boards schon in den Lagern der Händler herumliegen.
Aber da es zuerst beim Lieferanten bestellt werden musste, bin ich guter Dinge, dass das BIOS schon neu ist
Vielleicht hab ich es überlesen: Ist denn schon klar, wann die neuen Broadys auf den Markt kommen?