GA-X99-Designare EX und GA-Z170X-Designare: Gigabytes Mainboard-Flaggschiffe für Skylake und Broadwell-E vorgestellt
Gigabyte hat seine neuen Flaggschiffe für Skylake- und Broadwell-E-CPUs nun offiziell vorgestellt. Nach anfänglich doch recht abenteuerlichen Platzhalterpreisen von über 12.000 Euro sind das GA-X99-Designare EX und GA-Z170X-Designare mittlerweile ab etwa 450 und 220 Euro gelistet. Lieferbar sind sie allerdings noch nicht.
Gigabyte hat die beiden kommenden Mainboard-Flaggschiffe in Gestalt des GA-X99-Designare EX sowie des GA-Z170X-Designare nun offiziell über eine Pressemeldung vorgestellt. Anfangs fielen die Platinen vor allem durch abenteuerliche Platzhalterpreise von über 12.000 Euro auf, mittlerweile lassen sich die Platinen zu ungleich moderateren Preisen (vor)bestellen.
Das GA-X99-Designare EX führt künftig die Sockel-2011-3-Riege der Taiwaner an und lockt, neben der imposanten Optik mit vielseitiger Beleuchtung und wuchtiger Kühlung, mit allerhand technischer Features. So lobt Gigabyte etwa die XMP-Unterstützung für die G.Skill-Module F4-3600C15Q2-64GTZKB bei 3.600 MHz. Damit sollen auch Laien ohne die Unterstützung eines professionellen Übertakters "die höchste Geschwindigkeit" aus ihrem Mainboard kitzeln.
Neben den acht RAM-Buchten für DDR4 wartet es unter anderem mit USB 3.1- und USB-Typ-C-Anschlüssen auf, VMe PCIe Gen3 x4, einem M.2- und U.2-Interface für Intels SSD 750, SATA-Express für bis zu 10 Gb/s, Dual-Intel-GbE-LAN und 115dB-SNR-HD-Sound. Darüber hinaus stellt man eine höhere Haltbarkeit durch verschiedene "Ultra Durable"-Elemente in Aussicht. Nutzer von Multi-GPU-Gespannen sollen 3-Wege-SLI an drei PCIex16-Slots realisieren können.
Das GA-Z170X-Designare ist technisch sehr ähnlich aufgebaut, aufgrund der plattformspezifischen Beschränkungen aber in vielen Punkten nicht ganz so üppig gestaltet wie das GA-X99-Designare EX, was sich vor allem in der Vielseitigkeit der PCIe-Anschlüsse und der Anzahl der RAM-Slots niederschlägt. Es kommt ebenfalls mit USB 3.1- und USB-Typ-C-Anschlüssen sowie den vielseitigen Anschluss-Features für SSDs daher. Auch hochwertige Audio-Komponenten sind an Bord.
Aktuell sind die Platinen noch nicht lieferbar. Doch das scheint nur noch eine Frage der Zeit. Beide sind bereits in unserem Preisvergleich bei mehreren Händlern zu relativ realistischen Preisen geleistet. So startet das GA-Z170X-Designare aktuell bei rund 220 Euro, während für das GA-X99-Designare EX beim preiswertesten Anbieter knapp 450 Euro fällig werden. Bis die Platinen lieferbar sind, dürfte der Preis vermutlich noch einmal sinken.
Quelle: Gigabyte (GA-X99-Designare EX, GA-Z170X)

Das ist doch schon die niedrige Preisregion.
Hey das ist der High End Sockel von Intel da wird nichts billiger sonst kann man ja gleich zum 1151 greifen.
Dazu kommt (vermutlich) der Gedanke, von den Käufern der 1000-1700€ CPUs auch noch was abgreifen zu wollen. Wer 1700€ für ne CPU auf den Tisch legt, der zahlt auch eher mal 500€ fürn Mutterbrett.
Es ist einfach nicht gewollt, dass die X99-Boards günstiger werden.
Wenn man sich den Preisunterschied zwischen dem i7 6700K und dem i7 5820K anschaut, das sind keine 60€ mehr. Wenn es dann schon vernünftige Boards für 150€ gibt, dann wird kaum einer mehr einen 6700K mehr kaufen.
Das ist doch schon die niedrige Preisregion.
Hey das ist der High End Sockel von Intel da wird nichts billiger sonst kann man ja gleich zum 1151 greifen.
Da reicht mein Gigabyte X99 G1 WiFi noch.
Und die USB Anschlüsse sind echt wenig.