"Arc B780" im Eigenbau: Raytracing-Benchmarks und Leistungsindex
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"Arc B780" im Eigenbau: Raytracing-Benchmarks und Leistungsindex

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Raytracing gehört längst zum guten Ton - beziehungsweise Bild.

Bildhübsches Raytracing hält in immer mehr Spielen Einzug, sodass eine neu angeschaffte Grafikkarte darauf vorbereitet sein sollte. Die 15 Spiele des Raytracing-Leistungsindex 2026 fordern den Grafikkarten alles ab und zeigen somit deren Tauglichkeit auf. Wie Sie im Folgenden sehen, vereinen wir das "Who's who" der aktuellen Raytracing-Implementierungen, deren Nutzwert nicht infrage steht - die Leistung der Grafikkarte entscheidet, ob man die Aufwertung in Anspruch nehmen kann. Da wir mit maximaler Raytracing-Komplexität testen, kommt den GPUs in einigen Fällen Upsampling zur Hilfe. Wir testen den Großteil der Spiele mit einer internen Auflösung von 67 Prozent (äquivalent zu den meisten "Quality"-Modi). Damit ist zwar die Bildqualität nicht zwischen den Herstellern identisch, allerdings sieht so die Gaming-Realität aus und wir beugen uns dieser praxisnahen Einstellung. Frame Generation, Variable Rate Shading und Low-Latency-Optionen bleiben konsequent abgeschaltet, um ansonsten gleiche Bedingungen zu schaffen.

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Arc B780 im Eigenbau: Raytracing-Benchmarks

Der hohe Anspruch moderner Raytracing-Implementierungen erfordert auf den meisten Grafikkarten mehr Kompromisse als mildes Upscaling. Sehen wir uns an, wie Intels stärkster Grafikprozessor mit der Strahlenlast in 15 Spielen zurechtkommt.

Sie können auf Wunsch bei jedem Spiel bis zu zwölf weitere Grafikkarten einblenden, die wir aus Übersichtsgründen ausgeblendet haben.

Auch beim Raytracing können sich die Leistungsgewinne durch die Übertaktung sehen lassen, in WQHD sind +12 bis +22 Prozent drin. Besonders stark performt die "Arc B780" in Forza Motorsport, wo der Takt linear durchschlägt, und unserem Watt-Worstcase Metro Exodus Enhanced Edition. Dieses Spiel kann zuverlässig jede Architektur und jedes Custom-Design ins Powerlimit bringen - auch unsere händisch optimierte Karte. 330 Watt genügen nicht, um deutlich über 3 GHz zu bleiben, Metro Exodus zwingt die GPU zu den niedrigsten Taktraten in unserer Test-Suite (neben dem guten alten Anno 2070, das wir weiterhin als Leistungsaufnahmetest nutzen). Sehen wir uns an, welche Leistungsindizes sich aus den 15 Spiele-Benchmarks ergeben:

Grafikkarten ohne Hardware-Raytracing-Support fehlen in diesem Chart.

Das durchschnittliche Leistungsplus beträgt 16 Prozent. Beim Rasterizing sind es 17 Prozent - wie kann das sein? Ursächlich ist, dass die "Arc B780" besser ausgelastet wird, was öfter zur Folge hat, dass sich die GPU etwas stärker heruntertakten muss. So kommt es, dass der Abstand minimal kleiner ausfällt. Mit diesem Ergebnis landet die Karte um Haaresbreite vor der Geforce RTX 4070, was zunächst wenig beeindruckend klingt. Allerdings tut sich eine Menge drumherum: Alle Radeon-GPUs abseits der Radeon RX 9070 & XT büßen relativ Leistung ein, sodass die "Arc B780" am Ende nicht schlecht dasteht.

Die Radeon RX 9070 GRE, beim Rasterizing noch überlegen, wird beim Raytracing klar geschlagen und sogar die Radeon RX 7900 XT ist in Schnupperdistanz. Der Abstand gegenüber der Geforce RTX 5070 und Radeon RX 9070 schrumpft zwar, insgesamt hat unsere OC-Karte jedoch auch hier keine Chance auf das Siegertreppchen. Auf der folgenden Seite steigern wir den Schwierigkeitsgrad auf Stufe 3 von 3. Wie gut ist Pathtracing auf Intels schnellster Grafikkarte nutzbar?

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  1. Seite 1 Übersicht und Daten
  2. Seite 2 Spiele-Benchmarks und Leistungsindex
  3. Seite 3 Raytracing-Benchmarks und Leistungsindex
  4. Seite 4 Pathtracing-Benchmarks und Leistungsindex
  5. Seite 5 Leistungsaufnahme & Effizienz
  6. Seite 6 Abschließende Bewertung
    • Kommentare (11)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von User-22949 Freizeitschrauber(in)
        Also die Performance finde ich jetzt nicht wirklich prickelnd. Dazu dann noch die hackelige Treiberunterstützung. (Bei Release wird Intel-Arc gar nicht unterstützt, oder Game-Release Treiber kommen erst verspätet und daher grottige Performance).
        Wer Bock auf basteln hat und Intel unterstützen möchte bitte. Für mich ist das (noch) nichts.
      • Von User-22949 Freizeitschrauber(in)
        Also die Performance finde ich jetzt nicht wirklich prickelnd. Dazu dann noch die hackelige Treiberunterstützung. (Bei Release wird Intel-Arc gar nicht unterstützt, oder Game-Release Treiber kommen erst verspätet und daher grottige Performance).
        Wer Bock auf basteln hat und Intel unterstützen möchte bitte. Für mich ist das (noch) nichts.
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von inhuman_nature
        Wie ist aktuell eigentlich die Performance von Intel Karten unter Linux?
        Computerbase hat heute Gothic Areale unter Linux getestet, schau Mal nach
      • Von Gurdi Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von ArktosFFM
        Preislich unspannend, im GPU Markt ist kein Leben mehr drin.
        Im gesamten PC-Markt ist derzeit kein Leben drin, vor allem in DIY-Markt. Die aufgestaute Nachfrage könnte sich aber gegen Herbst/Winter dann umso heftiger entladen.
        Zitat von EM_EN
        Schöner Test und dennoch muss ich ein weiteres Tränchen abdrücken, da die Beerdigung des B770 absolut wahrscheinlich ist. Ob jetzt die ca. 80% Vorsprung zu meiner A770, mich bewogen hätten nochmals zuzugreifen? Vermutlich nicht, wenn dann eher um ein neues Spielzeug zu haben.
        Hinzu kommt die zum Teil inkonsenstente Leistung bei einigen Games, wobei man das bei Intel ja gewöhnt sein muss.
        Selbst wenn man das OC mit berücksichtigt. Eine 9070 GRE kostet 550,-€, eine 9060 XT ca.420€. Intel könnte also max. aufgrund der positionierung und Reputation 450-500€ verlangen. Spätestens wenn man die RX 9070 in eine aktuelle Betrachtung mit einbezieht, ist der Ofen aber aus.
      • Von inhuman_nature Software-Overclocker(in)
        Wie ist aktuell eigentlich die Performance von Intel Karten unter Linux?
      • Von EM_EN Software-Overclocker(in)
        Schöner Test und dennoch muss ich ein weiteres Tränchen abdrücken, da die Beerdigung des B770 absolut wahrscheinlich ist. Ob jetzt die ca. 80% Vorsprung zu meiner A770, mich bewogen hätten nochmals zuzugreifen? Vermutlich nicht, wenn dann eher um ein neues Spielzeug zu haben.
        Hinzu kommt die zum Teil inkonsenstente Leistung bei einigen Games, wobei man das bei Intel ja gewöhnt sein muss.
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