Im RTX-5090- und RDNA-4-Trubel: Intel bleibt am GPU-Ball und wird "strategisch" investieren
Während Nvidia und AMD neue Zeitlinien bei ihren Gaming-GPUs einleiten, erklärt Intel, dass das Geschäft mit dedizierten Grafikkarten keinesfalls ein frühes Ende finden wird.
Anstelle von Nvidia und AMD entschied sich Intel dazu, seine nächste Grafikkartengeneration Arc Battlemage bereits vor der CES zu enthüllen. Taktisch war das sicherlich nicht unklug, da die Aufmerksamkeit vor Weihnachten vollumfänglich dem Release der Arc B580 gegolten hatte. Bei der B570 sieht das schon anders aus. Diese erscheint am 16. Januar - begleitet von einem umfassenden PCGH-Test - und ist ohnehin noch schwächer als die B580. Das ist exakt zwei Wochen vor dem Nvidia-Inferno, welches mit der RTX 5090 und 5080 beginnt und vor allem GPU-Enthusiasten anspricht, die bereit sind, viel Geld zu zahlen.
Auch in Zukunft kommen Arc-GPUs von Intel
Intel zielt mit den ersten Battlemage-GPUs allerdings auf Käufer von Einsteigergrafikkarten ab, die möglichst wenig Geld für ein dennoch potentes Modell berappen möchten. Aber auch danach geht die Reise bei Intel im Bereich der dedizierten Grafikkarten weiter, wie die frische Co-CEO Michelle Johnston Holthaus in der CES-Keynote versicherte. Intel sei auch in Zukunft "engagiert", dahingehend den Markt zu erweitern. Bei der Rückkehr ins GPU-Geschäft und der Einführung von Arc skizzierte Intel bereits eine Roadmap, die sogar die vierte Generation an Grafikkarten umfasst.
Als Pat Gelsinger noch CEO von Intel gewesen ist, kamen immer wieder Spekulationen auf, dass Intel die Arc-Desktop-Grafikkarten auf kurz oder lang wieder verwerfen würde. Diesen Gerüchten kann Michelle Johnston Holthaus aber eine Absage erteilen: "Wir engagieren uns sehr stark im Markt für dedizierte Grafikkarten und werden auch weiterhin strategische Investitionen in diesen Bereich tätigen." Das klingt jedenfalls nicht nach Verwerfung, was auch ein Gerücht Ende des vergangenen Jahres erahnen lässt. Da wurde behauptet, dass Intel 2025 eine Battlemage-GPU mit 24 GiB Grafikspeicher auf den Markt bringen würde - allerdings mit hoher Wahrscheinlichkeit aus der Arc-Pro-Serie.
Passend dazu: Intel Arc B580 im XXL-Test: Besser als erwartet - müssen sich AMD und Nvidia warm anziehen?
Die im Handel erhältliche Arc B580 bietet derweil 12 GiB GDDR6-Speicher an einem 192 Bit breitenden Speicherinterface, gepaart mit 20 Xe-2-Kernen und 2.560 FP32-ALUs. Erhältlich ist die Arc B580 derzeit für mindestens 300 Euro (Sparkle Guardian). Günstiger soll es dann mit der Arc B570 werden, die entsprechend über 10 statt 12 GiByte VRAM verfügt. Geht es nach dem Grafikkarten-Fachredakteur Raffael Vötter, ist das immerhin deutlich besser als die aus der Zeit gefallenen 8 GiByte.
Quelle: Intel via Insider Gaming

Jetzt noch die Daumen drücken, damit es so weiter geht!
Das wird noch lange nicht der Fall sein und Softwaretechnisch noch länger nicht.
Aber um Nvidia in der Werbung zu überholen könnte Intel auch einfach statt 4 gleich 10 Zwischenbilder generieren...
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Auch wenn ich mir eine RTX 5090 hole, eines Tages wird INTEL es schaffen auf gleicher Ebene wie die Großen mitzuspielen. Spätestens dann hat man die wirkliche Wahl zwischen drei Anbietern.
Das wird noch lange nicht der Fall sein und Softwaretechnisch noch länger nicht.
Aber um Nvidia in der Werbung zu überholen könnte Intel auch einfach statt 4 gleich 10 Zwischenbilder generieren...
Auch wenn ich mir eine RTX 5090 hole, eines Tages wird INTEL es schaffen auf gleicher Ebene wie die Großen mitzuspielen. Spätestens dann hat man die wirkliche Wahl zwischen drei Anbietern.