"Arc B780" im Eigenbau: Spiele-Benchmarks und Leistungsindex
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"Arc B780" im Eigenbau: Spiele-Benchmarks und Leistungsindex

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Gaming-Leistung, Teil 1 - Rasterizing

Wie schlägt sich die maximal beschleunigte Intel-Grafikkarte in Rasterizing-Spielen, modernen Raytracing-Krachern und wegweisenden Pathtracing-Pionieren? Um diese Frage zu beantworten, haben wir Intels beste Grafikkarte durch unsere GPU-Benchmarks 2026 gescheucht. Die 20 Rasterizing-, 15 Raytracing- und 7 Pathtracing-Tests liefern hochspannende Ergebnisse. Eine erste Übersicht der Durchsatzraten, um die Probanden besser einzuschätzen, gewährt indes der General Purpose GPU Benchmark von AIDA64:

AIDA64 GPGPU Benchmark: Arc Pro B70 vs. 'Arc B780' vs. Arc B580 vs. RX 9060 XT 16GB vs. RTX 5060 Ti 16GB vs. RTX 4090 vs. AI Pro R9700 vs. RTX 5090 (Klicken zum Vergrößern) Quelle: PC Games Hardware AIDA64 GPGPU Benchmark: Arc Pro B70 vs. "Arc B780" vs. Arc B580 vs. RX 9060 XT 16GB vs. RTX 5060 Ti 16GB vs. RTX 4090 vs. AI Pro R9700 vs. RTX 5090 (Klicken zum Vergrößern)

GPU-Benchmarks 2026

Was wir auch testen: Jede veröffentlichte Zahl entspricht einem Mittelwert aus drei, teilweise vier Durchläufen pro Auflösung; Ausreißer werden nicht gewertet. Das macht mindestens zwölf Messungen pro Spiel, ergo 240 pro Grafikkarte allein für den Rasterizing-Leistungsindex. Mit anderen Worten: Sie sehen in den Benchmarks das Aggregat von rund 16.000 einzelnen Messungen.

Da die GPU-Taktrate ein und derselben Karte während der Tests unterschiedlich ausfällt, geben wir den Takt-Mittelwert über alle Auflösungen an (berechnet durch unser Messtool CapframeX). Arbeitet eine Grafikkarte beispielsweise mit dynamischen Frequenzen zwischen 3.000 und 3.200 MHz, führt das zur Angabe von "~3,10 GHz". Faustregel: Ist eine Grafikkarte der limitierende Faktor, bestimmt ergo allein die Bildrate, fällt der GPU-Boost mit steigender Auflösung.

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Arc B780 im Eigenbau: Spiele-Benchmarks

Sie können bei unseren Benchmarks wie gehabt zwischen vier Auflösungen wählen: Full HD, WQHD, Ultrawide-QHD und Ultra HD, welche Sie in jedem der Spiele links im grauen Dropdown-Menü durchschalten können. Standardmäßig eingeblendet ist diesmal WQHD (2.560 × 1.440 Pixel), passend zur Rechenkraft unseres Probanden. Wichtig: Auch die Rasterizing-Benchmarks 2026 finden konsequent mit nativer Auflösung - ohne jegliches Upsampling - statt. Damit kommen wir nicht nur zahlreichen Leser- respektive Zuschaueranfragen nach, sondern sind außerdem in der Lage, die Leistungsunterschiede zwischen den Grafikkarten bestmöglich herauszuarbeiten. Falls Sie mit Upsampling spielen, sind generell höhere Bildraten zu erwarten. Wer beispielsweise mit Ultra HD und Quality-Upsampling spielt, kann sich wunderbar an den hier gezeigten WQHD-Werten orientieren (Übersicht, welche internen Auflösungen sich mit Upsampling ergeben). Die Rasterizing-Ergebnisse:

Sie können auf Wunsch bei jedem Spiel bis zu 16 weitere Grafikkarten einblenden, die wir aus Übersichtsgründen ausgeblendet haben.

Gegenüber der Arc Pro B70 legt unsere "Arc B780" in WQHD um 9 bis 24 Prozent zu. Die große Spanne lässt sich einfach erklären: Das Overclocking ist immer dann besonders wirksam, wenn die Referenzkarte stark powerlimitiert ist und sich folglich heruntertakten muss. Eine Skalierung jenseits von 20 Prozent tritt in Fällen auf, bei denen die Intel-Karte mit weniger als 2,5 GHz arbeitet. In Spielen, die das 230-Watt-Limit der Arc Pro B70 hingegen nicht ausreizen, kann sich die übertaktete Karte nicht stark absetzen. Dies betrifft vor allem niedrige Auflösungen, zu denen auch Full HD gehört. Hohe Auflösungen, wie Ultra HD, sind hingegen besonders powerintensiv, sodass die OC-Karte hier am besten abschneidet. Besonders eindrücklich sind die UHD-Ergebnisse in Atomfall, Cyberpunk 2077, Dying Light: The Beast, Kingdom Come: Deliverance 2 und Space Marine 2.

"Arc B780" im Leistungsindex

Wo landet die stark beschleunigte Intel-Grafikkarte im Vergleich? Diese Frage beantworten wir anhand von fünf Indizes: dem Gesamtwert sowie den Einzelindizes der vier Auflösungen. Der Gesamtwert (Overall) ist bekannt als PCGH-Leistungsindex und verrechnet die vier Test-Auflösungen zu je 25 Prozent (es findet keine Gewichtung statt). Die vorherige Normierung der Fps-Werte stellt sicher, dass große Zahlen das gleiche Gewicht haben wie kleine.

Das kann sich sehen lassen: Die "Arc B780" setzt sich um durchschnittlich 17 Prozent von der Arc Pro B70 ab, in Ultra HD sogar um 18 Prozent. Damit zieht die Karte zwar an Radeon RX 7800 XT, Geforce RTX 3080 und Konsorten vorbei, gegen eine Geforce RTX 5070 und Radeon RX 9070 hat jedoch selbst unser kleines Overclocking-Wunder keine Chance - in einigen Spielen wird deren Leistungsniveau aber erreicht. Immerhin können wir den großen Battlemage in Schlagdistanz zur Radeon RX 9070 GRE hieven. Für noch mehr wäre ein Wasserkühler nebst handgebauter Takt-/Spannungs-Kurve notwendig. Ob der Wind beim Raytracing dreht, erfahren Sie auf der folgenden Seite.

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  1. Seite 1 Übersicht und Daten
  2. Seite 2 Spiele-Benchmarks und Leistungsindex
  3. Seite 3 Raytracing-Benchmarks und Leistungsindex
  4. Seite 4 Pathtracing-Benchmarks und Leistungsindex
  5. Seite 5 Leistungsaufnahme & Effizienz
  6. Seite 6 Abschließende Bewertung
    • Kommentare (11)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von User-22949 Freizeitschrauber(in)
        Also die Performance finde ich jetzt nicht wirklich prickelnd. Dazu dann noch die hackelige Treiberunterstützung. (Bei Release wird Intel-Arc gar nicht unterstützt, oder Game-Release Treiber kommen erst verspätet und daher grottige Performance).
        Wer Bock auf basteln hat und Intel unterstützen möchte bitte. Für mich ist das (noch) nichts.
      • Von User-22949 Freizeitschrauber(in)
        Also die Performance finde ich jetzt nicht wirklich prickelnd. Dazu dann noch die hackelige Treiberunterstützung. (Bei Release wird Intel-Arc gar nicht unterstützt, oder Game-Release Treiber kommen erst verspätet und daher grottige Performance).
        Wer Bock auf basteln hat und Intel unterstützen möchte bitte. Für mich ist das (noch) nichts.
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von inhuman_nature
        Wie ist aktuell eigentlich die Performance von Intel Karten unter Linux?
        Computerbase hat heute Gothic Areale unter Linux getestet, schau Mal nach
      • Von Gurdi Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von ArktosFFM
        Preislich unspannend, im GPU Markt ist kein Leben mehr drin.
        Im gesamten PC-Markt ist derzeit kein Leben drin, vor allem in DIY-Markt. Die aufgestaute Nachfrage könnte sich aber gegen Herbst/Winter dann umso heftiger entladen.
        Zitat von EM_EN
        Schöner Test und dennoch muss ich ein weiteres Tränchen abdrücken, da die Beerdigung des B770 absolut wahrscheinlich ist. Ob jetzt die ca. 80% Vorsprung zu meiner A770, mich bewogen hätten nochmals zuzugreifen? Vermutlich nicht, wenn dann eher um ein neues Spielzeug zu haben.
        Hinzu kommt die zum Teil inkonsenstente Leistung bei einigen Games, wobei man das bei Intel ja gewöhnt sein muss.
        Selbst wenn man das OC mit berücksichtigt. Eine 9070 GRE kostet 550,-€, eine 9060 XT ca.420€. Intel könnte also max. aufgrund der positionierung und Reputation 450-500€ verlangen. Spätestens wenn man die RX 9070 in eine aktuelle Betrachtung mit einbezieht, ist der Ofen aber aus.
      • Von inhuman_nature Software-Overclocker(in)
        Wie ist aktuell eigentlich die Performance von Intel Karten unter Linux?
      • Von EM_EN Software-Overclocker(in)
        Schöner Test und dennoch muss ich ein weiteres Tränchen abdrücken, da die Beerdigung des B770 absolut wahrscheinlich ist. Ob jetzt die ca. 80% Vorsprung zu meiner A770, mich bewogen hätten nochmals zuzugreifen? Vermutlich nicht, wenn dann eher um ein neues Spielzeug zu haben.
        Hinzu kommt die zum Teil inkonsenstente Leistung bei einigen Games, wobei man das bei Intel ja gewöhnt sein muss.
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